Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist man mit OP glücklicher?
Dotty1804
23.09.2007, 15:08
Ich hab mich mal in einem Forum umgehört, wo zum größten Teil nur Menschen sind, die sich den Magenbypass, das Magenband, etc. haben operieren lassen.
Was mir aufgefallen war, ist die Tatsache, das alle darüber geredet haben, WIE SCHLECHT das Leben voher war. Als Dicker Mensch wirst du NUR verachtet, das Leben ist nicht lebenswert, man ist nur krank, stirbt früher (dann kann man auch an den Risiken der OP sterben, aber man hat´s ja probiert), keiner hat einen lieb. Und nach der OP.....das blühende Leben!!! Kaum noch Probleme (außer mit den OP-Nachwirkungen), sie nehmen ab, werden akzeptiert von der Gesellschaft....
Ich weiß ja nicht, was ich momentan für ein Leben führe, aber um ehrlich zu sein, ich fühle mich wunderbar!!!!!!!!!!!!!! :juhu:Ich hab Arbeit (weiß auch wie man sich ohne fühlt), hab ein Schatzi der mich liebt, hab super Freunde und Kollegen ich bin eigendlich nur FETT! Also versuche ich ein bissel was daran zu ändern, aber ist man wirklich glücklicher, wenn man sich hat operieren lassen???? Kann das Leben vor der OP vielleicht an selbstbewusstsein liegen, was man selber daraus macht???
Ich hoffe ihr versteht was ich meine und hoffe, ihr sagt mir mal eure Meinung dazu.
LG Doro;)
Lovely Rita
23.09.2007, 16:17
hallo dotty,
hier sind nicht viele, die eine op hinter sich haben. nur die können dirdeine frage eigentlich beantworten.
hier sind aber viele, die sich nicht operieren lassen würden, unter anderem deshalb, weil das leben auch mit mehr oder weniger übergewicht lebenswert und glücklich sein kann.
Dotty1804
23.09.2007, 17:50
"...hier sind aber viele, die sich nicht operieren lassen würden, unter anderem deshalb, weil das leben auch mit mehr oder weniger übergewicht lebenswert und glücklich sein kann...."
das sehe ich nämlich genauso @lovely Rita!!!
Liebe Dotty!
DAS ist eine gute Frage! In meinem Fall würde ich eher sagen: "Ich fühle mich "GESÜNDER"!"
Durch die Abnahme von 60 kg kann ich wieder GEHEN, was vorher kaum noch möglich war. Ich bin MOBILER geworden und habe Tage, wo ich mich schmerzfrei (in den Gelenken) bewegen kann. Mein Blutdruck ist wieder im normalen Bereich und ich ernähre mich jetzt viel bewusster und gesünder, was ich früher einfach nie auf die Reihe bekommen habe. Ich bin selbstbewusster und stärker geworden (was aber wieder in die Akzeptanz eines dicken Mensch geht, weil ich früher in der Öffentlichkeit schon Probleme hatte ... )
Ich habe noch den gleichen Mann wie vor der OP. Ich denke, dass GLÜCKLICH sein nicht unbedingt mit der OP zusammenhängt. OK, ich habe Glück, dass alles vor 3 Jahren gut über die Bühne ging, meine Nebenerkrankungen verschwunden sind und es mir einfach gut geht. Ich fühle mich mit BMI 29 einfach viel vitaler und muss nur mit ein paar wenigen Einschränkungen leben (Schlagsahne, Mövenpick Eis, Kohlensäure, Alkohol). Diesen Preis zahle ich gerne! Ich bin kein schlanker Mensch, habe mir auch nie ein Kilo-Ziel gesetzt ... sondern ein Wohlfühl-Ziel in Angriff genommen, welches ich bei weitem erreicht habe. Die Fettschürze hängt jetzt hinunter, die ich täglich gut pflegen muss, damit sich keine Entzündungen bilden. Auch diesen störenden Effekt habe ich in Kauf genommen für den Preis, wieder gehen zu können.
Es gibt immer Vor- und Nachteile, egal was man tut und für sich selber entscheidet. Aber die Definition GLÜCK hat mit AC nichts zu tun ...
Meine Meinung :-)
Lieber Gruss
Marie
Ich empfehle dir die Lektüre dieses Threads (http://www.das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=3033) (und wundere mich ein wenig, dass du ihn nicht gefunden hast ;)).
Dort bekommst du einen guten Überblick über Meinungen und Erfahrungen in diesem Forum.
