Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion um Adipositas-Chirurgie
In dem schon mehrmals erwähnten Nachbarforum, bei dem dieser Todesfall nach einer Magenbypaßoperation im Januar heiß diskutiert wurde, gibts wieder einen neuen mittlerweile sehr langen Thread zum Thema Adipositaschirurgie.
Falls jemand dort Mitglied ist, bitte dort im Anonymen Forum nachlesen.
Grüße
Ulrike
Sonnenkuss
15.04.2008, 18:07
Was machst du denn bitte in ´nem AC-Forum Ulli?
Ich könnte dort nicht nur lesen und fände es ansonsten auch völlig daneben mich dort irgendwie einzumischen. Jedes Forum mag seine Philosophie haben, da muss ich jetzt nicht hin und da aufräumen oder denen meine Denkweise anbiedern.
Das ist kein AC-Forum. Ulrike meint die Pfundsweiber.
Ich wurde auf den Thread auch schon aufmerksam gemacht. Allerdings finde ich ihn schwer zu lesen, weil halt alle anonym sind und man nicht weiß, wer auf wen antwortet.
In einem echten AC-Forum (http://www.adipositasverband-international.de/forum/thread.php?threadid=34792) wird zurzeit darüber berichtet, dass in der Schweiz bei den Bypass-Operierten, die wieder zunehmen, neuerdings zusätzlich Magenbänder implantiert werden.
Unlängst schwadronierte in diesem Forum auch irgend jemand über die schlimmen Folgeerkrankungen des Übergewichts, an denen man unter keinen Umständen erkranken möchte, um dann ein paar Postings weiter zu schreiben, dass man sich nicht entscheiden könne, das Rauchen (wieder!) aufzugeben, da man ja beim letzten Mal das Idealgewicht eingebüßt habe. Nun habe man es wieder und das Risiko, es wieder zu überschreiten, sei einfach zu groß.
Entschuldigt bitte, ich habe im Moment eine ziemlich klare Sicht auf diese Dinge, weil ich mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit mir und dem, was ich will, auseinander gesetzt habe. In diesem Bewusstsein ist das alles für mich nur noch eine Freakshow. Ich bin heilfroh, dass ich noch nie ernsthaft vor der Entscheidung stand AC - ja oder nein?. Ich bewundere aus tiefster Seele diejenigen, die die Entscheidung dafür getroffen haben und nicht zum Freak mutiert sind. Angesichts so mancher Foren stelle ich mir das gar nicht so einfach vor.
Zu mir hat mal jemand gesagt, die moderne Medizin beschäftige sich viel zu sehr mit Krankheiten und viel zu wenig mit Gesundheit. Dem kann ich nur beipflichten.
Martina
Martina hat Recht, ich meinte die Pfundsweiber - nicht ein AC Forum (da kenne ich keines mit Namen) Ich wußte nicht ob ich den Forennamen so ohne weiteres nennen darf.
Der anonyme Thread wurde inzwischen im normalen AC Unterforum der Pfundweiber weitergeführt, d.h. jetzt leichter lesbar.
Wobei natürlich eine solche Diskussion anonym ganz anders geführt wird.
Grüße
Ulrike
Liebe Martina.
Beim Lesen der Seite die du verlinkt hast ist mir Angst und Bange geworden , ich bleibe lieber dick als so etwas mitzumachen.
Danke
Mechtild
Sonnenkuss
16.04.2008, 12:17
Das ist doch die Seite wo man nur über den BMI-Rechner reinkommt...?
Das spar ich mir und denen erspar ich mich damit. :-p
Das spar ich mir und denen erspar ich mich damit. :-p
Da sind die ja so gerade noch mal davon gekommen.:holy:
Sonnenkuss
16.04.2008, 12:22
Und zu welchem Schluss kommen die Pfundsweiber?
Lasst mich raten...
Lovely Rita
16.04.2008, 12:23
stimmt smutje. und ich denke, der begriff post-operative essstörung wird bald eingeführt werden.
Es gibt keinen Schluß in der Diskussion! Es wird sehr kontrovers und auch stark gegen um/diese Operationen diskutiert. Auch um die Frage gesellschaftliche Normen und dass man sich dazu genötigt fühlen könnte sich operieren zu lassen nur um dieser "Norm" zu genügen. usw. usw.
Daher fand ich es interessant genug um es zu bemerken.
Wenns einen Schluß gäbe in der Richtung pro AC, dann hätte ich nicht darauf aufmerksam gemacht.
Niemand muß sich deswegen dort anmelden, man muß auch nicht den BMI Rechner benutzen um sich dort anzumelden...... nur einen BMI über 30 muß man angeben und wer sagt dass man reale Zahlen angeben muß?
Grüße
Ulrike
Ja, die Diskussion ist wirklich interessant. Es sind einige Gegner dort. Z.B. argumentiert eine Lady, die mich früher dort mal wegen meiner Selbstakzeptanz-Ideen schwer angegangen ist, sehr stark in unserer Richtung, eben dass sie befürchtet, die OP könnte obligatorisch werden, so nach dem Motto: "Wer will schon der letzte Dicke sein?"
Letzteres glaube ich inzwischen nicht mehr. Zwar lassen sich immer noch viele Patienten zur Vermarktung dieser Methoden instrumentalisieren und die sind auch noch in der Mehrzahl, aber die ersten Operierten - auch solche, denen es gut geht - beginnen, sich zu distanzieren.
An der zitierten Diskussion beteiligt sich auch eine Userin, deren Geschichte mit denen von mica und Ruberta zu vergleichen ist. Sie steht der inflationären Anwendung der AC auch eher kritisch gegenüber.
Der Begriff "ultima ratio" wird diskutiert. Und es wird allenthalben in Zweifel gezogen, dass er bei der Mehrheit der Operierten berechtigte Anwendung findet.
Natürlich gibt es auch ein paar glühende Verfechter der Operationen.
Hallo
diese Diskussion wurde auch noch einmal eröffnet wo man nicht anonym ist.
Unter Adipositas-Chirurgie (http://www.pfundsweib.de/wbboard/board.php?boardid=173&sid=) bei den Pfundsweiber.
Lg Ela
Ja, das wissen wir, aber die Verlinkung macht nur für diejenigen Sinn, die dort angemeldet sind, da man sie sonst nicht lesen kann.
Ach ja ,sorry da ich dort bin habe ich es ganz vergessen .
Lg Ela
gisela33
27.07.2008, 22:27
Hallo,
Über dieses Forum,über das geschrieben wird,möchte ich nichts kommen lassen.Ich selber bin da Mitglied.
Und stehe kurz vor so einer OP.Woher wollt ihr wissen,daß der Begriff
ultima ratio bei vielen nicht berechtigt ist?Doch bei vielen ist das so.
Man kann sich dort im Forum auch so anmelden,man muß auch nicht über den BMI Rechner gehen.
Für viele ist so ne OP die letzte Hoffnung,auf ein leichteres Leben und vor allem gesünderes Leben.
Und den Satz von dir Smutje,da bleib ich lieber dick,den kann ich nicht nachvollziehen.
