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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zu dick? Die Evolution ist schuld!


klein und fein
16.02.2009, 20:18
aus tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/schlusslicht/dickwerden100.html)

Nun ja, hab ich noch nicht gewußt...

babelfish
16.02.2009, 21:58
aus tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/schlusslicht/dickwerden100.html)

Nun ja, hab ich noch nicht gewußt...

Ist auch größtenteils völliger Blödsinn!

Martina
16.02.2009, 22:16
Ich bin fast geneigt, das in den Urkost-Thread zu verschieben, um den ich schon den ganzen Tag herumschleiche.

Denn ich habe letztens eine Reportage gesehen, in der genau das Gegenteil von dem erzählt wurde, was da jetzt in dem Tagesschau-Link steht. Und das widerspricht dann auch gleichzeitig dem Urkost-Gedöns:

In dieser Reportage hieß es, dass sich der Mensch ursprünglich vornehmlich von Fleisch ernährt hat. Erst als die Menschen sesshaft wurden und anfingen, Ackerbau zu betreiben, wurde die Ernährung kohlehydratreicher und pflanzlicher. Das führte schon damals dazu, dass die Menschen weniger gesund waren.

Ich will jetzt nicht sagen, dass diese Reportage Recht hatte. Ich weiß auch nicht mehr, wie sie hieß und wo ich sie gesehen habe. Es war in einer Nacht, in der ich nicht schlafen konnte. Vermutlich auf Phoenix.

Aber klar wird: Das Thema Essen und seine wie auch immer gearteten Folgen, egal von welchem Standpunkt aus man sich ihm nähert, ist ideologisch besetzt. Deshalb komme ich auch hier wieder zu dem Ergebnis: Am besten einfach in sich hineinhorchen und schauen, was einem individuell gut tut, und die ganzen ideologisch geprägten Informationen ausschalten. Sonst kann es nur darin enden, dass man verrückt wird.

Gast
16.02.2009, 22:19
In dieser Reportage hieß es, dass sich der Mensch ursprünglich vornehmlich von Fleisch ernährt hat. Erst als die Menschen sesshaft wurden und anfingen, Ackerbau zu betreiben, wurde die Ernährung kohlehydratreicher und pflanzlicher. Das führte schon damals dazu, dass die Menschen weniger gesund waren.


Also Teil 1 deiner Aussage hier ist sicher richtig... ob die Menschen dann mit der Pflanzenkost weniger gesund waren, weiß ich aber nicht.

LG
LOF

Martina
16.02.2009, 22:22
Ich habe nur wiedergegeben, was in der Reportage gesagt wurde.

Gast
16.02.2009, 22:25
Ich habe nur wiedergegeben, was in der Reportage gesagt wurde.

Ups... sorry, ich hätte schreiben sollen "Teil 1 der von dir zitierten Aussage ist sicher richtig..."
Tut mir Leid... war etwas unaufmerksam ;)

klein und fein
17.02.2009, 08:45
Denn ich habe letztens eine Reportage gesehen, in der genau das Gegenteil von dem erzählt wurde, was da jetzt in dem Tagesschau-Link steht... In dieser Reportage hieß es, dass sich der Mensch ursprünglich vornehmlich von Fleisch ernährt hat. Erst als die Menschen sesshaft wurden und anfingen, Ackerbau zu betreiben, wurde die Ernährung kohlehydratreicher und pflanzlicher.Das führte schon damals dazu, dass die Menschen weniger gesund waren.Das sehen die vegetarischen Bio-Vollkornideologen mit Sicherheit anders.Aber klar wird: Das Thema Essen und seine wie auch immer gearteten Folgen, egal von welchem Standpunkt aus man sich ihm nähert, ist ideologisch besetzt.Genau.

Sally
17.02.2009, 10:37
Na ja ... an dieser Aussage Die Jäger und Sammler waren täglich gut und gern zwölf Kilometer unterwegs, um Nahrung heranzuschaffen. Wir gehen in den Supermarkt. ist sicher was dran. Auch wenn sie nicht als einzige Erklärung taugt.

klein und fein
17.02.2009, 11:17
Na ja ... an dieser AussageDie Jäger und Sammler waren täglich gut und gern zwölf Kilometer unterwegs, um Nahrung heranzuschaffen. Wir gehen in den Supermarkt.ist sicher was dran. Auch wenn sie nicht als einzige Erklärung taugt.Mit welcher Technik haben die Jäger und Sammler damals ihre zurückgelegten Kilometer eigentlich gemessen, und mit welchen Schreibmitteln hatten sie sie aufgeschrieben? :confused: :grins:

Sally
17.02.2009, 11:40
Wenn du dich mal ein wenig intensiver mit Ethnologie und Anthropologie beschäftigen möchtest - nur zu! Dann wirst du sehr schnell Antworten finden. Genauso wie sie die Wissenschaftler gefunden haben, die sich seit Jahrzehnten und Jahrhunderten mit den Fragen der Menschheitsgeschichte beschäftigen. Die entsprechende Forschung ist über das Kindergartenstadium längst hinaus. Man muss Wissenschaftler nicht als Deppen darstellen, nur weil einem die eine oder andere Erkenntnis nicht in den Kram passt.

Abgesehen davon kann es sich ja auch jeder an seinen zehn Fingern abzählen, dass es mühsam ist, sich die tägliche Nahrung zu beschaffen, wenn jegliche Infrastruktur fehlt und es kein anderes Fortbewegungsmittel gibt als die eigenen Beine. Da halte ich 12 km noch für niedrig gegriffen.

Hier (http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger_und_Sammler) kannst du dich für den Anfang schonmal ein wenig einlesen. Unten stehen auch noch weiterführende Links, die sicher viele Fragen beantworten.

klein und fein
17.02.2009, 12:55
Wer sagt denn, daß Wissenschaftler Deppen sind?