Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lizenz zum Essen
von Dr. Gunter Frank, Piper Verlag, 16,90 €.
Dr. Frank war auch schon Co-Autor von Udo Pollmer und ist wie dieser Querdenker wenn es um die gängigen Erklärungen zur Entstehung von Übergewicht geht.
Bei meiner nächsten Bestellung ist dieses Buch sicherlich dabei.
Es ist erst kürzlich erschienen, daher gibt es bei Amazon nur eine, allerdings durchaus lesenswerte Kundenrezension.
Hab's direkt auf meinen Wunschzettel befördert.
Die Kundenrezension ist wirklich lesenswert!
Ich habe das Buch inzwischen gelesen.
Dr. Frank geht davon aus (mit handfesten Beweisen belegt), dass
a) der BMI Schwachsinn ist, weil er die unterschiedlichen Veranlagungen und Körperform (Pykniker/Leptosomen, hier "Frau Rundlich" und "Herr Hager" genannt) negiert. Frank beschreibt die einzelnen Körpertypen sehr ausführlich. Man kann auch einen Selbsttest machen. Finde ich sehr hilfreich.
b) einige unserer Gründe aus der "100 Gründe fürs Übergewicht"-Liste tatsächlich zu einem großen Teil verantwortlich sind für ein steigendes/gestiegenes Gewicht. Als da wären: Stress (verursacht durch ständigen Abnahmedruck von außen und damit bei sich selbst erzeugten Druck, sich ständig die Bissen in den Mund zu zählen), zu wenig Licht, zu wenig Schlaf und zuviel Fernsehen (aber nicht wegen der dabei konsumierten Snacks oder der Bewegungsarmut, sondern wegen des flackernden Lichts, das im Körper wiederum Stress erzeugt).
c) Ernährung und Bewegung bei den allermeisten Übergewichtigen (ich denke, Essgestörte müssten da z.B. eine Ausnahme bilden) überhaupt keine Rolle spielen und daher auch nicht als Maßnahme zum Abnehmen taugen. Auch das belegt er, wie alle anderen Behauptungen auch, mit sehr seriösen Studien samt genauester Quellenangaben sowie mit persönlichen Erfahrungswerten aus seiner Praxis.
Ein sehr lesenswertes Buch.
Am kommenden Donnerstag (20.3.) wird Dr. Frank in einem Gespräch im Hessischen Rundfunk/Hörfunk zu hören sein. Vermutlich zwischen 10 und 11 Uhr, bei hr1. Einen Livestream gibt es auf www.hr1.de (http://www.hr1.de)
Es gibt auch eine spezielle Webseite zum Buch: Lizenz zum Essen mit Bindestrichen, Endung -.de.
Ich bin gespannt auf das angekündigte Antidiskriminierungsformular.
Hallo,
ich habe das Buch auch inzwischen gelesen. Neu für mich waren die Ausführungen zum "gesunden Essen" und den Massstab der Bekömmlichkeit. Also nur Rohkost und Vollkorn beispielsweise zu essen, wenn es einem auch bekommt.
Ich habe in den letzten Tagen relativ konsequent Rohkost weggelassen und stattdessen das eine oder andere Gemüse gekocht. Und siehe da, mir bekommt es besser.
Jenseits von den vielen entlastenden Ausführungen in Bezug auf dicke Menschen, die ich immer gerne lese. Zumal er sie mit einigen medizinischen Studien hinterlegt bzw. sehr kompetent andere Studien hinterfragt.
Ein empfehlenswertes Buch.
Tschüß Gisela
freifrau
24.05.2008, 18:00
das buch hat übrigens in einigen teilen große ähnlichkeit mit udo pollmers "esst endlich normal".
ein spitzen buch, das - ähnlich wie bei pollmer - mit wissenschaftlichen arbeiten punktet und einem den spaß am essen erhält.
ich kann nach dem lesen nur sagen: guten appetit!!:mampf:
Ich habs inzwischen auch gelesen und kann nur sagen: Klasse :applaus:
Ich glaub, ich werd mir das Buch jetzt auch zulegen, nachdem es so gute Meinungen darüber gibt. Ich bin ja immer etwas skeptisch, aber vielleicht sollte ich mich doch mal ranwagen.
Trau Dich nur, es ist auch wirklich leicht lesbar und verständlich geschrieben - obwohl der Autor Arzt ist, versteht es auch jeder Laie.
Grad wenn man ständig Verdauungsprobleme hat, sind seine Tipps recht interessant (die kann man übrigens auch auf der HP lesen, dazu braucht man das Buch nicht kaufen).
Was mir leider einen Strich durch die Rechnung macht ist meine ES ... die nimmt sich, was sie will, ob ich das nun vertrag oder nicht *seufz.
Trau Dich nur, es ist auch wirklich leicht lesbar und verständlich geschrieben - obwohl der Autor Arzt ist, versteht es auch jeder Laie.
Danke, ich werds wohl wirklich versuchen.
Grad wenn man ständig Verdauungsprobleme hat, sind seine Tipps recht interessant (die kann man übrigens auch auf der HP lesen, dazu braucht man das Buch nicht kaufen).
