Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich hab' Umzug!
Mein Problem ist nämlich, dass mir das Hausfrauen-Gen fehlt.Und mir fehlt das Umzugsgen.
Gerade räume ich unser Wohnzimmer zum vierten Mal um. Wir haben uns jetzt auf die am wenigsten beschissene Lösung geeinigt. Aber ich habe keine Lust, habe keine Lust, habe keine Lust, habe keine Lust ... *grummel*
Andererseits muss ich aus diesem Chaos raus. Es macht mich depressiv, was ja noch nicht das Schlimmste wäre. Das Schlimmste ist, es macht mich aggressiv. Und Wutanfälle - auch gegenüber meinem sonst geliebten Mann - gehören zurzeit leider zur Tagesordnung.
:keule2:
:keule1:
:motz:
:stirn:
:schrei1:
:mad1:
:wand:
:fecht:
:revolver:
:frosch:
:klug2:
:kissen:
Daher habe ich mich jetzt mal - wieder - in den Allerwertesten getreten. Und ich schwöre Euch: So bleiben die Möbel dann auch stehen!!!!
Was mich tröstet: Sollten wir nach Abwurf von seeeeehrrrr viel Ballast dereinst mal wieder in eine größere Wohnung ziehen, wird das richtig stressfrei sein.
Und das macht mir nun wieder gar nichts aus. Ich organisiere das vorher, fertige Grundrisse der neuen Räume und der alten Möbel an. So wird die Wohnung vorher schon eingerichtet und beim Umzug geht es dann ruck zuck.
Ausserdem bin ich gnadenlos mit weg schmeissen geworden.
Und das macht mir nun wieder gar nichts aus. Ich organisiere das vorher, fertige Grundrisse der neuen Räume und der alten Möbel an. So wird die Wohnung vorher schon eingerichtet und beim Umzug geht es dann ruck zuck.
Ausserdem bin ich gnadenlos mit weg schmeissen geworden.Das haben wir auch gemacht. Sogar in 3D. Schließlich bin ich mit einem CAD-Spezialisten verheiratet. Allein, es hat nichts geholfen. Diese Wohnung hat keine geraden Wände, also im Grundriss. Alles ist verwinkelt. Keine 90°-Winkel. Selbst wenn die Möbel dahin passen, sieht es immer noch beschissen aus. Wir sind von 120 m² auf 76 m². Es ist ein Drama.
Um mehr Platz zum Rücken zu haben, habe ich meine Weichholzstühle auf den Balkon gestellt. Und da hat mir jetzt auch noch auf einen ein Vogel gekackt. :stirn:Mannnnoooooooooo!
Und mir fehlt das Umzugsgen.
Na, Umziehen muss man ja nicht ganz so oft wie saubermachen. :cool2:
Nach dem Umzug bin ich ja echt pienzig. Da muss innerhalb einer Woche alles aus den Kisten raus, sonst krieg ich den Fön. Unordnung im Schrank kann schonmal sein, aber bitte nicht außen. Hab in mir schon Chaos genug. :-o
Allerdings stelle ich ein knappes Jahr nach unserem Umzug auch fest, dass ich schon wieder mal simplifyen muss. ;)
Kann es ... äh ... sein, dass ihr ... äh ... vor dem Umzug nicht überlegt habt, was nach dem Umzug genau wo stehen soll? Und das trotz CAD? :flucht1:
Doch, das haben wir sehr genau überlegt und so haben wir die Möbel auch direkt hingestellt, aber es sah einfach sch**** aus. Also haben wir angefangen, andere Lösungen zu suchen, die aber allesamt noch schlimmer sind, mit dem Ergebnis, dass ich es gerade exakt so wieder umräume, wie es am Anfang war. Da aber jeder Quadratmeter in dieser Wohnung vollsteht und es nur kleine Trampelpfade gibt, ist das gar nicht so einfach, ohne Auslagerung in die Küche und auf den Balkon völlig unmöglich. Und wenn die Küche vollsteht, was sie zurzeit tut, müssen wir aus essen gehen, was wir seit ein paar Tagen auch tun. Allerdings bin ich guten Mutes, dass ich morgen Abend wieder kochen kann.
Und dann kann ich auch endlich die restlichen Kisten im Wohnzimmer ausräumen. Das ging bisher nicht, weil man volle Bücherschränke unmöglich rücken kann. Das Thema Büro will ich ja gar nicht anschneiden. Alteingesessene User werden wissen warum.
Ich gebe ja zu, dass diese Wohnung hier ein Schnellschuss war, aber wir haben drei Monate lang jeden Samstag hier oben verbracht und bis auf zwei Wohnungen nur gammeligen Schrott gesehen, zum großen Teil auch noch unbezahlbar. Wir waren in Druck. Wir mussten diese Wohnung nehmen. Sonst hätten wir auf der Straße gesessen.
Die teuersten Städte in Deutschland sind:
1. München
2. Düsseldorf
3. Stuttgart
4. Leinfelden-Echterdingen (wo wir wohnen)
5. Filderstadt (was direkt nebenan ist)
Es herrscht hier Wohnungsknappheit ohne Ende, so dass wir froh sind, wenn auch eine total bescheuert geschnittene, überhaupt eine Wohnung zu haben. Davon, dass wir hier für eine 44 m² kleinere Wohnung 300 Euro mehr im Monat zahlen, will ich ja gar nicht sprechen.
Du weißt doch, wie bekloppt dieses Zimmer geschnitten ist, trapezförmig mit Mauervorsprüngen, die sinnlos in der Gegend rumstehen.
Du weißt doch, wie bekloppt dieses Zimmer geschnitten ist, trapezförmig mit Mauervorsprüngen, die sinnlos in der Gegend rumstehen.
:-D Der Architekt muss sie ja auch nicht einrichten.
Ich habe da jetzt mal einen eigenen Thread draus gemacht. Und hier ist eine Zeichnung von unserem tollen Wohnzimmer:
http://das-dicke-forum.de/forumfoto/wz.jpg
Die Architekten sollte man manchmal echt erschlagen. Möchte manchmal wissen was die sich so denken.
Habe letzte Woche bei uns am Rhein aus Spaß an der Freude eine sauteure
Eigentumswohnung angeguckt. Blick auf den Rhein, also eigentlich traumhaft.
Aber null Stellfläche im Wohnzimmer, würde ich gerne mal wieder sehen wenn die jemand eingerichtet hat.
Ich kann auch ein Lied davon singen was das richtige Möbel stellen angeht
Martina, und das macht mich auch total grrrrr
liebe Grüße
Maggy46
Wahrscheinlich hat der Architekt berücksichtigt, dass nach dem Erwerb der Wohnung eh kein Geld mehr für Möbel da sein wird :holy:
Also, laut Frühjahrsgutachten 2009 (http://finanzen.aol.de/immobilien/mieten-die-teuersten-staedte-deutschlands/galerie/3882) sieht die aktuelle "Hitliste" :rolleyes: so aus:
1. München
2. Stuttgart
3. Mainz
4. Heidelberg
5. Frankfurt am Main
Die zeichnen für Frankfurt 7,80 € aus.
Wären für eine Wohnung wie unsere 624 € kalt.
Da muss man aber wirklich schon mächtig Glück haben, um hier für das Geld drei Zimmer auf 80 m² zu finden. Ich weiß nicht, wo das alles noch hingeht.
Zumal hier seit Jahren und Jahren nur noch hochpreisige Eigentumswohnungen gebaut werden bzw. Mietwohnungen in solche umgewandelt werden. Ganze Stadtteile bluten aus und werden zu Schicki-Micki-Inseln, auf denen der Quadratmeter Eigentum zwischen 2500 und 3000 € kostet. Wahnsinn.
Insofern verstehe ich wirklich, dass ihr zugegriffen habt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass die Architektur ganz schick aussieht. Ist nur eben kompliziert. Ich weiß ja nicht wirklich, wie es aussieht. Mein räumliches Vorstellungsvermögen ist ... :-o ... nun ja ... etwas unterentwickelt.
Wir haben ja hier auch kaum Stellwand, aber eben die Einbauschränke. Dadurch habe ich ganz konsequent Möbel rausgeworfen, aber eben jetzt trotzdem viel Stauraum. Das ist schon das A und O. Und wenn man in eine kleinere Wohnung zieht (wir sind ja in eine etwas größere gezogen), dann ist das bestimmt schwierig. Vielleicht entscheidet ihr euch jetzt einfach mal für eine (wenn auch vielleicht nicht optimale) Lösung, bevor ihr euch die Nerven ramponiert.
Die zeichnen für Frankfurt 7,80 € aus.
Wären für eine Wohnung wie unsere 624 € kalt.
Da muss man aber wirklich schon mächtig Glück haben, um hier für das Geld drei Zimmer auf 80 m² zu finden. Ich weiß nicht, wo das alles noch hingeht.Wir zahlen 9,48 Euro kalt plus Nebenkosten plus 50 Euro für einen Stellplatz.Und ich kann mir schon vorstellen, dass die Architektur ganz schick aussieht. Ist nur eben kompliziert. Ich weiß ja nicht wirklich, wie es aussieht. Mein räumliches Vorstellungsvermögen ist ... :-o ... nun ja ... etwas unterentwickelt.Das Problem ist, dass es eine variable Architektur ist. Das sind hier auch Eigentumswohnungen, z.T. vermietet, so wie unsere. Was man von draußen so sehen kann, haben manche auch vier Zimmer statt drei. Die Trennwände zwischen den Zimmern sind variabel. Und da wir drei Zimmer haben, haben wir eine Mauer in der Gegend rumstehen.Dadurch habe ich ganz konsequent Möbel rausgeworfen, aber eben jetzt trotzdem viel Stauraum.Den Mangel an Stauraum gleiche ich dadurch aus, dass ich auch Sachen wegtue, die ich wahrscheinlich nie mehr brauchen werde. Das finde ich durchaus befreiend. Heute habe ich mich schweren Herzens entschieden, morgen beim Diakonieladen anzurufen und einen kleinen Weichholztisch, den ich hier definitiv nicht mehr unter kriege, holen zu lassen. Eigentlich war das ohnehin ein Fehlkauf. Der hat mir nie wirklich gefallen. Ich hatte ihn aus dem Katalog gekauft. Ich war nur zu geizig, ihn abzugeben, aber jetzt ist die Zeit reif.Vielleicht entscheidet ihr euch jetzt einfach mal für eine (wenn auch vielleicht nicht optimale) Lösung, bevor ihr euch die Nerven ramponiert.Das haben wir ja jetzt gemacht. Ich habe heute alles wieder auf Reset gestellt. Nun stehen die Möbel wie am Anfang. Und da es mittlerweile schon etwas lichter ist, da ja schon eine Menge Kisten weg sind, sieht es auch ganz gut aus.
elefäntchen
27.04.2009, 19:51
Die Architekten sollte man manchmal echt erschlagen. Möchte manchmal wissen was die sich so denken.
...nichts....nochnichtmal an Steckdosen denken diese !:rolleyes:
...nichts....nochnichtmal an Steckdosen denken diese !:rolleyes:Da muss ich sie jetzt mal in Schutz nehmen. Mit Steckdosen und Lichtschaltern können wir uns tot schmeißen.
Nordlicht
27.04.2009, 21:10
Naja, Was Architekten so denken, zumindest die meisten, kann ich ganz gut beantworten, da ich mal zwei Jahre in so einer Fakultät studiert habe ;) ! Glaubt mal, in erster Linie will man sich selbst verwirklichen/verewigen und spektakuläre Bauwerke schaffen - wenn man immer das gleiche macht, wird so ein Beruf nämlich schnell eintönig und langweilig. :-D Der eigentliche Platzbedarf der Mieter kommt dabei als letztes dran, da vorher noch der Bauherr drankommt, der auch seine Vorstellungen hat, nämlich maximale Wohnfläche bei minimalen Kosten. Was am störendsten im Wohnungsbau im Plan ist, sind Treppenhäuser, Fuß- und Fahrwege und Flure außerhalb der bezahlten Wohnungen und Parkplätze, sowie die "dummerweise" vorgeschriebenen Freiflächen. Solang die Mietfläche maximal ist, ist alles gut, da "macht es auch nix", dass die Wohnung vielleicht komisch geschnitten ist. Un wenn der Architekt dann so ne gefaltete Außenwand haben will, gibts halt jede Menge "schräge Winkel". :rolleyes: Sobald das alles steht, werden noch ein paar Innenwände verteilt. Küche und Bad nach Möglichkeit so nebeneinander, dass keine extra Schächte entstehen, das nimmt nämlich auch Mietfläche weg, Wände natürlich auch, deshalb müssen sie so dünn wie nur zugelassen sein. Der Bauherr ärgert sich eh schon, dass die Außenwand an die 50cm dick sein muß, wegen der Wärmedämmung. Also gibt es letzten Endes häufig jede Menge Kompromisse zu Lasten des späteren Bewohners. :-p
Ich geb zu, das ist nicht immer so. Gibt ja auch immer noch einiges, was vernünftig gebaut wird. Dieses ganze Hickhack um den Bau gibt es allerdings auch mal so mal so in schöner Regelmäßigkeit... ;)
Gruß
Dani
(die beinah weiter studiert hätte, sich aber dann doch dagegen entschieden hat)
silentsound
27.04.2009, 21:18
:LG:....für Dich Martina :troest2:
:bigflirt:
Martina,
das aller-aller-allerwichtigste, was in einer Wohnung, die wirklich schön, gemütlich und erholsam sein soll, nicht fehlen darf, habt Ihr ja.
Egal, ob die Wände der Wohnung schief sind, sie runde Ecken, oder wenig Stauraum hat, wenn Liebe drin wohnt, wird alles gut.:herz6:
In diesem Sinne wünsche ich Euch bald ein Ende der P(L)ackerei und wieder angenehme Zeiten.
Heute habe ich mich schweren Herzens entschieden, morgen beim Diakonieladen anzurufen und einen kleinen Weichholztisch, den ich hier definitiv nicht mehr unter kriege, holen zu lassen.
So einen Laden hätte ich auch gern bei uns. Wir versuchen seit Monaten eine Couch und ein Sessel los zu kriegen. Keine Chance. Meiner ähnlichen Einrichtung habe ich schon 3 x angerufen - keine Reaktion. Selbst eine Annonce hat nichts gebracht.
Wir werden die Sachen nun auf den Sperrmüll bringen.
So einen Laden hätte ich auch gern bei uns. Wir versuchen seit Monaten eine Couch und ein Sessel los zu kriegen. Keine Chance. Meiner ähnlichen Einrichtung habe ich schon 3 x angerufen - keine Reaktion. Selbst eine Annonce hat nichts gebracht.
Wir werden die Sachen nun auf den Sperrmüll bringen.
Hast Du es schon mal über kijiji versucht? Dort hab ich bisher alles weg gekriegt, in null-komma-nix.
Jo, beschissen geschnittene Wohnung kennen/haben wir, Umzug steht bevor *grusel*, aber dafür in eine größere, günstigere Wohnung.
Wir mussten auch damals nehmen, was wir kriegen konnten, schon allein wegen a) des Zeitdruckes (ich bin von Köln runter gekommen mit 3 Katzen, da musste das mit Kündigung und allem irgendwie passen) und b) wegen meiner Katzen, die keiner in seiner Wohnung haben wollte.
Dann stellte sich noch heraus, dass unser Vermieter ein recht merkwürdiger ist, der seit unseres Einzuges nicht die Nebenkosten weitergeleitet hat und noch ein paar Klopper mehr...
Fazit: Teure Wohnung mit viel verschenktem Platz (Dachschräge), winzigem Balkon, im 2. Stock, mit merkwürdigen Nachbarn und noch merkwürdigerem Vermieter...
Wir haben uns Zeit beim Suchen gelassen und hoffen nun sehr, dass wir uns in der neuen Wohnung wohler fühlen. Sie ist größer, besser geschnitten, günstiger, schön ruhig usw.
Nu gruselt es mir vor dem Umzug. Der letzte Umzug war das totale Grauen...
Aber trotzdem freue ich mich auf die neue Residenz und kann es kaum erwarten, hier weg zu kommen.
Mal schaun, was da noch so auf uns zu kommt.
Was am störendsten im Wohnungsbau im Plan ist, sind Treppenhäuser, Fuß- und Fahrwege und Flure außerhalb der bezahlten Wohnungen und Parkplätze, sowie die "dummerweise" vorgeschriebenen Freiflächen.Das ist hier alles optimal ausgereizt. Kein Haus ist weiter als 20 Meter vom anderen entfernt. Die Straßen sind Stichstraßen mit Wendehammer am Ende, gerade so breit, dass eine Reihe parken kann und noch ein Auto dran vorbeipasst. Allerdings wollen sie jetzt noch zusätzlich Blumenkübel anbringen, weil die Leute angeblich zu schnell durch die Stichstraßen fahren, was dann letztlich 9 Parkplätze kosten wird. Zwar haben wir einen Stellplatz, aber zwei Autos, weshalb wir auch draußen einen Stellplatz benötigen.
