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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schwimmen als Luxus?


Sally
27.10.2007, 11:47
Ich muss mal ein bisschen Frust ablassen: Seit heute ist es bekannt - sämtliche Frankfurter Frei- und Hallenbäder erhöhen ihre Eintrittspreise um 50 (!) Cent. Das heißt: Einmal Schwimmen kostet jetzt für einen Erwachsenen 4,50 Euro, die 11er-Karte 45 Euro, die Jahreskarte 450 Euro. Bei allem Verständnis - ich finde das Wahnsinn.

Wenn unsereins sich das vielleicht gerade noch leisten kann (aber trotzdem dann nochmal überlegt), sind solche Preise doch für sehr viele Menschen eine hohe Hürde, um ins Schwimmbad zu gehen. Die Schwelle für die Ermäßigung auf 2,80 Euro ist sehr niedrig, ich denke mir, da fallen viele durchs Raster, die nur wenig mehr zur Verfügung haben.

Ist das anderswo auch so?

Na_Ich
27.10.2007, 12:03
Michaelibad München - normaler Tarif für 2 Stunden 4,10. Frühschwimmer und Spätabends der 2,30

madita
27.10.2007, 12:08
In einem Bad kostet es ja jetzt schon so viel, oder ist das schon nach der Erhöhung? Und dann ist das nur für 90 Minuten, am Wochenende gar nur 60 Minuten! Wenn der Betrag dazu führt dass dann die sanitären Einrichtungen in einem akzeptablen Zustand sind............ aber das wird wohl nicht passieren, seufz.

Aska
27.10.2007, 13:20
Fürth

Normales Schwimmbad

Erwachsene 4 Euro, 10er Karte 32 Euro
Ermäßigung gibt es nur für Schüler und Studenten bis 27. Jahre
Begleitpersonen die eine Schwerbehinderte Person mit dem Buchstaben "B" begleiten können frei rein.

Hinzu kämen noch Busfahrtkosten Von knapp 3 Euro so man mit dem Bus fährt........

Es steht aber nicht dabei wielange man drinbleiben kann

Das neue Schwimmbad Fürther Mare:

9 Euro 2 Stunden
11 Euro 4 Stunden
14 Euro Tageskarte

Diese Preise sind für mich der Hauptgrund warum ich nicht schwimmen gehe. Würd ich nach Erlangen fahren (wo ich eine Ermäßigung bekomme!) kämen noch 2,60 Euro pro Fahrt für die Öffis dazu......

Schwimmen? Gerne doch - nur wer bezahlt das noch?

dramaqueen
27.10.2007, 13:49
Stadtbad Schöneberg:

Einzelkarte 1 Stunde 5.00 € (4.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gif10er-Karte 1 Stunde 45.00 € (36.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gifEinzelkarte 3 Stunden 6.00 € (5.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gif10er-Karte 3 Stunden 54.00 € (45.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gifTageskarte 9.00 € (7.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gifWochenend-Familienkarte 10.00 € (7.00 €) http://www.berlinerbaederbetriebe.de/image/blank1_1.gif
(=ermäßigt)

Ich find es auch unglaublich!

Und man bekommt als Student nur bis 30 Jahre Ermäßigung und als Schwerbehinderter gar nicht.

Kathinka
27.10.2007, 14:01
Das sind ja Preise... und da wird einem gepredigt, die Deutschen müssen sich mehr bewegen!

Ich bin in einem Wassergymnastikkurs einer Familienbildungsstätte, der in dem Schwimmbecken eines Altenheims stattfindet. Leider wird das Schwimmbad Ende des Jahres geschlossen und der Veranstalter ist auf der Suche nach einer neuen Location.

Pustekuchen!!! Es gibt zuwenig Schwimmbäder und WENN, dann veranstalten sie eigene Kurse oder sie gehören gleich den Schwimmvereinen, denen man dann beitreten muss. Somit ist Ende mit unserem Wassergymnastikkurs.

Bei uns im Dorf gibt's ein Freizeitbad mit Tagestarif 4 €, die Kurse kosten 40 € für sechs halbe Stunden. Leider ist es recht klein und abends brechend voll.

stübbken
27.10.2007, 16:09
Bei uns gibt's drei Tarife im alten Quartiersschwimmbad (gebaut etwa 1972):

T 1 Erwachsene ab 17: 3,00 € (11er 30,00 €)
T 2 Kinder 6-16 : 1,50 € (11er 15,00 €)
T 3 bes. "User"* : 2,00 € (11er 20,00 €)

Schwimmzeit meines Wissens nicht begrenzt.

stübbken

*Behinderte mit Ausweis, Sozialhilfeempfänger, Schüler ab 17, Wehr-und Zivildienstleistende, Studenten

Lovely Rita
27.10.2007, 16:28
Wien Stadthallenbad

Erwachsene (über 19 Jahre):
Tageskarte: 4,50 Euro
Nachmittagskarte ab 13:00 Uhr: 3,50 Euro
Dienstag und Donnerstag ermäßigter Tarif 4,00 Euro