Was mir leider einen Strich durch die Rechnung macht ist meine ES ... die nimmt sich, was sie will, ob ich das nun vertrag oder nicht *seufz.
Diese Verdauungsprobleme waren für mich (ohne Esstörung) genau der Weg dahin, auf meinen Körper zu hören und es war auch ohne ES schon ein schwieriger Weg. Ich hoffe sehr, dass das bei Dir irgendwann auch klappt. :)
Engelchen
03.10.2009, 12:14
Gestern habe ich das Buch geschickt bekommen und gleich am Abend angefangen zu lesen.
Die ersten Kapitel schon waren hoch spannend fuer mich, musste wegen Muedigkeit dann aufhoeren mit Lesen.
Ich Bett liegend konnte ich erst nicht einschlafen, da es maechtig in mir gearbeitet hat.
Mir wurde nochmalig bewusst, wieviel Stress ich in den letzten 15 Jahren hatte und noch immer habe aus den verschiedensten Gruenden und wieviel an Gewicht ich in dieser Zeit zugelegt habe.
Werde das Wochenende wohl mit Lesen dieses Buches verbringen und bin ganz gespannt auf die naechsten AHA-Erlebnisse.
Liebe Gruesse
Engelchen
Ich "Spätzünderin" habe das Buch jetzt am Wochenende endlich gelesen, fast in einem Stück. Ich konnte es nicht weglegen.
Viele inhaltlichen Beschreibungen habt ihr schon gegeben.
Was hat das Buch bei mir verändert?
Es hat mich in vielen Gefühlen, die ich an mir wahrgenommen habe bestätigt. Es entlastet mich auch in gewisser Weise, da dort schwarz auf weiß, von einem ARZT basierend auf wissenschaftlichen STUDIEN, steht, dass ich nicht Schuld an meinem Gewicht bin.
Es gibt so viele andere Faktoren, die entscheiden ob jemand schlank oder mollig ist. Ich wusste es zwar schon, es aber nochmal so detailliert beschrieben zu bekommen und anschließend sich selbst zuzuordnen, empfand ich als sehr hilfreich.
Ich werde versuchen mich von meinem kontrollierten Essen zu befreien und zwar vollständig. Denn ich habe jeden Tag immer noch diese Stimme im Kopf, die mir sagt "Heute hast du aber gesündigt" "Iss morgen weniger!".
Neu war für mich ebenfalls der Aspekt, dass Vollkorn und Rohkost nicht per se gesünder sind, als helles Mehl und gekochtes Gemüse.
Auch ich stelle fest, dass ich erhitze Gemüsegerichte besser vertrage und mir normales Mischbrot besser bekommt, als Körnerbrot.
Allerdings aß ich es immer, weil ich mir dachte, dass es gesünder sei. An Weißbrot und ganz weiße Brötchen komme ich zwar geschmacklich nicht heran, es gibt aber Mischformen, die mir schmecken.
Neu war für mich auch der Aspekt (oder er wurde mir erst richtig bewusst), dass die Natur aus evolutionstechnischen Gründen von alleine eine breite Vielfalt erschafft, es also natürlich ist, dass es schlanke und mollige Menschen gibt...dass sozusagen nicht alle Menschen von Natur aus eher schlank gebaut sind und sich durch die Zivilisation und eben durch Ernährung und Co. erst mollige Typen entwickeln.
Auch das entlastet mich von Schuld.
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Ich bat meine Mutter übrigens, das Buch bei Gelegenheit zu lesen, damit sie viell. verstehen würde, warum ich dick bin und warum ich nicht abgenommen habe, die ganzen Jahre des Diätens... . Ich dachte vielleicht befreie sie das von der Sorge um mich und der Angst, dass ich früher sterben würde und x Krankheiten bekomme, weil ich dick bin...denn so sagen es mir die Ärzte leider immer noch, auch wenn nicht so direkt. Aber ein "unbedingt fettarm essen, Cholesterin ist schädlich!" oder "sie müssen unbedingt Ausdauersprot machen, Spazieren gehen reicht nicht!"..sind auch Hinweise, die meinem Lebensstil entgegenlaufen und nach der Lektüre auch dem aktuellen wissenschaftlichen Stand widersprechen.
Leider war die Reaktion meiner Mutter ungewohnt desinteressiert...dann kam der Satz "Sind ja auch nur Ausreden für alle Dicken, um ungeniert weiter zu fressen!"...dann verstand sie nicht, warum ich mich angegriffen gefühlt habe und fragte sie, ob sie mir also weiterhin die Schuld an meinem Aussehen geben will, obwohl neue wissenschaftliche Studien anderes behaupten.
Daraufhin schwieg sie. Leider sind meine Eltern immer noch der Meinung: Wer sich nicht bewegt, sprich jeden Tag eine Stunde Sport macht, darf nichts essen. Basta. Laut meinem Vater, muss man sich immer noch sein Essen verdienen, eben dadurch möglichst ständig körperlich aktiv zu sein.