Dotty1804
23.09.2007, 20:44
ich finde deine Meinung sehr interessant, deshalb habe ich die Frage ja auch gestellt! Und ich finde auch gut, das du diese Einstellung hast, jeder soll ja auch das machen, was er für richtig hält!!!! War auch kein Vorwurf!!! LS
Ich freu mich,das du so offen und ehrlich geantwortet hast!
@sally...ich bin doch erst seit heute hier, muss mir doch erstmal ein überblick verschaffen:ja: LS
@sally...ich bin doch erst seit heute hier, muss mir doch erstmal ein überblick verschaffen:ja: LS
Ist schon klar. Ich meinte damit nur, bevor sich hier Themen wiederholen ... erstmal gucken. Wir haben auch eine prima Suchfunktion da oben rechts. :)
Ist nicht böse gemeint, aber damit wird der Überblick manchmal einfach leichter.
emmamarion
26.09.2007, 22:50
Dort ist eine Überblicksarbeit zum Thema psychosomatische Aspekte der Adipositaschirurgie abgedruckt. Sehr interessant.
Eine der zahlreichen Quintessenzen: Die anfänglichen evtl. Glücksgefühle weichen mit der Zeit dem psychischen Zustand vor der OP. Da der Mensch nunmal so ist wie er ist, strebt er auch immer in seinen ihm ureigenen Gefühlszustand zurück. Homöostase also auch im psychischen Bereich. Ich glaube aber, dass manche Demütigung und manches Schuldgefühl nicht so stark hochkommt, so dass das subjektive Empfinden schon positiver sein kann.
Die paar Jahre, die man sich vielleicht besser fühlt, sollte man schon genießen. In manchen Fällen ist das doch auch schon was.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich lehne, bis auf wenige wirklich begründete Ausnahmen, eine Adipositas-OP ab. Egal welcher Art.
emmamarion
Danke, emmamarion. Hier ist ein Link zu dem Artikel (http://aerzteblatt-1und1.schaffrath-neuemedien.de/v4/archiv/pdf.asp?id=56987).
Ich glaube allerdings nicht, dass die Schuldgefühle weniger werden, jedenfalls nicht bei denjenigen, die nicht exorbitant abnehmen. Das Thema Abnahme ist ein wichtiges Thema in den AC-Foren. Es wird verglichen auf Teufel komm raus ... unterstützt durch die Gewichts-Ticker in den Signaturen.
Wenn jemand nicht oder langsam abnimmt, setzt er sich selbst unter Druck oder wird er von seiner Umgebung unter Druck gesetzt. Unlängst las ich auch, dass selbst die AC-Ärzte die Patienten unter Druck setzen, wenn die Kilos nicht in Schallgeschwindigkeit verschwinden.
Dies führt auch dazu, wie man aus der Szene - allerdings nur in persönlichen Kontakten - entnehmen kann, dass viele Komplikationen und Misserfolge unter den Tisch gekehrt werden. In manchen Gruppen gilt man als Nestbeschmutzer, wenn man sich dazu laut Gedanken macht.
Da die Mehrzahl der Operierten fest davon überzeugt ist, dass sie die alleinige Schuld an ihrem Übergewicht tragen, glauben sie auch, Schuld daran zu sein, wenn es nicht so klappt, wie erwartet oder erwünscht. Der psychische Druck bleibt für mein Gefühl nicht nur bestehen, er erhöht sich sogar. Jedenfalls empfinde ich das so.
Martina
Sonnenkuss
27.09.2007, 08:20
...Der psychische Druck bleibt für mein Gefühl nicht nur bestehen, er erhöht sich sogar. Jedenfalls empfinde ich das so...
Ja, denn der Chirurg hat ja nun alles für den unvernünftigen Dicken getan was in seiner Macht stand... wenn jetzt keine Abnahme erfolgt, ist das ein persönlicher Fehler.
Furchtbar - furchtbar - furchtbar.
Ich kann nichts aber auch gar nichts Dafür-Sprechendes für eine AC für mich finden.
Und wenn ich sehe und mitkriege wer sich dazu bringen lässt, stehen mir die Haare zu Berge. Genau die Leute, die für mein Empfinden ganz andere Probleme haben, die aber nix oder nur sehr wenig mit ihrem Gewicht zu tun haben.
Da es immer mehr Dicke und besonders unglückliche Dicke gibt, haben sich die Chirurgen sowas wie einen eigenen Goldesel geschaffen.
Das stimmt. Aber ich muss sagen, selbst unter den glühendsten Verfechtern der AC finden sich neuerdings Menschen, die zweifeln. Da wurde kürzlich tatsächlich öffentlich über zukünftige potenzielle Selbsthilfegruppen für AC-Geschädigte nachgedacht. Ich war platt. Allerdings wurde das auch sehr kontrovers diskutiert. Fakt ist jedenfalls, dass einige Operierte eine schlimme Odyssee erleben, bis sie sich einigermaßen wohlfühlen dürfen. Ich leide daran, weil ich weiß, wie entspannt das Leben sein kann, wenn man diesen Dauerdruck nicht mehr hat. Mir tut es unendlich leid, was diese Menschen zum Teil durchleben müssen.
