Lunix
24.08.2005, 13:18
Heute lese ich in der Rheinischen Post zwei interessante Studien zum Thema Diäten bzw. Übergewicht bei Frauen.*
In der ersten geht es um eine Studie des finnischen Instituts für öffentliche Gesundheit an ca. 20.000 Zwillingspaaren, von denen jeweils einer abgenommen hatte. Ergebnis: Sie hatten ein 86%-iges höheres Sterberisiko als ihre nicht abnehmwilligen Geschwister.
Als Grund vermuten die Forscher, dass bei einer Diät nicht nur überschüssiges Fett, sondern auch einiges an anderen - lebenswichtigen -Substanzen abgebaut wird, was insgesamt die Lebensfähigkeit beeinträchtigen könnte.
Die zweite Studie wurde vom Kopenhagener Institut für Präventionsmedizin durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass weibliches Hüftfett einen entzündungshemmenden Stoff, das sogenannte Adiponectin, enthält. Diese Substanz soll negativen Veränderungen in den Blutgefäßen und damit auch Herzinfarkten vorbeugen. Dabei haben Frauen aber erst einen besonderen Herz- Schutz ab einem Hüftumfang von 100 cm, also jenseits von Kleidergröße 42.**
Jetzt frage ich mich nur, ob diese Erkenntnisse zu mehr reichen, als zu zwei kurzen Notizen in einer regionalen Tageszeitung, während noch so vage Vermutungen über Körperfett als Killerfaktor Nr. 1 lange und ausführlich in den Medien als die einzige Wahrheit propagiert werden.
* Dieser Text gibt weder den originalen Wortlaut der Meldungen wieder, noch enthält er Originalzitate.
** Wenn das Susanne Fröhlich lesen könnte ...
In der ersten geht es um eine Studie des finnischen Instituts für öffentliche Gesundheit an ca. 20.000 Zwillingspaaren, von denen jeweils einer abgenommen hatte. Ergebnis: Sie hatten ein 86%-iges höheres Sterberisiko als ihre nicht abnehmwilligen Geschwister.
Als Grund vermuten die Forscher, dass bei einer Diät nicht nur überschüssiges Fett, sondern auch einiges an anderen - lebenswichtigen -Substanzen abgebaut wird, was insgesamt die Lebensfähigkeit beeinträchtigen könnte.
Die zweite Studie wurde vom Kopenhagener Institut für Präventionsmedizin durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass weibliches Hüftfett einen entzündungshemmenden Stoff, das sogenannte Adiponectin, enthält. Diese Substanz soll negativen Veränderungen in den Blutgefäßen und damit auch Herzinfarkten vorbeugen. Dabei haben Frauen aber erst einen besonderen Herz- Schutz ab einem Hüftumfang von 100 cm, also jenseits von Kleidergröße 42.**
Jetzt frage ich mich nur, ob diese Erkenntnisse zu mehr reichen, als zu zwei kurzen Notizen in einer regionalen Tageszeitung, während noch so vage Vermutungen über Körperfett als Killerfaktor Nr. 1 lange und ausführlich in den Medien als die einzige Wahrheit propagiert werden.
* Dieser Text gibt weder den originalen Wortlaut der Meldungen wieder, noch enthält er Originalzitate.
** Wenn das Susanne Fröhlich lesen könnte ...