An sich sind die Häuser schön. Hier habe ich ein Foto (http://www.fiwo.de/fiwo/?cnr=2627) von einem Haus gefunden, das unserem identisch ist.
Ich bin in meinem Leben 14mal umgezogen, habe 9 Städte und 4 Bundesländer erlebt. Und jedesmal waren es mehr Klamotten!!!
Ich hab mir geschworen: der nächste Umzug ist ins Altersheim oder auf den Friedhof.
Am besten gefiel mir die 1-Wochen-Strategie. Dazu haben mein Männel und ich an jedem Tag einen Raum komplett eingepackt, umgezogen, und am Zielort wieder aufgebaut und eingeräumt. Was keinen Platz in der neuen Wohnung hatte, blieb stehen und wurde anschließend entsorgt/verschenkt. Dann hat man schon gleich am Anfang wohnliche Ecken. Funzt allerdings nur, wenn man genug Zeit hat, und der Umzug im näheren Umkreis stattfindet.
Mein Trauma war der Umzug meiner Mutter vom Ruhrgebiet nach Bayern: ich rief sie ein paar Tage vorher an, ob ich was helfen kann beim Einpacken oder so. Sie meinte, kein Problem, es müssen nur noch ein oder zwei Schränke leergemacht werden, ich brauch nicht zu kommen.
:schrei1:
Am Umzugstag war fast nichts eingepackt. Der LKW stand abends vor der Tür, und der Fahrer trippelte auf der Stelle. Die Fahrt sollte eigentlich über Nacht stattfinden. Wir haben die ganze Nacht wie die Irren gepackt und weggeworfen. Gott, was wir alles in den Müllcontainer geworfen haben, nur weil zum Schluss keine Kartons mehr da waren!!! Meine Mutter hatte den Krempel (40 Jahre alte Kinderkleidchen von mir, Vorhänge aus den 70ern, leere Blechdosen und dergleichen) sorgfältigst eingepackt, aber kein Teil aus der Küche.... Ich habe zum Schluss mit einem Weinkrampf auf einer Teppichrolle gelegen. Dieses Wochenende hat mich ein Jahr meines Lebens gekostet.
An sich sind die Häuser schön. Hier habe ich ein Foto (http://www.fiwo.de/fiwo/?cnr=2627) von einem Haus gefunden, das unserem identisch ist.
Ja, das sieht gut aus. Ich trage mich auch gerade mit Umzugsplänen. Zum einen, weil nach dem Einbau die Miete reichlich erhöht wurde, vor allem aber auch wegen immer wieder lauter Nachbarn.
Wie ist das bei euch mit den Nachbarn? Eigentlich möchte ich nur eine Wohnung in der ich von Nachbarn nicht mehr höre als die von mir, nämlich nix. Statt dessen hab ich immer wieder Musiklärmattacken. Was heißt Musik, ich nenne es eher einfach nur Lärm, wobei die Tages- und Nachtzeit reichlich egal ist. Ich bin es einfach leid. Ich meine, ich höre doch meine Musil auch so, daß sie keinen stört.Ist das echt zu viel verlangt oder erwartet?
So suche ich und suche ich nun. Aber obwohl es hier nun wirklich reichlich freie Wohnungen gibt, es ist nicht so einfach. Natürlich suche ich nun auch das Optimale, ruhige Gegend, ruhige Nachbarn, bißchen Grün oder Wasser in der Nähe, trotzdem aber so gelegen, daß ich mit Bus oder Bahn halbwegs bequem zur Arbeit komme. Natürlich bezahlbar und unbedingt endlich einen Balkon. Vielleicht gibts das ja doch irgendwo.
Am besten gefiel mir die 1-Wochen-Strategie. Dazu haben mein Männel und ich an jedem Tag einen Raum komplett eingepackt, umgezogen, und am Zielort wieder aufgebaut und eingeräumt.Das ging bei uns leider nicht, weil wir mit einem Umzugsunternehmen umgezogen sind.
Am Umzugstag war fast nichts eingepackt. Der LKW stand abends vor der Tür, und der Fahrer trippelte auf der Stelle.Also ganz so schlimm war es bei mir nicht, aber ich hatte auch nicht alles eingepackt. Die Küche habe ich eingepackt, während die Umzugsjungs um mich rum alles andere wegholten. Und die Balkonsachen habe ich gar nicht eingepackt und Uwe musste sie mit dem Lupo in drei Fuhren hier hoch fahren. Er war superstinkig und wir waren kurz davor, uns gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Ich muss zugeben, dass ich von diesem Umzug völlig überfordert war, und zwar aus drei Gründen: 1) ich wollte da nicht weg, 2) ich wollte meinen Job nicht aufgeben und 3) es war der dritte Umzug in fünf Jahren; ich hatte schlicht keine Lust.
Allerdings habe ich mich auch von enorm viel getrennt - in jedem dieser Umzüge. Und das befreit meine Seele, was ich als angenehm empfinde. Ich möchte leiden, mein Mann könnte das auch.Wie ist das bei euch mit den Nachbarn?Da unsere Siedlung in unmittelbarer Nachbarschaft zu Uwes Arbeit ist, kannten wir sie schon, bevor wir hierher gezogen sind. Einmal sind wir dran vorbeigefahren und haben noch drüber gesprochen, wie schrecklich wir diese Siedlung finden und dass wir so niemals wohnen wollen. Wir haben aber auch, das muss ich zugeben, geglaubt, dass das hier Genossenschafts- oder Sozialwohnungen sind.
Als uns die Wohnung dann angeboten wurde, haben wir gesagt: Okay, wir schauen sie uns mal an. Der Charme ist, dass sie halt so nah an Uwes Arbeit ist.
Und ich muss sagen, wir waren erstaunt. Schon das Treppenhaus ist extrem gediegen und alles sehr gepflegt. Schnell fanden wir heraus, dass das alles Eigentumswohnungen sind. Und die Miete ist ja auch ganz schön gepfeffert. Ich will damit sagen, die Leute, die hier wohnen, sind eher mittlere bis gehobene Mittelschicht. Und so gestaltet sich auch die Nachbarschaft. Hin und wieder hört man die Kinder, von denen viele hier im Haus sind, aber das stört mich nun überhaupt nicht. Auch machen sie natürlich auf der Straße Krach, aber ich bin kein Kinderfeind. Das ist für mich etwas, was normal ist. Da stört mich der 2,5 km entfernte Flughafen deutlich mehr, obwohl auch der zu ertragen ist.
Martina
Ich muss zugeben, dass ich von diesem Umzug völlig überfordert war, und zwar aus drei Gründen: 1) ich wollte da nicht weg, 2) ich wollte meinen Job nicht aufgeben und 3) es war der dritte Umzug in fünf Jahren; ich hatte schlicht keine Lust.
Zu Punkt 1:
Ich glaube, dass ist ein beonders quälender Punkt. Ich hatte einige Nächte schlimme Träume, als wir uns ein Haus angesehen hatten und überlegten dort hin zu ziehen. Ich fühle mich in der jetzigen kleinen Butze so wohl und wüsste im Moment nicht, was man mir bieten müsste, damit ich frohen Herzens hier weg zöge.
Ebenso kann ich Punkt 2 so gut nachvollziehen. Müsste ich meine jetzige (seit 9 Jahren) Arbeit aufgeben, das wäre wirklich richtig schlimm für mich. Ich habe mich so eingelebtund eingearbeitet, habe so viel Freude an meiner Arbeit und ein so gutes Verhältnis zu praktisch allen Kolleginnen, dass es fast wie eine Amputation wäre, müsste ich das aufgeben.
Und bei dem Gedanken an einen Umzug, kann ich verstehen das drei davon in so kurzer Zeit einfach alle Lust und Freude auf etwas Neues nehmen.
So einen Laden hätte ich auch gern bei uns. Wir versuchen seit Monaten eine Couch und ein Sessel los zu kriegen. Keine Chance. Meiner ähnlichen Einrichtung habe ich schon 3 x angerufen - keine Reaktion. Selbst eine Annonce hat nichts gebracht. Ich habe eben dort angerufen. Sie holen den Tisch nächste Woche Donnerstag. Wieder ein Stück Ballast weniger.
So, nun werde ich mich daran machen, die geparkten Kisten, die ich erst ausräumen kann, wenn ich die Bücherkisten ausgeräumt habe, aus der Küche zu holen, damit ich wieder kochen kann. Im Verlauf des Tages werde ich dann weitere Bücherkisten ausräumen.
Hin und wieder hört man die Kinder, von denen viele hier im Haus sind, aber das stört mich nun überhaupt nicht. Auch machen sie natürlich auf der Straße Krach, aber ich bin kein Kinderfeind. .
Das sehe ich auch so. Kinderlärm hat mich bisher auch nicht gestört. Aber Musik und nächtliche Partys halt eben schon. Schaun wir mal.
Kinderlärm hat mich bisher auch nicht gestört. Kommt drauf an. Normaler Spiellärm stört mich auch nicht. Anfangs hatten wir hier aber einen Hausklüngel, dessen Kinder eher randaliert und vandalisiert haben, und darauf kann ich verzichten. Die Preise sind hier auch eher im oberen Niveau, aber Erziehungsunfähigkeit bzw. -unwillen sind längst nicht mehr auf das Prekariat beschränkt.
Ich bin in meinem Leben 14mal umgezogen
Ich belege mit 13 Umzügen Rang 2! :cool2:
Also, das mit Lärm und anderen Belästigungen kenne ich auch. Aber man sieht es den Häusern und den Gegenden oftmals wirklich nicht an.
Wir haben zuletzt in einer "feineren" Gegend von Frankfurt gewohnt, unschlagbar nah zu meiner Arbeit. Aber die Nachbarn ("altes Geld" :rolleyes:) waren unerträglich. Die haben mit vier Erwachsenen und zwei Kindern die halbe Straße beschallt. Im Sommer hatte man das Gefühl, da finden Partys mit 50 Leuten im Garten statt. Und der Grill stand natürlich am Zaun zum Nachbargrundstück, sodass wir alle Fenster schließen mussten, um nicht mitten im Qualm zu hocken. Und sie hatten mit vier Erwachsenen fünf Autos, die alle ihre "angestammten" Parkplätze hatten. Darauf mussten wir natürlich Rücksicht nehmen. Wir waren ja nur das Miet-Fußvolk von nebenan.
Ich wohne jetzt in einer Siedlung, wie sie von vielen schlecht angeschaut wird. Da ich aber in einer solchen Siedlung (Genossenschaft) aufgewachsen bin und das mit wunderbaren Kindheitserinnerungen verbinde, weckt das bei mir ausgesprochen heimelige Gefühle.
Früher war hier amerikanische Housing Area, heute gehören die Häuser dem Bund, aber es wohnen nicht nur Bundes- oder Landesbedienstete hier. Und ich finde es wirklich wunderbar. Es gibt Menschen aller Altersgruppen, und es herrscht gerade die Mischung aus Nähe und Distanz, die ich mag. Freundlich grüßen, mal ein Schwatz, und das war's. Keiner geht mir auf die Nerven, keiner hört seine Musik so laut, dass ich nicht schlafen kann, und ich weiß nicht, was bei den Leuten über mir gerade im Fernsehen läuft (das war vorher so, weil brüllend laut). Überaus angenehm. Dazu viel Wohnraum, viel Licht, ein schöner Balkon, Parkettboden, günstige Lage, viel Grün drumrum, genügend kostenlose Parkplätze (Sackgasse mit Stichstraßen) und das alles bezahlbar.
Ich würde sagen, im Moment haben wir echt unsere Traumwohnung. :)
Man weiß das alles halt immer erst, wenn das erste Jahr vorbei ist.
Ich halte euch die Daumen, Martina, dass alles so gestrickt ist, wie ihr es euch wünscht. Und jetzt pack mal weiter aus. :-D
Es gibt Menschen aller Altersgruppen, und es herrscht gerade die Mischung aus Nähe und Distanz, die ich mag.Das ist hier auch so, wobei ich beim Wohnen eher gerne auf Distanz bin. Ich vermeide es, mich mit Nachbarn anzufreunden. Sollte es nämlich mal krachen, kann man die in so einem Falle nötige Distanz nicht ohne weiteres schaffen.
Aber angenehm bunt ist es hier auch: Ein Teil der Siedlung ist eine Seniorenwohnanlage. Und auf Grund der vielen Kinder hier muss eine Kindertagesstätte erweitert werden. Auch sieht man Menschen aller Kontinente, sicher auch bedingt durch den nahe gelegenen Flughafen und die neue Stuttgarter Messe. Es wohnen definitiv auch Angestellte der Fluggesellschaften hier, denn die erkennt man ja an ihren Uniformen.Ich würde sagen, im Moment haben wir echt unsere Traumwohnung.Deine Wohnung hätte ich auch sofort genommen. Ich finde auch den alten Baumbestand rundrum wunderbar.
Ja, und jetzt gehe ich weiter auspacken.
Mah du Arme, das ist wirklich das Scheußlichste, das man hin und wieder durchlebt.
Als wir damals von der Großstadtwohnung ins Haus am Land gezogen sind, hab ich erstmal tausende Dinge weggeworfen ( darin bin ich Spezialist, bei mir fliegt eh alles raus was ich nicht mindestens 3 mal im letzten halben Jahr in der Hand hatte :rolleyes:), dann eingepackt und dann mit Umzugsfirma, Putzfrau und Freundin in ein völlig möbliertes Haus übersiedelt, das zudem völlig geputzt übergeben wurde.
Kinder bei den Omas eingebremst und am gleichen Tag alles fertig gemacht.
Ich möcht nie wieder umziehen müssen, obwohl es wirklich unkompliziert war bei uns.
Meine Freundin siedelt grad ( wieder), und ich beneid sie nicht :-o
Man latscht dann eh noch jahrelang zur falschen Seite zur Tür, weil mans noch so gewöhnt war....
nochwas:
ich bin übrigens so eine Hausfrau aus Leidenschaft.
Aber ich traus mich eh niemandem sagen *flüster* :-D
Wie ist das bei euch mit den Nachbarn? Eigentlich möchte ich nur eine Wohnung in der ich von Nachbarn nicht mehr höre als die von mir, nämlich nix. Statt dessen hab ich immer wieder Musiklärmattacken. Was heißt Musik, ich nenne es eher einfach nur Lärm, wobei die Tages- und Nachtzeit reichlich egal ist. Ich bin es einfach leid. Ich meine, ich höre doch meine Musil auch so, daß sie keinen stört.Ist das echt zu viel verlangt oder erwartet?
Es kann die Hölle sein. Neben Musik ist auch ein Dauerrenovieren nicht zu unterschätzen. Ich überlege jedes Mal, ob ich nicht schon mal einen Kaffee aufsetzen soll, falls die doch mal durch die Decke kommen ... :mad:
Zudem sitze ich seit einigen Jahren nicht mehr auf meinem Balkon, weil ich überlautstarkes Radio in russischer Sprache unterbrochen von der Sendersuche in der gleichen Lautstärke nicht mehr ertragen kann. Bevor einige Wohnungen in den letzten Jahren neu bezogen wurden, konnte man bei uns in Ruhe leben. Man hörte gelegentlich Musik von anderen, Kinder oder was sonst schon mal anfällt, aber alles in erträglichen Maßen. Das, was da jetzt stattfindet, hat eher etwas mit Terror zu tun. Wenn man mal etwas dagegen sagt, ist man direkt intolerant oder was auch immer. Man sieht einem Haus/Gegend die Bewohner eben nicht unbedingt von außen an. :(
Wenn der Lärm von einer Dauerrenovierung oder von Baulärm oder von - nachweislich - zu lauten Nachbarn stammt, kann man oft über eine Mietminderung recht schnell für Ruhe sorgen.
Lasst euch doch mal beraten. Besser als schimpfen und stumm vor sich hin leiden ist das allemal!
Das Saarländergen in mir kann sich allerdings nie daran gewöhnen, dass sich manche Leute lieber über grillende Nachbarn aufregen, statt einfach mitzumachen :)
Jau.
Von oben der Rentner guckt die Gerichtssendung - Hörspiel für die ganze Straße.
Von links eine russische Soap-Opera.
Von unten die Kastelruther Spatzen.
