iko66
07.08.2005, 10:25
Die Worte wirbeln in meinem Kopf:
Selbstakzeptanz...liebe Dich selbst, dann tun es auch andere...es ist der Charakter, der zählt...das Aussehen ist nebensächlich. Ich verstehe diese Worte, würde sie sogar selber anderen Betroffenen sagen, halte sie für richtig und sinnvoll.
Und doch... für meine Person scheinen diese Worte nicht zu gelten.
Ich finde meinen Charakter weitgehend o.k., manchmal gelingt es mir sogar, mein Herz auf der Zunge zu tragen und dann merke ich, dass ich die Stärke, Wärme und Größe meines Charakters nach außen bringen kann. In solchen Momenten bekomme ich auch nicht selten ganz wunderbare Komplimente oder ich merke einfach, dass ich die Herzen anderer Menschen öffne.
Und doch... für meine Seele scheinen diese Kriterien nicht zu gelten.
Ich finde sogar mein Aussehen in manchen Aspekten akzeptabel. Ich habe schöne, große Augen, ein offenes Lachen und einen geschwungenen Mund. Die paar Falten stören nicht wirklich. Ich habe eine schöne Haut und einen frischen Teint. Ich habe ein gepflegtes Äußeres und denke, dass ich mich geschmackvoll kleide.
Und doch... mein inneres Auge kann einfach nicht an den Kilos vorbeischauen.
Ich sehe die Kunst. Nimoys Photos... St. Phalles Nanas... runde Formen von Frauenplastiken. Ich höre die Stimmen, die sagen, wie schön und wie sinnlich diese Formen sind, wie erotisch Rundungen und Kurven.
Und doch... für mein Empfinden sind diese Formen für Skulpturen schön, an meinem Körper jedoch nicht.
Ich nehme die Aussagen von Männern wahr, die sagen, dass sie auf Vollweiber stehen. Ich kann sogar nachvollziehen, dass es mehr Spaß macht, mit einem Genussmenschen seine Zeit zu verbringen, mir geht es ja genauso.
Und doch... ich suche keinen Mann, ich habe schon einen, der mich liebt und selbst den lässt meine Schutzschicht nicht an mich heran.
Und so strample ich weiter in meinem Leben.
Mit jeden Versuch, meinem Gewicht beizukommen, werden die Kilos eher mehr.
Die Falten werden eher tiefer, weil sich die Anspannung und die Sorgen immer tiefer in mein Gesicht eingraben.
Mein Charakter wird immer verkrampfter und immer weniger wage ich es, mich auf diese wundervollen Momente einzulassen, in denen ich mein Herz auf der Zunge trage.
Meine Gefühle zu mir werden immer schlechter, verächtlicher, bin ich doch nicht in der Lage, den Zustand zu ändern, der mich so stört.
Ich selbst übernehme den Part der Verachtung, dafür brauche ich keinen anderen. Ich verachte mich für mangelnde Konsequenz, mangelndes Durchhaltevermögen.
Und aus der Verzweiflung heraus werden auch die schönen Augen immer trauriger, das Lachen versiegt, die Mundwinkel erstarren und selbst die geschmackvolle Kleidung weicht einem Jogginganzug.
Selbstakzeptanz...liebe Dich selbst, dann tun es auch andere...es ist der Charakter, der zählt...das Aussehen ist nebensächlich. Ich verstehe diese Worte, würde sie sogar selber anderen Betroffenen sagen, halte sie für richtig und sinnvoll.
Und doch... für meine Person scheinen diese Worte nicht zu gelten.
Ich finde meinen Charakter weitgehend o.k., manchmal gelingt es mir sogar, mein Herz auf der Zunge zu tragen und dann merke ich, dass ich die Stärke, Wärme und Größe meines Charakters nach außen bringen kann. In solchen Momenten bekomme ich auch nicht selten ganz wunderbare Komplimente oder ich merke einfach, dass ich die Herzen anderer Menschen öffne.
Und doch... für meine Seele scheinen diese Kriterien nicht zu gelten.
Ich finde sogar mein Aussehen in manchen Aspekten akzeptabel. Ich habe schöne, große Augen, ein offenes Lachen und einen geschwungenen Mund. Die paar Falten stören nicht wirklich. Ich habe eine schöne Haut und einen frischen Teint. Ich habe ein gepflegtes Äußeres und denke, dass ich mich geschmackvoll kleide.
Und doch... mein inneres Auge kann einfach nicht an den Kilos vorbeischauen.
Ich sehe die Kunst. Nimoys Photos... St. Phalles Nanas... runde Formen von Frauenplastiken. Ich höre die Stimmen, die sagen, wie schön und wie sinnlich diese Formen sind, wie erotisch Rundungen und Kurven.
Und doch... für mein Empfinden sind diese Formen für Skulpturen schön, an meinem Körper jedoch nicht.
Ich nehme die Aussagen von Männern wahr, die sagen, dass sie auf Vollweiber stehen. Ich kann sogar nachvollziehen, dass es mehr Spaß macht, mit einem Genussmenschen seine Zeit zu verbringen, mir geht es ja genauso.
Und doch... ich suche keinen Mann, ich habe schon einen, der mich liebt und selbst den lässt meine Schutzschicht nicht an mich heran.
Und so strample ich weiter in meinem Leben.
Mit jeden Versuch, meinem Gewicht beizukommen, werden die Kilos eher mehr.
Die Falten werden eher tiefer, weil sich die Anspannung und die Sorgen immer tiefer in mein Gesicht eingraben.
Mein Charakter wird immer verkrampfter und immer weniger wage ich es, mich auf diese wundervollen Momente einzulassen, in denen ich mein Herz auf der Zunge trage.
Meine Gefühle zu mir werden immer schlechter, verächtlicher, bin ich doch nicht in der Lage, den Zustand zu ändern, der mich so stört.
Ich selbst übernehme den Part der Verachtung, dafür brauche ich keinen anderen. Ich verachte mich für mangelnde Konsequenz, mangelndes Durchhaltevermögen.
Und aus der Verzweiflung heraus werden auch die schönen Augen immer trauriger, das Lachen versiegt, die Mundwinkel erstarren und selbst die geschmackvolle Kleidung weicht einem Jogginganzug.