Jugendliche (15 bis 18 Jahre)
Tageskarte: 2,50 Euro
Nachmittagskarte: keine

Kinder (7 bis 14 Jahre)
Tageskarte: 1,50 Euro
Nachmittgaskarte keine

Kinder (bis 6 Jahre)
Gratis - Eintritt aber nur in Begleitung eines Erwachsenen

Jahreskarte 190 Euro, Halbjahreskarte 111 Euro

10er Block 46,40 Euro wie ich heute erstaunt festgestellt habe.

ich muss mir am 12. November eine neue Jahreskarte kaufen, was gar nicht in mein Budget passt, aber sein muss. Lieber verzicht ich auf anderes.

Sally
27.10.2007, 17:12
Das sind ja Preise... und da wird einem gepredigt, die Deutschen müssen sich mehr bewegen!
Genau das wollte ich damit sagen.

Da ist es ein schwacher Trost, dass es anderswo genauso ist.

Den Früh- und Abendtarif in München finde ich klasse, sowas gibt es hier leider gar nicht.

In Wien ist die Jahreskarte mit 190 Euro doch deutlich günstiger als bei uns mit 300 Euro. Das finde ich wirklich happig.

Als Alternative haben wir uns vor zwei Jahren in einem Sportverein angemeldet (9 Euro Monatsbeitrag pro Nase), der eines der Hallenbäder an einem Tag der Woche sozusagen als "Belegtag" hat. Da ist es aber abends derart voll, dass keine Rede mehr von halbwegs ungestörtem Bahnenschwimmen sein kann. Dieser Verein hat auch ein älteres Bad als Vereinsbad aufgekauft, dass ist aber so eine flache, kleine Pfütze (Größe in etwa Hotelpool, ab der Mitte so flach, dass man fast mit dem Bauch aufkommt), dass auch dort 1000 Meter Bahnenschwimmen die pure Illusion ist.

Also doch die Jahreskarte? Für mich und meine Tochter bin ich da bei 450 Euro im Jahr. Das ist selbst für jemanden, der nicht an der Armutsgrenze lebt, ein ordentlicher Brocken.

Na_Ich
27.10.2007, 19:41
@Sally: Ich nutze ja den Abendtarif und halb zehn Uhr abends ist es dann auch recht ruhig, aber es ist eben halb zehn Uhr abends und bis ich dann da raus bin ist es locker elf. Bis ich dann total tot im Bett liege (Wasser hat diese Auswirkung leider immer bei mir)....das ist schon ne recht spät.

Ich finde es sehr schade, dass Schwimmbäder so gepfefferte Preise haben. Ich mag Wasser und ich würde mir wünschen, dass es mehr einfache SChwimmbäder gebe, einfach nur ein riesiges Schwimmbecken, Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen.

Ich glaub, so 10er Karten gibts gar nicht mehr. Das muss ich nochmal fragen, grad wegen des Spartarifs abends, ob die dann auch gehen. Früher gabs 5er und 10er Karten, da war preislich dann so ermäßigt, dass man einmal bzw. zweimal kostenlos reinkam.

Dralle Deern
27.10.2007, 20:18
Im etwa 5km entfernten Bad könnte ich noch ne 10er Karte für sensationell günstige :ironie: 36 Euro abstauben. Aber Spätschwimmen ist nichts für mich, denn ich fange um 6 Uhr an zu arbeiten. Da diese Schwimmhalle von einer Schule genutzt wird und wochentags von 8-14 Uhr nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, ist es mir dort nachmittags zu voll.

GreenTomate
27.10.2007, 20:33
Ludwigsburg 3 Stunden , 3,50 Euro
Jahreskarte 120,-- Euro

Die Stuttgarter Bäder sind sehr unterschiedlich... die Mineralbäder

Zitat: Mit über 22 Millionen Litern täglicher Quellschüttung sind die in Brunnen gefassten Mineralquellen von Stuttgart die ergiebigsten in ganz Westeuropa. - Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwasser)

sind natürlich meist mindestens doppelt so teuer.

Lovely Rita
27.10.2007, 20:38
Also doch die Jahreskarte? Für mich und meine Tochter bin ich da bei 450 Euro im Jahr. Das ist selbst für jemanden, der nicht an der Armutsgrenze lebt, ein ordentlicher Brocken.

ja, das stimmt. ich habe inzwischen übrigens geregelt, dass mir meine neue jahreskarte das christkind bringt, allerdings schon mitte november. ich hab momentan so viel zu bezahlen, dass ich über diese entlastung sehr froh bin und meine mutter schenkt mir was, das mich freut.