Sicher so ne OP ist kein Zuckerschlecken,aber für viele eben die letzte Hoffnung(wie schon oebn in einem Satz erwähnt).Es wäre also schön,Dicke,die sich für ne OP entscheiden nicht zu verteufeln.
Was heißt hier glühende Verfechter der OP´s? Viele und auch ich legen uns doch nicht aus Spaß unter das Messer.
Ich akzeptiere Menschen die sich gegen ne OP entscheiden auch.
Eine OP muß halt gut überlegt sein.
Die Diskussion geht um zwei Foren. Eins davon erfordert eine BMI-Angabe, um sich anmelden zu können.
Wir haben das hier schon viele, viele, viele ... unzählige Male geschrieben: Wir verstehen, dass Menschen sich für so eine OP entscheiden und verurteilen sie nicht. Es spricht meines Erachtens wirklich Bände, dass jeder, der sich selbst für die OP entschieden hat, die allgemeine Kritik an der Adipositaschirurgie persönlich nimmt und als Verteufelung der Operierten interpretiert. :rolleyes: Und wenn das jetzt genervt klingt, dann ist das ausnahmsweise mal richtig interpretiert.
Wir halten allerdings die Adipositaschirurgie in ihrer Gesamtheit für extrem fragwürdig und haben gute Gründe dafür. Auch die Rolle der AC-Foren bereitet uns erhebliche Kopfschmerzen. Auch dafür haben wir bereits seit längerem gute Gründe, die unlängst beim Zusammenbruch eines solchen Forums eindrucksvoll bestätigt wurden.
Außerdem gibt es in den allerallermeisten Fällen andere Wege. Da kann ich zufällig mitreden. Morgen werde ich dazu noch einen längeren Aufsatz hier veröffentlichen.
Ich benutz jetzt mal den Thread, weil imho ein eigener nicht lohnt, da ähnliches Thema.
Ich bin in einem AC-Forum. Eines, wo es überwiegend natürlich pro AC ist. Wobei ich zu Gute halten muss, dass ich da einige User entdeckt habe, die sich nicht blauäugig und hoch jubilierend reinstürzen.
Naja. Auf jeden Fall gab es da einen recht krassen Komplikationsfall, der den meisten im Forum bekannt war (weil eben auch dort immer mit Update aus Krankenhaus etc.).
Was ich nicht begreife: Da wird jetzt wie sonstwas die UhU der jeweiligen Person gefeiert und was es für eine Leistung war etc. Wie eben üblich in diesen Foren.
Und ich dachte mir nur : Hallo. Bis vor wenigen Wochen lag die Gute 4 Wochen im künstlichen Koma, hatte so ziemlich alle Komplikationen, die es geben kann, hat fast ihr Augenlicht verloren, kämpft immer noch damit usw. usw..... - es wird auch als "ja bei einer OP kann immer was passieren das muss man sich vor Augen halten" genommen. Aber..also..irgendwie kommt es mir doch zu sehr "auf leichte Schulter" vor.
Unglaublich.
Ich habe auc heinen YT-Chanel einer Amerikanerin, die seit etwas über ´nen Jahr einen Bypass hat, verfolgt. Das war alles wow. Aber auch sie lag kürzlich im Krankenhaus wegen Komplikationen. Eben auch noch ´n Jahr nach der OP.
Jetzt gibt es in oben benannten Forum eine aktuelle Umfrage rund um OP und Komplikationen - und bisher haben über die Hälfte der Leute angegeben, dass sie Komplikationen hatten. Manche davon eben auch wirklich heftig. Manche können nicht mehr klicken, da tot.
Ja - ich geb zu, dass ich immer mal wieder liebäugel. Es wird einem ja sonstwas versprochen und es haben viele Erfolg damit.
Aber - für die Risiken. Ne. Neeeee dafür ist der Leidensdruck noch lange nicht groß genug. Noch lange nicht. Nenenenenenene. Einfach....NE!
kugelinchen
18.04.2009, 12:08
Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe setze ich mich durchaus kritisch mit dem Thema AC auseinander obwohl ich langjährige AC-Patientin bin.
Ich habe mir die Entscheidung zur BPD-OP vor 3 Jahren nicht leicht gemacht, vor allem deshalb, weil ich gerade erst geheiratet hatte und eine damals 5jährige Tochter hatte. Mir war bewusst, dass ich mit meinem Ausgangsgewicht von 240 kg nicht nur Risikopatientin war, sondern dass die Chance nicht mehr aufzuwachen bei 10% lag.
Ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass sich Menschen mit in meinem Augen geringem Übergewicht und nicht wirklich lebensbedrohlichen Begleiterkrankungen dem OP-Risiko aussetzen und noch mehr verurteile ich Ärzte, die diese Menschen auf Teufel komm raus operieren.
Aber man darf eben nicht alle über einen Kamm scheren.
Für mich war es meine letzte Chance auf LEBEN! Und ich habe den Strohhalm ergriffen.
Ich werde nie schlank sein, sondern muss mich auch heute mit einem BMI von knapp unter 4o arrangieren. Aber das ist nichts im Vergleich zu früher, wo ich mit einem BMI von 70 in der Sofa-Ecke hing und nicht wusste, wie ich bis ins Bad auf die Toilette kommen sollte, zu Hause ein Stockwerk nicht mehr bewältigen konnte und Kindererziehung und mein Haushalt komplett an meinem Mann hängen geblieben ist:eek:
Ich war damals quasi schon tot!
LG
kugelinchen
huhu
ich hatte auch 240 kilo und konnt kaum von a nach b kommen, durch eine psychische reha mit meinem mann und endlich behandlung der schilddrüse und änderung/weglassen der medikation bin ich nun 180 kilo schwer, seh aber laut vielen bekannten viel leichter aus, weil vieles auch muskelmasse ist ;)
ich führe ein fast normales leben, habe freunde, kann auch mal 3 stunden durch die stadt rennen mit freundin shoppen, hab hobbys, mein rücken ist kerzengrade und macht kaum probleme (trotz knapp 7 kilo oberweite), viele hobbys und kann sagen, ich bin glücklich :-D
klar gibtes ab und an mal schlechte tage, aber ich bin rundrum zufrieden und glücklich und das ganz ohne AC :eek::rolleyes:
aber ok, muss jeder für sich selber wissen, ich würds nienicht tun :girl:
kugelinchen
18.04.2009, 12:58
huhu
ich hatte auch 240 kilo und konnt kaum von a nach b kommen, durch eine psychische reha mit meinem mann und endlich behandlung der schilddrüse und änderung/weglassen der medikation bin ich nun 180 kilo schwer, seh aber laut vielen bekannten viel leichter aus, weil vieles auch muskelmasse ist ;)
ich führe ein fast normales leben, habe freunde, kann auch mal 3 stunden durch die stadt rennen mit freundin shoppen, hab hobbys, mein rücken ist kerzengrade und macht kaum probleme (trotz knapp 7 kilo oberweite), viele hobbys und kann sagen, ich bin glücklich :-D
klar gibtes ab und an mal schlechte tage, aber ich bin rundrum zufrieden und glücklich und das ganz ohne AC :eek::rolleyes:
aber ok, muss jeder für sich selber wissen, ich würds nienicht tun :girl:
Das ist genau das was ich meinte wenn ich sage, man soll nicht alles über einen Kamm scheren.