In der Wohnung rechts scheinen sich die Kinder gegenseitig umzubringen, dem Geschrei nach, nein man hört die Spielekonsole ...
Im Treppenhaus kämpfen mindestens zwei Hunde.
Draußen fährt mpf-mpf-mpf-mpf eine rollende Disco vorbei.
Und die Amis machen wieder Flugtests mit ihren Hubschraubern.
:frust:
Deswegen sind wir aus der Innenstadt weggezogen.
Im Plattenbau im Kohlenpott war es übrigens am ruhigsten. Dort hatten viele Schichtarbeiter gewohnt. ("Ruhe!! Vatta hat Nachtschicht!!!")
Das Saarländergen in mir kann sich allerdings nie daran gewöhnen, dass sich manche Leute lieber über grillende Nachbarn aufregen, statt einfach mitzumachen :)
Das kommt aber auf die Nachbarn an. Wenn das die gleichen sind, die ihren Hund vor deine Haustür scheißen lassen, hast du auch keine Lust mehr, dich mit denen an einen Tisch zu setzen.
Und wenn du im Sommer bei 40 Grad noch nicht mal mehr nachts das Fenster aufmachen kannst....
Es gibt Leute, die grillen jeden Tag, sobald die Außentemperaturen über 10°C liegen. Bis morgens um 4:00 Uhr Gegröle und Schlagermusik. Müssen scheinbar nicht morgens raus. Da könnte ich schon Amok laufen.
Bis morgens um 4:00 Uhr Gegröle und Schlagermusik. Müssen scheinbar nicht morgens raus. Da könnte ich schon Amok laufen.
Ja, so isset. Ich kann dann auch sehr agressiv werden. Auch sehr beliebt ist Technomusik oder so. Diese dumpfen Bässe, die einem das zuhausesein echt vermiesen können. Ich hatte gut 5 Monate solche Musikliebhaber neben mir (solange dauerte es, bis der Vermieter sie endlich raus hatte). In der Zeit war ich oft sehr lange abends im Theater, weil ich es dort wenigstens ruhig hatte und immer die Angst und dieses unangenehme Gefühl im Bauch, hoffentlich ist es nicht wieder laut.
Wobei, wenn ich heim kam und aufatmete, weil es still war, war das dennoch keine Gewähr, daß es 2 Stunden später nicht doch voll losging. Ich glaube, ich hab da echt ein Trauma. Und wenn ich jetzt nach Wohnungen schaue, ist da immer im Hinterkopf, ob es denn da wohl auch ruhig ist:(
Das Saarländergen in mir kann sich allerdings nie daran gewöhnen, dass sich manche Leute lieber über grillende Nachbarn aufregen, statt einfach mitzumachen :)
Wenn man die Leute aber kaum kennt und nicht eingeladen ist, kann man wohl schlecht einfach auf deren Terrasse gehen und sich mit an den Tisch setzen, oder?
Ich hab hier ja leider auch solche Grillfreaks - dank der Lage meines Balkons (überdacht und in einer Hausecke gelegen) zieht der Rauch auf meinen Balkon und bleibt da, weil er durch das weit vorgezogene Dach nicht aufsteigen kann.
Bedeutet für mich, dass ich weder auf dem Balkon sitzen kann noch meine Balkontür geöffnet lassen kann, weil ich hier sonst komplett eingeräuchert werde ...
Es gibt doch inzwischen so schöne Elektrogrills, wieso nehmen die das nicht her?? Aber nein, dann kriegt ja nicht mehr jeder mit, wie schön man grillen kann :mad:
Sehr beliebt ist auch die ca. 12-jährige Tochter dieser Leute, die mit voller Leidenschaft und Lautstärke dieses dämliche Karaoke betreibt. Blöd ist, dass es immer dieselben 2 Lieder sind (seit über einem Jahr!) und dass sie nicht singen kann.
Grad am Wochenende oder in den Ferien kreischt diese blöde Göre schon morgens los, wenn ich mal ausschlafen könnte, weil ich zufällig grad mal frei hab.
Ebenfalls nett, wenn sie ihre ganzen Freundinnen zu Besuch hat und die auf dem Rasen vor dem Haus (direkt an der Straße, also gefährlich - ist auch schonmal was passiert) Ball spielen müssen - ein großer Sportplatz inklusive Spielplatz und Skaterbahn ist 50m entfernt und leicht zu erreichen!
Die anderen Nachbarn haben am Wochenende immer das 3jährige Kind des Mannes zu Besuch (lebt sonst wohl bei der Mutter) - dieses Kind kann offensichtlich nur wie am Spieß kreischen (auch wenn nix ist, ich habs auf dem Parkplatz beobachtet).
Tut mir leid, ich weiß, dass es nicht p.c. ist, aber ich mag Kinderlärm nicht. Weder ich als Kind noch mein Bruder noch mein Sohn, als er klein war haben andere Leute so dermaßen mit Lärm belästigt. Natürlich müssen Kinder sich auch mal austoben, aber man kann durchaus dafür sorgen, dass das im Rahmen bleibt bzw. man eben dahin geht, wo man nicht über die Maßen stört.
Nur ist Grenzen setzen heutzutage ja sowas von verpönt ... die müssen sich ja alle entfalten *kotz.
Wenn man die Leute aber kaum kennt und nicht eingeladen ist, kann man wohl schlecht einfach auf deren Terrasse gehen und sich mit an den Tisch setzen, oder?
Natürlich nicht, auch wenn die Desperate Housewifes im Fernsehen gern mal mit selbstgebackenen Keksen ...:kicher:
Aber man kann selber grillen und braucht sich über anderer Leute Grillgeruch nicht aufregen, weil man selber welchen produziert :)
Ich dachte eben auch mehr an die Schilderung der Grillparty mit gefühlten 50 Gästen im Garten...
Martinas Haltung, keinen Kontakt zu den Nachbarn aufzunehmen, weil man sich ja mal streiten könnte und dann Distanz braucht, kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Erfahrungsgemäß sinkt die Streitquote, wenn man sich etwas kennt und miteinander reden kann. Die, die nicht mit sich reden lassen sorgen schon von ganz allein dafür, dass die Distanz gewahrt bleibt. Unser Nachbarsbub übt schon seit fast 2 Jahren ebenso laut wie erfolglos auf seinem Schlagzeug, gern auch abends und bei offenem Fenster. Die nette italienische Familie nebenan führt samt ihrer Riesenhunde ein recht lautes Familienleben. Die alte Frau unter uns ist fast taub und ihr Fernseher daher auch problemlos im Flur bei uns zu verstehen. Ja und? Soll ich deswegen einen Streit anfangen? Wir sind auch nicht immer leise und wir leben nicht auf einer einsamen Insel, sondern mitten im Leben...
gabriele
28.04.2009, 13:47
trotz alledem, daß ich viel Verständnis für Kinderlärm habe. Den ganzen Tag über und ständig mußt du dir das nicht gefallen lassen. Wenn es zu viel wird, würde ich mich schon beschweren, alles muß man schließlich nicht hinnehmen. Denn jeder Mensch hat Recht auf Ruhe.
Und das mit der Grillbelästigung am Balkon, das geht schon mal gar nicht.
Martinas Haltung, keinen Kontakt zu den Nachbarn aufzunehmen, weil man sich ja mal streiten könnte und dann Distanz braucht, kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Erfahrungsgemäß sinkt die Streitquote, wenn man sich etwas kennt und miteinander reden kann. Da stimme ich Dir vollkommen zu. Es ist ja auch nicht so, dass ich nicht mit den Leute rede, im Gegenteil. Aber ich bleibe beim "Sie" und möchte mich nicht mit Nachbarn im selben Haus anfreunden. Wenn Du Pech hast, bist Du dann nämlich unter Umständen nicht mehr Herrin Deiner eigenen Wohnung.
*weiterrödelngeh* ... ich habe schon richtig was geschafft heute. Meine Küche ist wieder frei und so langsam habe ich auch alles Geschirr sinnvoll unterbringen können. Ich bin richtig begeistert von meiner neuen Kommode. Aber jetzt mache ich erst mal ein Päuschen. Muss mal was essen.
Aber man kann selber grillen und braucht sich über anderer Leute Grillgeruch nicht aufregen, weil man selber welchen produziert
Ich habe einen (elektrischen) Japan-Steingrill - der produziert weder Gestank noch Qualm ...
Wäre ja auch blöd, wenn ich mich hier aufm Balkon selber einräuchere, wie gesagt kann der Qualm aufgrund des vorgezogenen (typisch bayrischen) Daches definitiv nicht abziehen.
Was die Nachbarn angeht - mehr als ein freundliches "Guten Tag" ist nicht drin und möchte ich nicht. Die einzige Nachbarin, mit der ich mal wirklich Stress hatte (ist zum Glück ausgezogen, aber nicht meinetwegen) war die, die gleich bei meinem Einzug schon in meiner Wohnung stand und sich aufdrängte.
Ich halte da lieber Abstand, my home is my castle ... ich will zuhause meine Ruhe und wenn ich da wirklich mal jemanden sehen will, dann lad ich mir den ein.
Freundschaften zu Nachbarn wären mir zu viel, weil die dann jederzeit vor der Türe stehen können ... wie meine uralte Nachbarin damals in HH, zu der ich auch anfangs nett war und die mich dann JEDEN Tag schon im Treppenhaus erwartete, wenn ich von der Arbeit kam. Sorry, aber das will ich nicht, da hätt ich auch bei meinen Alten wohnen bleiben können und würd noch die Miete sparen.
Martinas Haltung, keinen Kontakt zu den Nachbarn aufzunehmen, weil man sich ja mal streiten könnte und dann Distanz braucht, kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen.Doch, ich schon. Von dem erwähnten Hausklüngel haben sich nämlich zwei Familien in die Haare gekriegt und sich u. a. auch im Treppenhaus gefetzt, das war dann so richtig lustig. :rolleyes:
Zum Glück sind die dann aber ziemlich bald nach und nach ausgezogen. Jetzt wohnen außer uns nur Singles und Dinks hier, die sind beruflich lange außer Haus, benehmen sich ansonsten ganz manierlich und kümmern sich weitestgehend um ihren Kram. Klar, dass man mal Pakete für andere annimmt oder den Schlüssel für Handwerker abgibt oder so. Aber das reicht mir vollkommen. Familienanschluss bei Nachbarn brauche ich nicht. Auch nicht, wenn die nett sind.
Das ist ja gruselig, was ihr hier erzählt... nee, mit solchen Nachbarn würde ich auch keinen Kontakt aufnehmen wollen :eek:
Ich dachte eben auch mehr an die Schilderung der Grillparty mit gefühlten 50 Gästen im Garten...
Das hast du falsch verstanden. Der Lärmpegel war wie bei 50 Leuten im Garten, wenn die nur selbst dort waren (maximal vier Erwachsene und zwei Kinder)!!
Da der Garten mit Garage (wo der Schwiegersohn sich Oldtimer auf-reparierte ... wwwwm, wwwwm, wwwwm ...), Elektroauto der Kinder, Riesentrampolin (auf dem man nur kreischend springen kann) und Swimmingpool (in dem man auch nur kreischend baden kann) möbliert war, kriegten die das locker hin.
Wenn dann mal wirklich eine Grillparty stieg, war es auch nicht lauter. Aber die hätten uns nie, niemals über ihre Schwelle gelassen, geschweige denn an ihren Grill. Wir waren doch, wie oben schon angedeutet, der Miet-Pöbel von nebenan. Mit sowas gibt man sich doch nicht ab. Man hat doch schließlich ein gewisses Standesbewusstsein. Ts, ts, ts ...
Was die Nachbarn betrifft, halte ich es auch am liebsten mit freundlichem Grüßen und mal ein bisschen Smalltalk. Wir nehmen gegenseitig mal ein Paket an oder so, aber das war's dann auch. Schon den Schlüssel zu meiner Wohnung, wenn ich weg bin, kriegt meine Freundin. Kein Nachbar.
Und da scheinen sich auch alle hier im Haus einig zu sein.
Wir haben sowieso nur eine neugierige ältere Dame hier im Haus. Aber die kann man leicht domptieren. :-D
P.S. Gerade habe ich die letzte Nebenkostenabrechnung aus der alten Wohnung gekriegt, den Rest überwiesen, und jetzt brauche ich auch nie wieder was mit den Vermietern zu tun zu haben (das war nämlich auch die Hölle und hat dazu geführt, dass ich - nach bereits vorhergehenden schlechten Erfahrungen - jetzt total froh bin, bei einer Gesellschaft (in diesem Fall sogar Behörde) Mieterin zu sein).
Yippieh! :juhu:
Sally
Yippieh! :juhu:
Hey Sally! Das war jetzt aber zu laut, ich konnt's bis hier hören... :-D ;)
Das glaub ich gern - ein paar hundert Kilometer schaff' ich locker. :-D
Das glaub ich gern - ein paar hundert Kilometer schaff' ich locker. :-D
Und was sollen die Nachbarn dazu sagen???
Hm?:sonicht:
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Martina
*weiterrödelngeh* ... ich habe schon richtig was geschafft heute. Meine Küche ist wieder frei und so langsam habe ich auch alles Geschirr sinnvoll unterbringen können. Ich bin richtig begeistert von meiner neuen Kommode.
Manno! Hier wollt ich Dir ein paar schöne Smileys hinpacken, aber nun sind se nicht mehr verfügbar.
Also:
Braaaavo.... Super.... Spitze.... Klatsch und Applaus.... und goßes Smiley...
Kinder, ich bin doch eine Sünderin ... eine Servietten-Sünderin. Ich brauche dringend ein Mantra:
Ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr, ich kaufe keine Servietten mehr ...
Bei unserem letzten Umzug half uns ein lieber Kollege. Nach ca. 10 Umzugskartons von maximalem Gewicht bevor die Pappe reißt, fragte er, was da drin ist. "Computerzeitschriften".
Weitere 10 ultraschwere Kartons später: "Und was ist da drin?" - "Computerzeitschriften."
Nach 5 weiteren Kartons: "Sag bloss nicht, da drin sind..." - "Doch, es sind."
Mein Männel ist EDV-Supporter, sagte ich das schon?
Ach ja, dann waren da noch 4 Computer, gefühlte 2 Tonnen Computerbücher, Kabel, Mäuse und Tastaturen ohne Ende....
Von mir kamen dann noch ca 50 Regalmeter Fachliteratur Mathe und Maschinenbau dazu - Maschinenbau ist echt schweeer!
Und dann zwei Aquarien 100 und 200 Liter. Wmpf.
Dralle Deern
28.04.2009, 20:16
Ich bin in meinem Leben 14mal umgezogenIch belege mit 13 Umzügen Rang 2! :cool2:Den ich wohl mit Dir teile, wenns auch keine 13 Umzüge sind, wenn man Lebensalter zu Umzügen ins Verhältnis setzt, kommts bei mir aufs selbe raus :hihi:
1) Januar 1995 bis Juni 1996 - Stade (1. Wohnung nach Elternhaus)
2) Juli 1996 bis September 1996 - Stade
3) Oktober 1996 bis September 1998 - Eutin
4) Oktober 1998 bis Juni 2000 - Pansdorf
5) Juli 2000 bis April 2001 - Eutin
6) Mai 2001 bis Oktober 2002 - Hamburg
7) November 2002 bis Juni 2004 - Berlin
8) Juli 2004 bis März 2009 - Berlin (das war die einzige Wohnung, die wirklich nur mit dem Vorsatz des Übergangswohnheims angemietet wurde :cool:)
9) Seit Mitte März 2009 - endlich zu Hause :smile1:
Bei unserem letzten Umzug half uns ein lieber Kollege. Nach ca. 10 Umzugskartons von maximalem Gewicht bevor die Pappe reißt, fragte er, was da drin ist. "Computerzeitschriften".
Weitere 10 ultraschwere Kartons später: "Und was ist da drin?" - "Computerzeitschriften."
Nach 5 weiteren Kartons: "Sag bloss nicht, da drin sind..." - "Doch, es sind."
Sind da nicht mindestens 80% völlig veraltet?
Ich neige ja auch dazu, so Zeitschriftenzeugs aufzuheben, aber ich zwinge mich regelmäßig zum ausmisten.
Kinder, ich bin doch eine Sünderin ... eine Servietten-Sünderin.
Ähm, ja, das kenn ich auch. Hab noch von der Hochzeit 100 bordeaux-farbene Servietten... und muss mich immer zusammenreißen, nicht doch wieder welche "ach-brauchen-wir-nich-noch" dazu zu holen...
Bei unserem letzten Umzug half uns ein lieber Kollege. Nach ca. 10 Umzugskartons von maximalem Gewicht bevor die Pappe reißt, fragte er, was da drin ist. "Computerzeitschriften".