300 euro find ich auch arg. hier in wien läuft in zwei bezirken ein versuch, dass die krankenkasse bewegung zahlt, also fitnesscenter oder hallenbad etc., wahrscheinlich wird man einen nachweis bringen müssen, dass man geht. leider wohn ich im falschen bezirk.

aber meine versicherung hat jedes jahr die aktion "gesundheitshunderter". da musst du drei oder vier aktivitäten mit rechnungen belegen und bekommst 100 euro als zuschuss. kieser zählt, autogenes training, yoga, nordic walking, schwimmen, ernährunsgberatung, alles mögliche.

vielleicht gibts sowas bei deiner versicherung auch?

Sally
28.10.2007, 10:36
vielleicht gibts sowas bei deiner versicherung auch?
Ich habe leider mit Ende 20, als ich mich ins das Leben als Freie Mitarbeiterin gestürzt habe, den großen Fehler begangen, mich privat zu versichern. Aus der Nummer kommt man bekanntlich nicht mehr raus. In der PKV gibt es keinerlei Präventions-Boni oder Zuschüsse. Nur wenn du ein ganzes Jahr lang (!) keine Rechnungen einreichst, bekommst du einen Monatsbeitrag zurück. Das ist mir in den rund 20 Jahren, seit ich dort versichert bin, noch niemals gelungen, denn es würde bedeuten, ein Jahr lang nicht zum Arzt zu gehen.

Wenn zum 1.1.2009 die nächste Stufe der Gesundheitsreform greift (was sie hoffentlich tut - die PKV versucht das noch zu verhindern), werden wir die Möglichkeit haben, in einen Basistarif zu wechseln. Dann gibt es wenigstens etwas mehr Luft.

Nichtsdestotrotz finde ich - unabhängig von meiner persönlichen Situation - 300 Euro für eine Schwimmbad-Jahreskarte einfach kontraproduktiv. So vergrault man die Leute anstatt sie zum Schwimmen zu bringen.

Und noch was: Ich finde es sehr schade, dass Schwimmbäder so gepfefferte Preise haben. Ich mag Wasser und ich würde mir wünschen, dass es mehr einfache SChwimmbäder gebe, einfach nur ein riesiges Schwimmbecken, Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen.
Genau so sehe ich das auch. Mit Ausnahme von zwei weit entfernten Bädern, die die Stadt vor sich hin gammeln lässt, gelten inzwischen alle als "Spaßbäder". Da muss ich dann für den Betrieb von Außenbecken, Schwallduschen, Rutschen und Whirlpools mitbezahlen - auch wenn ich nur mal eben 1000 Meter schwimmen will. Eine fatale Entwicklung.

Kubalibre
28.10.2007, 14:18
Also bei uns kostet das Freibad 5,00 € als Tagespreis - keine Zeitbegrenzung. Die Saisonkarte kostet 66,00 €. Es gibt noch einen Abendtarif für 2,5 € ab 17:00 Uhr. Die Preise sind für Erwachsene. Eine Familienkarte mit zwei Kindern bis 17 Jahre kostet 115,00 €.

Das Hallenbad ist noch günstiger. Normal 2,50 €, Zehnerkarte 23,00 € und Jungendliche sogar nur 1,30 € bzw. 11,00 €. Dafür isses auch nix besonderes. Nur ein Becken mit 25 m, zwei Sprungtürme. Als Kind hat es mir aber gereicht . ich war so oft dort, das ich Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen hatte.

Zudem haben wir noch das Glück, das es außen herum jede Mengen Baggerseen gib, die umme sind.
Wer schwimmen will, kommt bei uns also auch ins Wasser.

Sally
28.10.2007, 16:35
Das Hallenbad ist noch günstiger. Normal 2,50 €, Zehnerkarte 23,00 € Na, das ist doch echt mal ein Angebot für "Nur-Schwimmer"! Leider für uns ein bisschen weit weg für den schnellen Sprung ins Wasser.
Zudem haben wir noch das Glück, das es außen herum jede Mengen Baggerseen gib, die umme sind.
Ja, die haben wir auch, aber die paar Tage im Jahr, an denen man die benutzen kann, reißen's ja leider in unseren Breiten nicht.
:zitter:

GreenTomate
28.10.2007, 19:06
Ich habe leider mit Ende 20, als ich mich ins das Leben als Freie Mitarbeiterin gestürzt habe, den großen Fehler begangen, mich privat zu versichern. Aus der Nummer kommt man bekanntlich nicht mehr raus.

Doch, wenn du deine Stunden so weit runterfährst, daß du vom Gehalt her, wieder unter die Grenze fällst, wo du dich frei entscheiden kannst. Z.Zt. bei rund 48.000 Brutto-Jahreseinkommen.

Aber wer kann sich das schon leisten, außer eine Kollegin von mir, die das gemacht hat, aber einen zweitverdienenden Gatten zu hause hatte. :cool2:

Sally
28.10.2007, 19:45
Ja, von der Möglichkeit wusste ich schon, aber du hast die Frage danach ja bereits selbst beantwortet ... als Alleinverdienerin mit Kind ohne jegliche Unterhaltszahlungen in einer der teuersten Städte Deutschlands ... ist klar, gell?

