Darcy
21.08.2005, 08:15
Jetzt ist es schon wieder fast ein Jahr her, dass meine dunkelsten Befürchtungen wahr wurden ...
Letztes Jahr im September stürzte ich in ein tiefes Loch, in dem ich nur durch meine ES überlebte. Am Anfang war der Schmerz so ungeheuer groß, dass ich kaum drüber reden konnte, später wurde es (auch durch das Essen) leichter, sodass ich mich einigen hier öffnen konnte. Durch viele Gespräche, Mails, Diskussionen wurde ich mir über so Einiges klar, was falsch gelaufen war und begann, wieder Hoffnung zu schöpfen.
Ein erneuter Absturz im Frühjahr brachte dann endgültige Klarheit, aber auch nochmal eine schlimme Krise für mich und die Essstörung.
Aber auch da halfen mir unsere Mails, der Gedankenaustausch, das Gefühl, nicht allein zu sein.
Ich habe mich dann ziemlich zurückgezogen und versucht, mir über meine Probleme, die Ursachen meiner Esstörung klarzuwerden. Habe viel gelesen, viel für mich geschrieben, viel nachgedacht. Geweint und gelacht, in manchen Erinnerungen geschwelgt, andere Erinnerungen verdammt - ABER - ich komme so langsam aus diesem Loch heraus und merke, dass ich wieder der Mensch werde, der ich einmal war: fröhlich, positiv denkend (obwohl dieses positive Denken etwas ist, was ich mir auch in den tiefsten Tiefen nie so ganz verloren hatte), mit (noch nicht so sehr viel, aber nicht mehr ganz ohne) Elan ...
So ganz nebenbei stelle ich fest, dass ich meine ES ein wenig "loslassen" kann, dass ich seit gut zwei Wochen keinen Anfall mehr hatte, dass ich Essen auch mal auf dem Teller übrig lassen kann, weil ich SATT bin (was ich früher nie gespürt hätte - da war das Zeichen zum Aufhören nur "der Teller ist leer" oder "mir ist kotzübel").
Ich kann wieder scherzen - und wurde sogar schon zweimal angeflirtet :girl: *rotwerd*.
Kurz und gut - mir geht es wieder richtig gut, ich freue mich über den Herbst, über die Veränderungen in der Natur - ich genieße mein Leben und meine Freiheit.
Das alles hätte ich ohne Euch nicht geschafft - und deshalb möchte ich Euch
:danke:
sagen - dafür, dass Ihr für mich da seid.
Liebe Grüße,
Darcy :LG:
Letztes Jahr im September stürzte ich in ein tiefes Loch, in dem ich nur durch meine ES überlebte. Am Anfang war der Schmerz so ungeheuer groß, dass ich kaum drüber reden konnte, später wurde es (auch durch das Essen) leichter, sodass ich mich einigen hier öffnen konnte. Durch viele Gespräche, Mails, Diskussionen wurde ich mir über so Einiges klar, was falsch gelaufen war und begann, wieder Hoffnung zu schöpfen.
Ein erneuter Absturz im Frühjahr brachte dann endgültige Klarheit, aber auch nochmal eine schlimme Krise für mich und die Essstörung.
Aber auch da halfen mir unsere Mails, der Gedankenaustausch, das Gefühl, nicht allein zu sein.
Ich habe mich dann ziemlich zurückgezogen und versucht, mir über meine Probleme, die Ursachen meiner Esstörung klarzuwerden. Habe viel gelesen, viel für mich geschrieben, viel nachgedacht. Geweint und gelacht, in manchen Erinnerungen geschwelgt, andere Erinnerungen verdammt - ABER - ich komme so langsam aus diesem Loch heraus und merke, dass ich wieder der Mensch werde, der ich einmal war: fröhlich, positiv denkend (obwohl dieses positive Denken etwas ist, was ich mir auch in den tiefsten Tiefen nie so ganz verloren hatte), mit (noch nicht so sehr viel, aber nicht mehr ganz ohne) Elan ...
So ganz nebenbei stelle ich fest, dass ich meine ES ein wenig "loslassen" kann, dass ich seit gut zwei Wochen keinen Anfall mehr hatte, dass ich Essen auch mal auf dem Teller übrig lassen kann, weil ich SATT bin (was ich früher nie gespürt hätte - da war das Zeichen zum Aufhören nur "der Teller ist leer" oder "mir ist kotzübel").
Ich kann wieder scherzen - und wurde sogar schon zweimal angeflirtet :girl: *rotwerd*.
Kurz und gut - mir geht es wieder richtig gut, ich freue mich über den Herbst, über die Veränderungen in der Natur - ich genieße mein Leben und meine Freiheit.
Das alles hätte ich ohne Euch nicht geschafft - und deshalb möchte ich Euch
:danke:
sagen - dafür, dass Ihr für mich da seid.
Liebe Grüße,
Darcy :LG: