Sophonisbe
05.08.2005, 19:15
Ich besuche gerade meine Mutter. Was auch bei mir nicht weniger heikel ist als bei anderen Töchtern... :rolleyes:
Zusätzlich zum "Üblichen" erwartete mich allerdings noch Butter, mit dem Messer in 10 g-Portiönchen unterteilt ("Nur, damit man mal so einen Überblick bekommt, wieviel davon man so zu sich nimmt!"), die feste Überzeugung, es sei eine gute Idee, hungrig schlafen zu gehen, wenn man abnehmen wolle (und das will Mami schon, seit ich sie kenne, und hat das auch nie in Frage gestellt) - und gleichzeitig ein Umgang mit sich selbst, als würde man sich die Rolle des Hausschweins zuschreiben. Da wird nicht etwa gefragt, wann man wieviel Hunger worauf hat - sondern, was zuerst "aufgegessen" werden muss. Das mag rationell und wirtschaftlich gedacht sein - und trotzdem kommt es mir verkehrt vor. Denn ich mag mich selbst nicht als Resteverwertung ansehen...
All das kommt mir höchst ungesund vor; ich beginne zu ahnen (denn so unübersehbar ist mir das bisher nicht ins Auge gesprungen), wo ich mir das eine oder andere falsche Verhalten abgeguckt haben könnte, und gleichzeitig weiß ich, dass argumentative Versuche ziemlich erfolglos wären. Und so versuche ich mich abzugrenzen. So gut es geht, denn aufgrund eines kleinen Unfalls, bei dem es um einen Daumen, ein überdehntes Innenband und eine Gipsschiene geht, muss ich wohl länger hier aushalten, als ich möchte... :(
Und was möchte ich von Euch? Ich glaube, ich möchte nur jammern und ein bisschen "Armer schwarzer Kater!" hören... Wenn Ihr so lieb sein wollt.
Zusätzlich zum "Üblichen" erwartete mich allerdings noch Butter, mit dem Messer in 10 g-Portiönchen unterteilt ("Nur, damit man mal so einen Überblick bekommt, wieviel davon man so zu sich nimmt!"), die feste Überzeugung, es sei eine gute Idee, hungrig schlafen zu gehen, wenn man abnehmen wolle (und das will Mami schon, seit ich sie kenne, und hat das auch nie in Frage gestellt) - und gleichzeitig ein Umgang mit sich selbst, als würde man sich die Rolle des Hausschweins zuschreiben. Da wird nicht etwa gefragt, wann man wieviel Hunger worauf hat - sondern, was zuerst "aufgegessen" werden muss. Das mag rationell und wirtschaftlich gedacht sein - und trotzdem kommt es mir verkehrt vor. Denn ich mag mich selbst nicht als Resteverwertung ansehen...
All das kommt mir höchst ungesund vor; ich beginne zu ahnen (denn so unübersehbar ist mir das bisher nicht ins Auge gesprungen), wo ich mir das eine oder andere falsche Verhalten abgeguckt haben könnte, und gleichzeitig weiß ich, dass argumentative Versuche ziemlich erfolglos wären. Und so versuche ich mich abzugrenzen. So gut es geht, denn aufgrund eines kleinen Unfalls, bei dem es um einen Daumen, ein überdehntes Innenband und eine Gipsschiene geht, muss ich wohl länger hier aushalten, als ich möchte... :(
Und was möchte ich von Euch? Ich glaube, ich möchte nur jammern und ein bisschen "Armer schwarzer Kater!" hören... Wenn Ihr so lieb sein wollt.