Lovely Rita
28.10.2007, 21:58
ohne jegliche Unterhaltszahlungen

:eek:

Sally
29.10.2007, 08:22
Ja, ja ... und das ist jetzt wirklich völlig :offtopic: -

ich habe mir halt den völlig falschen Kindsvater ausgesucht. In wirklich jeder Beziehung. Aber das ist eine lange Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll.

Darcy
29.10.2007, 09:24
Doch, wenn du deine Stunden so weit runterfährst, daß du vom Gehalt her, wieder unter die Grenze fällst, wo du dich frei entscheiden kannst. Z.Zt. bei rund 48.000 Brutto-Jahreseinkommen.

Aber wer kann sich das schon leisten, außer eine Kollegin von mir, die das gemacht hat, aber einen zweitverdienenden Gatten zu hause hatte.

Es soll auch Leute geben, die weniger als 48.000 im Jahr verdienen und trotzdem überleben ... auch ohne Ehegatten und ohne Unterhalt als alleinerziehende Mutter :cool:

Cassandra
29.10.2007, 09:27
Ja, von der Möglichkeit wusste ich schon, aber du hast die Frage danach ja bereits selbst beantwortet ... als Alleinverdienerin mit Kind ohne jegliche Unterhaltszahlungen in einer der teuersten Städte Deutschlands ... ist klar, gell?Die privaten Kassen sind seit 2007 gesetzlich verpflichtet einen billigen GKV-Standardtarif anzubieten mit gleichen Leistungen. Wäre das eine Möglichkeit, Sally?

Lovely Rita
29.10.2007, 09:34
Es soll auch Leute geben, die weniger als 48.000 im Jahr verdienen und trotzdem überleben

ja, die gibt es :cool3:

Sally
29.10.2007, 10:01
Es soll auch Leute geben, die weniger als 48.000 im Jahr verdienen und trotzdem überleben ... auch ohne Ehegatten und ohne Unterhalt als alleinerziehende Mutter :cool:
Ja, in einer Stadt mit horrenden Lebenshaltungskosten wie z.B. Frankfurt geht das prima, wenn man sich in einer 1-Zimmer-Wohnung hinter dem Bahnhof wohlfühlt, auf Auto und Urlaubsreisen gänzlich verzichtet und nie ins Theater oder in Konzerte geht. Für mich wäre das allerdings nichts. So lange ich mehr verdienen kann, werde ich das auch tun.
Die privaten Kassen sind seit 2007 gesetzlich verpflichtet einen billigen GKV-Standardtarif anzubieten mit gleichen Leistungen. Wäre das eine Möglichkeit, Sally?
Das ist das was ich in Beitrag #14 meinte. Das ist die zweite Stufe der Gesundheitsreform, die zwar in diesem Jahr verabschiedet worden ist, aber erst zum 1.1.2009 in Kraft tritt. Dann werde ich mit Sicherheit in diesen Tarif wechseln.

Lunix
29.10.2007, 13:02
Ich finde es sehr schade, dass Schwimmbäder so gepfefferte Preise haben. Ich mag Wasser und ich würde mir wünschen, dass es mehr einfache SChwimmbäder gebe, einfach nur ein riesiges Schwimmbecken, Duschen, Toiletten, Umkleidekabinen.

Da habe ich mich neulich mit meinem Mann drüber unterhalten, uns geht die Tendenz zum Spaßbad auch auf den Geist. Ich kann gut darauf verzichten, Luxuspreise zu zahlen, nur weil ich ins Wasser rutschen könnte, wenn ich wollte.

In einer Großstadt unserer Region, Mönchengladbach, ist vor einigen Jahren eines der beiden Stadtbäder abgebrannt. Daraufhin wurde ein neues gebaut, das zwar kein direktes Spaßbad ist, aber neben zwei normalen Schwimmbecken auch so ein Spielbecken hat, indem man praktisch nur rutschen und eine bisschen planschen kann. Die Eintrittspreise sehen so aus. (http://www.nvv-ag.de/3413.php)

Im Vergleich dazu das zweite, normale Stadtbad: Preise (http://www.nvv-ag.de/3415.php)

Da wundert man sich, dass es immer mehr Nichtschwimmer unter den Kindern gibt? Wenn einerseits die klassischen Lehrschwimmbecken geschlossen werden und andererseits Familien kein Geld haben, um ihren Kindern bei gemeinsamen Schwimmbadbesuchen das Schwimmen selbst beizubringen, ist das nur natürlich.

Ja, in einer Stadt mit horrenden Lebenshaltungskosten wie z.B. Frankfurt geht das prima, wenn man sich in einer 1-Zimmer-Wohnung hinter dem Bahnhof wohlfühlt, auf Auto und Urlaubsreisen gänzlich verzichtet und nie ins Theater oder in Konzerte geht. Für mich wäre das allerdings nichts. So lange ich mehr verdienen kann, werde ich das auch tun.

