frauvonheute
16.08.2005, 09:39
Irgendwie fühle ich mich komisch, wenn ich diesen Thread einstelle, denn im Moment stehen so viele traurige und erschreckende Dinge im Forum, dass es mir irgendwie unangenehm ist, etwas so Positives zu posten :-o Auf der anderen Seite möchte ich meine letzten 3 Wochen unbedingt mit euch teilen, weil sie eine so unglaubliche Veränderung in mein Leben gebracht haben und sie hoffentlich auch zeigen, dass es sich wirklich lohnt zu kämpfen!
Es ist unglaublich und ich hätte nie gedacht, dass es geht, aber
ich kann mein Essen kontrollieren!!!
Vor knapp 3 Wochen waren wir ja kollektiv zu der Erkenntnis gekommen, dass mein „rot“ die Ungeduld sein könnte. Ich habe mir sehr viele Gedanken zu diesem Thema gemacht und seitdem versucht, meine Seele mehr zu integrieren (klingt das irgendwie bescheuert?! :nixweiss: ). Ein erster Schritt war für mich, dass ich mir keine Gedanken mehr ums Essen mache und nur dafür sorge, mich zu stabilisieren.
Früher war es so, dass ich morgens gut frühstückte, dann vormittags ständig irgendetwas zur Hand hatte, mittags z. B. einen Döner aß, nachmittags die Bonboniere bei uns im Büro öfter mal besuchte und abends dann noch mit einer Freundin/Freund/Familie essen ging. Vielleicht hätte ich gerne abends nichts mehr gegessen, aber ich konnte es nicht.
Heute ist es so, dass ich morgens gut frühstücke (2 Scheiben Brot mit Schokostreuseln – die Originale aus den Niederlanden...soooo lecker). Vormittags esse ich dann – bei Hunger oder Appetit – einen Joghurt, manchmal auch gar nichts. Und jetzt kommt der große Umbruch: Wenn ich weiss, dass ich abends noch warm essen werde bzw. essen gehe, esse ich mittags vielleicht nur Sushi oder Tomaten und Joghurt oder ein belegtes Brötchen (die Betonung liegt auf einem belegten Brötchen). Auf alle Fälle leichte Sachen und wisst ihr was? Die können mich mittlerweile sättigen. So richtig. So dass ich dann kein Hungergefühl mehr habe. Kein körperliches und schon gar kein seelisches.
Ich brauche überhaupt nicht so viel, wie ich immer gegessen hatte.
Und ich habe aufgehört mit dem schlechten Gewissen.
Ein Beispiel ist der gestrige Tag: Morgens gab es besagte 2 Scheiben Brot, dann mittags Tomatensalat mit Schafskäse drin und ein Baguettebrötchen dazu, nachmittags aß ich eine handvoll Cashew-Kerne und einige Mocca-Bohnen aus Zartbitterschokolade (die liegen immer in meiner Schreibtischschublade, falls ich mal in Naschlaune gerate) und abends holten wir eine Nudelportion für 2 Personen und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter. Von den Nudeln blieb ein wenig übrig, die Pizzabrötchen machten wir komplett platt :-D
Heute morgen gehe ich auf die Waage und habe in diesen drei Wochen nahezu 1,5 kg verloren.
Ich kann so frei essen wie noch nie in meinem Leben, denke nicht nach über Sünden oder Kalorien, mir fehlt nichts, ich hungere nie (wobei ich das Gefühl Hunger zu haben manchmal auch einfach nur schön finde - weil es ein körperlicher Hunger ist und ich ihn endlich wieder erlebe), habe ‚einfach’ nur mein Essverhalten geändert. Ich esse, wenn ich körperlich hungrig bin, manchmal überesse ich auch noch, weil ich nicht glauben kann, dass mir diese normale Portion da vor mir reicht, aber ich esse nicht mehr mehr, als mein Körper braucht und die letzten Jahre verabreicht bekommen hat. Stattdessen „spiele“ ich mit dem Essen und probiere mich aus. Ein unglaubliches Gefühl.....
Ich hoffe sehr, dass ich diesen Weg weitergehen kann und werde.
Danke fürs Lesen
Babs
Es ist unglaublich und ich hätte nie gedacht, dass es geht, aber
ich kann mein Essen kontrollieren!!!
Vor knapp 3 Wochen waren wir ja kollektiv zu der Erkenntnis gekommen, dass mein „rot“ die Ungeduld sein könnte. Ich habe mir sehr viele Gedanken zu diesem Thema gemacht und seitdem versucht, meine Seele mehr zu integrieren (klingt das irgendwie bescheuert?! :nixweiss: ). Ein erster Schritt war für mich, dass ich mir keine Gedanken mehr ums Essen mache und nur dafür sorge, mich zu stabilisieren.
Früher war es so, dass ich morgens gut frühstückte, dann vormittags ständig irgendetwas zur Hand hatte, mittags z. B. einen Döner aß, nachmittags die Bonboniere bei uns im Büro öfter mal besuchte und abends dann noch mit einer Freundin/Freund/Familie essen ging. Vielleicht hätte ich gerne abends nichts mehr gegessen, aber ich konnte es nicht.
Heute ist es so, dass ich morgens gut frühstücke (2 Scheiben Brot mit Schokostreuseln – die Originale aus den Niederlanden...soooo lecker). Vormittags esse ich dann – bei Hunger oder Appetit – einen Joghurt, manchmal auch gar nichts. Und jetzt kommt der große Umbruch: Wenn ich weiss, dass ich abends noch warm essen werde bzw. essen gehe, esse ich mittags vielleicht nur Sushi oder Tomaten und Joghurt oder ein belegtes Brötchen (die Betonung liegt auf einem belegten Brötchen). Auf alle Fälle leichte Sachen und wisst ihr was? Die können mich mittlerweile sättigen. So richtig. So dass ich dann kein Hungergefühl mehr habe. Kein körperliches und schon gar kein seelisches.
Ich brauche überhaupt nicht so viel, wie ich immer gegessen hatte.
Und ich habe aufgehört mit dem schlechten Gewissen.
Ein Beispiel ist der gestrige Tag: Morgens gab es besagte 2 Scheiben Brot, dann mittags Tomatensalat mit Schafskäse drin und ein Baguettebrötchen dazu, nachmittags aß ich eine handvoll Cashew-Kerne und einige Mocca-Bohnen aus Zartbitterschokolade (die liegen immer in meiner Schreibtischschublade, falls ich mal in Naschlaune gerate) und abends holten wir eine Nudelportion für 2 Personen und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter. Von den Nudeln blieb ein wenig übrig, die Pizzabrötchen machten wir komplett platt :-D
Heute morgen gehe ich auf die Waage und habe in diesen drei Wochen nahezu 1,5 kg verloren.
Ich kann so frei essen wie noch nie in meinem Leben, denke nicht nach über Sünden oder Kalorien, mir fehlt nichts, ich hungere nie (wobei ich das Gefühl Hunger zu haben manchmal auch einfach nur schön finde - weil es ein körperlicher Hunger ist und ich ihn endlich wieder erlebe), habe ‚einfach’ nur mein Essverhalten geändert. Ich esse, wenn ich körperlich hungrig bin, manchmal überesse ich auch noch, weil ich nicht glauben kann, dass mir diese normale Portion da vor mir reicht, aber ich esse nicht mehr mehr, als mein Körper braucht und die letzten Jahre verabreicht bekommen hat. Stattdessen „spiele“ ich mit dem Essen und probiere mich aus. Ein unglaubliches Gefühl.....
Ich hoffe sehr, dass ich diesen Weg weitergehen kann und werde.
Danke fürs Lesen
Babs