Martina
11.05.2009, 11:23
Liebes Forum,
ich möchte Euch heute - in Absprache mit den anderen Admins - ein sehr persönliches Projekt ans Herz legen.
Wie einige von Euch wissen, engagieren Uwe und ich uns bereits seit vielen Jahren für ein katholisches Bistum im Nordosten Brasiliens. Für uns ist das ein ökumenisches Projekt, denn wir sind beide evangelisch. Vor zwei Jahren habe ich für das Bistum eine deutschsprachige Website (http://www.brasilienbrief.de) eingerichtet, auf der das Bistum von seiner Arbeit und der Verwendung der Unterstützung aus Deutschland berichtet.
Seit einigen Wochen bahnt sich im Norden Brasiliens eine schlimme Flutkatastrophe an, von der hier in Deutschland fast nicht berichtet wird. Ich persönlich bin erst darauf aufmerksam geworden, als mich als Webmistress der o.g. Seite jemand anschrieb und fragte, inwieweit eigentlich das Bistum betroffen sei. Auf Nachfrage erhielten wir dann erschütternde Berichte, die ich heute Morgen in einer speziellen Rubrik (http://brasilienbrief.de/content/blogcategory/11/34/) in die Seite eingepflegt habe.
Bitte versteht mich recht: Ich möchte niemanden nötigen, zu spenden. Aber solltet Ihr ohnehin grundsätzlich überlegen, ob Ihr irgendwo spenden wollt, dann wäre es schön, wenn Ihr das Bistum in Eure Überlegungen einbeziehen würdet. Die Arbeit in Coroatá ist nicht mit der großer Hilfsorganisationen zu vergleichen. Alle Arbeit rund um das kleine Unterstützernetzwerk hier in Deutschland wird ehrenamtlich und unentgeltlich erledigt, d.h. das Geld kommt da an, wo es hin soll, und verschwindet nicht in irgendwelchen Verwaltungsblasen.
Es wäre auch schon hilfreich, wenn Ihr den o.g. Link einfach an Menschen weitergeben würdet, von denen Ihr Euch vorstellen könnt, dass sie sich für die Arbeit in Brasilien interessieren. Auch wäre es wichtig, wenn möglichst viele Menschen erfahren würden, welche Not im Nordosten Brasiliens infolge des Hochwassers zurzeit herrscht.
Ich möchte noch kurz anfügen, dass ich hier jetzt keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Kirche wünsche. Wir haben keine Vorstellung von der Armut, die in vielen Ländern herrscht. Ich konnte mir nur ein Bild über die Arbeit der Kirche in Coroatá machen. Dort ist es so, dass man ganz nah am Menschen arbeitet, in einer Weise, die mit dem, was Kirche in Deutschland ist, überhaupt nicht zu vergleichen ist. Ich bin - das dürfte bekannt sein - ein gläubiger Mensch. Von daher bin ich dankbar, mit einfachen Mitteln helfen zu können.
Wenn Euch das Thema nicht interessiert, dann ignoriert es bitte einfach. Fragen beantworte ich hingegen gerne.
Danke
Martina
ich möchte Euch heute - in Absprache mit den anderen Admins - ein sehr persönliches Projekt ans Herz legen.
Wie einige von Euch wissen, engagieren Uwe und ich uns bereits seit vielen Jahren für ein katholisches Bistum im Nordosten Brasiliens. Für uns ist das ein ökumenisches Projekt, denn wir sind beide evangelisch. Vor zwei Jahren habe ich für das Bistum eine deutschsprachige Website (http://www.brasilienbrief.de) eingerichtet, auf der das Bistum von seiner Arbeit und der Verwendung der Unterstützung aus Deutschland berichtet.
Seit einigen Wochen bahnt sich im Norden Brasiliens eine schlimme Flutkatastrophe an, von der hier in Deutschland fast nicht berichtet wird. Ich persönlich bin erst darauf aufmerksam geworden, als mich als Webmistress der o.g. Seite jemand anschrieb und fragte, inwieweit eigentlich das Bistum betroffen sei. Auf Nachfrage erhielten wir dann erschütternde Berichte, die ich heute Morgen in einer speziellen Rubrik (http://brasilienbrief.de/content/blogcategory/11/34/) in die Seite eingepflegt habe.
Bitte versteht mich recht: Ich möchte niemanden nötigen, zu spenden. Aber solltet Ihr ohnehin grundsätzlich überlegen, ob Ihr irgendwo spenden wollt, dann wäre es schön, wenn Ihr das Bistum in Eure Überlegungen einbeziehen würdet. Die Arbeit in Coroatá ist nicht mit der großer Hilfsorganisationen zu vergleichen. Alle Arbeit rund um das kleine Unterstützernetzwerk hier in Deutschland wird ehrenamtlich und unentgeltlich erledigt, d.h. das Geld kommt da an, wo es hin soll, und verschwindet nicht in irgendwelchen Verwaltungsblasen.
Es wäre auch schon hilfreich, wenn Ihr den o.g. Link einfach an Menschen weitergeben würdet, von denen Ihr Euch vorstellen könnt, dass sie sich für die Arbeit in Brasilien interessieren. Auch wäre es wichtig, wenn möglichst viele Menschen erfahren würden, welche Not im Nordosten Brasiliens infolge des Hochwassers zurzeit herrscht.
Ich möchte noch kurz anfügen, dass ich hier jetzt keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Kirche wünsche. Wir haben keine Vorstellung von der Armut, die in vielen Ländern herrscht. Ich konnte mir nur ein Bild über die Arbeit der Kirche in Coroatá machen. Dort ist es so, dass man ganz nah am Menschen arbeitet, in einer Weise, die mit dem, was Kirche in Deutschland ist, überhaupt nicht zu vergleichen ist. Ich bin - das dürfte bekannt sein - ein gläubiger Mensch. Von daher bin ich dankbar, mit einfachen Mitteln helfen zu können.
Wenn Euch das Thema nicht interessiert, dann ignoriert es bitte einfach. Fragen beantworte ich hingegen gerne.
Danke
Martina