Rapunzel
28.09.2007, 22:43
Ich habe sämtliche Gewichtsklassen von 47 Kilo bis 124 Kilo durch. War also dürr, schlank, vollschlank, moppelig und richtig dick in meinem Leben. Das hat aber auf den "Glücksfaktor" keinen Einfluß gehabt. Also ich war schlank nicht glücklicher. Klar, jetzt hab ich schwierigkeiten beim laufen und mein linker Fuß ist total überbelastet und tut weh beim laufen. Das wäre ich schon gerne los.
Aber zu denken, wenn man abnimmt wird alles besser, das ist ein Trugschluß. Das Leben und die eigenen Probleme nimmt man immer mit, die verschwinden nicht mit dem Gewicht.
Aber zu denken, wenn man abnimmt wird alles besser, das ist ein Trugschluß. Das Leben und die eigenen Probleme nimmt man immer mit, die verschwinden nicht mit dem Gewicht.
OH JA! Da hast Du völlig recht. Mit meinen Problemen musste ich selber fertig werden. Noch heute gibt es Situationen, wo ich mit meinem ICH kämpfen muss, psychisch bin ich überhaupt nicht "geheilt", es ist ein tägliches Lernen, mit kleinen Erfolgen. Die körperlichen Probleme sind weniger geworden, zum Glück! Ich bin auch der Meinung (habe den Artikel im Ärzteblatt auch schon überflogen) dass man eine ambulante therapeutische Therapie vor und nach der OP begleitend berücksichtigen sollte. Ich arbeite seit einiger Zeit in einem Psychiatriezentrum (Ambulatorium) als Arztsekretärin. Interessant, was ich da alles mitbekomme. Vor allem habe ich auch schon gemerkt, dass sich "unsere" Therapeuten kaum mit Adipositas, Esstörungen und Ernährung auskennen. Deswegen war es mir so wichtig, die Arbeitskollegen wissen zu lassen, dass ich operiert bin und durch Diäten immer dicker wurde.
Ich bin eine Verfechterin dieser blöden Gewichtsticker. Mich regt dieser Wettbewerb total auf!
Mit liebem Gruss
Marie
Ich bin eine Verfechterin dieser blöden Gewichtsticker. Mich regt dieser Wettbewerb total auf!
Bist du nun eine Verfechterin (= Unterstützerin, engagierte Befürworterin) von Gewichtstickern oder bist du dagegen? :confused:
Beauchamp
29.09.2007, 12:20
Ich finde die Ticker sind eine Spielerei und vor allen Dinge für denjenigen wichtig der sie in seiner Signatur hat. Von Vergleichen habe ich in den Foren wo ich unterwegs bin noch nie was mitgekriegt. Wohl natürlich, dass jemand beglückwunscht wird wenn er abgenommen hat.
Was ich allerdings hier im Forum schwierig finde ist, die Kommentare insb. zur AC einzuordnen, wenn ich nicht erkennen kann wie schwer derjenige ist, der sie abgiebt.
Ich kenne Menschen, die mit einem Gewicht von ca. 100-130 kg sich sehr wohl fühlen, gesund und sportlich sind und keinerlei Probleme damit haben. Manche dieser Menschen fühlen sich dennoch genötigt die Leute zu verurteilen, die diesen Weg gewählt haben und können es so gar nicht verstehen wie sich jemand dazu entschließen können.
Es gibt auch Menschen, die sich FETT fühlen auch wenn sie "nur" 90 kg wiegen.
Es ist manchmal auch eine Sache des Alters bzw. wie lange man schon mit welchem Übergewicht rumrennt. Jemand der 25 Jahre alt ist und 130-140 kg auf den Rippen hat kann noch recht munter sein.
Ist derjenige aber schon 40 Jahre wird er das Gewicht an jedem Knochen spüren können.
@Dotty
Daher kann man, finde ich, so eine Frage nicht pauschal beantworten.
Es hängt sehr vom persönlichem Leidensdruck ab zu welchen Maßnahmen man bereit ist, welche Maßnahmen man schon hinter sich hat und was man erreichen möchte.
"Glück" kann man sicherlich nicht mit einer OP erkaufen. Aber man ist auch ohne OP nicht automatisch glücklich :flirt:
Ist derjenige aber schon 40 Jahre wird er das Gewicht an jedem Knochen spüren können.