Womit wir beim Unterschied zwischen Leben und Überleben angelangt wären. :(

Cassandra
29.10.2007, 13:15
Das ist das was ich in Beitrag #14 meinte. Das ist die zweite Stufe der Gesundheitsreform, die zwar in diesem Jahr verabschiedet worden ist, aber erst zum 1.1.2009 in Kraft tritt. Dann werde ich mit Sicherheit in diesen Tarif wechseln.Sorry, das ist mir entgangen:-o

Sally
29.10.2007, 14:48
Womit wir beim Unterschied zwischen Leben und Überleben angelangt wären. Ja, das ist wirklich schon ein weiter Bogen, den wir hier in diesem Thread geschlagen haben.

Wenn ich mir das bundesdeutsche Durchschnittseinkommen anschaue und die Lebenshaltungskosten (nicht nur) in dieser Großstadt hier, dann habe ich tiefen Respekt vor allen, die mit diesem Geld über die Runden kommen - was eben wirklich nur Überleben heißt. Dieser Tage stand zu lesen, dass nur allein in Frankfurt 20-tausend Kinder unter 15 Jahren unter der Armutsgrenze leben. Und dann kommen all die, die in keiner Statistik auftauchen - die nämlich genug zum Leben haben, aber "zuviel" für Zuschüsse. Die sich kleiden können und Essen kaufen und keine sichtbare Not leiden, aber für die eben Dinge wie Auto, Urlaub oder (für mich und mein Seelenleben zum Beispiel elementar wichtig) kulturelle Veranstaltungen tabu sind.

Mieten für 2-3-Zimmer-Wohnungen zwischen 600 und 1200 Euro finde ich obszön.

Uns geht es vergleichsweise gut, aber nach allen Kosten sind zwei Drittel meines Netto-Einkommens weg. Dann kommen die Posten Essen und Kleidung. Schließlich der "Rest". Zum Zurücklegen bleibt da nichts. Und natürlich (um mal wieder den Bogen nach oben zu kriegen) stehen da Kosten wie die fürs Schwimmbad zuerst auf dem Prüfstand. Jede Woche zweimal - so wie es aus verschiedenen Gründen wünschenswert wäre - geht da schonmal nicht.

Orien
18.01.2008, 21:33
Wirtschaftlich gesehen kann ich hohe Preise für Schwimmbad verstehen.

Jetzt wollte ich gerade schreiben wie froh ich bin hier in Fußweite ein Bad zu haben, dass pro Eintritt 1,90 bzw. 17 Euro/Zehnerkarte kostet.

Aber hab gerade in der Liste gesehen, dass das nur Dank Studiausweis ist. Normal kostet es quasi das doppelte.

Aber dafür ist Wassergymnastik und noch viel cooler "Aqua-Fitness" mit drin (so fern man zur richtigen Zeit reingeht). Aqua-Fitness mach ich echt gerne mit. Das ist je nach Trainer durchaus auch mal quasi Kampfsportgrundübngen im Wasser. Gnihiiii. Komplett heldenhaft. Und niemand guckt blöd.

Nordlicht
19.01.2008, 13:37
Da ich im Einzugsgebiet von Hamburg wohne, hab ich eine große Auswahl, gehe aber wenn, dann ins badlantic in Ahrensburg (allein schon weil ich nur 5 Minuten Fußweg dahin habe).
Das Freizeitbad (kombiniertes Hallen- und Freibad mit Sauna sowie einer separaten Saunalandschaft) hat ursprünglich der Stadt gehört und wird seit längerem jetzt von einer Gmbh betrieben. Seitdem sind die Preise zu ANfang etwas angestiegen, später aber nicht mehr so stark. Dafür wurde das Hallenbad modernisiert, ein Lehrschwimmbecken angebaut, das Freibad wurde komplett neu gemacht, und neben der integrierten einfachen Sauna gibt es separat noch eine richtig schöne Sauna (cottage sauna).
Preisliste (http://www.badlantic.de/index.php?article_id=16)
Man kann ins Freizeitbad von 1 bis 3 Stunden oder den ganzen Tag rein. Eine Stunde kostet ab 17 J. €4, ermäßigt ab 16 J. €3 und von 3 bis 16 J. €2. Morgens und abends ist es günstiger.
10erkarten gibt es keine, eine Jahreskarte kostet inkl. Benutzung der cottage sauna 1x €640 oder 12x €58 (leider gibts die nicht ohne cottage sauna und günstiger).
Es gibt auch Tageskarten für badlantic und cottage sauna zusammen für €15.
Was auch nicht schlecht ist sind die Geldwertchips, bei denen man zB €25 bezahlt und die wie Telefonkarten nach und nach verbrauchen kann, mit 10% Ermäßigung auf den Eintrittspreis.
Außerdem gibts noch Babyschwimmen für €6,50 und Familienkarten ab 3 Stunden (spart 50cent pro Person).