Du bist sicherlich genauso eine Ausnahme wie ich eine sein sollte. Jeder muss seinen ureigenen Weg finden. Und meiner war dieser endgültige Eingriff.
Sei froh und glücklich, dass du es ohne geschafft hast. Ich habe grössten Respekt vor Leuten, die es schaffen solche Gewichtsmassen ohne OP abzunehmen und diese dann auch zu halten. Ich kann dir nur wünschen, dass es dir auch weiterhin so gut geht und du niemals an den Punkt kommen wirst wo so eine OP die allerletzte Alternative ist.
Bei mir hat das hohe Gewicht über so lange Zeit seine Spuren hinterlassen. Ich kann nicht behaupten, dass mein Körper so funktioniert wie der eines normalen Menschen. Ich habe Arthrose in den Knien, die mich auch heute noch phasenweise sehr einschränkt.
Aber auch ich bin glücklich und froh, diesen Weg gegangen zu sein und nehme die Einschränkungen die noch geblieben sind gerne in Kauf.
Jeder muss seinen ureigenen Weg finden.
Genau das ist der Punkt. Wie Martina oben schon schrieb, verurteilen wir in keiner Weise die Menschen, die sich für diesen Weg entscheiden! Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich es nicht auch täte bei einem Gewicht von mehr als 200 kg und einer dermaßen eingeschränkten Lebensqualität.
Was mich so schockiert und traurig (und oft auch wütend) macht, ist, dass viele Menschen, sowohl Mediziner als auch Betroffene, diesen Weg als Königsweg darstellen und auch Übergewichtige dazu drängen, die das nicht wollen (und sie nicht ausreichend über die möglichen Folgen und Risiken aufklären).
Viele aus diesem Forum sind schon Ärzten begegnet, die völlig verständnislos reagiert haben, wenn sie gesagt haben, dass sie eine OP für sich ablehnen. Nach dem Motto "nicht nur zu schwach und disziplinlos zum Abnehmen, sondern auch noch renitent, zu doof und zu feige, um mit einer OP endlich schlank zu werden".
Klar ist eins: Die AC ist nicht der Königsweg. Und wir wünschen uns vor allem, dass dicke Menschen nicht gemobbt, nicht gedemütigt und nicht zum Abnehmen genötigt werden - mit welcher Methode auch immer. Denn der eigene Weg kann eben auch sein, nicht abzunehmen.
kugelinchen
18.04.2009, 13:38
Klar ist eins: Die AC ist nicht der Königsweg. Und wir wünschen uns vor allem, dass dicke Menschen nicht gemobbt, nicht gedemütigt und nicht zum Abnehmen genötigt werden - mit welcher Methode auch immer. Denn der eigene Weg kann eben auch sein, nicht abzunehmen.
Da hast du vollkommen Recht. Ich bin noch nicht lange hier, aber mir sind hier und da schon Bemerkungen in Richtung AClern begegnet, die mich schier sprachlos machen. Ganz besonders eine in Richtung "ACler haben sich durch Mangelernährung die Intelligenz geschädigt" um es mal vorsichtig auszudrücken.
Und das geht mMn gar nicht. Eigentlich erwarte ich von "Leidensgenossen" doch etwas mehr Verständnis und vor allem Toleranz.
Genauso wie jedem der gegen eine OP ist seine Meinung zugestanden werden muss, solange sie nicht beleidigend gegenüer anderen ist.
Ausschlaggebend ist doch der persönliche Leidensdruck und der ist nun mal bei jedem unterschiedlich. Mit 200 kg und ein paar Jährchen weniger auf dem Buckel hab ich auch noch gesagt, dass eine OP für mich nicht in Frage kommt. Aber der Zahn der Zeit hat dann relativ schnell und relativ heftig an mir genagt, so dass ich meine Meinung im Laufe der Zeit revidieren musste.
dramaqueen
18.04.2009, 15:24
Da hast du vollkommen Recht. Ich bin noch nicht lange hier, aber mir sind hier und da schon Bemerkungen in Richtung AClern begegnet, die mich schier sprachlos machen. Ganz besonders eine in Richtung "ACler haben sich durch Mangelernährung die Intelligenz geschädigt" um es mal vorsichtig auszudrücken.
Und das geht mMn gar nicht. Eigentlich erwarte ich von "Leidensgenossen" doch etwas mehr Verständnis und vor allem Toleranz.
Genauso wie jedem der gegen eine OP ist seine Meinung zugestanden werden muss, solange sie nicht beleidigend gegenüer anderen ist.
Ich denke, da musst du schon auch den Kontext berücksichtigen, in dem so eine Bemerkung gemacht wurde.
Vermutlich meinst du hier konkret den thread zur Sendung Maischberger, oder?
Und da war es einfach eine Reaktion auf die vorherigen Pöbeleien eines anderen Users.
Ich empfinde die Äußerungen hier im Forum auch in Bezug auf AC-Patienten in aller Regel als durchaus respektvoll.
Aber es gibt halt Momente, wo die Emotionen etwas überkochen und dann auch mal eine Bemerkung fällt, die nicht unbedingt p.c. ist.
Das ist aber sicherlich nicht die Grundhaltung hier!
Was mich so schockiert und traurig (und oft auch wütend) macht, ist, dass viele Menschen, sowohl Mediziner als auch Betroffene, diesen Weg als Königsweg darstellen und auch Übergewichtige dazu drängen, die das nicht wollen (und sie nicht ausreichend über die möglichen Folgen und Risiken aufklären). Könnte es auch sein, dass die BMI-Grenze, ab der ein AC-Eingriff empfohlen wird schon gesenkt wurde? Ich meine, in der Maischberger-Sendung wäre von einem BMI ab 35 die Rede gewesen. Demnach wäre auch ich eine aussichtsreiche Kandidatin. Da kann ich als jelernte Rhäinländerin nur saren: "Dat wüßt' isch äver!"
Das wurde da so gesagt, ich erinnere mich auch ... tja, dann sollt ich wohl auch unterm Messer liegen, wenns nach diesen Spinnern ginge :rolleyes:
BMI 35 ... das wären bei meiner Größe (168 cm) nur 99 kg!!!! :eek::eek:
Die sind wirklich völlig wahnsinnig.
By the way: Bei dem Rechner, den ich eben auf die Schnelle angeklickt habe, stand auch: Ab einem Ergebnis im bmi-rechner von 30 muss eine ernährungsmedizinische Therapie erfolgen.
Das wäre dann bereits bei 85 kg.
Irgendwas läuft in den Köpfen der Menschen gewaltig schief.
35 gilt soweit ich weiß nur in Verbindung mit (erheblichen) Begleiterkrankungen.
Es ist mittlerweile wirklich nicht mehr so, dass man die OP hinterhergeschmissen bekommt. Da haben Krankenkassen/Ärzte etc. schon eingelenkt. Man muss schon vorher Dinge nachweisen.
Unter anderem Besuch(e) beim Psychologen zum Ausschluss von Esstörungen und überhaupt psych. Eignung für so einen krassen Wandel.
Bescheinigungen über Abnahmeversuche in ärztlicher Begleitung
Belege über sportliche Betätigungen etc.