Immer höre ich: "Du musst dich mehr bewegen!" "Du bist faul!"...aber dann "wir machen uns ja nur Sorgen!"...aber wenn ich kundgebe, was das bei mir für Druck und Stress erzeugt, wollen sie nichts hören. Das Kind ist Schuld..passt besser ins Weltbild.
Ich finde das so traurig, dass ich inzwischen echt nicht mehr darauf eingehe, wenn ich wieder mal rechtfertigen muss, jeden Tag Frühstück-Mittag und Abendessen zu essen, obwohl ich beispielsweise den ganzen Tag für die Uni gelernt habe.
Für alles haben meine Eltern Verständnis, wenn ich Nachts in München im Wald stehen würde und nach Hilfe rufen würde, wären sie sofort zur Stelle..aber was das Thema betrifft, sind sie stur.
Das Buch macht mich dahingehend stärker, dass ich für MICH weiß, dass ich nicht faul und somit Schuld bin. Da ist schon viel gewonnen.
Unter der Woche bin ich für mich und muss mich nicht rechtfertigen. Meine Eltern dachten z.B. dass ich extrem zunehmen würde, wenn ich alleine wohne, denn da würden sie ja keine Kontrolle mehr haben...allerdings halte ich mein Gewicht seit dem Auszug konstant. Da passt schonmal was nicht..aber das will keiner sehen.
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Zum Stress: Als Kind, besonders nach der Einschulung begann meiner Phase des stetigen Zunehmens, Diätens und Wieder-Zunehmens. Ich bekam als molliges Kind immer zu spüren, dass meine Leistung nicht der eines schlanken Kindes entspricht. Ich musste im Unterricht immer mehr leisten als die anderen. Ich lernte also immer wie bekloppt und dachte mir, dass ich es allen leistungsmäßig zeigen werde. So wurde ich die Klassenbeste, was das Mobbing leider verstärkte. Das führte zu mehr Leistungsdisziplin..mehr Lernen, sich mehr beweisen müssen..ich wollte es denen, die mich mobben zeigen, dass die "fette Sau" was drauf hat...ich wollte und ich habe schließlich alle abgehängt.
In dieser Zeit nahm ich jedes Jahr ca. 10kg zu, obwohl ich nach der Schule täglich mehrere Stunden draußen getobt habe.
Dazu kam die Essenskontrolle zu Hause...dann ist es so gekommen, dass ich mir Wege gesucht habe trotzdem an die "verbotene Ware" zu kommen, mehr davon gegessen habe, um sozusagen vorzusorgen, weil es zu Hause nicht drin war.
Jetzt ist mir Vieles klar.
Muminfrau
26.06.2011, 20:59
Leider war die Reaktion meiner Mutter ungewohnt desinteressiert...dann kam der Satz "Sind ja auch nur Ausreden für alle Dicken, um ungeniert weiter zu fressen!"...dann verstand sie nicht, warum ich mich angegriffen gefühlt habe und fragte sie, ob sie mir also weiterhin die Schuld an meinem Aussehen geben will, obwohl neue wissenschaftliche Studien anderes behaupten.
Wie viele andere Leute, huetet deine Mutter sich davor, die "Wahrheiten", mit denen sie sich wohl fuehlt und an die sie gerne glaubt, zu hinterfragen. Wohin kaeme sie dann ohne ihre Ueberzeugung, dass sie ihr schlankes Aussehen ihrer Selbstdisziplin verdankt? Was wuerde dann mit ihrem Selbstbewusstsein passieren?
Daraufhin schwieg sie.
Wow! :applaus:
Leider sind meine Eltern immer noch der Meinung: Wer sich nicht bewegt, sprich jeden Tag eine Stunde Sport macht, darf nichts essen. Basta. Laut meinem Vater, muss man sich immer noch sein Essen verdienen, eben dadurch möglichst ständig körperlich aktiv zu sein.
Dann schenk ihnen zu Weihnachten den "Lexikon der Fitnessirrtuemer", um sie endgueltig fertig zu machen. ;)
("fertig machen" ist nicht ernst gemeint)
Alles in allem, bestaetigt es meine Beobachtung: die meisten Menschen meinen dass das, was ihnen gut tut, auch allen anderen gut tun wird, und dass ihre Art zu leben die einzig wahre und fuer alle die richtige ist.
Dann schenk ihnen zu Weihnachten den "Lexikon der Fitnessirrtuemer", um sie endgueltig fertig zu machen. ;)
Alles in allem, bestaetigt es meine Beobachtung: die meisten Menschen meinen dass das, was ihnen gut tut, auch allen anderen gut tun wird, und dass ihre Art zu leben die einzig wahre und fuer alle die richtige ist.
Die Beobachtung hab ich schon gemacht und die gilt nicht nur für Diäten, sondern auch in anderen Lebensbereichen.
Das Buch zu schenken ist eine gute Idee, nur werden die Eltern es sicher nicht lesen. Wenn sie nicht von sich aus umdenken, wird sich nichts tun.