Tut mir leid - noch nicht einmal das kann man pauschal sagen.
Ich werde in zweieinhalb Jahren 50 und erfreue mich bester Gesundheit, sowohl was meine Blutwerte als auch was "die Knochen" betrifft.
Und damit du auch einordnen kannst, was ich sage: Ich bin 1,68 m groß und wiege um die 130 kg.
Jeder, aber auch wirklich jeder Mensch und jeder Körper ist anders.
Das bekomme ich von seriösen Gesprächspartnern auch immer wieder bestätigt.
Ja, daraus kann auch folgen, dass es Situationen gibt, in denen eine OP tatsächlich der einzige Weg ist. Aber es folgt eben auch daraus, dass es sehr viele Situationen gibt, in denen es eine Menge andere Wege gibt.
Lebensglück lässt sich damit so oder so nicht herstellen, ebensowenig mit mit anderen "Einzelmaßnahmen", die von außen einwirken.
Ich denke auch, dass Lebensglück etwas ist, was aus einem selbst heraus kommt. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben, obwohl ich auch tiefe Täler durchschreiten musste. Deshalb würde ich mir nicht anmaßen mein Glück in Frage zu stellen, nur weil ich keinen gesellschaftskompatiblen Körper habe.
Ich bin übrigens 48, wiege um die 170 kg und bin 1,72 cm groß. Es gibt Tage, an denen mir jeder Knochen weh tut, aber es gibt auch viele Tage, an denen mir gar nichts weh tut, weshalb ich nicht glaube, dass die Schmerzen vom Übergewicht kommen. Wenn sie davon kämen, müssten sie immer da sein. Ich denke, da grüßen die Wechseljahre in Verbindung mit den sonstigen Hormonproblemen, die ich habe.
Was ich allerdings aus tiefster Grundüberzeugung sagen kann, ist, dass Bewegung das A und O ist. Wenn ich mich nicht genügend bewege, geht es mir schlecht. Bewege ich mich regelmäßig und ausführlich, geht es mir blendend. D.h. auch hier habe ich es weitgehend selbst in der Hand, ob es mir gut oder schlecht geht.
Martina
Bist du nun eine Verfechterin (= Unterstützerin, engagierte Befürworterin) von Gewichtstickern oder bist du dagegen? :confused:Da ich Marie schon etwas länger kenne, denke ich, dass sie sich vertippt hat. ;)
Lovely Rita
29.09.2007, 15:46
Es ist manchmal auch eine Sache des Alters bzw. wie lange man schon mit welchem Übergewicht rumrennt. Jemand der 25 Jahre alt ist und 130-140 kg auf den Rippen hat kann noch recht munter sein.
Ist derjenige aber schon 40 Jahre wird er das Gewicht an jedem Knochen spüren können.
schon wieder pauschalisierung.
ich bin 43, wiege seit 12 jahren über 130 kilo, habe zuletzt vier jahre 175 kilo gewogen und jetzt sind es bei einer größe von 1,74 170 kilo. mir tut nichts weh.
und wenn mir was weh tut, liegt es am wetter.
meiner meinung nach ist es eine sache der individuellen konstitution (da habe ich großes glück) und der bewegung, die ein mensch macht, das muss gar kein sport sein. es geht darum, beweglich zu bleiben, nicht zum denkmal zu werden.
es geht darum, beweglich zu bleiben, nicht zum denkmal zu werden. Besser kann man es nicht sagen. :daumen:
dicke Mama
29.09.2007, 17:45
Also ich bin auch über 40 und mir macht mein Gewicht sehr zu schaffen, wenn auch nicht durch körperliche Beschwerden, doch durch Phsychische. Ich kann das Leben nicht mehr geniessen und ganz ehrlich, ich beneide viele hier, die das so können.
Ich habe jahrelange so um die 100 bis 120 kg gewogen, da ging es mir gut. Aber vor ca. 6 Jahren ging es aufwärts von 130 bis fast 160 kg bei einer Größe von 1,65m.
Ich habe vor 2 Jahren einen Antrag auf ein Magenband gestellt, weil es mir als einziger Ausweg erschien, überhaupt nochmal abzunehmen auch wenn es "nur" 30 kg gewesen wären. Aber nach einer sehr peinlichen und beschämenden Untersuchung beim MdK, wurde es abgelehnt. Ich solle doch erst andere Maßnahmen versuchen, wie z. B. Ernährungskurse. Dabei hab ich das doch alles versucht, ich bin Experte auf diesem Gebiet. Doch ich schaffe es nicht weniger zu essen. Es ist ein Teufelskreis aus dem ich nicht rauskomme. Und wenn ich nicht solche Angst vor einer Op und den Folgen hätte, würde ich sie machen, aber mir fehlt auch das Geld.