Weitere 10 ultraschwere Kartons später: "Und was ist da drin?" - "Computerzeitschriften."
Nach 5 weiteren Kartons: "Sag bloss nicht, da drin sind..." - "Doch, es sind."
Mein Männel ist EDV-Supporter, sagte ich das schon?
Ach ja, dann waren da noch 4 Computer, gefühlte 2 Tonnen Computerbücher, Kabel, Mäuse und Tastaturen ohne Ende....:bruell:
Gib's zu, Du hast bei uns Mäuschen gespielt. Das ist genau die Beschreibung dessen, was ich hiermit andeuten wollte:Das Thema Büro will ich ja gar nicht anschneiden. Alteingesessene User werden wissen warum.Mein Mann ist CAD-Supporter und war zudem auch lange als Netzwerkadministrator tätig.
Das C't-Abo habe ich eigenmächtig aufgestockt, so dass wir jetzt alle halbe Jahre eine CD mit den letzten Ausgaben drauf bekommen. Das hätte ich schon längst machen sollen.Ähm, ja, das kenn ich auch. Hab noch von der Hochzeit 100 bordeaux-farbene Servietten... und muss mich immer zusammenreißen, nicht doch wieder welche "ach-brauchen-wir-nich-noch" dazu zu holen...Bei mir ist es so, dass es ja immer soooo schöne Servietten gibt. Und so habe ich jetzt eine stattliche Sammlung. Erst wenn die aufgebraucht oder doch deutlich dezimiert ist, werden wieder neue gekauft.
Außerdem habe ich heute Abend einen Anschaffungsstop für Kaffeebecher und Trinkgläser verhängt.
Da bin ich auf meinen Mann megastolz. Er hat schon soooo viel weggeschnissen und ist immer noch kräftig dabei.
Eigentlich habe ich ja nur einen einfachen Studenten-WG-Zimmer-Haushalt.
Aber auch da kann Kram zusammenkommen. Heidenei. Ich schwör mir jedes Mal wieder, dass ich das nächste Mal nur noch mit ´nem Block, einem Buch, dem Computer und ´nem Schlafsack umziehe. ;)
Am krassesten war noch der Umzug, wo ein Freund von mir und ich zusammen von einer WG in unsere "eigene" Wohnung gezogen sind. Er ist Schneider und ich hobbymäßig auch mit jeder Menge Stoffen, Borten, Gewandungen und Kram bedacht. Man hortet ja, wenn es günstige Angebote gibt.
Das war..also..Säckeweise.
Und dann haben wir beide jeweils noch so alte, schwere Metallnähmaschinen.
Zum Glück auch ausreichend motivierte Helfer. Von 3. zu 3. Etage Altbau. Bei gefühlten 40 Grad im Schatten. :rolleyes:
Danach der Umzug ging nur noch nach Bayreuth. Und da ich mich auch zimmergrößenmäßig halbiert habe wurde kräftig aussortiert.
Da ich hoffe, dass mein nächster Umzug erst ist, wenn ich arbeite und entsprechend Geld für mehr als 15 m2 WG-Zimmer habe, wird das ein Traum *ausbreit*
Schön waren die diversen Umzüge, die die Firma bezahlt hat. Umzugsunternehmen sind ein Traum.
Nordlicht
29.04.2009, 07:44
Hehe...
Martina, das mit den Servietten kenn ich. Allerdings sind es bei mir Duschgele... bei mir herrscht derzeit auch zwangsweise Aufnahmestopp. Die Servietten sammelt bei uns meine Schwester, sie beschränkt sich dabei auf ein Exemplar pro Sorte, aber das hebt sie dann immer auf ;)
Sonst vielleicht die Servietten in kleineren Mengen kaufen, nur 4 oder 5 Stück auf einmal. Bastelläden verkaufen die ja stückweise für Serviettentechnik :-D
Sind da nicht mindestens 80% völlig veraltet?
Ich neige ja auch dazu, so Zeitschriftenzeugs aufzuheben, aber ich zwinge mich regelmäßig zum ausmisten.
Sag das mal meinem Männel.
Ich betreibe grad auch vorausschauende Schadensbegrenzung (hoffe ich), indem ich grad nix mehr auf Vorrat kaufe, was dann eingepackt und mitgeschleppt werden müsste...
Wir machen das auch mit ner Firma, da brauch ich zum Glück nix tragen oder so. Nur die Einpackerei und Auspackerei. Aber das wird schon gehen.
Teilweise werden neue Möbel da sein, wird schon gehen... Ach hätt ich das nur auch schon hinter mir *seufz*
Im Moment ist das grad mit dem Theater mit meiner Firma ganz schön viel Last, aber das gehört nicht hier hin.
Ich betreibe grad auch vorausschauende Schadensbegrenzung (hoffe ich), indem ich grad nix mehr auf Vorrat kaufe, was dann eingepackt und mitgeschleppt werden müsste...
Wir machen das auch mit ner Firma, da brauch ich zum Glück nix tragen oder so. Nur die Einpackerei und Auspackerei. Aber das wird schon gehen.
Teilweise werden neue Möbel da sein, wird schon gehen... Ach hätt ich das nur auch schon hinter mir *seufz*
Im Moment ist das grad mit dem Theater mit meiner Firma ganz schön viel Last, aber das gehört nicht hier hin.
Das Auspacken ist besonders lustig. "Wo ist denn der Dosenöffner? Ich hab Hunger!" - "In einem der 32 Kartons da."
Am allerallerwichtigsten ist eine gute Beschriftung der Kartons: was ist drin und in welchen Raum soll das Zeug. Am besten zusätzlich durch farbige Aufkleber oder Eddingkreuze oben und an den Seiten kennzeichnen (blau ist Bad, grün ist Küche etc.) und an die entsprechenden Türen kommt ein Bändel oder ähnliches in der gleichen Farbe. Da müssen die Packer nicht lange fragen oder entziffern.
Ich habe auch schon Listen auf Papier geschrieben und an den Karton getackert. Nix ist schlimmer, als wenn man was ganz dringend sucht und muss 100 Kartons durchwühlen. Nach dem GGG (Gesetz der Größten Gemeinheit) §1 befindet es sich immer im letzten.
GGG §2 sagt auch: Du hast nie genug Kartons.
Stabile Abfallsäcke sind für Klamotten besser als Kartons. Die kann man gut zum Abpolstern der Möbel nehmen.
Dralle Deern
29.04.2009, 17:23
Das Auspacken ist besonders lustig. "Wo ist denn der Dosenöffner? Ich hab Hunger!" - "In einem der 32 Kartons da."
Am allerallerwichtigsten ist eine gute Beschriftung der Kartons: was ist drin und in welchen Raum soll das Zeug. Auf gestapelten Kartons nützt die Beschriftung auch nur bedingt, man kann ja meist nur eine, maximal zwei Seiten sehen und schreibts ja auch nicht an alle vier Seiten. So als Umzugsprofi war ich ja diesmal n richtiger Fuchs. Ich habe nicht nur von außen meine Kartons grob beschriftet, sondern diese numeriert und auch mit Buchstaben versehen (für Wohnung und Keller). Und dann habe ich mir eine schöne Liste gemacht mit Buchstabe/Nummer und Inhalt. Bei Kleinkram habe ich nur die Herkunft notiert. Noch habe ich auch nicht alles ausgepackt, aber als ich neulich Pflaster brauchte und wusste, in Berlin wären sie in der Küchenschublade gewesen (die ich aus Einfachheitsgründen einfach so komplett in einen Karton gekippt habe :cool2:) suchte ich in meiner Liste, in welchem Karton der Schubladenkrempel ist und hatte in nullkommanix meine Pflaster :daumen:
@ Dern + Sophie
Danke für die guten Anregungen.
Ich hatte auch vor, die Kartons zu numerieren, mit dem Schleppi eine Liste zu dokumentieren wo was drin ist und wohin kommt und dann mit einem Ausdruck davon meinen Mann in der Wohnung zu positionieren, der dann die Herrschaften koordinieren darf *g*
Küchensachen kommen schon vorher rüber, da wir die dort vorhandene Einbauküche für nen Appel und n Ei fast neu übernehmen konnten. Also kann ich direkt loslegen, wenn wir drüben sind. Sehr entspannend, wie ich finde. Mit den Sachen aus dem Bad verfahren wir ebenso.
Klamotten werden wir eventuell in Bettbezügen transportieren, zum Glück haben wir auch keine so riesige Garderobe, ich hab beim letzten Umzug viel ans rote Kreuz gegeben...
Nachdem wir seit ein paar Wochen unsere Möbel nun ENDLICH so stehen haben, wie wir sie auch stehen lassen wollen, beiße ich gerade im Abstand von wenigen Minuten bei der Bewältigung meiner letzten drei Bücherkisten in die Tischplatte.
Die ersten beiden Bücherschränke waren ja einfach zu bewältigen. Pro Fach zwei Kisten, fein säuberlich nummeriert, z. B. II 3 a, was bedeutet Bücherschrank II, 3. Fach, erster Teil. Die waren schnell und unproblematisch wieder eingeräumt.
Aber dann gab es da noch Schrank III, den ich in den dreieinhalb Jahren in unserer letzten Wohnung gar nicht richtig eingeräumt hatte. Die Bücher lagen nur kreuz und quer gestapelt darin. In diesem Schrank sind mehrheitlich unsere "Lese"bücher, also Romane etc., und zwar nur die Ungelesenen. Die Gelesenen hatte ich schon beim letzten Umzug aussortiert und einer Kollegin für den Flohmarkt geschenkt.
Allerdings sind in diesen Kisten auch die gesammelten Werke meines Mannes, die ich zuvor nie durchgesehen hatte.
Die Ratgebersammlung dieses Herrn ist einfach nur umwerfend. :ohnmacht: Da findet sich zwischen Foto-, Auto- und Männerratgebern alles, was das Herz begehrt. Auch ein Diätbuch, das er gemäß Widmung 1990 zum Geburtstag geschenkt bekam, ist dabei. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich mal einen wirklich sehr guten Freund wegen so was für immer und alle Zeiten abgeschossen habe?
Seine Fachbücher habe ich unter seinem Protest ins Arbeitszimmer verbannt, denn ich habe nicht den geringsten Schimmer, wie ich die Bücher alle im noch verbleibenden Platz unterbringen soll.
Ich habe schon das Fach, das ich für meine Mokkatassensammlung durch Auslagerung meiner Kochbücher gewonnen geglaubt hatte, geopfert. Und auch die gebundenen 40-50 Jahre alten Kosmos-Jahrgänge werde ich wohl vertickern. Erst mal fragt meine Mutter jetzt in der Familie rum, ob die jemand haben will. Und wenn nicht, dann kommen sie ins Internet. Hat jemand von Euch vielleicht Erfahrung mit guten antiquarischen Verkaufsplattformen? Mein Herz hing nie daran und seitdem meine Mutter mir heute sagte, die seien von Onkel Emil (fragt mich bitte nicht, wer das war), denke ich, dass wir sie reinen Gewissens weggeben könnten.
Und hier ein erneutes Angebot an Maxima, die Courths-Mahler-Sammlerin: Ich habe zig gebundene Courths-Mahler-Bücher. Willste welche davon haben????
Ich habe auch festgestellt, dass wir Bücher unser Eigen nennen, von denen ich kürzlich dachte, ich sollte sie mal anschaffen, z.B. "Achtung! Vorurteile" von Peter Ustinov. Andere wiederum, wie "Die Buddenbrooks" haben wir offensichtlich doppelt. Wenn ich also jemandem von Euch damit eine Freude machen kann ...
Ihr seht, ich habe mir für heute Abend noch einiges vorgenommen, denn ich will das heute noch fertig bekommen, damit das für die nächsten fünf Jahre Geschichte ist. Aber ich brauchte jetzt mal eine kleine Pause, weil so eine Tischplatte auf Dauer nicht sehr bekömmlich ist.
:-D
Interessant ist auch etwas anderes:
Uwe und ich entdecken immer wieder Parallelen in unserem familiären Hintergrund und in unseren Lebensgeschichten. Obwohl sie irgendwie sehr unterschiedlich sind, sind sie auch wieder sehr ähnlich.
Uwe hat, wie ich eben schmunzelnd bemerkt habe, genau wie ich Kinder- und Bilderbücher aus seiner Kindheit verwahrt. Und so trage ich zu unserer diesbezüglichen Sammlung z. B. "Der Löwe ist los" mit seinen beiden Nachfolgebüchern bei, während Uwe "Der kleine König Kallewirsch" einbringt.
Ich finde das irgendwie schön.
... zwei Kisten noch ... :-D
Es ist vollbracht! Und es hätte kein Buch mehr sein dürfen.
Noch ein doppeltes Buch: "Der Vorleser" ... wenn einer von Euch möchte (genau wie bei den Buddenbrooks), schickt mir eine Mail (http://der-dicke-mensch.de/component/option,com_contact/Itemid,3/). Ich verschenke die Bücher.
Skurrile Dinge tauchten auch auf: Ein DDR-Duden ... fragt mich bitte nicht, woher der kommt. Von mir jedenfalls nicht. Und Uwe ... na ja ... ich kanns mir fast nicht vorstellen ...
Zwei Fächer sind völlig überfüllt: Meine Solingen-/Bergisch Land-Bibliothek und das Fach mit der Astronomie-Literatur, wohl ein Thema, das familienübergreifend viel Raum einnahm ...
Ich denke, alle gelesenen Taschenbücher werde ich zukünftig bei tauschticket.de anbieten.
Jetzt falle ich erst mal ins Bett. Ihr macht Euch keinen Begriff, wie sehr mir das, was ich heute geschafft habe, auf der Seele brannte.
"Der Löwe ist los" mit seinen beiden Nachfolgebüchern bei, während Uwe "Der kleine König Kallewirsch" einbringt.
Ich finde das irgendwie schön.
Ich auch, ich konnte mich bis heute nicht von den gesammelten Bänden "Nesthäkchen" und "Pucki" trennen, und noch einige mehr.
Da wirst Du sicher sehr froh, erleichtert und zufrieden ins Bett gesunken sein :biggaehn: und heute Morgen mit einem Lächeln aufwachen, denn es ist vollbracht! :) :applaus:
Bücher sind bei mir auch so ein Thema für sich.
Ich habe wohl oder übel lernen müssen, mich zu trennen, denn sonst bräuchte es mittlerweile Hallen für all die Bücher, die ich bisher gelesen habe.
Angefangen habe ich damit, zunächst nur Bücher weg zu geben, von denen ich eher das Gefühl hatte, sie einmal gelesen haben, reicht. Aber es blieben immer noch viel zu viele, die mir so gut gefallen haben, dass ich dachte, die mag ich irgendwann noch einmal lesen. Auch damit wuchs der Berg so sehr an, dass mein Platz nicht ausreichte. Nun habe ich nur noch eine relativ kleine Sammlung von Büchern, die bisher einfach nicht fort gegeben werden können und eben den Stapel des Vorrates an ungelesenen Büchern, den ich einfach brauche, um ein angenehmes Gefühl von "gut versorgt sein" zu haben.
Trotzdem, es stapeln sich doch wieder Bücher rund ums Regal. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.
Noch ein doppeltes Buch: "Der Vorleser" ... wenn einer von Euch möchte (genau wie bei den Buddenbrooks), schickt mir eine Mail (http://der-dicke-mensch.de/component/option,com_contact/Itemid,3/). Ich verschenke die Bücher.Die Bücher sind weg. Und seht es mir bitte nach, dass ich sie in der Reihenfolge des Maileingangs verschicke. :)
Und hier ein erneutes Angebot an Maxima, die Courths-Mahler-Sammlerin: Ich habe zig gebundene Courths-Mahler-Bücher. Willste welche davon haben????:-D Da muss mich doch jemand an meine Jugendsünden erinnern!!!
Nee, von der "Droge" bin ich weg. Ausserdem bin ich durch unseren Umzug räumlich so eingeschränkt, dass ich selbst totale Schwierigkeiten habe, alles unter zu bringen!
Hummelchen
29.05.2009, 12:27
Hallo Martina,
das kenne ich nur zu gut - unser Umzug liegt schon mehr als 8 Monate zurück und ich habe immer noch nicht alles verstaut - obwohl wir neue Regale und Schränke dazugekauft haben und unser Haushalt sich um meine zwei erwachsenen Söhne verringert hat...
Liebe Grüße
Hummelchen
Ich oute mich: ich hab noch 40 Jahre alte Pixi-Bücher....