@ Sassy das Buch hab ich auch gelesen und es hat mir auch Selbstbewusstsein gegeben im Umgang mit Ärzten und Co. Da ich auch Eltern habe, die, zwar in einem anderen Punkt, gerne an mir rummeckern, möchte ich Dir raten, sie bei diesem Thema einfach zu ignorieren und stehen zu lassen. Es verletzt und reibt Dich auf und Deine Argumente verpuffen ungehört. Das kostet nur Kraft für eine sinnlose Debatte. Bei mir ging es so weit, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern auf eine "homöopathische Dosis" reduziert habe.
LG Finchen
Dann schenk ihnen zu Weihnachten den "Lexikon der Fitnessirrtuemer", um sie endgueltig fertig zu machen. ;)
Das wollte ich eh als nächstes kaufen, würde sich ja prima verbinden lassen. :-D
Alles in allem, bestaetigt es meine Beobachtung: die meisten Menschen meinen dass das, was ihnen gut tut, auch allen anderen gut tun wird, und dass ihre Art zu leben die einzig wahre und fuer alle die richtige ist.
Genau das meinte ich ja, als ich schrieb, dass alle davon ausgehen, dass die Natur nur den schlanken Figurtyp geschaffen hat und alles andere, davon abweichende durch menschliches Fehlverhalten entsteht.
Komischerweise denkt keiner, dass jemand seine blauen bzw. grünen,braunen etc. Augen durch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung verursacht hat. :rolleyes:
@ Sassy das Buch hab ich auch gelesen und es hat mir auch Selbstbewusstsein gegeben im Umgang mit Ärzten und Co. Da ich auch Eltern habe, die, zwar in einem anderen Punkt, gerne an mir rummeckern, möchte ich Dir raten, sie bei diesem Thema einfach zu ignorieren und stehen zu lassen. Es verletzt und reibt Dich auf und Deine Argumente verpuffen ungehört.
Ja das habe ich vor. Mich macht es nur traurig, dass sie in allem anderen so tolerant und liberal sind, nur in dem Punkt keine anderen Meinungen zulassen. Wie gesagt, ich könnte ihnen morgen eröffnen, dass ich lesbisch bin, den Studiengang 1 Jahr vor dem Abschluss wechseln möchte, finanzielle Probleme habe etc. Sie würden mich in allem unterstützen... .
Noch ein Nachtrag: Wer sich für das Buch interessiert, es aber noch nicht gelesen hat, kann hier (http://pcast.sr-online.de/feeds/sr2-fragen-klassiker/feed.xml) ein Interview mit Dr. Frank anhören oder herunterladen.
Wie ich sehe, gibt es weiter unten ein Interview mit Mathias Jung, dessen Buch Über Gewicht Sally hier (http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=1371) und bei Amazon mal verrissen hat.
Tolles Interview :applaus:- Danke für den Tipp !:danke1:
Hallo, ihr Lieben,
ich bin neu im Forum und begeistert!
Lizenz zum Essen habe ich vor ein paar Wochen gelesen und finde es richtig gut und interessant. Es produziert einige Aha-Erlebnisse, insbesondere im Hinblick auf die Sorgen, dass meine Tochter meine Gewichtsprobleme geerbt haben könnte.
Auf das Buch gebracht hat mich Sabine Asgodom, die in "Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot" viel daraus bringt. Das habe ich im Frühjahr gelesen und bin seitdem auf dem Weg, mich endlich damit anzufreunden, dass ich nunmal dick bin. Es ist aber gar nicht so einfach, die so lange erlernten Denkweisen in Bezug auf gesunde Ernährung und Idealgewicht loszuwerden. Es schleichen sich immer wieder Zweifel ein, ob ich denn nicht doch einfach zu viel esse, abnehmen sollte und es nicht vielleicht doch schaffen kann, das Gewicht zu halten.
Und bei meiner Tochter, die fünf Jahre alt ist, habe ich große Probleme damit, dass sie schon im Kindergarten Infoveranstaltungen zu gesunder Ernährung haben und sie beigebracht bekommt, wie man sich "richtig" ernähren soll. Sie ist nicht so dünn wie andere Kinder, hat nen schönen Knackpopo und stramme Beine, aber sie ist nicht dick. Trotzdem muss ich schon darauf achten, weite Hosen zu kaufen. Selbst bei der Kinderbekleidung ist mager das Ideal! Ich könnte brechen...
Es ist wirklich schwer, den gedanklichen Neubau nicht wieder einstürzen zu lassen. Bei der Kurzen Sage ich jetzt möglichst gar nichts mehr zum Essen, und wenn sie vor dem Spiegel schaut, ob sie in einem Teil dünn aussieht (!!!) Sage ich ihr, dass das keine Rolle spielt und sie toll ist.
Die beinahe zwei Jahrzehnte dauernde Ab- und Zunehmtortur, die ich hinter mir habe, will ich ihr ersparen! Seit der Lektüre vom "Knäckebrot" und noch mehr seit "Lizenz zum Essen" habe ich Diäten abgeschworen und Sage das auch jedem, bei dem das Thema aufkommt, und hoffe, dass sich meine und damit auch ihre Beschäftigung mit dem Thema erledigt.
Wie bekomme ich aber die alten Ernährungsweisheiten aus dem Kopf verbannt?!? Kann mir jemand helfen?