Ich war auch lange in einem AC-Forum unterwegs, habe dort hauptsächlich gelesen. Ich habe mitbekommen, das Leute gestorben sind, nur weil sie schlank sein wollten. Ich habe manche Argumente für die AC nicht verstanden. Und dann konnte ich die vielen vorher/nachher Bilder nicht mehr ertragen. Außerdem habe ich festgestellt, dass viele der Operierten, plötzlich ganz andere Sichtweisen zu Tage brachten, als vorher. Ich bin ehrlich gesagt hin und hergerissen und ich wüßte nicht, wie ich mich entscheiden würde, wenn ich jetzt die Möglichkeit zu einer OP hätte. Denn es gibt Tage, da würde ich es nie tun, aber dann gibt es eben auch andere, wo ich nicht mehr in den Spiegel schaun kann und nur heulen möchte. Meine Familie leidet auch darunter. Aber ich arbeite hart an mir, das könnt ihr mir glauben.
Sorry, aber ich musste mir jetzt auch mal meinen Frust von der Seele schreiben. Ich bon froh, dass ich in diesem Forum schreiben kann.
Ganz liebe Grüße von einer gefrusteten Katrin
Liebe Katrin,
darf ich dich nochmal an eines deiner ersten Postings erinnern ... hier? (http://www.das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?p=40860#post408 60)
Gerade du bist für mich ein "gutes" Beispiel für einen Menschen, bei dem ich mir sicher bin, dass eine OP ihn nicht glücklich(er) machen würde. Nicht böse sein, aber ich glaube nicht, dass dein Gewicht dein Hauptproblem ist. Ich würde das nicht sagen, wenn ich nicht (nur allzu gut!) wüsste, wovon ich rede.
dicke Mama
29.09.2007, 18:14
Hallo Sally,
ja ich weiß, dass ich sicherlich genug andere Probleme habe. Ich überlege oft, ob ich denn ein anderer Mensch wäre, wenn ich schlank wäre und ich weiß auch, das es nicht so ist. Es gibt genug andere Sachen an mir, die nicht so einfach sind. Ich denke, dass ich gerade deshalb zögere, denn ich könnte mich ja für eine OP stark machen, aber ich denke tief in mir drin weiß ich das es mir nicht helfen würde. Ich bin sowieso ein Mensch, der alles hinterfragen muss und nichts einfach so hinnehmen kann. Ich habe mich schon zum Hobby-Phsychologen entwickelt. Und ich würde auch gern eine Phsychotherapie probieren, aber erstens gibt es in meiner Nähe keinen Phsychologen, der auch Ernährungstherapie macht und zweitens kann ich mich Ärzten eh schlecht öffnen. Es ist für mich eine Riesenüberwindung über mein Gewicht und meine Phsyche mit einem Fremden zu reden. Ich nehme auch hier im Forum immer mehrmals Anlauf. Ich denke du verstehst, was ich meine.
LG Katrin
Ich verstehe sehr gut, was du meinst. Den Anfang zu finden und sich anderen zu öffnen - das ist für viele Menschen nicht einfach. Meistens für Frauen ein bisschen einfacher als für Männer, aber auch bei "uns" sind nicht alle gleich. Mir hat eine Therapeutin mal nach zwei Jahren erfolgloser Therapie lakonisch den Satz "Sie haben sich halt nicht geöffnet" schulterzuckend an den Kopf geworfen. Hat sich angefühlt wie ein nasser Lappen. Will sagen: Selbst wenn man sich aktiv auf die Suche nach Hilfe macht, erlebt man noch mancherlei Rückschläge. Ich beschäftige mich jetzt seit über 20 Jahren mit den Hintergründen meines Übergewichts, und manchmal sitze ich auch nur da und möchte schreien, "muss es denn so ein ewiger kräftezehrender Kampf sein?"
Ich denke noch manchmal an die Zeit, als ich mich mit 25 dank wochenlanger "Diät" aus schwarzem Kaffee und Marlboro auf 68 kg runtergehungert hatte. Ich stand in einer engen Hose Größe 40 im Laden und sah mich von hinten im Spiegel. Mein alles beherrschender Gedanke war "das bin nicht ich". Ich war kein bisschen glücklich, obwohl ich jede Menge Applaus bekam, dass ich "so toll" abgenommen hatte. Darüber habe ich noch sehr lange nachgedacht. Und tue es bis heute.
ich könnte mich ja für eine OP stark machen, aber ich denke tief in mir drin weiß ich das es mir nicht helfen würde.Ich bin sehr froh, dass du das sagst. Es zeigt schon, dass deine Seele sehr gut weiß, dass ein Kampf gegen deinen Körper dich nicht ans Ziel bringen würde. Die Schauplätze sind leider woanders. (Übrigens: Es sind meistens die reflektierten, sensiblen ... die, die von sich sagen, dass sie alles hinterfragen und nichts einfach so hinnehmen ... die so ihre Probleme mit sich haben.)