Was mich eher abhält, schwimmen zu gehen, ist, dass ich einen sehr langen Arbeitsweg habe und abends unter der Woche ca. 3 Stunden Zeit für meinen Alltag bleiben... Am Wochenende ist es dann im Schwimmbad sehr voll, da es nicht nur in Ahrensburg, sondern auch im Umland und bei den Hamburgern beliebt ist.

Liebe Grüße
Dani

carmen
10.02.2008, 18:06
Hallo zusammen,

nachdem ich seit Jahren nur passiv mitlese, habe ich mich extra für diesen Thread nur angemeldet, weil ich mich da doch ein bisschen wundern muss:

Ja, in einer Stadt mit horrenden Lebenshaltungskosten wie z.B. Frankfurt geht das prima, wenn man sich in einer 1-Zimmer-Wohnung hinter dem Bahnhof wohlfühlt, auf Auto und Urlaubsreisen gänzlich verzichtet und nie ins Theater oder in Konzerte geht. Für mich wäre das allerdings nichts. So lange ich mehr verdienen kann, werde ich das auch tun.



Liebe Sally,

ich finde es klasse, dass du ein so hohes Gehalt erreicht hast - aber das ist meiner Erfahrung nach leider alles andere als die Regel, jedenfalls in Büroberufen ohne Studium, ich weiß ja nicht, in welchem Bereich du arbeitest. Ich bin ausgebildete Fremdsprachensekretärin mit EDV-Spezialkenntnissen, arbeite seit 20 Jahren, und sowohl von mir als auch von Kolleginnen weiß ich, dass man auch in anspruchsvollen Bürotätigkeiten oft froh sein kann, wenn man auf ein Jahresbrutto von knapp 42.000 kommt, viele (auch Männer) müssen sich aber mit weitaus weniger zufrieden geben.

Ich habe sowohl in München als auch in Frankfurt jahrelang gelebt, und in Frankfurt hatte ich inklusive Auto, das ich noch abzahlen musste, Fixkosten von 1.500 Euro netto (in München ähnlich). Gewohnt habe ich da in einer recht schönen Zweizimmerwohnung in guter Lage (also nicht Bahnhof). Selbst mit einem Jahresbrutto von 32.500 Euro (was einem Monatsgehalt von 2.500 EUR x 13) entspricht, kommt man damit noch über die Runden. Ich habe mich immer wieder mal beworben, um meinen Marktwert zu testen, und dabei erfahren müssen, dass die Firmen bei einem Wunsch-Jahresbrutto um 48.000 oder höher nur müde abwinken (tatsächlich winden sie sich schon, wenn man 42.000 als Gehaltsvorstellung nennt). Als Chefsekretärin kann man das natürlich kriegen, wenn man sich entsprechend gut verkaufen kann, und in Tätigkeiten, die über Sachbearbeitung hinausgehen, auch, aber das ist nicht die Masse der Büroberufe (Buchhalter z. B. verdienen auch nicht gerade üppig), und wenn man dann in den Bereich Handwerk oder Service schaut, sieht es ganz düster aus. Und dazu kommt noch, dass Verheiratete bzw. Paare, wo beide verdienen, pro Person weniger verlangen können als ein Single, der sich alleine durchbringen muss - da kriegst du oft einen Job nicht, weil die andere sich mit 500 Euro brutto weniger zufrieden gibt.

Um aufs Schwimmen zurückzukommen: ich lebe jetzt in Darmstadt, und da zahlt man im Nordbad 2,50 EUR Eintritt, da kann man sich das auch mit einem kleineren Gehalt leisten. Konzertbesuche leiste ich mir auch, aber natürlich kann ich mir die dann nicht jeden Monat leisten oder dann nur die billigeren Konzerte. Meine Fixkosten liegen jetzt, nachdem das Auto abbezahlt ist, bei knapp 1.000 Euro monatlich, da ist dann alles drin außer Anschaffungen wie z. B. Kleidung und Schuhe, oder Urlaub. Aber Familienheimfahrten oder Fahrten zu Freunden habe ich damit schon abgedeckt. Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich mich extrem einschränken müsste, denn es bleibt genug Reserve übrig, um was auf die hohe Kante zu legen oder mal eine Anschaffung zu tätigen oder mal essen zu gehen. Oder eben eine Jahreskarte fürs Schwimmbad zu lösen, selbst wenn die 300 EUR kostet.

Ich mache mir aber langsam Sorgen, ob ich und meine Freundinnen mit unseren Gehältern die totalen Loser sind und uns zu schlecht verkaufen... klärt mich bitte mal auf, laut Online-Gehaltsstudie der Süddeutschen liegen wir durchaus im grünen Bereich. Immerhin haben wir Abitur, eine Fachausbildung und jahrelange Berufspraxis mit speziellen Qualifikationen wie Fremdsprachen und EDV (die über MS Office hinausgehen).

Viele Grüße
Carmen

Martina
10.02.2008, 18:48
Hallo carmen,

herzlich Willkommen im dicken Forum.