LG
franziw
Liebe Franzi,
zunächst einmal herzlich Willkommen im Forum und herzlichen Glückwunsch zu Deinen Erkenntnissen.
Ich fürchte, dass zum Thema Selbstakzeptanz auch immer wieder die Akzeptanz der Zweifel gehört. Es ist nun mal wirklich schwer, die Gehirnwäsche da draußen aus dem eigenen Kopf raus zu halten. Du wirst immer wieder innere Dialoge führen müssen und Dich immer wieder selbst überzeugen müssen. Aber über die Jahre wird es seltener, vor allen Dingen, wenn man am eigenen Leibe erfahren hat, dass es einem besser damit geht.
Ich höre im Moment ein Hörbuch: "Liebe was ist" von Byron Katie. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber es führt einem vor Augen, dass es die eigenen Gedanken sind, die einen immer wieder in den Fängen haben. Es zeigt eine Technik, wie man das umdrehen kann. Mir hilft dieses Buch sehr in Bezug auf ein bestimmtes Problem, das ich habe. Ich habe es noch nicht fertig gehört, aber ich habe gelesen, dass es auch zum Thema Gewicht ein Kapitel gibt.
Ich wünsche Dir gute weitere Erkenntnisse in diesem Forum.
Martina
Muminfrau
21.11.2011, 22:06
Wie bekomme ich aber die alten Ernährungsweisheiten aus dem Kopf verbannt?!? Kann mir jemand helfen?
Hier hilft nur die Zeit. ;) Wenn du 20 Jahre lang an etwas geglaubt hast, kannst du nicht in 20 Minuten damit aufhoeren, und auch nicht in 20 Tagen.
Mir ging es absolut genau so wie dir nach der Lektuere von "Lizenz zum Essen". Es braucht einfach Zeit und neue Erfahrungen, neue Beobachtungen. Das wird schon werden!
Es hilft auch ganz gut (zumindest mir), nich alles, was in diesem (genialen) Buch geschrieben wird, sofort erfuellen zu wollen. Ich esse z.B. nach wie vor ziemlich viel Vollkorn, weil ich es gut vertrage und es mir schmeckt. :)
Es hilft auch ganz gut (zumindest mir), nich alles, was in diesem (genialen) Buch geschrieben wird, sofort erfuellen zu wollen. Ich esse z.B. nach wie vor ziemlich viel Vollkorn, weil ich es gut vertrage und es mir schmeckt. :)
Ich habe nach der Lektüre mal getestet, ob mir Vollkornprodukte tatsächlich besser schmecken und ich sie nicht esse, weil sie angeblich soviel gesünder sind. Ich habe festgestellt, geschmacklich einwandfrei und meine Verdauung dankt mir das auch. :-D
Siska007
22.11.2011, 18:32
Hier mal meine persönlichen Erfahrungen mit "gesundem Essen":
Vor schon längerer Zeit hab ich mir eingebildet, ich muss unbedingt gesund essen, also wenig Süßigkeiten, viel Vollkorn und grausliches Gemüse und so Zeug. Ich hab dann die ganze zeit nur Vollkornprodukte und dergleichen gegessen, einige Jahre lang, mit dem Erfolg, dass ich einige Jahre lang die ärgsten Verdauungsprobleme hatte. Aber ich hab das einfach ignoriert und mir gedacht "Das ist ja gesund, also muss ich da durch."
Irgendwann hab ich dann davon abgelassen und ab dem Moment, ab dem ich wieder ungesund gegessen hatte, ging es mir prächtig, ich war fit und froh. Nicht mehr müde und antriebslos usw.
Dann war ich schon vor langer Zeit mal bei einem Volkshochschulkurs zum Thema "Lerntechniken". Diesen Kurs hielt eine Frau, die auch Anhängerin von gesunder Ernährung war, vor allem war sie Anhängerin von Sojaprodukten und Anti-Kuhmilch-...Dings. Die sah mich damals in dem Kurs, als ich Mars-Schokoriegel gegessen hatte und sagte mir gleich, dass die schuld dran wären, dass ich überaktiv bin. Denn die sind böse. Sie fragte mich auch noch, ob ich denn auch Kuhmilchprodukte konsumiere und dann war es klar. Die Kuh und die Schokoindustrie (auch hier spielt eine Kuh eine Rolle, und zwar eine lila Kuh!) waren die Ursache meiner Hyperaktivität. :cool2: Damals hab ich natürlich sofort jegliche Lösungsvorschläge aufgegriffen, die mir unterkamen, leider auch die Kuhmilcheliminierung aus meinem Leben und die Süßigkeitenreduzierung. Das war dann eine echt schlimme Zeit. Ich trinke ja eigentlich gerne Tee, schwarzen Tee mit etwas Milch. Aber was tut man, wenn man keine Kuhmilch reingeben darf. Ich hatte dann mal Sojamilch reingegeben, die echt grässlich schmeckte. Ich versuchte es dann mit Reismilch, aber da war es schlussendlich besser, ganz auf den Tee zu verzichten, das scmeckte alles total mies. Ich esse auch gerne Joghurt, das fiel auch aus wegen der Kuhmilch und ein Blick auf die Preisschilder von Schafmilchjoghurt und Stutenmilchprodukte (die haben überhaupt die ärgsten Preise) hatten mich dazu bewogen, Joghurts ganz aus meinem Speiseplan zu streichen.