Einen Psychologen, der Ernährungstherapie (im Sinne von Ernährungsberatung?) macht, wirst du kaum finden. Aber vielleicht meinst du einfach jemanden, der sich mit Essstörungen auskennt. Die gibt es aber inzwischen wirklich flächendeckend.
Sehr gute Anlaufstellen sind die Zentren für Essstörungen.
In NRW gibt es zum Beispiel eins in Bonn ==> guckst du hier (http://www.b-z-e.de/).
Selbst wenn das zu weit weg ist, um dort direkt eine Therapie zu machen, können die dir sicherlich in der Frage weiterhelfen, wo in deiner Nähe du weiterkommst.
Lovely Rita
29.09.2007, 19:55
oft habe ich das gefühl, es gibt nur schwarz oder weiß, schreckliches übergewicht oder endlich-schlank. es ist auch für mich ein berg arbeit, zu spüren, dass es dazwischen schattierungen gibt, die nicht aussehen wie ein gewichtsticker.
ich muss mich auch in meiner therapie immer wieder neu motivieren, im hier-und-jetzt präsent zu sein, mir meiner selbst bewusst zu sein, zu fühlen, zu genießen, traurig oder froh zu sein. ein freund einer freundin hat etwas sehr schönes gesagt: "das leben ist keine generalprobe".
daran versuche ich immer wieder zu denken, wenn mich der mut verlässt, wenn es rückschläge gibt, womit ich in meinem fall meine, dass die hormone sich nicht so ruckizucki einpendeln und ich genervt bin, weil der zyklus noch nicht funktioniert wie ein uhrwerk oder wenn meine hautkrankheit wieder schlechter ist, obwohl ich nichts verbrochen habe, bloß weil herbst ist und ich da immer schübe habe. oder wenn ich wieder einmal versuche meinen gefühlen durch essen zu entkommen, was erfreulicherweise kaum noch vorkommt.
auch wenn nicht alles nach meinen wünschen geht, im grunde sehr wenig leider, versuche ich einfach immer wieder auf die beine zu krabbeln und so viel wie möglich für mich zu tun. meine therapeutin ist mir dabei noch immer eine große unterstützung, vieles kann ich aber schon alleine ganz gut bewältigen.
gerade bei einer essstörung empfehle ich unbedingt professionelle hilfe. im laufe der auseinandersetzung wird die baustelle erst klar und die ist bei jeder frau (auch bei jedem mann) anders.
dicke Mama
30.09.2007, 12:15
Danke für den Tipp, Sally, ich werd da mal anrufen. Bei uns gibt es zwar ein Adipositas-Zentrum, was aber leider nur das Optifast-Programm anbietet.
LG Katrin
Bei uns gibt es zwar ein Adipositas-Zentrum, was aber leider nur das Optifast-Programm anbietet.
Um Gotteswillen. :ohnmacht:
Grins!
Ich hatte mich nicht vertippt, ich dachte nur, dass "Verfechterin" soviel wie "Gegnerin" heisst :-)
Man möge den "Ausländer-Deutsch-Bonus" geltend machen. Danke!
Gruss
Marie
... die immer wieder dazu lernt! :daumen:
Fräulein Wunder
03.10.2007, 13:25
Solche Vorher-Nachher Berichte aus Foren sind meiner Meinung nach mit extremer Vorsicht zu genießen.
Als ich noch ganz jung war, habe ich mal eine ziemlich radikale (ärztlich begleitete) Diät gemacht und innerhalb kürzester Zeit 40 kg abgenommen.
Natürlich ist man, wenn man sich ein Ziel gesetzt und es erreicht hat euphorisch ... natürlich schmeichelt es einem, wenn man viele Komplimente bekommt und man neigt dann vielleicht dazu zu glauben das Leben sei um soviel süßer und schöner geworden.
Ich kann eben nur aus eigener Erfahrung sagen - sicher war ich in dem Moment himmelhochjauchzend ... aber glücklicher und zufriedener mit meinem Leben ganz allgemein, das war ich nicht. Eher im Gegenteil, denn ich merkte bald, dass viele Probleme eben NICHT von meinem Gewicht kamen, sondern viel tiefer gingen. Diese Erfahrung kann einen ganz schön umhauen ... ich hatte wirklich alles getan um schlank zu sein und saß dann eigentlich so dumm wie zuvor da.