Nicht selten geht es vorher auch zum medizinischen Dienst um Notwendigkeit prüfen zu lassen.
Es mag Ausnahmen geben, wo es mal schnell/ohne groß Hürden geht. Aber das ist nicht mehr die Regel.
Die Seite sehe ich durchaus schon mal als positive Entwicklung.
Was manche Ärzte natürlich nicht davon abhält Selbstzahler, die all die Dinge nicht erfüllen, dennoch zu operieren. Aber das laste ich nicht den Ärzten an. Das muss bei den Leuten schon selbst klick machen.
Darüberhinaus: Als ich letztes Jahr schlagartig gesundheitlich angeschlagen war, auch aus ÜG-Gründen, und mal etwas lauter über die MÖGLICHKEITEN der AC-OPs nachdachte, wedelten alle meine (dauerhaften) Ärzte hektisch mit den Armen mit "Machen sie das bloß nicht". Inkl. Vortrag über Risiken und mangelnden Langzeitergebnissen etc. etc.
Das sah vor einiger Zeit noch anders aus. Da wurde mir das diverse Male von Weißkitteln als DIE Möglichkeit schlechthin angepriesen.
BMI 35 ... das wären bei meiner Größe (168 cm) nur 99 kg!!!! :eek::eek:
Die sind wirklich völlig wahnsinnig. Vielleicht wird es eines Tages sogar als Präventivmaßnahme angeboten. Z. B. für Schlanke, die eine genetische Disposition für Übergewicht haben. Ärzte die entsprechend beraten werden sich wohl ohne Schwierigkeiten finden Lassen. Nur die uneinsichtigen Krankenversicherungen müssten dann wahrscheinlich durch Mediendruck und harter Lobbyarbeit überzeugt werden. :cool:
Engelchen
19.04.2009, 16:07
BMI 35 ... das wären bei meiner Größe (168 cm) nur 99 kg!!!! :eek::eek:
Die sind wirklich völlig wahnsinnig.
By the way: Bei dem Rechner, den ich eben auf die Schnelle angeklickt habe, stand auch:
Das wäre dann bereits bei 85 kg.
Irgendwas läuft in den Köpfen der Menschen gewaltig schief.
Wo war denn noch der Smiley mit den Dollars in den Augen???
Vielleicht wird es eines Tages sogar als Präventivmaßnahme angeboten. Z. B. für Schlanke, die eine genetische Disposition für Übergewicht haben. Es werden heute schon schlanke Diabetiker operiert. Schließlich "heilt" die OP ja den Diabetes.
Ich habe mich erstmals Ende der 80er mit der AC beschäftigt, also vor 20 Jahren. Damals waren Dünndarmverkürzungen en vogue. Zum Glück geriet ich an einen Professor, der das damals schon für überholt hielt und mir abriet. Aber er hätte mich operiert, wenn ich darauf bestanden hätte.
Kürzlich las ich, dass von denjenigen, die damals diese Operationen erhielten, heute nur noch Einzelexemplare leben. Mir wurde ehrlich gesagt ziemlich schlecht, als ich darüber nachdachte, dass ich mich beinahe auch dafür entschieden hätte.
Es werden heute schon schlanke Diabetiker operiert. Schließlich "heilt" die OP ja den Diabetes. Auch Typ I Diabetiker?
So weit bin ich in das Thema nicht eingestiegen, aber ich denke, eher nicht, denn bei Typ I besteht das Problem ja in der Nicht-Produktion von Insulin, während bei Typ II genügend Insulin da ist, es aber von den Zellen nicht aufgenommen werden kann, ein Problem, was durch die OP gelöst wird (auch wenn die Leute noch dick sind). Und man hat nicht den Schimmer einer Ahnung, warum das so ist. Auch ein Grund, warum die Operierten m.E. intensiv erforscht gehören.
Hätte mich auch gewundert.
[...), ein Problem, was durch die OP gelöst wird (auch wenn die Leute noch dick sind). Und man hat nicht den Schimmer einer Ahnung, warum das so ist. Auch ein Grund, warum die Operierten m.E. intensiv erforscht gehören. Ein interessanter Zusammenhang. Da kann man nur hoffen, dass irgendwer einen (finanziellen) Grund zum Forschen findet...
während bei Typ II genügend Insulin da ist, es aber von den Zellen nicht aufgenommen werden kann, ein Problem, was durch die OP gelöst wird (auch wenn die Leute noch dick sind). Und man hat nicht den Schimmer einer Ahnung, warum das so ist. Auch ein Grund, warum die Operierten m.E. intensiv erforscht gehören.
Wow, das klingt echt interessant. Dann haben die im Magen produzierten Verdauungshormone eventuell einen Einfluss auf den Insulinhaushalt, bzw. können vielleicht sogar eine Insulinresistenz auslösen? Faszinierend, wie komplex diese Zusammenhänge offenbar sind.
Wow, das klingt echt interessant. Dann haben die im Magen produzierten Verdauungshormone eventuell einen Einfluss auf den Insulinhaushalt, bzw. können vielleicht sogar eine Insulinresistenz auslösen? Faszinierend, wie komplex diese Zusammenhänge offenbar sind. Es wirft auch (mal wieder) die Frage auf, was wir eigentlich wirklich über Diabetes wissen oder ob nicht doch einiges nur auf dem Glauben zu wissen beruht.
die würde in dieses Unterforum passen, vielleicht kennt sich jemand damit aus!
Ich hatte eine Bekannte, die hat sich bei 150kg einen Magenbypaß machen lassen.
Mittlerweile hat sie auf 85 kg abgenommen.
Was ich mich insgeheim frage ist, wie es danach weitergeht????!!!!
Irgendwann ist der Patient doch am Ziel angelangt und was dann?
Wie erhalten diese Menschen ihr Gewicht dann?
Sie können ja nicht gegen null abnehmen.
Und "mehr" essen geht ja auch nicht, weil ich mich erinnere wie sie berichtet hat- das was sie essen "KANN", ist löffchenweise und weitaus weniger als ihr Kleinkind, mehr oder öfere Mahlzeiten würde sie erbrechen müssen.
Versteh ich nicht!
Fragen kann ich sie nicht, weil wir uns "zerstritten" haben ( wegen dieser Verstümmelungsoperation, ihrem dringenden Kinderwunsch kurz nach der OP und wegen den emotionalen Mißständen ihrer Kinder)
Nightfly
23.04.2009, 13:35
Hallo zusammen ( ich suche noch nach der Vorstellungecke,daher beantworte ich erstmal den Thread hier für mich ) ,
ich selber bin auch in einer SHG und diversen Adipositasforen und bin ganz zufrieden damit. Ich finde es persönlich sehr schade,das ihr die AC so verteufelt . :( Sicherlich ist sie nicht für alle das Maß der Dinge , auch ich war jahrelang dagegen . Da ich aber selber aus der Pflege komme ,habe ich mich selber auch sehr lange damit befasst. Da ich Gewichtsmäßig mittlerweile an einem Punkt angelangt bin , wo ich mich nicht mehr wohlfühle , werde ich dies OP für mich anstreben ( ich habe allerdings auch edliche Grunderkrankungen ! ) .