Ich hab mich insgesamt etwa ein halbes Jahr damit gequält, ...ich fühlte nich weniger überaktiv, aber das lag eher daran, dass ich viel weniger gegessen hatte, weil ich das viele Sojamilchzeugs nicht mochte usw. Ich war einfach dauernd müde und auch grantig!
Dann beschloss ich wieder normal zu essen, kaufte Kuhmilch, Schokoriegel, Joghurt und sonstiges und es ging mir wieder gut.
Jetzt ist es so, dass ich Vollkornprodukte nur in geringen Mengen esse, weil mir da einige Weckerln gut schmecken, die muss ich doch haben. Und ich esse die Weetabix-Weizenflocken in böser Kuhmilch, weil die auch gut schmecken, und selten esse ich ganz wenig Gemüse und ich esse auch manchmal Obst (Bananen) das wars auch schon. Alles andere in meiner Ernährung ist in der Kategorie "ungesund" zu finden. Damit geht es mir gut.
Die "gesunde-Ernährungs-Versuche" ,die waren aber rückblickend echt schlimm. Phuuu! Mein Vater erzählte auch mal von einem Sportler-Kollegen, der von einem auf den anderen Tag beschlossen, nur noch von Körndln zu leben, vor der Körndl-Zeit war er top-leistungsfähig und ziemlich gesund, dann ging es rapide abwärts, er sah auch total ungesund aus, Zitat meines Vaters "er hat ausgeschaut wie ein gspiebn´s Apfelkoch" (Übersetzung für Deutsche usw: er hat ausgesehen wie ein ausgekotztes Apfelmus). Nach längerer zeit hat er dann doch das Handtuch geworfen und hat sich wieder normal ernährt, dann sah er wieder gesund aus und war auch im Sport wieder gut.
Allerdings gibt es doch auch einige Leute, die diese Körndl-Kost durchaus vertragen.
Es ist immerhin nicht jeder gleich. Was für den einen gesund ist, kann für den anderen ungesund sein und umgekehrt. Ich glaub man sollte da einfach mal durch "Versuch und Irrtum" ausprobieren, was es ist, das einem gut tut.
Kuhmilch und Hyperaktivität? Das höre ich zum ersten Mal. :-D
Ich bin eher der Gemüse und Obst Mensch. Wenn ich mal ein paar Tage nichts Frisches, Knackiges zwischen die Zähne bekomme, habe ich Entzugserscheinungen. Dann gibts wieder Zeiten, wo ich kein Gemüse mehr sehen kann, ich gebe zu äußerst selten, aber die gibt es.
Ich vertrage zuviel Sojazeugs auch nicht, obwohl ich es gern esse, wenn es richtig zubereitet ist. Aber meine Haut streikt dann.
Mir persönlich schmecken Produkte aus Vollkorn besser. Aber wenn ich mal Lust auf ein schönes Weizenbrötchen oder ein Stück Weißbrot habe, mache ich mir hinterher bestimmt keinen Kopf wie "uuunnnngeeesuuunnndd" das doch ist.
Ich habe bei Diäten früher auch kein Problem damit gehabt, viel Obst und Gemüse zu essen, außer ein paar Tagen Verdauungsbeschwerden am Anfang, die sich dann immer wieder erledigt haben. Aber ohne Diät hab ich selten großenAppetit auf die "gesunden" Sachen. Das lässt wohl darauf schließen, dass mein Geschmack bei den Diäten doch eher von der anfangs großen Motivation und dem Wunschdenken beeinflusst war
Meine Tochter frage ich jetzt immer, was sie essen möchte und zwinge ihr nichts auf, was "gesund" ist. Sie hat aber von sich aus häufiger als ich Appetit auf Obst oder Gurkenscheiben oder Tomaten. Sie muss aber alles erst probieren, bevor sie es ablehnt, und das klappt auch noch...
In einem anderen Buch, "Hunger&Lust", habe ich jetzt gelesen, dass die meisten Kinder kaum die "gesunden" Sachen wollen, weil sie kalorienhaltigere Nahrung brauchen für den gesteigerten Energiebedarf im Wachstum. Da hilft ne Tomate wenig Mit dem Buch bin ich jetzt so bei der Hälfte, und man findet bisher ein paar Sachen von "Lizenz zum Essen" wieder, aber auf eine andere Art geschrieben. Ich weiß nicht, ob es zu dem Buch auch einen Thread gibt, daher werde ich dazu mal nicht so ausführlich. Es macht jedenfalls bisher auch einen guten Eindruck.