Anders sieht das sicher aus, wenn man körperliche Probleme hat die durch eine Abnahme besser werden - aber in meinem Fall änderte sich nicht Vieles zum Positiven.
Zugegeben hätte ich das damals nie. Das hätte auch niemand aus meiner Umgebung hören wollen. Wenn man es schafft so viel abzunehmen ... dann hat man gefälligst glücklich zu sein. Klingt blöd ... so habe ich es aber empfunden. Damals hatte ich unglaublich Schwierigkeiten das Gewicht zu halten ... selbst wenn ich Diät lebte. Das hat mich natürlich sehr belastet ... dennoch konnte ich eigentlich kaum jemandem davon erzählen, weil es dann immer gleich mit Sprüchen wie "Ja, aber Du hast doch so schön abgenommen, das ist doch eine tolle Motivation" abgewiegelt wurde. Die meisten machten sich gar nicht klar WIE wenig ich nur noch essen konnte ohne zuzunehmen - zum Teil ging ich sogar zeitweise dazu über nach dem Essen zu brechen nur um mein Gewicht zu halten. So schlecht war es mir noch nie in meinem Leben gegangen. Nach außen hin war aber alles wunderbar und eitel Sonnenschein.
In Foren ist dieser Effekt sicher noch verstärkt - wenn der allgemeine Ton begeistert und positiv ist, neigt auch der Einzelne weniger dazu Kritisches oder Problematisches zu thematisieren.
Ist natürlich nur ein Beispiel, aber ich denke schon,dass viele Leute nach solch radikalen Veränderung dazu neigen es auch vor sich selbst ein bisschen zu idealisieren - schließlich sollen all die Mühen und Qualen sich auch gelohnt haben.
Hallo Fräuleinwunder
:eek: Was für eine Odysee!!! boah ich habe erstmal schlucken müssen....
man man *ganz lieb umärmel. Tja Ich glaube das ist den wenigsten in dieser Tragweite bewußt und selbst ich glaubte einmal eine Zeitlang das schlanksein das Non plus Ultra wäre. "Du bist jetzt schlank und du hast jetzt glücklich zu" sein diesen Satz finde ich besonders heftig und er halt mir auch immer noch in den Ohren..
*erstmal tief Luftholen muss. Hammer.
lg sesan
:eek: Was für eine Odysee!!! boah ich habe erstmal schlucken müssen....
Daraus spricht eine insgesamt positive Lebenserfahrung. Du Glückliche. Mich hat dieser Erfahrungsbericht gar nicht schockiert. Das ist mir alles nur allzu vertraut. Ich habe mit Mitte 20 auch innerhalb recht kurzer Zeit über 30 kg abgenommen, und ich denke, ich bin längst nicht die einzige hier, die bei einem solchen Bericht innerlich nickt und sich sagt - ja, genau das habe ich auch erlebt.
Wenn man es schafft so viel abzunehmen ... dann hat man gefälligst glücklich zu sein. Klingt blöd ... so habe ich es aber empfunden. Damals hatte ich unglaublich Schwierigkeiten das Gewicht zu halten ... selbst wenn ich Diät lebte. Das hat mich natürlich sehr belastet ... dennoch konnte ich eigentlich kaum jemandem davon erzählen, weil es dann immer gleich mit Sprüchen wie "Ja, aber Du hast doch so schön abgenommen, das ist doch eine tolle Motivation" abgewiegelt wurde. Die meisten machten sich gar nicht klar WIE wenig ich nur noch essen konnte ohne zuzunehmen - zum Teil ging ich sogar zeitweise dazu über nach dem Essen zu brechen nur um mein Gewicht zu halten. So schlecht war es mir noch nie in meinem Leben gegangen. Nach außen hin war aber alles wunderbar und eitel Sonnenschein.
Die Reaktion der Umwelt lässt einem tatsächlich keine andere Möglichkeit mehr, als jetzt doch bitte umgehend glücklich sein zu müssen. Wie viele Male in meinem Leben habe ich diesen Satz gehört, "ja, du hast doch jetzt so schön abgenommen ..." - als würden sich davon alle Probleme von selbst lösen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich vor der Kloschüssel hing und versuchte zu erbrechen, aber es gelang mir nicht. Und ich dachte, die müssen irgendeinen Trick haben ... selbst dazu bin ich zu doof. So Gedanken hatte ich mit Mitte 20. Heute bin ich froh, dass es mir damals nicht gelungen ist, sonst wäre ich wohl in eine prima Bulimie gerutscht.