Ihr fragt, wie es nach der Gewichtsabnahme weitergeht....da ich direkten Kontakt zu edlichen Operierten habe, kann ich nur sagen. Eurer Gewicht pendelt sich irgendwann von selber ein , ein Idealgewicht ( welches es ja immer noch gibt ) werdet ihr damit allerdings nie erreichten. Es wird allgemein gesagt,das man ca 80% seines Ü.-gewichtes abbaut. Auch sollte man bedenken ,das die OP alleine einen nicht schlank macht, man muß es selber auch wollen und aktiv mitarbeiten. Auch kommt es immer darauf an, was man bekommt ...einen Bypass, Schlauchmagen oder BPD ...
Da wir alle Toleranz forden ,solltet ihr auch die Endscheidung von Menschen tolerieren,die sich operieren lassen wollen und es auch machen lassen !
lg Nighty
Da wir alle Toleranz forden ,solltet ihr auch die Endscheidung von Menschen tolerieren,die sich operieren lassen wollen und es auch machen lassen !
Nochmal - auch wenn es weiter oben schon sehr klar steht. Und noch an vielen anderen Orten:
Wir haben das hier schon viele, viele, viele ... unzählige Male geschrieben: Wir verstehen, dass Menschen sich für so eine OP entscheiden und verurteilen sie nicht.
Genau das ist der Punkt. Wie Martina oben schon schrieb, verurteilen wir in keiner Weise die Menschen, die sich für diesen Weg entscheiden! Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich es nicht auch täte bei einem Gewicht von mehr als 200 kg und einer dermaßen eingeschränkten Lebensqualität.
Bitte genau lesen und differenzieren - danke!!
gabriele
23.04.2009, 14:06
wenn das nur so einfach wäre.
Man läßt sich operieren, und dann ist man schlank? Wie genial.
kugelinchen
23.04.2009, 19:00
wenn das nur so einfach wäre.
Man läßt sich operieren, und dann ist man schlank? Wie genial.
Das ist das allgemein gültige Vorurteil von Leuten, die sich noch nie wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt haben :mad:
Ich habe heute einen BMI von 38 und bin am Ende meiner AC-Abnehm-Leiter angelangt. Viel mehr werde ich nicht mehr abnehmen und das Gewicht zu halten erfordert auch eine gewisse Disziplin.
Immer wieder begegnet mir die Meinung, dass jeder der mit AC nicht auf Normalgewicht abnimmt fast schon sowas wie ein Versager ist:rolleyes:
Ich muss jetzt mal ganz dumm dazwischen fragen:
Wenn man einer OP nur noch geringste Mengen an Nahrung zu sich nehmen kann, ist dann der Körper nicht ständig unterversorgt?
Ist das nicht derselbe Zustand, wie bei einer sehr sehr krassen und vollkommen ungesunden Diät?
Ist es nicht so, dass der Körper, wenn er viel zu wenig Energie bekommt, von sich selber zährt, aber keineswegs nur das lästige eigene Fett dafür nimmt, sondern auch (und das nicht geringen Maß!) Muskelmasse?
Und ist es nicht so, dass Muskelmasse unerlässlich für einen stabilen Körper ist?
Und ist es nicht auch der lebensnotwendige Herzmuskel, an dem sich der mangelernährte Körper gütlich tut?
Sorry, viele Fragen auf einmal, aber sie geistern mir schon sehr lange in Bezug auf diese ganze Thematik im Kopf herum.
Immer wieder begegnet mir die Meinung, dass jeder der mit AC nicht auf Normalgewicht abnimmt fast schon sowas wie ein Versager ist:rolleyes:Jau, aber nicht hier im Forum. Das ist doch wohl eher eine Spezialität der AC-Foren.
Wenn man einer OP nur noch geringste Mengen an Nahrung zu sich nehmen kann, ist dann der Körper nicht ständig unterversorgt?
Ist das nicht derselbe Zustand, wie bei einer sehr sehr krassen und vollkommen ungesunden Diät?
Ist es nicht so, dass der Körper, wenn er viel zu wenig Energie bekommt, von sich selber zährt, aber keineswegs nur das lästige eigene Fett dafür nimmt, sondern auch (und das nicht geringen Maß!) Muskelmasse?
Und ist es nicht so, dass Muskelmasse unerlässlich für einen stabilen Körper ist?
Und ist es nicht auch der lebensnotwendige Herzmuskel, an dem sich der mangelernährte Körper gütlich tut?Bei einigen Verfahren (denen mit Mangelverdauung) tritt tatsächlich eine Mangelernährung ein. Dieser wird mit der Gabe von Vitamin- und Mineralpräparaten entgegen gewirkt. Außerdem wird eine extrem eiweißlastige Ernährung mit Eiweißdrinks empfohlen, was dem Muskelschwund vorbeugen soll.
Schon allein deshalb könnte ich mich nicht operieren lassen. Ich habe eine enorme innere Abwehr gegen all diesen künstlichen Mist. Eiweißdrinks würde ich schon aus Überzeugung überhaupt nicht schlucken können. Ich ekele mich ja schon vor Halbfettbutter, vor Margarine in jeder Form, vor kalorienreduziertem Frischkäse oder industriell hergestelltem Früchtejoghurt. Da bekäm ich Herpes.
Aber letztlich muss das jeder selber wissen. Mir ist es ziemlich egal, ob einer sich operieren lässt oder nicht. Ich habe nur ein Problem mit der Vermarktung der AC. Das halte ich für verantwortungslos.
Was ich mich insgeheim frage ist, wie es danach weitergeht????!!!!Das ist eine Frage, die man nicht allgemeingültig beantworten kann. Es ist sehr unterschiedlich. Manche kämpfen irgendwann mit Untergewicht, bei vielen pendelt es sich ein. Aber wehe, wehe sie können irgendwann mal wieder normale Portionen essen - und damit meine ich normale und nicht riesige - dann schlägt der Jojo gnadenlos zu, weil sie natürlich auch ihren Grundumsatz komplett in den Keller fahren. Und so nehmen nicht wenige wieder erheblich zu. Und dann kommen die Nachoperationen, das nächstschärfere Verfahren bis hin zum Magenband zusätzlich zum Bypass oder einem so genannten Fobiring, der so ähnlich wie ein Magenband funktioniert, aber nicht verstellbar ist. Man hört, dass man mit Fobiring nur noch püriert bis flüssig essen kann.
Vielen Dank für die Infos und Einblicke.
Es ist halt fast unvorstellbar, dass sich das GEwicht dann letztlich " einfach so irgendwann mal" einpendelt.
Aber wird wohl so sein!!!! Haben ja viele bereits hinter sich und da wirds wohl Erfahrungswerte dazu geben.
Aber ich denk mir, bei einer Magenbypaß-OP kann der Patient ja nie mehr essen, oder?
Ich find die Idee ziemlich furchtbar, ein ganzes Leben verzichten zu müssen.
Was ich nicht verstehe - wieso kann man nach OP die erforderliche Disziplin aufbringen und extrem wenig essen (teilweise weniger als es bei jeder Diät erlaubt wäre)? Wieso bringt man dann nicht vorher die Disziplin auf, die man angeblich ja nach OP sowieso braucht?
Das will mir einfach nicht in den Kopf!