Da gibt es dieses Bookcrossing: man setzt Bücher irgendwo aus, im Zug oder beim Arzt. Das finde ich echt genial. Ich habe das auch schon gemacht, noch bevor ich wusste, dass es sowas gibt.
Und bei uns im Büro gibt es eine Ecke, da legt jeder seine ausgelesenen Bücher hin - wer was will, nimmt es sich einfach. So eine Art Lesezirkel.
Bookcrossing finde ich auch klasse. Kürzlich habe ich mal eine Reportage von Bücherschränken gesehen, die irgendwo in der Stadt stehen. Leute nehmen Bücher raus und tun andere rein. Ist ja in etwa das gleiche Prinzip.
unser Umzug liegt schon mehr als 8 Monate zurück und ich habe immer noch nicht alles verstautDas nimmt mir jetzt ein bisschen das Gefühl, ein Totalversager zu sein.
Aber ich gebe mich jetzt an die Kisten mit der Kleindeko, die ich erst jetzt, wo die Bücherschränke erledigt sind, auspacken kann, weil sie vor die Bücher gestellt wird bzw. auf die Bücherschränke. Das ist mein Ziel für heute. Gut ist, dass ich die schon vor dem Einpacken sehr gründlich gereinigt habe und in Küchenpapier verpackt habe, so dass ich die einfach nur greifen und verteilen muss.
Meine Mokkatassensammlung werde ich um weniger interessante Exponate erleichtern (die gehen dann in den Diakonieladen). Und den Rest werde ich wohl bis zu einer besseren Lösung gut verpackt im Keller einlagern. *seufz*
Als erstes werde ich heute allerdings eine Liste der Kosmosbände schreiben, damit ich sie nicht noch mal alle rauskramen muss, falls ich sie zum Verkauf anbieten werde. Es sind zwei Bücherkisten voll.
Es ist vollbracht! Und es hätte kein Buch mehr sein dürfen.
Fleißig, fleißig :applaus:
Ich denke, alle gelesenen Taschenbücher werde ich zukünftig bei tauschticket.de anbieten.
Oh, dann erzähl doch bitte bei Gelegenheit von Deiner Erfahrung mit tauschticket, bei mir stehts ja noch bevor und ich überlege schon, was ich mit den ausgemisteten Büchern mache.
Ich habe den Bücherthread mal hier rein verschoben.
Meine Bücherecke ist nun endlich fertig und auch mit Dekokram versehen. Nun stehen da noch drei Kisten mit Zeug, das in ein Regal in der Diele soll, das wir noch nicht haben, die beiden Kosmoskisten, meine Mokkatassensammlung :bigheul:, zwei Kisten mit Sachen, die zur Diakonie sollen, und zwei Kisten mit kleineren Bildern, die ich im Laufe der Woche abends aufhängen werde.
Heute habe ich zum ersten Mal nach sieben Monaten die Platte unseres Esstischs wiedergesehen.
Am kommenden Wochenende müssen wir dann noch die Teppiche legen. Dann wäre das Wohnzimmer bis auf die Stereoanlage und noch anzuschaffende Gardinen fertig. Vielleicht kann ich Uwe nächste Woche zur Installation der Stereoanlage ja auch noch bewegen.
Sehr hilfreich war die Abwesenheit meines Mannes in dieser Woche. Man ist doch wesentlich effizienter, wenn man nur für sich selber sorgen muss. :-D
kampfzwerg
30.05.2009, 08:41
Heute habe ich zum ersten Mal nach sieben Monaten die Platte unseres Esstischs wiedergesehen.Das heißt also, der ist nun wieder zweckgebunden nutzbar? Ich habe in meinem Zimmer meinen kleinen Kinderspieltisch (ca. 60x40cm Tischplatte) stehen, den ich eigentlich nicht nur als Ablage nutzen wollte. Nun liegt da aber alles drauf, das in meinem kleinen Zimmer sonst gerade keinen festen Platz bekommen kann. Ein typischer Beistelltisch, der zur Verlegenheitsablage umfunktioniert wurde. Immerhin sorge ich aber dafür, dass der Stapel aus Büchern, Briefen und Kleinkram nie zu hoch wird.
Sehr hilfreich war die Abwesenheit meines Mannes in dieser Woche. Man ist doch wesentlich effizienter, wenn man nur für sich selber sorgen muss. :-D... und niemandem mit einem anders gelagerten Ordnungssinn in der Wohnung hat, dem man hinterherräumen muss.
Hallo Martina,
wenn ich ein Buch übrig habe, dann schaue ich als erstes bei http://www1.bookbutler.de/ mittels Eingabe der ISBN Nummer für welchen Preis dieses Buch bei diversen Plattformen gehandelt wird.
Verkaufen tue ich dann überwiegend bei Amazon, als zweites bei Booklooker und als drittes und letztes bei Ebay. Amazon bietet die schnellste und unkomplizierteste sowie risikolose Abwicklung, ist aber auch am teuersten bei den Verkaufsgebühren. Beim (schnellen) Einstellen des Buches bekommt man den Erlös sofort ausgerechnet. Einfache Abwicklung: Man bekommt nach Verkauf des Buches eine Mail, loggt sich bei Amazon ein und druckt die Adresse des Käufers samt Lieferschein aus und versendet ohne weitere Arbeit damit (ok das Buch zur Post muß man natürlich schon). Es geht dort recht viel, also viele Anbieter aber auch viele Käufer.
Booklooker ist wie Ebay mit größerem Aufwand verbunden, d.h. das Einstellen des Buches dauert länger als bei Amazon, man muß nach dem Verkauf den Käufer kontaktieren, Banküberweisung kontrollieren etc. Dafür sind die Verkaufsgebühren niedriger.
Viele Bücher sind allerdings nicht mehr viel wert, die wandern dann bei mir in erster Linie zu Tauschticket.de (ältere Taschenbücher i.d.R. als 2 für 1 Angebot sonst bekommt man sie oft nicht los) oder wenn dort nichts mehr geht dann spende ich sie an BRK oder andere gemeinnützige Organisationen. Auch habe ich schon über div. Internetflohmärkte Bücher verschenkt, nur der Aufwand.......
Ja, ich muß auch mal wieder mein Tauchticket Regal räumen, da ist schon wieder zu viel drin und mir fehlt der Platz.
Viele Grüße
Ulrike
... und niemandem mit einem anders gelagerten Ordnungssinn in der Wohnung hat
Kann man es diplomatischer ausdrücken? Nie nicht. :kicher:
Diese ganzen Amazonebaytauschticketschlachm ichdot-Portale sind nichts für mich. Das ist mir alles viel zu viel Aufwand. Da verbringt man doch Stunden am PC und bei der Post.
Ich bringe fast alles zu meiner local Bücherei. Allerdings sind es in meinem Fall auch nur neue Bücher, die die Damen dort wirklich gern nehmen.
Ansonsten fahre ich regelmäßig ICE und setze dort auch immer wieder Bücher aus.
... und niemandem mit einem anders gelagerten Ordnungssinn in der Wohnung hat, dem man hinterherräumen muss.Soso. :girlbrille:
Aha. :ueberleg:
Interesanter Gesichtspunkt.:laber:
Na gut. :hm:
Na warte ... :sonicht: In drei Wochen bin ich wieder bei Dir umme Ecke dienstlich unterwegs ... und dann müssen wir wohl mal dringend ein Gepräch führen ... :keule2: :kissen:
Kann man es diplomatischer ausdrücken? Nie nicht. :kicher:Und hier gilt: Mein Weg ins Münsterland führt mich DIREKT an Mainhatten vorbei ... :keule1: :fecht:
:baeh2: :baeh: :flirt: :flirt: :flirt: :flirt: :holy::holy: :holy: :holy: :holy:
Huch!!!:eek:
Unbedarft lese ich vor mich hin... :holy:
da kriegt man ja Angst. :bigoh:
Frei nach Loriot:
Was für ein La... äh.. Forum ist das hier eigentlich? :zitter: :-D
kampfzwerg
31.05.2009, 13:42
Na warte ... :sonicht: In drei Wochen bin ich wieder bei Dir umme Ecke dienstlich unterwegs ... und dann müssen wir wohl mal dringend ein Gepräch führen ... :keule2: :kissen:Ach Du Schreck, ich muss dringend auf Tauchstation gehen oder einen Urlaub in größerer Entfernung antreten.
Ich habe heute gemerkt, dass es eine ganze Menge Themen im Forum gibt, auf die ich gerne ausführlich antworten würde, aber ich fürchte bis Herbst werde ich eher zu den Stilleren gehören.
Im Moment nutze ich es aus, dass Uwe Urlaub hat. Wir bringen also solche Dinge wie Gardinenstangen und Gardinen an und schaffen Zeugs auf die Deponie. Aber wir haben wirklich noch viel auszumisten. Und diesmal werde ich mich ganz und gar darauf konzentrieren, damit ich es endlich ein für allemal erledigt habe und nicht irgendwelche Altpflichten länger auf meiner Seele lasten. Ende August kommen meine Schwiegereltern. Das ist meine persönliche Deadline.
Also wundert Euch bitte nicht ...
Aber wir haben wirklich noch viel auszumisten.
Immer noch? Ein Jahr nach dem Umzug??? :eek:
Vielleicht hättet ihr in eurer alten Wohnung lieber ein paar Sachen einpacken und den Rest dem Entrümpelungsservice oder dem Bagger-Räumdienst überlassen sollen? :-D :cool2: :flucht1::baeh:
Mein Schwesterherz ist letztes Jahr aus dem gemieteten Haus in ein selbstgebautes umgezogen. Im Keller standen noch unangetastete Kartons vom letzten Umzug vor mehr als 10 Jahren. :eek:
Es ist schon erschreckend, was sich alles so ablagert - könnte man ja nochmal brauchen - ist doch noch ganz gut - war sooo teuer - ist ein Geschenk von Onkel Otto.....
Und was noch schlimmer ist: kaum hat man das Zeug zur Deponie gebracht, braucht man es tatsächlich!!!
Ich kenn das aber auch. Als wir jetzt umgezogen sind, haben wir auch Kartons, die vom letzten Umzug vor knapp 2 Jahren (ok, eher anderthalb) noch nicht ausgepackt waren (aus Platzgründen) weiter mit übergesiedelt. Diese werden aber nun nach und nach abgebaut werden. Sicherlich wird noch einiges wieder mit ausgemistet werden.
Ich für meinen Teil habe jedenfalls beschlossen, dass a) ich so schnell nicht wieder umziehen werde und b) der nächste Umzug im Vollservice geschehen wird. Umzug ist nicht unser Ding; auch wenns teuerer ist, machen wir es das nächste Mal so. Wobei ich hoffe, dass das nächste Mal erst sein wird, wenn mein Mann in Rente geht und wir an den Bodensee ziehen...
Und was noch schlimmer ist: kaum hat man das Zeug zur Deponie gebracht, braucht man es tatsächlich!!! Echt? Ist dir schon passiert? Das kenne ich nicht. Ich habe tatsächlich noch nie etwas vermisst, das ich ausgemistet hatte. Das "könnte man nochmal brauchen" existiert meiner Meinung nach wirklich nur in unseren Köpfen. Oder ... in manchen unserer Köpfe. ;)
Ich bin, wie ich bestimmt in irgendeinem Faden schon geschrieben habe, in meinem Leben bisher 13mal umgezogen. Gut, mit 19 hat noch ein VW-Bulli gereicht. Heute braucht's schon einen ausgewachsenen Umzugswagen. Aber immerhin ohne Anhänger. :daumen: Man muss sich schon auch klar machen, dass es sinnvoll ist, vor dem Umzug auszumisten, weil jede Kiste und jedes Möbelstück unterm Strich Geld kostet, wenn man, so wie ich seit vielen Jahren, grundsätzlich mit einer Spedition umzieht.
Aber ich gebe zu, ich bin leidenschaftliche Wegschmeißerin. Am liebsten hätte ich noch weniger als ich habe. Vieles ist einfach nur Ballast.
Immer noch? Ein Jahr nach dem Umzug??? :eek:
Vielleicht hättet ihr in eurer alten Wohnung lieber ein paar Sachen einpacken und den Rest dem Entrümpelungsservice oder dem Bagger-Räumdienst überlassen sollen? :-D :cool2: :flucht1::baeh:Ich habe leider in dieser Angelegenheit meinen Humor verloren. Reden wir jetzt mal nur über meine höchstpersönlichen Probleme und lassen wir den Spezialfall Uwe an dieser Stelle mal weg:
Ich habe hier noch ca. 20 Kisten stehen, von denen ich nicht den Schimmer einer Ahnung habe, wohin ich sie räumen soll. Ich hatte die Kleinheit der Wohnung schlicht unterschätzt. Wir haben uns schon von vielen Möbeln getrennt und werden wohl auch noch weitere weggeben müssen. Aber ich hatte weder die Lust noch die Zeit, das VOR dem Umzug abzuschätzen, einem Umzug, den ich ja überhaupt nicht wollte und mit dem ich mir ohnehin schon sehr viel aus dem Herzen gerissen habe.
Bisher hat mir das Weggeben und Ausmisten nichts ausgemacht, aber wir sind jetzt bei Dingen angekommen, deren Verlust mir wehtut, weil mein Herz an ihnen hängt. Da wird das Ausmisten - auch psychisch - immer schwieriger.
Ganz nebenbei ist das Ganze auch ein logistisches Problem. Wir haben einfach keinen Platz. Eine Kiste ausräumen bedeutet jedesmal einen Riesenverschiebebahnhof. Irgendwann geht einem einfach die Lust aus. Hinzu kommt, dass mein neuer Job anstrengend ist und ich kaum jemals pünktlich Feierabend machen kann. Er macht auch großen Spaß, aber abends habe ich dann nicht mehr viel Energie übrig.
Ich weiß nicht, wo das endet und ob es überhaupt irgendwo endet. Im Moment bin ich ziemlich ernüchtert und frustriert.
Martina, ich kann Dir das im Moment sehr gut nachfühlen.
Mir fällt es generell schwer, auszumisten, bei mir war es genauso, dass ich vorher keinen Nerv hatte. Zumal wir beide auch irgendwie Jäger und Sammler sind...irgendwann kommt der Punkt, da nimmt man jedes Teil, dass eigentlich weg müsste, 10x in die Hand, legt es wieder weg, überlegt, ob man es nicht doch noch irgendwo unterbringen kann und vielleicht oder doch oder hm...
Und wenn man sich dann noch nicht mal drehen kann, weil kein Platz da ist, ist es gleich nochmal so ätzend.
Dazu kommt noch, dass es mir absolut widerstrebt, Dinge zu entsorgen, die noch funktional bzw. verwendbar sind. Ich suche dann gleich immer direkt noch Möglichkeiten, diese anderweitig weiterzuverwenden. Alles nicht so einfach...
Ich habe leider in dieser Angelegenheit meinen Humor verloren.
Schade. Ohne Humor ist es doppelt so schwer zu ertragen. Mit dem Umzug unglücklich, mit der neuen Wohnung unglücklich, mit dem neuen Wohnort unglücklich - ich hoffe, ihr übersteht das und geratet nicht in eine handfeste Krise.
Bisher hat mir das Weggeben und Ausmisten nichts ausgemacht, aber wir sind jetzt bei Dingen angekommen, deren Verlust mir wehtut, weil mein Herz an ihnen hängt. Da wird das Ausmisten - auch psychisch - immer schwieriger.
Oweh, das klingt nicht gut. Musst du die Kisten denn jetzt und sofort ausräumen? Wenn es keinen Keller gibt, kannst du sie vielleicht irgendwo zwischenlagern und nach und nach angehen?
Oder zusätzlichen Stauraum schaffen? Der schwedische Möbelladen mit den vier großen Buchstaben bietet dafür immer recht kreative Ideen. In einem Magazin habe ich z.B. mal gesehen, dass Sammelobjekte in kleinen Miniregalen rund um die Türen ausgestellt werden. Für Mokkatassen könnte ich mir das sehr gut vorstellen. In der Vitrine wäre dann wieder Platz für anderes. Oder vielleicht eine Wechselausstellung wie im Museum? Alles halbe Jahr werden andere Stücke gezeigt...
Auf jeden Fall solltest du dir selber dringend eine Ausmist-Pause verordnen und die Wohnung für eine von dir selber definierte Zeit einfach so nehmen, wie sie jetzt ist.
Streck dem Chaos die Zunge raus :baeh: und mach dir ein wunderschönes Wochenende. Lass den Frust los...
@ Martina
ich würde es so machen, wie Boewi schreibt.
Pause machen und nach einer Möglichkeit schauen, wo die restlichen Kisten gelagert werden können. In ihnen scheint ja nichts zu sein, was ihr jetzt und sofort braucht.