Eigentlich wollte ich aber schreiben, dass ich die "Lizenz" an eine Freundin verliehen habe, die zwar selbst durchschnittlich ist von der Figur, deren Tochter aber "Übergewicht" hat und schon Diät halten musste. Die Arme hat schon immer den Bauch eingezogen, wenn ich ihr mal bei nem Knopf an der Hose geholfen hab oder so. Das tat mir leid und ich dachte, das Buch könnte helfen, weil da ja auch sehr anschaulich auf die Auswirkungen von Diäten und von der Einstellung der Eltern zu Essen und dem Gewicht der Kinder eingegangen wird. Die Freundin treffe ich häufig auf dem Weg zur Arbeit und sie hat mir heute erzählt, dass sie jetzt nichts mehr zum Essen sagt, wenn die Kurze was möchte, und sie meint, dass die Kleine seitdem weniger (!) isst und auch beim aktuellen Kinderarztbesuch (sie wird da IMMER gewogen, wie ätzend) deutlich weniger zugenommen hatte als in den Zeiträumen davor. Ist schon irre, oder?
Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich im Kindergarten sage, dass meine Tochter an Veranstaltungen über Ernährung, zb in der Vorschule, nicht teilnehmen soll. Aber das würde wohl eher nach hinten losgehen, denke ich... Da spielt es doch eine deutlich größere Rolle, was wir täglich zu Hause vorleben.
Sorry, ist sehr lang geworden...
VG
franzi
Muminfrau
22.11.2011, 22:13
Kuhmilch und Hyperaktivität? Das höre ich zum ersten Mal. :-D
Was, das hast du nicht gewusst? Die Kuhmilch ist doch an ALLEM schuld! :baeh2:
Verschleimung von allen moeglichen Koeperteilen, Schnupfen, Nebenhoehlenentzuendungen, Asthma, Dicksein, Verkalkung, Mandelentzuendungen, unreine Haut ... (habe ich was vergessen?) Es wundert mich nicht, dass auch Hyperaktivitaet nun dabei ist. :rolleyes:
Kuhmilch ist so eine Sache... Und das beste Beispiel dafür, dass man tatsächlich auf seinen Körper hören sollte!
Weil es viele Menschen gibt, zb die meisten Asiaten und in südlichen Ländern die Menschen, die keine Enzyme haben, um Milcheiweiß aufspalten zu können, sollte man diesen auch keine Milch aufzwingen, wenn sie sie nicht mögen. Da hilft auch keine Werbung a la "Die Milch macht's", die wird man in ein Kind nicht reinbekommen, wenn es Milch ablehnt :-)
Muminfrau
22.11.2011, 22:19
Aber das würde wohl eher nach hinten losgehen, denke ich... Da spielt es doch eine deutlich größere Rolle, was wir täglich zu Hause vorleben.
Ja, genau. Bloss keine militanten Verbote der Ernaehrungsveranstaltungen, sonst wird auf dich mit so schweren Waffen geschossen, dass du nur fluechten kannst. Nicht vergessen, gesunde Ernaehrung ist eine Religion, und du weisst ja, wie man mit den Ketzern umgeht...
Als mein Sohn in der Biologie die Ernaehrungspiraminde hatte, habe ich mich darueber ein bisschen lustig gemacht und ihm gesagt, dass es nur eine der vielen Theorien ist, und dass man das nicht zu ernst nehmen sollte. Er hat dann brav seine Hausaufgaben dazu gemacht, und wir hatten unseren privaten Grund zum Schmunzeln... Humor ist eine Wunderwaffe!
Oh ja, daran hab ich ja noch gar nicht gedacht, was durch so eine Entscheidung auf mich einprasseln könnte, vor allem weil ich ja selber dick bin! Danke für den Tipp! Auch wenn ich die Leute in unserem Kindergarten nicht so militant einschätze, aber irgendwer haut ja immer drauf, und sei es, wenn ich nicht dabei bin.
Die Idee mit dem Drüber-Schmunzeln merke ich mir für die Schule 😊
Siska007
22.11.2011, 22:55
Kuhmilch und Hyperaktivität? Das höre ich zum ersten Mal. :-D
An Hyperaktivität soll ja so gut wie alles schuld sein.... außer das, das wirklich schuld dran ist, der wirkliche Grund, der ist immer böse, deshalb nimmt man lieber Kuhmilch, Fernsehen, Lebensmittelzusatzstoffe oder gar Impfungen her, die sind würdig, schuldig zu sein *scnr*
Lustig finde ich ja auch immer, wenn manche Menschen von klein auf mit Kuhmilch aufwuchsen, die sozusagen mit Kühen *gg* sozialisiert wurden *ggg*, dann wurden die sowieso schon biologisch an Kuhmilchdinge gewöhnt, also die sind dann fast schon zu Kühen kompatibel. Andererseits, wenn so manche Mütter ihre Kinder fern ab von "kuhlicher" Umgebung aufwachsen lassen und ihnen sobald es geht, Kuhmilchalternativen geben, diese Kinder dann gar nie mehr sowas zu sich nehmen, dann ist es eigentlich auch kein Wunder, dass so mancher dann allergisch reagiert, sobald er auch nur in 10cm Entfernung von einem Glas Kuhmilch steht. (<-- das war jetzt Ironie oder so. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die besagen, dass es Fernwirkungsallergien aus 10cm Entfernung von einem Glas Milch gibt.)