Sally hatte den Thread ja ursprünglich eröffnet, um darauf aufmerksam zu machen, dass das für Menschen mit geringem Einkommen sehr schwer erschwinglich ist und daher in einem gewissen Widerspruch zu "Fit statt fett" steht (wo doch gerade ich Einkommensschwachen auch die vornehmlich Fetten sein sollen).

Die Frage, wer wie viel wofür zu Recht oder zu Unrecht verdient, finde ich jetzt ein bisschen arg off topic. Es ist ja auch so, dass mit steigendem Gehalt die Ansprüche steigen, d.h. man macht es sich auf einem gewissen Niveau bequem, auf das man ungerne wieder verzichtet. Deshalb ist es ziemlich müßig, darüber zu diskutieren, wer wie viel übrig haben müsste, zumal die Prioritäten sich ja auch von Mensch zu Mensch unterscheiden.

In diesem Sinne fände ich es angemessen, wenn wir zum Ausgangsthema zurückkommen würden. - Danke!

Martina

Nette
10.02.2008, 19:50
Ich habe gestern mit Bekannten aus Berlin gesprochen, die neulich im Tropical Island waren. Da ich an diesen Thread dachte, erkundigte ich mich nach den Preisen.

Der einmalige Eintritt kostet dort 25 Euro :eek:, allerdings darf man so lange bleiben wie man mag, 5,10, 24 Stunden oder gar eine Woche.

Dort kostet die Jahreskarte 199 Euro, was ich in der Relation als sehr günstig empfinde.

Zum Off-Topic-Thema Gehalt kann ich nur sagen, daß ich heute (zwar in eine anderen Berufssparte) genauso viel verdiene wie vor zehn Jahren. Die dazugehörigen Lenbenshaltungskosten haben sich aber nahezu verdoppelt.

carmen
10.02.2008, 20:06
Hallo Martina,

Hallo carmen,

herzlich Willkommen im dicken Forum.

Sally hatte den Thread ja ursprünglich eröffnet, um darauf aufmerksam zu machen, dass das für Menschen mit geringem Einkommen sehr schwer erschwinglich ist und daher in einem gewissen Widerspruch zu "Fit statt fett" steht (wo doch gerade ich Einkommensschwachen auch die vornehmlich Fetten sein sollen).

Martina

danke fürs Willkommen. Ich will auch nicht off-topic werden - mir ging es eher um eine Einschätzung, ob ich mich jetzt zu den einkommensschwächeren Gruppen zählen soll, falls das so wäre, würde ich für mein Teil sagen (um beim Thema zu bleiben), dass mich die aktuellen Bäderpreise nicht vom Schwimmen abhalten, da spare ich lieber irgendwo anders. Anders sieht es natürlich bei Leuten aus, die knapp über Hartz-Niveau leben. Ich würde jedenfalls gerade beim Schwimmen nicht sparen, auch wenn ich mich dafür irgendwo anders einschränken müsste. Es ist ja gerade bei einem hohen Gewicht (habe auch BMI über 40) der ideale sportliche Ausgleich zum Bürojob. Im Sommer kann man dann ja auf Badeseen ausweichen, wo es meist gar nichts kostet. Allerdings bleibt zu hoffen, dass genug normale Schwimmbäder erhalten bleiben und die bestehenden nicht von Spaßbädern erdrückt werden.

Gruß
Carmen

Gast
10.02.2008, 21:43
@ Carmen:

Tut mir Leid... aber mit dem Bruttogehalt, von dem du oben schreibst, gehörst du ganz bestimmt nicht zu den schlechter verdienenden Menschen ;)

LG
LOF

Smutje
10.02.2008, 23:13
Hallo Carmen,
wir haben mit viel weniger Geld 5 Personen durchgebracht und sogar noch vom Haus abgezahlt. Es ist schon ein gutes Einkommen.

Gruß
Mechtild

carmen
10.02.2008, 23:35
Danke, Mechthild und LOF. ;)

Was ich mich jetzt halt frage: wie sieht ein konstruktiver Lösungsansatz aus, um Sportarten wie Schwimmen auch für weniger Verdienende zugänglich und attraktiv zu machen? Sollten die Krankenkassen beispielsweise Schwimm-Bons ausgeben oder entsprechende Aktivitäten fördern, ähnlich wie das Zahnarzt-Bonusheft? Die steigenden Eintrittsgelder dürften ja vermutlich mit steigenden Betriebskosten für die Bäder zusammenhängen...

Teilweise machen sie das ja schon, soweit ich weiß... wobei das meist eher Rückengymnastik o. ä. betrifft...

Gruß
Carmen

Martina
11.02.2008, 06:14
Hmmm, ich sehe das nicht bei den Krankenkassen. Der Staat mischt sich mit der Anti-Dickenkampagne, deren Zweck ja völlig ungeklärt ist, in das Leben der Menschen ein. Dann finde ich, ist es auch Sache der öffentlichen Hand, dafür zu sorgen, dass Bewegung möglich ist.