All das hört sich für mich sehr danach an, dass es jetzt wirklich erst mal gut gewesen ist und alles Weitere wirklich zu viel wird.
Tu Dir keine weiteren Schmerzen an / keine zwanghafte Trennung von noch geliebten Dingen, nach all den Trennungen die bereits sein mussten, das alles war mehr als genug in letzter Zeit.
Lasse erst mal Ruhe und Erholung zu, so weit das mit Job und allem geht.
Lass Dich mal umarmen :troest:
Ich kann absolut mitempfinden, wie es Martina geht. Irgendwann geht es nicht mehr um den "dritten Toaster", oder abgewetzte zu enge T-Shirts, sondern um das eigene Seelenleben.
Ich habe auch noch etliche Sachen, die sind wie ein Teil von mir. Es sind sozusagen materielle Symbole für Situationen, Menschen, Orte, in/mit/an denen ich glücklich war, und die unwiederbringlich dahin sind. Mein Mann versteht das nicht. Er findet, der olle Krempel muss weg. Aber ich könnte eher die teure neue Wohnzimmerwand wegschmeißen als die alten Möbelchen aus den 50er Jahren. Gut, dass ich mein eigenes Zimmer habe. Das ist aber schon recht voll - ohne vermüllt zu sein, wie ich betonen möchte!
Und meine vielen Pflanzen erst! Im Sommer stehen die draußen, aber im Winterhalbjahr wird es urwaldähnlich im Wohnzimmer. Ich kann nix Lebendes entsorgen.
Wenn ich so Berichte im Fernsehen sehe, wo Leuten das Haus abbrennt oder so, das stelle ich mir unerträglich vor.
@Martina: hör auf mit Ausmisten. Irgendwann bist du vielleicht so weit, aber für den Moment muss es genug sein.
Vielleicht findet sich bei Freunden ein Plätzchen auf dem Speicher oder in einem Schuppen, wo du die Sachen zwischenlagern kannst, bis du dir über die Aufbewahrung im Klaren bist. Regale um oder sogar an die Türen, Borde unter der Decke entlang, Schubladen in einem Podest unter Bett oder Sofa, doppellagige Regale (wo der vordere Teil wie Schiebetüren hin und her geschoben werden kann), Hakengestelle von der Decke baumelnd, Einbauschränke unter der Kellertreppe, Truhensitzbank... Haben wir alles schonmal gemacht.
Meine Mutter hatte aus Spanplatten einen Kasten gebaut, an dem Boden und eine Seite fehlten, der passte genau übers Bidet, seitlich war dann noch ein Regal angebracht für Klopapier und Badeschaum usw, drunter kamen Rollen und alles war mit passenden Fliesen beklebt. Bei Bedarf konnte man die Box vom Bidet wegrollen.
Ich danke Euch für Euer Mitgefühl und Eure Tipps.
Heute geht es mir schon etwas besser. Das hat mit dem Sonderfall Uwe zu tun, der heute einen Teil der Behinderung meiner Restauspackkreativität weggeschafft hat. Ich bin zuversichtlich, dass sich das noch steigern lässt. *räusper* Details erspare ich mir mit Rücksicht auf die Psyche meines Mannes.
:floet:
Das hört sich aber nun schon mal um Vieles besser an!:applaus:
Freut mich!:daumen: :)
Ich habe kürzlich eine sehr sinnvolle Investition getätigt und für knapp 40 Euro im Aldi eine Gartentruhe erstanden. Diese Gartentruhe, die auf unserem Balkon steht, nimmt alles auf, was irgendwie mit dem Balkon zu tun hat: Gartenwerkzeug, Sonnenschirme, Töpfe, Polster ... Da passt richtig viel rein. Das wiederum entlastet in unserem doch recht kleinen Keller ein komplettes Regal ... was nun wieder dem Sonderfall Uwe zur Verfügung steht. Heute werden wir zudem ein paar ältere und nicht mehr schöne Kleinmöbel auf die Deponie bringen und ein paar Kisten mit Aussortiertem zum Sozialkaufhaus. (Eine Kiste davon ist voll mit zum größten Teil originalverpackten Stehsammlern aus dem Fundus des Sonderfalls. *duck* :flucht1: ). Das schafft dann auch wieder Luft.
Ähm... was sind denn Stehsammler?
Und diese Kisten, sind die wirklich Wasserdicht? Ich überlege nämlich auch, ob die für meinen Balkon sinnvoll ist.
Ähm... was sind denn Stehsammler?Hier meldet sich der Sonderfall :gurke:
guckst Du hier .... (http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/50022354)
Ich brauch jetzt erstmal nen :kaffeebad:
Und diese Kisten, sind die wirklich Wasserdicht? Ich überlege nämlich auch, ob die für meinen Balkon sinnvoll ist.Wir hatten schon einige Platz- und Dauerregen, seitdem wir das Ding haben. Bisher ist alles trocken geblieben. Die Griffe an der Seite sind gleichzeitig auch Lüftungslöcher, aber die sind so gestaltet, dass der Regen von unten kommen muss, damit er da rein läuft.
Aaaaaah... Stehsammler für Zeitschriften! :batsch:
Das muss einem einfachen Menschen doch gesagt werden!
Danke Herr Sonderfall...
Ach manno, Uwe, Du musst auch mal gedrückt werden!
(Wenn ich darf, bin ich so frei - ganz mütterlich und so...) :troest:
Du hockst ja genauso in all dem Kisten-Umzugsgedöns.
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Okay, dann scheinen die Kisten ja tatsächlich was zu taugen. Ich war ehrlich skeptisch, ob die Polster in ihnen wirklich trocken bleiben, auch wenn es helfig plätschert.
kampfzwerg
11.07.2009, 20:29
Glückwunsch Euch beiden zur rigorosen Aufräumaktion!
Ich müsste meine Urlaubstage auch mal dazu nutzen, ein wenig umzuräumen und auszusortieren. Die letzte derartige Aktion letzten Herbst. Sollte beruflich bedingt in absehbarer Zeit ein Umzug anstehen, will ich nicht zu viel Kram in eine neue Wohnung "umschichten".
Diese Gartenkisten sind wirklich praktisch, meine Eltern haben sowas auch seit einigen Jahren eine aus Kunststoff hinterm Haus. Da geht unendlich viel rein, aber Feuchtigkeit bleibt garantiert draußen! Möchte gar nicht wissen, wie rummelig es sonst dort aussähe.
Danke. Leider sind wir ein bisschen gescheitert, aber nur ein bisschen. Die Deponie hat um 12.30 Uhr zugemacht und wir waren erst um 12.20 Uhr so weit. Nun gut, jetzt steht der Müll in der Garage und wird nächste Woche versorgt. Und das Sozialkaufhaus, bzw. die Filiale, die uns am nächsten ist, hatte entgegen den Informationen auf deren Internet-Seite heute geschlossen. Das Zeug ist also jetzt im Lupo. Ich werde es am Montag zu einer Filiale fahren, die meinem Büro recht nahe ist und einen Parkplatz hat. Die Filiale, wo wir heute waren, war nämlich zum Ausladen total unpraktisch, da man mit dem ganzen Zeug eine nicht unbeträchtliche Treppe rauf gemusst hätte.
Allerdings sind die zwei kleinen Kisten mit den Kosmos-Heften jetzt im Keller. Ich werde noch klären, ob jemand aus meiner Familie sie will. Wenn nicht, werde ich sie verschiedenen Antiquariaten anbieten. Wenn das auch nichts bringt, bringe ich sie auch ins Sozialkaufhaus, da die auch antiquarische Bücher anbieten. Eine Filiale ist speziell auf solche Sachen ausgerichtet.
Und die andere kleine Kiste mit den Restbeständen meiner Moccatassensammlung, also dem, was ich nicht weggeben wollte, ist auch im Keller. Hier hat sich also heute eine Menge getan.
kampfzwerg
11.07.2009, 23:41
Hier hat sich also heute eine Menge getan.Klingt wirklich so, auch wenn offenbar nicht alles reibungslos gelaufen ist und einige Erledigungen auf Montag verschoben werden mussten. Ich denke, es wird viel dazu beitragen, sich in der Wohnung heimisch zu fühlen, wenn erst einmal die Sachen alle gut untergebracht sind.
:knuddel1:Ach Martina ich kann dir das so gut nachfühlen.
Ich bin vor 9 Jahren aus einem 160qm Haus + Keller + Nebengebäude in eine 98qm Wohnung gezogen, in die auch noch mein 2. Mann mit einzog.
Natürlich mit seinen 1400 Schallplatten und genau so vielen Cds und Computerzeitschriften ............
Mitten im grössten Umzugstress stand dann auch noch mein Stiefsohn mit dem Koffer in der Hand vor der Türe. "Kann ich bitte bei euch wohnen?"
So mussten wir dann nicht 3 sondern 4 Kinder unterbringen.
Zum Glück durften wir alles was wir nicht auspacken konnten auf den Speicher stapeln. Da niemand den Wäscheboden nutzte.
Wir wollten da so schnell wie möglich wieder raus, aber leider fanden wir 5 Jahre nichts was bezahlbar und gross genug war und dann auch noch einen Vermieter hatte der an eine Familie mit 4 Kindern vermieten wollte.
Inzwischen wohnen wir in einem grossem Reihenhaus. Aber ein Grossteil unserer Bücher ist z.B. noch Kartons gestapelt. Sobald das erste der 4 Kinderzimmer frei wird richten wir ein Arbeits-Bücherzimmer ein.......
Bücherregale mit Glastüren *träum* und ein Schreibtisch für mich ganz alleine *noch mehr träum*
Meine Elefantensammlung konnte ich auch erst vor kurzem auspacken. Die ist jetzt in einer ganz flachen Hängevitrine im oberen Gang untergebracht.
Und diese Kisten, sind die wirklich Wasserdicht? Ich überlege nämlich auch, ob die für meinen Balkon sinnvoll ist.
Wasserdicht sind die auf jeden Fall. Allerdings kommt kleines Kriechgetier gerne mal rein und bleibt auch da.:rolleyes: Schneckenflecken z.B. auf Polstern machen sich nicht so gut.;) Deshalb am besten die Öffnungen mit Fliegengitternetz abdecken, das ganz einfach mit selbstklebendem Klettband befestigen.
Wasserdicht sind die auf jeden Fall. Allerdings kommt kleines Kriechgetier gerne mal rein und bleibt auch da.:rolleyes: Schneckenflecken z.B. auf Polstern machen sich nicht so gut.;) Deshalb am besten die Öffnungen mit Fliegengitternetz abdecken, das ganz einfach mit selbstklebendem Klettband befestigen.
Schneckenfliegen? Kenn ich gar nicht.
Aber das mit dem Abdecken ist sicher auch sinnvoll wegen Mottenbefall, denn ich letztes Jahr in einem zusammen geklappten Sonnenschirm hatte. Er war recht luftig danach.:(
Danke für den Tipp. :)
Schneckenflecken :-D
Ich fall hier gleich vom Stuhl.
Ich habe auch zwei solche Kisten für das Spielzeug im Garten. Sie sind wirklich wasserdicht. Ungeziefer hatte ich auch noch nie drin.
:hahaha: Und ich habe Schneckenfliegen gelesen!
Diese Gattung Tier war mir so unbekannt...:-o :-D
:hahaha: Und ich habe Schneckenfliegen gelesen!
Diese Gattung Tier war mir so unbekannt...:-o :-D
:fluester:Die sind verwandt mit dem Graue-Mais-Modell
Was hattest du denn heute zum Frühstück?
Egal was es war.............das will ich auch ....
:rofl2:Schneckenfliegen? Kenn ich gar nicht.Der war genau richtig jetzt, danke! :hahaha:
Pika, vielleicht gehen die eher auf Stoff als auf Plastik oder Holz? Oder du hattest einfach Glück?;):)
:fluester:Die sind verwandt mit dem Graue-Mais-Modell
Was hattest du denn heute zum Frühstück?
Egal was es war.............das will ich auch ....
Konfekt! Von Herrn V.v.Bülow!
Aber da ich schon älter bin, die weichschaumvariante für die reifere Generation, mit Pistaziencräääm als Trääägermasse.
Ich habe heute zufällig bei Aldi Süd im Restpostenregal Fliegengitter inkl. Klettband auf 99 Cent runtergesetzt gefunden und auch erstanden. Damit werde ich jetzt meine Kiste schneckenfliegensicher machen. Schließlich habe ich gestern unten auf der Straße eine Schnecke die Hauswand hochkriechen sehen ... und wenn die sich mit 'ner Fliege kreuzt ... neee ... wehret den Anfängen.
Sofern Ihr im Einzugsgebiet von Aldi Süd wohnt und auch Angst vor Schneckenfliegen habt, lohnt es sich vielleicht, mal ins Restpostenregal zu gucken.
Unsere Sachen sind übrigens mittlerweile auf der Deponie bzw. im Sozialkaufhaus. Dieses Kaufhaus hat mich schwer beeindruckt (www.daskaufhaus.de (http://www.daskaufhaus.de)). Die nehmen wirklich alles, auch Briefpapier und Glückwunschkarten. Seitdem ich da war, freue ich mich richtig darauf, meine restlichen Kisten anzugehen, was ich nächste Woche tun werde. Irgendwie schmerzt es mich weniger, manche Dinge dorthin zu geben als sie wegzuwerfen. Ich weiß nicht, ob Ihr das versteht. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die Sachen noch für etwas gut sind.
kampfzwerg
15.07.2009, 20:26
Irgendwie schmerzt es mich weniger, manche Dinge dorthin zu geben als sie wegzuwerfen. Ich weiß nicht, ob Ihr das versteht. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die Sachen noch für etwas gut sind.
Ging mir bei meinen Umzügen auch so. Habe vieles zu Oxfam gegeben und die haben auch eigentlich alles angenommen. Einiges habe ich auch im Freundeskreis verschenkt, aber es hätte mich sehr bedrückt, so viele schöne Dinge wegzuwerfen, die noch brauchbar waren. Warum sollte ich einen SodaStreamer wegwerfen, DVDs/CDs, Vasen oder allerlei Dekokram, der vorher schon in einem Schuhkarton ein einsames Dasein fristete. Dort wird das gerne günstig gekauft. Alte Möbel haben meine Eltern mehrfach an ein Möbelhaus der regionalen Drogenberatungsstelle abgegeben. Dort wurden die Stücke "aufgemöbelt" und wiederverkauft.
Der Münsteraner Oxfam wird leider immer wieder mit zu vielen Büchern beliefert, offenbar typisch für Städte mit einem Überschuss an Akademikern, so dass die manchmal einen Zettel im Fenster hatten: Derzeit können keine Bücher entgegengenommen werden!
Irgendwie schmerzt es mich weniger, manche Dinge dorthin zu geben als sie wegzuwerfen. Ich weiß nicht, ob Ihr das versteht. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die Sachen noch für etwas gut sind.
Doch das kann ich gut verstehen, mir widerstrebt es total, Dinge, die eigentlich noch zu gebrauchen sind wegzuwerfen. Und das nur, weil sie zuviel sind. Ich bin auch immer froh, wenn ich da was weitervererben oder sonstwie noch nutzbringend weitergeben kann.
Geht mir genauso. Und außerdem freut sich jemand, der sich die Sachen sonst nicht hätte leisten können. Es gibt tatsächlich Armut in Deutschland.
Wer kein solches Kaufhaus oder eine soziale Vereinigung in der Nähe hat, kann auch Kartonweise Dinge an Flohmarktbeschicker abgeben.
Oftmals sogar gegen einen kleinen Betrag.
Pro Karton gibt es je nach Inhalt zwischen 10.- und 50.- €
So hat es jedenfalls eine Bekannte schon öfter gemacht.
Und wer Spaß dran hat und sich die Arbeit machen will, der macht selber Flohmarkt.
Ich habs noch nicht so oft in meinem Leben gemacht, vielleicht insgesamt 5 mal, aber ich hatte immer mindestens 100.- DM oder 100.- €
Das Höchste war einmal an die 500.- €, aber da waren die Sachen (viel Boutiquekleidung in großen Größen) dementsprechend. By the way.. ich könnts mal wieder machen, wenn das Wetter einen atmen lässt.
Irgendwie schmerzt es mich weniger, manche Dinge dorthin zu geben als sie wegzuwerfen. Ich weiß nicht, ob Ihr das versteht. Man hat irgendwie das Gefühl, dass die Sachen noch für etwas gut sind.
Kann ich gut nachvollziehen. Darum bringe ich die Sachen meines Sohnes ins Kirchlädchen hier am Ort. Dort können sie sozial schwache Familien dann für einen ganz kleines Geld erstehen.