Und wie man sich für die OP entscheiden kann, wenn man eh schon etliche Begleiterkrankungen hat, die ja sämtliche Risiken noch drastisch erhöhen, versteh ich auch nicht ...
Aber muss ich auch nicht - genauso wenig, wie ich verstehen muss, dass in den letzten Tagen immer mehr AC-Freaks hier reinschneien. Dachte immer, die haben ihre eigenen Foren, wo sie ihre Verstümmelungs-OP's hochjubeln können :confused:
genauso wenig, wie ich verstehen muss, dass in den letzten Tagen immer mehr AC-Freaks hier reinschneien. Dachte immer, die haben ihre eigenen Foren, wo sie ihre Verstümmelungs-OP's hochjubeln können :confused:Das hängt eindeutig mit der Maischberger-Sendung zusammen. Man kann das der Statistik genau entnehmen. Die Zugriffszahlen sind seit dem Sendetermin extrem in die Höhe geschossen. Anfangs kamen überwiegend wir, wenn man "Maischberger Dicke" eingab, weil da noch die alte Sendung bei Google dominant war. Inzwischen ist die neue Sendung dominanter bei Google, was ja auch normal ist, weil sie aktuell ist.
Was ich nicht verstehe - wieso kann man nach OP die erforderliche Disziplin aufbringen und extrem wenig essen (teilweise weniger als es bei jeder Diät erlaubt wäre)? Wieso bringt man dann nicht vorher die Disziplin auf, die man angeblich ja nach OP sowieso braucht?
Das will mir einfach nicht in den Kopf!
Naja, ich denke mal, daß die "Kraft zum Hungern" (Disziplin mag ich es nicht mal nennen) durch die OP nicht größer wird. Aber der Körper macht es wohl unmöglich, richtig normal zu essen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, ständig über der Schüssel zu hängen,:krank: nur weil ich mir mal 3 Bissen statt 2 in den Mund stecke. Da verginge mir auch der Appetit.:schiel:
Wobei es aber auch nicht nur ums Essen geht ...
Wenn ich sehe (in diversen Sendungen über Operierte) oder lese, dass die dann plötzlich ein knallhartes Sportprogramm durchziehen, dann versteh ich das einfach nicht. Wieso nicht schon vorher? Zumal man ja nach einer solch großen OP deutlich geschwächt sein müsste, von den Schmerzen mal ganz zu schweigen ...
Genau die letzten beiden Fragen von Darcy habe ich mir auch immer wieder gestellt.
Die erste kann ich mir noch damit beantworten, dass sie nichts mit "Disziplin" zu tun haben, sondern mit Zwang. Wer nichts mehr über eine bestimmte, winzige Menge essen kann, oder zu erbrechen oder sonstwelche furchtbaren Dinge zu erleiden, der kann halt nicht anders.
Aber das mit dem Sport?
Das verstehe ich absolut nicht.
Was ich nicht verstehe - wieso kann man nach OP die erforderliche Disziplin aufbringen und extrem wenig essen (teilweise weniger als es bei jeder Diät erlaubt wäre)? Wieso bringt man dann nicht vorher die Disziplin auf, die man angeblich ja nach OP sowieso braucht?
Das will mir einfach nicht in den Kopf!
Also soweit ich das mitbekommen habe, ist es gar nicht MÖGLICH mehr zu essen.
Weil mehr essen entsetztliche Schmerzen verursacht und massives Erbrechen.
Reis zum Beispiel soll gar nicht möglich sein ( keine Ahnung warum)
Und erbrechen ist wahrscheinlich eher ungünstig für einen operierten Restmagen.
Aber sonst hab ich null Einblick.
Kann auch nicht so ganz verstehen wie es möglich ist, den Kopf auszuschalten.
Ich denke alle "Gelüste", Gutso, Appetit,...kommen ja auch vom Gehirn.
Also jemand der bei einer gewissen Diätform maximal 1 Bigmac, aber niemals 2 essen dürfte, weil er somit die Punkteanzahl seines Tagespensums bereits überschreiten würde und der daher diese Diätform von vorherein ablehnt, wie schafft der das nach einer OP, den Kopf auszuschalten?
Wenn man dann nichtmal ein Bröserl Bigmac verzwutschkern darf?
Essen ist ja auch sehr viel Lust.
Wohin mit dieser Lust nach so einer OP?
Oder stimmt es tatsächlich, dass die Gewichtsabnahme die Lust verschwinden lässt, weil das Schlanksein für den Patienten nun wichtiger ist als dieses Lusterlebnis beim gemütlichen Zusammensitzen, Essen, Trinken, Plaudern und Lachen,...?
Ich glaube auch, dass Disziplin halten können ein schöngefärbter Ausdruck ist, und es sich in Wirklichkeit um ein Müssen handelt.
Was den Sport anbelangt mag es unterschiedliche Erklärungen geben. Es könnte z. B. sein, dass man sich vor Operation und Gewichtsabnahme eine sportliche Tätigkeit nicht zugetraut, oder sich aus Angst vor blöder Anmache nicht getraut hat - oder beides. Denkbar wäre auch, dass man Erwartungshaltungen erfüllen will.
Beim Sport hab ich bei meiner damaligen Bekanten ja auch keinen Einblick mehr.
Aber ich könnte mir ganz ehrlich vorstellen, dass es mit 150 kg einfach nicht mehr ganz so unkmplizirt mit dem Sport ist.
Laufen geht nimma wegen Gelenke und Atmung.
Skifahren ebenso.
schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.
Walken wird mit der Atmung eher nicht so toll gehen.
Beim Radln tun die Arme und Handgelenke weh vom Abstützen, dass man nicht runterplumpst.
Ich weiß nicht so recht, was bleibt da viel über.
Mit 90-110 kg gehts dann vielleicht schon besser ?
Achja, Wassergymnastik soll supertoll sein.
Vielleicht geht sportliche Betätigung eben dann erst , wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Ausserdem glaub ich persönlich, dass jemand der so einen einschneidenden Eingriff seines Körpers und seiner Psyche vornehmen hat lassen, sowieso nur mehr ein Ziel vor Augen hat - nämlich mit allen Mitteln und um jeden Preis schlank zu werden.
schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut. Was nicht alles dick macht! :eek:
Ja, der unsägliche "Wunderdoktor" und "Fitnesspapst" Ulrich Strunz behauptet das. Er ist der einzige weit und breit. Aus gutem Grund. Was ein Schmarrn!
ich habs in früher mal in einem WW Kurs gehört :flirt:
kugelinchen
24.04.2009, 12:37
Dann will ich mal versuchen zu antworten, wobei nicht jede AC-OP die gleiche Wirkung hat. Ich z.B. habe einen BPD, der wohl schwerwiegenste Eingriff. Ich habe heute das erste Mal im Leben ein "normales" Essverhalten. D.h. keine Fressattacken mehr, keine Esstörung mehr (früher war ich binge-eater und am Schluss Sweeter).
Die Esstörungen waren mit dem Tag der OP vorbei.
Wenn ich heute mal einen Hype auf irgendetwas habe, dann gebe ich dem nach. Allerdings esse ich dann nicht mehr 2 Tafeln Schoki, sondern nur noch 1-2 Riegel oder statt 2 Dosen Pringles hab ich bereits nach ein paar Chips genug.