Wobei es dann ja neben den echten Allergien und Unverträglichkeiten auch noch eingebildete Unverträglichkeiten gibt. Die man mitunter auch mit so manch esoterisch anmutender Methode rausfinden kann. Da findet so mancher, der jahrelang Weizen super vertragen hat und damit fit und gesund war, dann plötzlich raus, dass er eigentlich gar keinen Weizen verträgt, dass Weizen eigentlich böse ist und er nur noch Roggen essen soll. Das schränkt natürlich das Leben dann sehr ein, überhaupt wenn man so in der Öffentlichkeit unterwegs ist, ohne eigene Essensvorräte.
Ähm, ich hab da einen guten Freund, der hat jetzt plötzlich so eine Weizenunverträglichkeit und ich hab ihn mal bei einer gemeinsamen Unternehmung dazu verleitet, doch mal in die Croissants zu beissen und dann noch irgendwas anderes mit Weizen zu essen. Im Moment des Essens war der überglücklich, es war echt eine Wohltat, ihm da zuzuschauen, wie er dieses böse Weizenzeug gegessen hat, er hat sich so gefreut, weil er das ja so gerne isst und das so gut schmeckt. Und dann nach ein paar Stunden erwähnte er, er fühle sich jetzt komischerweise energieloser als sonst, er spürt merklich die schlechten Wirkungen des Weizens. Ahhhh! Dabei hat er fit wie zuvor gewirkt, total munter und aktiv usw. Ich weiß nicht recht, ich würde mit ihm gerne sowas wie einen Versuch machen, wo er etwas isst, aber nicht weiß, ob es Weizen oder Roggen ist und wenn er dann sagt, der Weizen schadet ihn, dann würde ich es ihm vielleicht doch glauben.
Siska007
22.11.2011, 23:06
Als mein Sohn in der Biologie die Ernaehrungspiraminde hatte, habe ich mich darueber ein bisschen lustig gemacht und ihm gesagt, dass es nur eine der vielen Theorien ist, und dass man das nicht zu ernst nehmen sollte. Er hat dann brav seine Hausaufgaben dazu gemacht, und wir hatten unseren privaten Grund zum Schmunzeln... Humor ist eine Wunderwaffe!
Mir ist vor kurzem die neue österreichische Pyramide untergekommen, die modifizieren ja ständig die Pyramide, die Pyramide ist ja eigentlich gar nichts konstantes. nach dieser neuen Pyramide müsste man eigentlich die meiste Zeit nur Wasser und Tee trinken, dann auf der zweiten Pyramidenstufe müßte man dann nur Fruchtsäfte trinken und sich von Grünzeug und Obst ernähren. Und dann kommt auf der dritten Stufe Getreide, Reis usw, etc.etc. und an oberster Stufe sind dann die Mehlspeisen.
Ich hab dann ja gleich mal angeklickt, "Die österreichische Lebensmittelpyramide im Detail" .... das war dann echt lustig, ...also ich klickte an, und was kam als erstes auf der Liste!? Nein, nicht das Wasser, sondern die Mehlspeisen, dh da stand "Fettes, Süßes und Salziges" - Hihi, eigentlich würde ich das so interpretieren, das sollte ich am häufigsten essen. (was ich natürlich eh tue.)
Und was da auch noch interessant ist, da gibts sogar eine eigene "Kinderpyramide" und eine "Schwangerschaftspyramide". Die "Kinderpyramide" besteht allerdings eher nicht aus den Dingen, die Kinder gerne essen.
Hier die österreichische Pyramide:
http://www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Ernaehrung/Empfehlungen/DIE_OeSTERREICHISCHE_ERNAeHRUN GSPYRAMIDE
Siska007
22.11.2011, 23:09
Was, das hast du nicht gewusst? Die Kuhmilch ist doch an ALLEM schuld! :baeh2:
Verschleimung von allen moeglichen Koeperteilen, Schnupfen, Nebenhoehlenentzuendungen, Asthma, Dicksein, Verkalkung, Mandelentzuendungen, unreine Haut ... (habe ich was vergessen?) Es wundert mich nicht, dass auch Hyperaktivitaet nun dabei ist. :rolleyes:
Apropos unreine Haut:
Meine Oma hat immer erzählt, dass man von Milch eine schöne Haut bekommt!!
ad Verschleimung:
Das stimmt u.U., also nur manchmal bei manchen Menschen, vor allem bei Sportlern, wenn die kurz vor dem Sport ganz viel (!) Milch konsumieren, dann verschleimen die leichter und es rinnt ihnen mehr "Rotz" aus der Nase. (laut meinem Vater, ich weiß nicht, ob das wirklich stimmt, angeblich hatten er und seine Kollegen das so gemacht, vor dem Wettkampf keine Milch, weil man sonst zuviel Schleim hatte und der vor allem im Winter dann auch gefroren ist, was dann eher unangehm im Gesicht war.)
Ah ja, diese Ernährungspyramiden. Davon gibt es wahrscheinlich so viele einzig richtige Ernährungsweisen. :rolleyes:
Ich werd mir mal meine eigene bauen und die dann als das Non Plus Ultra verkaufen. :-D:-D Man frage 10 Menschen und bekomme 11 Ernährungspyramiden.
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