Manchmal kann es aber auch hilfreich sein, sich einen Sperrmüllcontainer zu mieten und alles dortrein zu entsorgen.
Vor allem, wenn man nicht wochen- und monatelang Zeit hat, alles zu sortieren und hin- und herzufahren.
Ich fand es jedenfalls sehr befreiend, als ich im Zuge einer Renovierung den ganzen alten Ballast entsorgen konnte - mit jedem Teil, was in die Tonne flog, fühlte ich mich freier.
mit jedem Teil, was in die Tonne flog, fühlte ich mich freier.Das geht mir genauso. Nur schrieb ich ja schon weiter oben, dass ich an einem Punkt angekommen bin, wo ich mich von Dingen trennen muss, an denen mein Herz hängt. Die kann ich nicht einfach respektlos in die Tonne kloppen. Da bekommt das schöne Freiheitsgefühl nämlich einen dicken Kratzer.
Im Übrigen ist es so, dass ich die Zeit auch nicht habe. Ich opfere einiges dafür, was auch wichtig wäre. Aber ich nehme mir die Zeit ... aus oben geschilderten Gründen.
dicke Mama
16.07.2009, 22:12
Oder wenn einem purer Undank entgegenkommt. :mad: So ist es uns im letzten Jahr nach unserem Umzug passiert. Ich habe extra gesucht, wo unsere Sofa-Landschaft noch einen würdigen Nachfolger finden kann. Habe dann ein Jugendwerk gefunden, die Möbel abholen und aufarbeiten. Ich da angerufen und gesagt, wir haben eine Sofa-Landschaft,3-Sitzer, 2-Sitzer und Sessel, nur 2 Jahre alt, Federkern, nur etwas schmutzig, weil sie nun auch schon ein paar Wochen in der Garage stand und die Lehnen waren angeschmuddelt. Die Dame am Telefon sagte das wäre kein Problem, sie müssen aber für die Abholung 5 Euro zahlen. Das war mir aber egal, ich war froh, noch etwas Gutes zu tun. Als 2 Herren, die Sachen nun abholen wollten, waren die extrem unfreundlich und meinten, das wäre zu schmutzig, das könne man nicht verkaufen. Hallo gehts noch, ich denke die arbeiten die Sachen eh auf, da sollte das wohl kein Problem sein, die Sache wäre mit ein bißchen Schaum schnell gemacht. Nein das ginge ja garnicht, das muss alles schon tipptopp sein. Mein Mann war dann so erbost und hat sie aus unserer Garage geworfen. Die Teile hat er dann klein gehackt und in unserem Van zur Müllkippe gebracht.Wir haben es auch nicht so dicke, finanziell natürlich ;) und dann so ein Undank, das hat uns hart getroffen.
Vor ein paar Jahren haben wir schon mal ähnliches durch gemacht mit unserem Kinderwagen. Das war so ein Kombiwagen mit Fußsack aus Fell und allem Zubehör, sogar ein Satz Räder war dabei, weil mein Mann auf Luftbereifung umgbaut hatte. Da er aber nun mal Bärchen als Design hatte ließ er sich nicht verkaufen oder unter Bekannten weiter geben. Da haben wir ihn und verschiedene Baby-Spielsachen in einen Verschenkeladen in unserer Stadt gebracht, dort wurde er uns aus den Händen gerissen und das war wirklich so ohne ein Wort des Dankes ließ man uns stehen und verschwand im Hinterraum. Als wir später noch erfuhren, dass es so gehändelt wird, dass wer was bringt sich eine Kleinigkeit aussuchen kann, war ich noch mehr enttäuscht.
Aber ich habe dann doch auch noch andere Kindersachen hingebracht und habe mir dafür 3 Bücher ausgesucht, wobei ich mir auch eine dumme Frage von einem Mitarbeiter gefallen lassen musste. Ich weiß ja nicht, ob ich so nach Geld aussehe, aber ich habe echt auch zu knapsen gehabt und ein Danke ist doch nicht zuviel verlangt. Wobei ich immer denke, die Menschen, denen es dann zu Gute kommt freuen sich wirklich darüber und sind dankbar, nur eben mancher Mitarbeiter nicht. Ich mache es jetzt so, dass ich Spielsachen und Kinderkleidung nur noch an Bekannte gebe oder auch schon mal dem Kindergarten. Da sehe ich gleich, wo es hinkommt und die Freude darüber.
@Martina: Da waren durchaus auch Teile dabei, an denen Erinnerungen hingen - aber wenn man alles aufhebt, wo das Herz dran hängt, hat man (bei entsprechender Veranlagung) sehr schnell die Bude komplett voll.
Meine Erinnerungen sind eh in meinem Kopf, dafür brauch ich nicht Unmengen an Zeugs.
Klar tat manches auch weh, was ich weggeworfen habe, aber ich habs nicht bereut.
Früher, als ich noch versuchte, Dinge zu verschenken/günstig zu verkaufen, machte ich ähnliche Erfahrungen wie dicke Mama.
Bei öffentlichen Geschichten wie Caritas oder auch einem Möbelmarkt für sozial Bedürftige bin ich nichts losgeworden, die wollten eher fabrikneue Ware.
Und das tolle Lego-Spielzeug von meinem Sohn (komplette Eisenbahn, Wohnhaus mit Einrichtung, Fußballstadion etc.) wollte der Kindergarten nicht annehmen. Angeblich dürfen sie das aus hygienischen Gründen nicht.
Leider fehlt mir die Zeit, auf Flohmärkte zu gehen (muss ja fast jedes Wochenende arbeiten) und Standgebühren muss man meist auch noch zahlen - also ist das ganze Zeug mit in der Tonne gelandet.
Tat mir auch weh, weil es ja quasi unkaputtbar und wie neu war und auch sehr teuer damals in der Anschaffung - aber es war auch schön, den dadurch gewonnenen Platz wieder zur Verfügung zu haben bzw. einfach auch mal freie Flächen in der Wohnung zu sehen.
Wenn alles zu voll ist, krieg ich irgendwie Beklemmungen ...
Eine Idee wäre noch ein Aushang im Supermarkt. Manche Supermärkte haben so schwarze Bretter, mit Rubrik "zu verschenken" oder so. Gerade in Vierteln, wo eher "kleine" Leute wohnen, gibt es Nachfrage.
Oder diese kostenlosen Annoncen in Blättern wie Sperrmüll.
Das hatten wir seinerzeit auch versucht ... aber Du wirst es nicht glauben - die Leute sind weder dankbar dafür, etwas geschenkt oder sogar umsonst zu bekommen, sie erwarten auch noch, dass man es ihnen hochglanzpoliert in die Wohnung bringt.
Sorry, aber da war mir dann die Sperrmülltonne doch lieber ...
kampfzwerg
17.07.2009, 11:27
Meine Erfahrungen sind dahingehend viel positiver.
Finde ich schade, dass andere das gute Gefühl des Weggebens für eine gute Sache nicht machen konnten.
... etwas geschenkt oder sogar umsonst zu bekommen ... :-D:-D
Die Erfahrungen können da wohl ganz unterschiedlicher Art sein. Wie kampfzwerg habe auch ich da ganz andere Erfahrungen gemacht.
Bei meinen letzten Umzügen haben mir die Leute unsere alten Sachen aus den Händen gerissen. Ob es unser altes Ecksofa war, das schon teilweise einen etwas zerschlissenen Bezug hatte oder mein etliche Jahre alter Kleiderschrank - für den habe ich sogar noch gutes Geld bekommen.
Ein "Familienkaufhaus" der Caritas gibt es hier auch. Dort bin ich seit vielen Jahren schon Kundin. Ich bringe dort Kleidung hin, aber auch Spielzeug, Inliner, (Kinder-) Bücher oder Hausrat. Die sind sehr freundlich und bedanken sich auch immer. Möbel - wie das Kinderbett meiner Tochter vor Jahren - holen sie auch ab.
Über das Hochbett meiner Tochter hat sich eine alleinerziehende Mutter letztes Jahr sehr gefreut.
Es ist auch immer wieder passiert, dass Menschen sich noch Dinge vom Sperrmüll vor der Haustür geholt haben, z.B. einen wirklich ur-ollen Gasherd, der noch von meinen Vormietern im Keller gestanden hatte.
Vielleicht ist hier in Frankfurt die Bedürftigkeit größer? Keine Ahnung.
Ich habe auch noch nicht diese Erfahrung mit Undankbarkeit gemacht. Sogar in der Firma habe ich Sachen übers schwarze Brett oder durch Rumfragen an Kollegen weiterverschenkt.
In Mannheim wurden dieses Jahr die regelmäßigen Sperrmülltermine abgeschafft, weil es zu Chaos durch die Sperrmüllsammler und sogar Schlägereien gekommen ist. Jetzt muss man Termine anmelden. Die Sperrmülltage hatten zum Teil Volksfestcharakter, aber sowas passt ja nicht ins Image einer Stadt.
Es scheint tatsächlich was mit der milieubedingten Mentalität der Menschen zu tun zu haben. In einem Umfeld, wo der größte Teil der Leute eher bescheiden eingerichtet ist, sind die Ansprüche wohl nicht so hoch, und man ist eher bereit, noch etwas "nachzuarbeiten", um dann sogar eine bessere Qualität zu haben als bei Zeug aus dem Billigst-Discounter.
Chiemgau gehört ja zu den statistisch wohlhabenderen Gebieten (kuckst hier: http://www.armutsatlas.de) - obwohl es auch dort Bedürftige gibt - dann sind die Ansprüche vielleicht höher, und in den Second-Hand-Läden bleiben die auf Sachen sitzen, um die sich in Mannheim die Leute prügeln würden.
Ganz gute Erfahrungen haben wir auch gemacht, größere Teile bei Kijiji einzustellen. Zu verschenken an Selbstabholer. Klappt zumindest bei größeren Teilen gut.
Na klar, im Chiemgau sind alle reich, die gebratenen Tauben fliegen uns in den Mund und die Bäche sind voller Honigmilch ...
Dass man hier mindestens genauso hart für jeden Cent arbeiten muss und ihn leider viel schneller los wird (ich sag nur Touristenaufschlag und hohe Mieten), sieht keiner.
Ich habe Sowohl-als-auch-Erfahrungen gemacht.
Vor 20 Jahren haben wir dem Sozialamt gut erhaltene Möbel angeboten. Keine Chance!
Die Jugendhilfewerkstatt in Solingen ist auch wählerisch. Die nehmen nicht alles, gerade bei Polstermöbeln. Was sie aber nehmen, holen sie anstandslos ab.
Die Zeiten haben sich aber geändert. Die Sozialkaufhäuser gibt es seit ca. 10 Jahren. Jedenfalls haben wir über ein solches vor 9 Jahren im Dicken Radschläger berichtet (http://der-dicke-mensch.de/dicke-duesseldorf/rsverein5_bottom.htm). Das war das erste Mal, dass ich von so etwas gehört habe.
Hier in Echterdingen haben wir bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Es gibt in BaWü in jedem Ort ein Amtsblatt, das wöchentlich erscheint. Dort gibt es die Rubrik "Die gute Tat". Da kann man kostenlos eine Anzeige schalten, wenn man Sachen verschenken möchte. Wir haben dort unsere Kühl-/Gefrierkombi angeboten und viele Anfragen bekommen. Sie wurde vom schnellsten Interessenten auch anstandslos abgeholt. Das ist eine gute Lösung für Sachen, die die Sozialkaufhäuser nicht nehmen, wie z.B. elektrische Geräte, die älter als 10 Jahre sind.
Dann haben wir Möbel durch den Diakonieladen in Filderstadt abholen lassen. Sehr verlässliche Leute, die sich jedesmal überschwenglich bedankt haben. Denen habe ich auch schon mal erstklassige abgelegte Kleidung meiner Mutter mitgegeben. Darüber haben sie sich besonders gefreut.
Diese Woche war ich nun bei einem Sozialkaufhaus der Initiative Neue Arbeit in Stuttgart. Gehört auch zur Diakonie. Zwei Herren begleiteten mich zu meinem Auto und trugen die Sachen hinein. Auch sie bedankten sich überschwenglich.
Heute habe ich in einer anderen Sache mit jemandem von der Caritas telefoniert. Wir kamen vom Hölzchen aufs Stöckchen und er sagte mir, wie unglaublich wichtig es sei, dass es Leute gibt, die gut Erhaltenes für die Sozialkaufhäuser abgeben. Es ist ja schließlich so, dass diese Sachen nicht nur günstig von bedürftigen Menschen erstanden werden können. Das alles sichert auch Arbeitsplätze.
Ich habe im Übrigen in meiner vorherigen Wohnung nicht alles voll stehen gehabt. Da hatte ich 120 m². Ich habe mich beim Umzug verschätzt, was die Kleinheit von 76 m² betrifft. Deshalb steht hier im Moment noch manche Ecke voll. Und ich bin ja auch dabei, mich von vielem zu trennen, aber ich erlaube mir den Luxus, mir sehr genau zu überlegen, was ich abgebe.
In manchen Dingen bin ich sicher auch ein bisschen blockiert. Ich bin noch sehr stark durch die Nachkriegsarmut geprägt. Klingt blöd, ist aber so. Da gibt es z.B. einen ganzen Karton bestes Briefpapier. Dieses Papier stammt aus dem Fundus eines Geschäftsführers, dessen Anschrift sich änderte. Der Kopf wurde abgeschnitten. Es hat also keine DIN-A4-Maße mehr. Man hatte es mir damals angeboten, weil man wusste, dass ich es zu schätzen weiß.
Mein Vater hat seine kleine Familie nach dem Krieg ernährt, indem er im Laufe der Jahre auf wertvollen Papierresten, die er einem Verwandten abgeschwatzt hatte, der sie zum Feuermachen benutzte, Glückwunschkarten schrieb. Mein Vater konnte Schriften schreiben. Im Laufe der Jahre hat er 40.000 dieser Karten geschrieben, die mein Großvater in seinem Zigarrenladen verkaufte. Das hat ihm zudem seinen Studienplatz für Grafik eingebracht, obwohl er kein Abitur hatte, weil jemand durch die Karten auf sein Talent aufmerksam wurde. D.h. diese Papierreste haben ihm den Weg für den Rest seines Lebens gewiesen und geebnet. Sie waren die Grundlage auch für meine Existenz. Denn ich wäre nicht geboren worden, hätten meine Eltern es nicht auf Grund der beruflichen Entwicklung meines Vaters zu bescheidenem Wohlstand gebracht.
Da kann ich solch wertvolles Papier nicht einfach respektlos wegwerfen.
Na ja, Du könntest das Papier ja auch als Notizzettel benutzen, dann verbraucht es sich auch. Als Briefpapier hast Du es ja wohl nicht benutzen mögen?
Ich verstehe durchaus die Erinnerungen, die an den verschiedensten Dingen hängen, aber Briefpapier, was nicht mal direkt von Deinem Vater ist, wegen dem Andenken auf Deinen Vater aufzuheben, find ich schon etwas strange.
Da kann ich mir schon vorstellen, dass jeder Karton Schwerstarbeit ist beim Wegwerfen. Allerdings denke ich, dass man da irgendwo mal eine Grenze ziehen sollte und nur WIRKLICH persönliche Dinge aufheben sollte und nicht Zeug, wo man nur über hundert Ecken eine Beziehung herstellen kann ...
Ansonsten dann vielleicht doch in eine größere Wohnung ziehen oder externen Speicherraum anmieten.
Darcy, ich habe ja schon selbst durchblicken lassen, dass das strange ist.
Heute Nachmittag, nachdem ich das geschrieben hatte, ist mir eingefallen, dass ich ja auch noch Vaters Papierschrank hier stehen habe, voll mit schönen Papieren. Den muss ich mal sichten und ordnen. Er stört aber nicht, weil er ein sehr nützliches Möbelstück ist, das einen festen Platz in unserem "System" hat.
Weißt Du, wenn einem Respekt vor so etwas Wunderbarem wie Papier beigebracht wurde, dann kann man ein feines Zanders / Gohrsmühle mit Wasserzeichen ganz sicher nicht als Notizzettel missbrauchen. Ich kann verstehen, dass für Dich Papier eben Papier ist, weil Du wahrscheinlich nicht viel über seine Herstellung weißt. Ich bin aber mit Bewunderung für schöne Papiere aufgewachsen. Das kann ich nicht aus meinem Hirn radieren. Und ich habe auch keine Lust, mich dafür zu rechtfertigen, weil ich sicher bin, dass es auch in Deinem Leben etwas gibt, für das Dir besondere Bewunderung beigebracht wurde.