Auch die Essmenge ist heute "normal", will heissen wenn ich in ein Restaurant gehe, esse ich genauso eine Portion wie jeder andere auch.
Ich muss drauf achten, dass ich meine Vitaminpräparate nehme und mir jedes Quartal meine B12-Spritze holen. Aber das sind Peanuts.
Warum Operierte dem Sportwahn verfallen? Weil sie durch die schnelle Gewichtsabnahme nach der OP relativ schnell viel beweglicher werden und es bei vielen so ist, dass der Bewegungsdrang immer da war, er aber wegen der grossen Einschränkung nie ausgelebt werden konnte.
Was die Disziplin zum hungern angeht.... ich kenne seit meiner OP kein Hungergefühl mehr. Wo ich früher heftigste Magenschmerzen bekommen habe wenn ich Hunger hatte passiert es mir heute häufig, dass ich in Stressphasen auch mal den ganzen Tag gar nichts esse, einfach weil das Essen nur noch eine Nebenrolle im Leben spielt und man es tatsächlich zwischendrin auch total vergisst!
kugelinchen
24.04.2009, 12:41
Was nicht alles dick macht! :eek:
Jetzt weiss ich auch, warum ich aus dem Adriaurlaub grundsätzlich immer viel schwerer zurück komme obwohl ich den ganzen Tag im Wasser bin und mich dort immer besonders gesund ernähre :eek:
Tja und die Bäder in Rehakliniken haben immer eine angenehme Wassertemperatur ;)
Wenn ich sehe (in diversen Sendungen über Operierte) oder lese, dass die dann plötzlich ein knallhartes Sportprogramm durchziehen, dann versteh ich das einfach nicht. Wieso nicht schon vorher?
a) Die meisten machen vorher Sport.
b) das knallharte Sportprogramm - wie Kugelinchen sagte. Mit abnehmendem Gewicht mehr Bewegungsfreiheit.
Manche mögen lachen, aber mein "Hauptgrund" ernsthaft abzunehmen ist neben Gesundheitlichen Dingen hauptsächlich, wieder Sport treiben zu können. Das fängt ja schon bei Fahrradfahren, Inlineskaten, Snowboarden an.
Und genau genommen will ich Canyoning, Rafting, Bergsteigen/Klettern und Co machen.
Das geht gerade einfach nicht. As in...NICHT!
Und das sind die Momente, wo mich mein ÜG ernsthaft stört.
Sonst komm ich auch mit 200 kg recht gut klar.
Wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Es ist ja schon länger nicht mehr so, dass ein unbewegter ÜG von der Couch einfach in den OP fällt und tadaaaaaa. Da steht schon vor der OP Programme und Dinge an.
Ich bin AC-OP nicht positiv gegenüber eingestellt. Aber auch nicht komplett ablehnend.
Bei manchen (!!!) habe ich hier das GEfühl, sie reißen die Klappe auf ohne sich mit der aktuellen Lage und Vorraussetzungen oder Betroffenen sich mal ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
(früher war ich binge-eater und am Schluss Sweeter).
Darf ich hier fragen, was das genau bedeutet?
Ich esse nämlich auch unglaublich gerne Süßes und könnte - ginge es rein nach meinen Bedürfnissen und meiner Unvernunft - ausschließlich von Süßem leben :-o
Was macht man da?
Psychotherapie?
Das mit dem Bewegungsdrang geht mir auch so. Ich bin ja auch nicht dick geworden, weil ich mich zu wenig bewegt hätte. Aber ich bin durch das Dicksein und letztlich eigentlich durch diese Stürze vor fünf Jahren aus der Bewegung gekickt worden. Allerdings habe ich nicht so hochtrabende Ziele wie Bergsteigen. So was hat mich noch nie interessiert.
Trotzdem würde ich mich nicht operieren lassen. Und ich denke, ich habe mich schon wirklich sehr umfassend informiert.
Mir ist das Risiko zu groß, zu denen zu gehören, die hinterher nur noch Probleme haben. Außerdem weiß man zu wenig über die Langzeitfolgen.
Aber das ist es nicht allein. Es hat etwas mit meinen Überzeugungen zu tun. Ich bin ein Opfer von Eingriffen in mein System und ich weigere mich, die Folgen dieser Eingriffe durch weitere, in meinen Augen unkalkulierbare, Eingriffe in mein System zu behandeln. Ich glaube einfach nicht, dass das alles ohne Folgen bleibt. Ich habe Bilder von Wiederherstellungsoperationen gesehen. Ich glaube nicht, dass der Körper sich für diese Gewalt, die ihm da angetan wird, nicht rächt.
Mir fällt es aber auch relativ leicht, meine Ernährung so zu gestalten, wie man heute behauptet, dass es gut ist. Ich schreibe das absichtlich so, da ich nicht weiß, ob man das morgen immer noch so sieht. Ich bin weder essgestört noch fehlen mir Hunger- und Sättigungsgefühl. Ich kann Hunger und Appetit auseinander halten und esse tiefgefrorene Gummibärchen, wenn ich mich überdurchschnittlich konzentrieren muss. Und weil ich weiß, warum ich das tue, erlaube ich mir das auch ohne jedes schlechte Gewissen. Schließlich tritt diese Situation ja nicht täglich ein und ich esse dann auch nicht eine ganze Packung.
Andere Süßigkeiten kaufe ich sehr selten, so dass eine kleine Tüte Meeresfrüchte oder ein Döschen Veilchenpastillen, wie ich sie kürzlich zum Geburtstag bekam, für mich ein Fest sind. Und die genieße ich dann auch ohne schlechtes Gewissen. Ich habe deren Konsum richtiggehend geplant und zelebriert. Manchmal tue ich das auch, wenn ich mal Lust auf Meeresfrüchte habe und sie mir selber kaufe. Aber all das geschieht vielleicht einmal im Quartal. Und mir tut dieser entspannte Umgang damit gut. Früher, als ich mir das verboten habe, habe ich deutlich mehr Süßigkeiten gegessen.
Daher ist das alles für mich irgendwie kein Thema. Ich bin der Meinung, ich sollte mich viel intensiver mit Essen beschäftigen, als ich das tue. Manchmal räume ich ihm einen zu geringen Stellenwert ein. Und das ist auch nicht gut.
Und noch mal: Mich stört die Vermarktung der AC. Die finde ich verantwortungslos. Hat jemand schon mal irgendwo mitbekommen, dass Gallen-, Schilddrüsen- oder sonstige OPs so penetrant beworben werden?
Was ich dann aber nicht verstehe ist, wie ein (ansonsten gesunder) Mensch, der total auf Sport abfährt, so dick werden kann. Ich seh es ja an meinem Sohn - der isst relativ viel, alles was er will (auch Süßigkeiten, Chips etc.), aber dadurch, dass er so viel Sport macht, ist er eben sehr schlank.
Jemand, der physisch/psychisch (Schilddrüse, andere Hormone, Essstörung etc.) so dick geworden ist, gehört meiner Meinung nach aber doch gar nicht auf den OP-Tisch.