Also sollten Schwimmbäder sich nicht selbst tragen müssen (die meisten tun das wohl sowieso nicht), sondern von vornherein als Subventionsgeschäft geplant sein. Es ist ja nicht so, dass wir nichts dafür täten. Schließlich zahlen wir auch Steuern. Auch unser Steuersystem ist ja eine Art Solidariätssystem, d.h. von den Dingen, die von der öffentlichen Hand finanziert werden, profitieren ja auch diejenigen, die keine Steuern zahlen.

Was Hartz IV-Empfänger betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass sie im Rahmen ihrer Sozialhilfe Gutscheine für Schwimmbäder erhalten, zusätzlich.

Martina

stübbken
11.02.2008, 06:42
Wie ich oben schon erwähnte, gibt es bei uns ermässigten Eintritt in die städtischen Schwimmbäder für Bezieher von Hartz IV Leistungen - das ist auch in anderen Kommunen so.

stübbken

Sally
11.02.2008, 08:19
Ja, sowas gibt es hier auch. Das nennt sich Frankfurt-Pass. Damit zahlt man z.B. in den städtischen Bibliotheken gar nichts, in den Museen und Theatern 50 Prozent und im Schwimmbad als Erwachsener 1 Euro, als Jugendlicher 50 Cent. Das finde ich schon eine gute Sache.

Das ist nicht nur für Hartz-IV-Empfänger, sonderen generell für Menschen mit niedrigem Einkommen.

Allerdings bin ich dennoch der gleichen Meinung wie Martina. Schwimmbäder sollten subventioniert werden und günstige Eintrittspreise haben. Dafür würde ich "meine" Steuergelder wiederum gern geben.

Hier in Frankfurt war der Unmut vor allem auch vor allem deswegen so groß, weil die Jahreskarte (für 300 Euro) abgeschafft wurde und durch Monatskarten ersetzt wurden. Damit kommt man (12 x 45 Euro) auf 540 Euro, was einer Erhöhung um 80 Prozent entspricht. Das fanden viele regelmäßige Schwimmer einfach zu drastisch.

Lovely Rita
11.02.2008, 08:51
Hier in Frankfurt war der Unmut vor allem auch vor allem deswegen so groß, weil die Jahreskarte (für 300 Euro) abgeschafft wurde und durch Monatskarten ersetzt wurden. Damit kommt man (12 x 45 Euro) auf 540 Euro, was einer Erhöhung um 80 Prozent entspricht. Das fanden viele regelmäßige Schwimmer einfach zu drastisch.

das ist ja eine unverschämtheit. die leute werden ja dafür bestraft, dass sie regelmäßig schwimmen gehen. ich bezahle hier 190 euro für eine jahreskarte, es gibt auch eine halbjahreskarte. monatskarten gibt es nicht, dafür zehnerblocks.

eine monatskarte find ich auch unpraktisch, denn nur pensionistInnen gehen in der regel täglich schwimmen. und die haben hoffentlich eine pensionistenkarte (bei uns pensionistenjahreskarte circa 120 euro).

das stadthallenbad gehört nicht der stadt im gegensatz zu den vielen öffentlichen bädern, die zwar günstigeren tageseintritt bieten (für zwei stunden meist 2,50), aber erst um 9 uhr aufsperren. für viele zu spät.

eine große gefahr für eintrittspreise und badespaß ist - wie oben schon erwähnt - der trend zu spaßbädern. kaum steht wo so eine blöde rutsche, kostet es schon mörderisch viel.
im thermalbad oberlaa lag die tageskarte jetzt schon bei mindestens 10/11 euro (wird nach stunden berechnet), nach dem derzeitigen riesenneubau wird das wohl bei 20 euro liegen. dabei kann man dort nur im warmen wasser rumliegen, ganz nett, aber nicht für den preis.

Rita
11.02.2008, 08:57
das stadthallenbad gehört nicht der stadt im gegensatz zu den vielen öffentlichen bädern, die zwar günstigeren tageseintritt bieten (für zwei stunden meist 2,50), aber erst um 9 uhr aufsperren. für viele zu spät.


das wurde letztes jahr auf 3,5 euro erhöht, dafür darf man jetzt 2,5 stunden bleiben :rolleyes:.

die jahreskarte wurde ebenso in eine monatskarte umgewandelt und damit kräftig verteuert (von 130/jahr auf 170) , liegt aber immer noch etwas unter dem stadthallenpreis.

http://www.wien.gv.at/baeder/preise/hallenb-pr.htm

1mal/woche ist ab 6.30 offen. man kann mit der karte alle städtischen bäder in wien nutzen.

Na_Ich
12.02.2008, 15:05
über die Wege nach Wien kann nun hier (http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=4691) weiter diskutiert werden :)

Na_Ich
28.02.2008, 18:02
Okay, wir haben das Schwimmen auf Dienstag verschoben. Meinereiner ist mal wieder krank *genervtkuck*