Ich benutze übrigens für Bewerbungen und wichtige Korrespondenz auch teures Gohrsmühle-Papier, allerdings in A4. Das abgeschnittene Papier geht nur für Privatkorrespondenz und die läuft meistens über eMail.
Tja, da irrst Du Dich ...
Ich weiß sehr wohl, wie Papier hergestellt wird, ich (er)kenne auch den Unterschied zwischen gutem, handgeschöpftem Papier diverser Sorten und normalem Schreibpapier. Ich verstehe auch, dass es einem schwer fällt, solche Dinge wegzugeben, aber es geht eben nicht alles zusammen - kleine Wohnung (und dadurch günstigere Miete), Platz haben um sich zu bewegen und atmen zu können UND alles behalten, was sich so über die Jahre angesammelt hat und irgendwelche Erinnerungen hervorruft.
Vielleicht wäre es aber eine Lösung, von den schönsten Papieren jeweils nur ein paar Blatt in einem schönen Ordner aufzuheben und die restlichen Stapel zu entsorgen. Für die Erinnerung sollte das reichen - spart aber ungemein viel Platz.
(und dadurch günstigere Miete)Da täuschst Du Dich. Die 76 m²-Wohnung kostet 300 Euro mehr als die 120 m²-Wohnung (650 Euro : 950 Euro). Es ging nicht um weniger Ausgaben. Es ging darum, überhaupt eine Wohnung zu bekommen. Hier herrscht nämlich verschärfter Wohnungsmangel.
Aber für eine 120qm-Wohnung hättet Ihr eben noch deutlich mehr Miete hinlegen müssen - ergo doch Geld gespart ;)
Vielleicht wäre es aber eine Lösung, von den schönsten Papieren jeweils nur ein paar Blatt in einem schönen Ordner aufzuheben und die restlichen Stapel zu entsorgen. Für die Erinnerung sollte das reichen - spart aber ungemein viel Platz.
Das finde ich eine gute Idee. Oder rahme einzelne der kostbarsten Blätter ein und mach ein Kunstwerk draus.
Gibt es denn niemanden Web-weit, der so Papier gebrauchen könnte? Künstler oder Sammler?
Aber für eine 120qm-Wohnung hättet Ihr eben noch deutlich mehr Miete hinlegen müssen - ergo doch Geld gespart ;)Für eine Wohnung dieser Qualität, ja, aber wir haben durchaus auch 120 m²-Wohnungen gesehen, die genauso viel gekostet hätten. Leider haben wir an sechs oder acht Samstagen Wohnungssuche überhaupt nur zwei Wohnungen gesehen, die ansatzweise akzeptabel waren. Alles andere war Schrott. Und nur eine von diesen beiden Wohnungen haben wir bekommen. Wir mussten also nehmen, was wir kriegen konnten.
Aber vergleichbar sind doch nur Wohnungen ähnlicher Qualität und Lage ...
Ich kann ja meine Wohnung hier auch nicht mit Wohnungen im Osten in der Platte vergleichen - klar ist meine dann um einiges teurer ...
Tja, ich ziehe im September wieder um - dieses Mal zusammen mit meinen Freund/Partner.
Die Wohnungssuche war gar nicht so schwer, sobald wir uns festgelegt haben was wir überhaupt wollen und ein paar Wohnungen gesehen hatten inserierten wir ein Gesuch und einer der Anrufe war dann wirklich so ziemlich genau das was wir wollten. Groß, guter Schnitt, neue Fenster und frisch renovierte Holzböden, preiswert, ruhige Lage in einer Spielstraße aber trotzdem verkehrsgünstig, mit Balkon, teilsanierter Jugendstil - als einziges Manko fehlt der Blick ins Grüne der aber hier in Nürnberg sehr viel teurer zu sein scheint oder man hat eine Hauptverkehrsstraße dazwischen (jedenfalls ist es uns im Moment nicht wert so viel mehr auszugeben, mal sehen was später ist, wir wollen lieber etwas sparen) So haben wir immerhin einen begrünten Innenhof mit Lofts zu betrachten, immerhin was ;) für den Anfang zu zweit.
Da ich seit meinem Umzug vor 2 Jahren immer wieder ausräume und durchräume und seltsamerweise immer wieder was finde was ich einige Monate vorher auf keinen Fall hergegeben hätte wird das mit dem neuen Umzug auch nicht dramatischer als die beiden letzten (bin ja letztes Jahr erst hier eingezogen) Mich stört einfach der Ballast, auch wenn viele Dinge nicht wertlos oder nutzlos sind nur einfach zu viel.
Alle Bücher die in Tauschticket stehen kommen auf jeden Fall zum Umsonstladen, die nehmen das gerne an.
Des Weiteren sortiere ich grad Stoffe aus - davon habe ich wirklich viele. Einen Teil versuche ich zu verkaufen, wenn mir die Zeit reicht ;) ansonsten gehts auch tütenweise in den Umsonstladen.
Dort wird einem auch jedes Mal gedankt, also kein Vergleich zum BRK da wird überhaupt nicht gedankt - jedoch die Kriegskindernothilfe ist auch sehr dankbar für Spenden; es gibt da echt Unterschiede.
Martina, ich kann durchaus nachvollziehen was Du über das Papier schreibst. Ich habe selbst einen Schwung schönes Briefpapier hergegeben, einfach weil ich es nicht mehr benutze. Und ich habe viele andere Dinge, die mir früher viel wert waren, jedoch einfach nicht genutzt werden. Daher ist es mir nun lieber sie finden einen Verwendungszweck, als dass sie noch mehr Jahre herumliegen.
Jedes Stück weniger gibt mir Freiheit. Und das obwohl ich den Platz dazu hätte, daran liegts nicht.
Viele Grüße
Ulrike
Es gibt einfach Dinge, von denen man sich nicht trennen kann/will/mag.
Ich habe auch einige davon.
Sie haben eigentlich keinen Nutzen, außer dem, dass sie mich an etwas Schönes erinnern. So zum Beispiel ein Geschirr in echtem Zwiebelmuster. Meine Mutter, die nur eine kleine Rente hatte, hat sich Stück für Stück erspart und gesammelt, sich über jedes neue Stück gefreut und wenn wir (Töchter und Schwiegertöchter) zum Frühstück bei ihr waren, kam es auf den Tisch. Es ist überhaupt nicht mein Geschmack, ich hätte mir dieses Muster nie ausgesucht, aber es birgt nur schöne Erinnerungen und weckt in mir warme Gefühle. Auch die Tatsache, dass es nicht einfach mal so gekauft wurde, sondern das jedes Stück erspart wurde... ich könnte es niemals weggeben. Und ich tus auch nicht. Auch wenn etwas keinen materiellen Wert hat - der ideelle Wert kann sehr groß sein. ich halte es auf der einen Seite zwar auch für wichtig, nicht alles immer aufzubewahren, aber Dinge, die einem wirklich am Herzen liegen, sollte man nicht unter Schmerzen weg geben.
Als wir von einer sehr großen in eine kleinere Wohnung zogen, habe ich deshalb unter anderem über der Bad - und der Küchentür eine breite Borte angebracht. Sie stören überhaupt nicht und sehen zudem auch nicht blöd aus, aber sie haben eine Menge an Stauraum.
Ebenso haben wir, als wir neue Betten kauften, welche mit großen Rollschubladen gekauft, die den gesamten Raum unterm Bett ausfüllen.
Für zwei Schränke haben wir extra Aufsätze gekauft, so dass die Schränke jetzt bis unter die Decke reichen. Man wird erfinderisch, was die Beschaffung von Stauraum angeht, wenn man geliebte Dinge behalten möchte.
Aber vergleichbar sind doch nur Wohnungen ähnlicher Qualität und Lage ...
Ich kann ja meine Wohnung hier auch nicht mit Wohnungen im Osten in der Platte vergleichen - klar ist meine dann um einiges teurer ...
Es gibt durchaus vergleichbare Wohnungen zu ganz unterschiedlichen Preisen.
Wir zahlen 200 €weniger als unsere Nachbarn für exakt das gleiche Reihenhaus.
Obwohl nicht exakt gleich wir haben eine neue Therme und einen ausgebauten Dachboden :daumen:. Das haben unsere Nachbarn nicht.
Hier in unseren Haus ist es auch so:
Die Nachbarn, die schon X Jahre hier wohnen, zahlen fast nur die Hälfte von dem, was wir zahlen.
Okay, sie haben viele aufwertende Arbeiten selber vorgenommen, die in meiner Wohnung der Bauverein gemacht hat, aber trotzdem ist das doch ein Riesenunterschied an Miete bei exakt gleichen Quadratmetern.
Ein Nachbar ist vor zwei Jahren ausgezogen, der Bauverein hat grundsarniert und nun zahlt die neue Nachbarin noch mehr als ich.
Ich glaube in diesem Haus mit vollkommen gleichen Wohnungen zahlen nicht zwei Parteien das gleiche an Miete.
So zum Beispiel ein Geschirr in echtem Zwiebelmuster. Oh, da kann ich auch mitreden. Ich habe ein Mokka-Service von Hutschenreuther in echtem Zwiebelmuster. Das habe ich mal bei einer Tombola in meinem Ausbildungshotel gewonnen. Es ist das Prunkstück meiner Mokkatassensammlung. Und wertvoll ist es nebenbei auch. So was verschenkt man nicht ohne weiteres.
Und dann ist da noch das Indisch Blau (http://www.resultado.de/resultado/layout/images/userfiles/images/0/2/9/9/5/6/2494906_large.jpeg) für 24 Personen. Niemals nimmer nicht würde ich das weggeben. Das ist der Inbegriff für Heimatgefühle in der Ferne, denn damit serviert man eine Bergische Kaffeetafel. Und hier werden wir wieder öfter Leute bewirten. Gestern hatten wir zum ersten Mal Kollegen von Uwe zum Abendessen da. Ich liebe es, Gäste zu haben.
Das ist doch schön! So ein Service hatte ich mir als Kind immer gewünscht, nachdem ich es bei einer Freundin gesehen hatte. Die Mutter hatte dazu sogar eine passend bestickte Tischdecke mit Spitzenkante....
Das Muster kann man romantisch-kitschig kombinieren oder skandinavisch-geradling. So einen Evergreen würde ich auch niemals hergeben!
Was machst du eigentlich mit der Kaffeekanne? Heutzutage hat man doch Kaffeemaschine oder Thermoskanne.
Und ich habe Schneckenfliegen gelesen!
Diese Gattung Tier war mir so unbekannt.. Du hattest doch mal so ein seltsames Fabelwesen im Garten - das wird es gewesen sein: eine Schneckenfliege. :-D ;)
Was machst du eigentlich mit der Kaffeekanne? Ich habe zwei Kaffeekannen, eine große und eine kleine. Ich habe auch eine Thermoskanne mit dem Muster. Meist nehme ich die. Die Kaffeekanne kann man auch als Vase benutzen.
Ich habe auch zwei Teekannen, eine kleine und eine große. Für die große habe ich auch ein passendes Stövchen. Die benutze ich.
Ich muss sagen, dass mein Geschirr ein ziemliches Sammelsurium ist. Eine Zeit lang gab es das Geschirr nicht mehr. Da haben meine Eltern es auf Flohmärkten zusammengekauft, von verschiedenen Herstellern. Als Winterling es wieder herausbrachte, habe ich mir die fehlenden Teile zum Geburtstag schenken lassen. Der Clou war allerdings mein Ex, der Unmengen von dem Geschirr, als sein Vater starb, wegschmeißen wollte. Das habe ich erfolgreich verhindert. So habe ich heute mehrere Tee-, Kaffee- und Milchkannen in verschiedenen Größen, Zuckerdosen in verschiedenen Größen, Schüsseln, Platten, eine Sauciere, eine Butterdose, Eierbecher und auch ein Essgeschirr. Vor zwei Jahren habe ich mir zu Weihnachten selbst noch einen Eiertrenner und ein Teeei in Form einer Teekanne gegönnt.
Was ich jetzt noch brauche, ist eine dunkelblaue Tischdecken, denn darauf wirkt es einfach schöner als auf einer weißen.
Eine Freundin nimmt immer die Thermoskanne für den "richtigen" Kaffee, in die Originalkanne vom Service kommt Caro-Kaffee für die Leute, die Koffein meiden wollen.
Schleuti
18.07.2009, 17:00
Um nochmal auf einen von Darcys Beiträgen zurück zu kommen:
Warum schmeisst Du LEGO weg? Auf Ebay reissen sich die Leute doch buchstäblich um gut erhaltene komplette Bausätze. Oft läuft man sogar Gefahr, dass man für ein gebrauchtes Set mehr hinblättern muss als für ein neues. Und von wegen unhygienisch - LEGO kannst Du doch in der Waschmaschine oder grössere Teile auch in einer Spülmaschine hygienisch sauber kriegen. Ist während des Waschvorgangs zwar laut, aber am Ende eben sehr sauber.
Die Erinnerungsstücke.. ja, ja, die kenn ich auch. Mein Mann ist beispielsweise der einzige Nachkomme seiner Eltern. Meine inzwischen verstorbene Schwiegermutter hat Vieles gesammelt: Porzellan, Stiche, Antiquitäten. Mein Schwiegervater ist schon 83 und mir graut schon davor dessen Wohnung dereinst zu räumen. Mein Verhältnis zu meiner Schwiegermutter war alles andere als herzlich, so dass sich die Erinnerungen in Grenzen halten. Mein Mann würde alles wegschmeissen oder evtl. verkaufen. Es gibt aber Dinge von unschätzbarem Wert, die mir auch sehr gefallen. Diese werde ich mit aller Macht zu "retten" versuchen.
Liebe Sammlergrüsse aus der Schweiz
Barbara
Du hattest doch mal so ein seltsames Fabelwesen im Garten - das wird es gewesen sein: eine Schneckenfliege. :-D ;)
Nicht in meinem Garten. An einer Hausmauer. Und ich weiß bis heute nicht, was es war. Ich habe das halbe Internet durchforstet und immer mal wieder Leute gefragt. Keiner kennt so ein Tier.
Natürlich kann es durchaus "Schneckenfliege" heißen. Wer weiß? ;)
... und es gibt sie doch: Melierte Schneckenfliege (http://www.insektengalerie.de/zweifluegler/mel_schneckenfliege.html)
:-D:-D:-D
Um nochmal auf einen von Darcys Beiträgen zurück zu kommen:
Warum schmeisst Du LEGO weg? Auf Ebay reissen sich die Leute doch buchstäblich um gut erhaltene komplette Bausätze. Oft läuft man sogar Gefahr, dass man für ein gebrauchtes Set mehr hinblättern muss als für ein neues. Und von wegen unhygienisch - LEGO kannst Du doch in der Waschmaschine oder grössere Teile auch in einer Spülmaschine hygienisch sauber kriegen. Ist während des Waschvorgangs zwar laut, aber am Ende eben sehr sauber.
Mit Ebay kenne ich mich nicht aus, zudem wollte ich eben mit meiner Ausmist-Aktion nicht wochenlang beschäftigt sein, sondern hab das an einem Wochenende konsequent durchgezogen.
Das Argument "unhygienisch" kam vom hiesigen Kindergarten - angeblich dürfen aus hygienischen Gründen sie kein gebrauchtes Spielzeug annehmen, nur original verpacktes.
Dass Lego in der Waschmaschine wie neu wird, weiß ich - hab das ja regelmäßig gewaschen, solange mein Sohn noch damit gespielt hatte.
... und es gibt sie doch: Melierte Schneckenfliege (http://www.insektengalerie.de/zweifluegler/mel_schneckenfliege.html)
:-D:-D:-D
Wusste ich doch...
ich wollte nur nicht mit meinem faszinierenden, unglaublich umfangreichen zoologischen Wissen prahlen! :holy: ;)
Huch, meine Beine werden immer kürzer...:-o
Was auch lästig an Umzügen ist: Manchmal ist man gezwungen auf Grund der räumlichen Gegebenheiten Dinge anders zu organisieren als zuvor. Und dann hat man vergessen, wo man etwas hingeräumt hat. Ging mir gerade mit meiner ollen abgeschnittenen Jeans so. Die brauche ich ja nur im Sommer. Ich wollte sie anziehen, weil ich etwas auf dem Balkon machen wollte. Hier kann ich ja leider nicht mehr nackig auf den Balkon und muss mich wenigstens halbwegs bedecken. Nach zweimaliger Durchsuchung beider Kleiderschränke war ich ratlos und frustriert. Erst nach intensivem Nachdenken kam ich darauf, dass sie vielleicht bei den Badeanzügen sein könnte, die jetzt anderswo gelager werden als früher. Aha! Und da war sie dann auch.
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