Das nächste, was mir durch den Kopf geht: Wir alle wissen, dass im Fettgewebe Unmengen an Hormonen und auch diversen Giften gespeichert ist - was passiert da eigentlich im Körper, wenn das Fett schwindet und dieses Zeug freigesetzt wird?
Ich weiß nur von einer entfernten Bekannten, die in sehr kurzer Zeit sehr viel abgenommen hat (ob sie operiert ist, weiß ich nicht genau, ich denke aber schon, da der Gewichtsverlust sehr extrem und sehr schnell war), dass bei ihr der komplette Stoffwechsel gekippt ist und sie sämtliche Haare verlor. Jetzt, nach fast 2 Jahren, sprießt endlich wieder etwas ... aber schön ist das doch alles nicht. Von den hängenden Hautlappen will ich gar nicht reden ...
:Wir alle wissen, dass im Fettgewebe Unmengen an Hormonen und auch diversen Giften gespeichert ist ..
ähm, ICH wusste das nicht.
Wirklich?
Ich muss das gleich ergoogeln oder wo nchlesen, ich lese das echt zum 1.Mal *ohschreck*
So ist es aber. Viele Umweltgifte sind fettlöslich: Dioxin, DDT sind die bekanntesten. Sie werden im Fettgewebe gebunden, und bei einer starken Abnahme werden sie freigesetzt. Das ist mir selbst schon einmal passiert. Fettes Fleisch aus dubiosen Quellen kann also sehr riskant sein. Ich denke nur an den Skandal letztes Jahr, wo den armen Schweinen Altöl verfüttert worden ist.
Ergänzung: Googelt mal nach Dioxin und Fettgewebe oder DDT und Fettgewebe.
Was ich dann aber nicht verstehe ist, wie ein (ansonsten gesunder) Mensch, der total auf Sport abfährt, so dick werden kann. Ich seh es ja an meinem Sohn - der isst relativ viel, alles was er will (auch Süßigkeiten, Chips etc.), aber dadurch, dass er so viel Sport macht, ist er eben sehr schlank.
Ein ansonsten gesunder Mensch, der wirklich auf Sport abfährt, verrückt auf Sport ist, wird auch nicht extrem dick werden... es sei denn, er arbeitet wirklich soooo viel, dass für Sport wirklich gar keine Zeit mehr bleibt.
Viele, die mit oder ohne AC mit Hilfe von exzessivem Sport schnell abnehmen, möchte ich in 10 Jahren mal nochmal sehen. Es erfordert eine ziemliche Anstrengung und Ausdauer, dieses Sportprogramm dann auch sein GANZES restliches Leben durchzuhalten... und das geht wirklich nur, wenn man Sport liebt, ihn braucht, verrückt danach ist. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das jetzt bei all diesen "Neusportlern" der Fall sein soll. Viele Erfahrungsberichte, die mir schon untergekommen sind, verraten nämlich eher das Gegenteil ;)
Wenn man Sport NUR um des Abnehmen willen betreibt, dann wird man auch wieder die Lust daran verlieren...
LG
LOF
Wenn man Sport NUR um des Abnehmen willen betreibt, dann wird man auch wieder die Lust daran verlieren...
LG
LOF
Sehe ich genauso und genauso ist es ja bei den diversen Diäten.
Eine Änderung der Essgewohnheiten nach einem aufgestülpten Programm, ohne innere Überzeugung und ohne Rücksicht darauf, ob der Körper/die Seele das so möchte und braucht, kann man wahrscheinlich nicht ohne große Abstriche durchhalten. Und genauso wird es bei sportlichen Betätigungen sein, die der Mensch eigentlich gar nicht will, sie aber macht um schlank zu werden.
Entweder man fällt zurück in alte Gewohnheiten (und erlebt den Jojo),
oder man tut dem Körper und der Seele Dauerzwang an. Ich bin überzeugt, dass sich das sehr negativ auf die Lebensqualität auswirkt - und wahrscheinlich letztlich auch auf die Gesundheit auswirkt.
Nun ja, aber man wäre halt schlank. So what.
Je mehr ich über die ganze Thematik erfahre, für desto wichtiger halte ich es, in sich zu horchen und heraus zu finden oder wieder zu lernen, was der eigene Körper braucht und wünscht.
marie
schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.
Ich habe bisher nur das Gegenteil gehört, nämlich, dass der Körper den Temperaturunterschied ausgleichen will und durch diese "Arbeit" Energie verbraucht. Natürlich zusätzlich zu der Energie, die er für die Bewegungen im Wasser verbraucht.
Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der durch schwimmen dicker geworden wäre. Er hat höchsten mehr Muskeln bekommen und die können den Körper umformen. Außerdem verbrennen diese Fett.
In meinen Augen ist also die obige These der totale Quatsch.
Fräulein Wunder
17.05.2009, 17:21
Zitat von marie
schwimmen macht angeblich dick, weil das Wasser kälter ist als der Körper und man dadurch angeblich eher Fett zulegt statt abbaut.
Ich habe bisher nur das Gegenteil gehört, nämlich, dass der Körper den Temperaturunterschied ausgleichen will und durch diese "Arbeit" Energie verbraucht. Natürlich zusätzlich zu der Energie, die er für die Bewegungen im Wasser verbraucht.
Ich habe auch noch nie von jemandem gehört, der durch schwimmen dicker geworden wäre. Er hat höchsten mehr Muskeln bekommen und die können den Körper umformen. Außerdem verbrennen diese Fett.
In meinen Augen ist also die obige These der totale Quatsch.
Ja, der unsägliche "Wunderdoktor" und "Fitnesspapst" Ulrich Strunz behauptet das. Er ist der einzige weit und breit. Aus gutem Grund. Was ein Schmarrn!
Mag sein, dass Herr Strunz diese These als Argument verwendet, sie ist aber nicht auf seinem Mist gewachsen sondern geht auf eine amerikanische Untersuchung zurück, die Mitte der Achtziger gemacht wurde. Darin wurden Übergewichtige in Sportprogrammen mit dem Ziel der Abnahme begleitet. Diejenigen die joggten nahmen am meisten ab, als zweites kamen die die Fahrrad fuhren, die Schwimmerinnen nahmen überhaupt nicht ab.
Gwinup, G. (1987): Weight loss without dietary restriction: Efficacy of different forms of aerobic exercise. American Journal of Sports Medicine (http://ajs.sagepub.com/content/15/3/275.abstract)
Dr Gunter Frank schreibt ja andererseits, dass sogar die gesamte Rechnung von Kalorienaufnahme minus Kalorienverbrennung gleich Gewichtsverlust quatsch ist und Sport je nach Typ wenig bis gar nicht sinnvoll für eine erfolgreiche Gewichtsabnahme ist. Sport den man nicht gerne macht bedeutet zudem Stress und der ist auch nicht so gut für die Figur. ;)
Rein intuitiv ging es mir eh immer schon so, dass Bewegung für mich eben Spaß machen muss, sonst macht sie einfach keinen Sinn. Und schwimmen macht Spaß, wenn es im Gegenteil zu Jogging fett macht, dann ist es halt so - deshalb werde ich trotzdem niemals zum Jogger und lasse mir den Spaß am schwimmen nehmen. Soviel Freiheit nehm´ ich mir. ;)
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