Das "Glück" bestand für mich damals darin, dass mir eine Hose in Größe 40 passte und dass ich plötzlich für eine Menge Männer attraktiv war. Allerdings nur äußerlich. Und das Glück des Klamottenkaufs hat auch nur eine sehr kurze Halbwertzeit.
ich habe dieses Jahr im Krankenhaus abgenommen und das im zweistelligen Kilobereich. Nach dem Krankenhaus ging es dann zur Reha und hier wurde ich auf Reduktionskost gesetzt, da ich trotzallem immer noch zu dick bin. Jedensfalls sahen das die Ärzte so. Die Reduktion habe ich mit Hinweis auf meinen Gewichtsverlust abgelehnt und zwar kategorisch. Der behandelte Arzt meinte "Mit Ihnen diskutier ich nicht, denn Sie haben einen Blick drauf wie meine Frau" .
Ich lies es mir während der Reha gut gehen, aß was mir schmeckte und das war so zeimlich alles was auf dem Tisch kam. Nachmittags hab ich mir ein Stück Torte, Eisbecher oder Kuchen geleistet. Eigentlich hätte ich zunehmen müssen aber das Gegenteil war der Fall. Logisch, ich bewegte mich wieder, lief sehr viel und die Gymnastik war einfach super.
Als ich nach Hause kam, wurde ich mit Komplimenten überschüttet, wie "Mein Gott, siehst Du super aus," und dann sofort " na, kein Wunder, Du hast ja toll abgenommen."
Egal wo ich hinkam, ich wurde auf die verlorenen Kilos angesprochen, es wurde gratuliert und bewundert.
Nun bin ich auch eitel, ich geb es ja zu, aber trotzdem ärgere ich mich jedesmal.
Ich war sehr krank und hatte monatelang höllische Schmerzen. Da sieht man nicht mehr gut aus. Welke Haut, schleppender Gang, die ganze Erscheinung ist desolat. Ist doch klar, dass ich, nachdem ich mich erholen konnte, wieder besser aussah. Endlich einmal eine Zeit nur für mich, das Denken nur auf mich ausgerichtet. Das tut gut.
Ich habe garantiert wieder zugenommen aber das interessiert mich nicht. Ich faules Luder, müsste mich endlich mehr bewegen und meine guten Vorsätze umsetzen. Das ist wichtig.
Ja ich bin glücklich, aber nicht wegen ein paar Kilos weniger und den doch manchesmal fadenscheinigen Komplimenten.
Ich bin glücklich, weil ich überlebt habe und die Chance habe zu versuchen doch ein paar Dinge anders zu machen. Vorallem, mich auch ein bisschen lieb zu haben.
toni
Ja ich bin glücklich, aber nicht wegen ein paar Kilos weniger und den doch manchesmal fadenscheinigen Komplimenten.
toni
Mir geht es da sehr ähnlich wie Toni. Ich bin auch glücklich über die verlorenen Kilos aber nicht wegen der Optik sondern weil ich mich wieder schmerzfreier bewegen - und überhaupt bewegen - kann. Zum ersten Mal seit Jahren bin ich heute im Hotel - morgen + übermorgen auf der RehaCare in Ddorf - und ich habe mich hingelegt ohne die Angst, dass ich morgen früh meine Schuhe nicht mehr ankriege weil ich leider kopfüber aus dem Rolli geknallt bin. Ich brauch zum ersten Mal seit Jahren keinen Pflegedienst oder jemanden der mitfährt. Das ist für mich Glück und macht mich wirklich happy.
Meine Nachbarin die mir heute erzählt hat dass ich ja sooooo gut aussehe wegen der Kilos... ist mir völlig egal samt ihrer Komplimente.
Lovely Rita
03.10.2007, 19:48
ich habe mit ende 20 auch über 40 kilo in relativ kurzer zeit abgenommen. unter anderem mit 40tägigem fasten (= 19 kilo weniger). mein "traumgewicht" von 67 kilo habe ich zwei jahre gehabt, und zwar aus einem guten grund. ich war damals so arm, dass ich die wahl hatte, mir entweder kaffee im stammcafé und zigaretten zu kaufen oder zu essen.
ich hatte damals 20 schilling am tag zur verfügung (=1,50 euro). davon musste ich mir aber fallweise auch tampons etc. kaufen.
dann fing ich wieder zu arbeiten an, kam aus dem notstand raus und befand mich noch dazu in schrecklicher arbeitsumgebung. das schicksal und die gewichtskurve nahmen ihren lauf.
von 67 war ich flott auf 85, dann gings in etappen weiter. mit dem rauchen aufhören, die hormonelle verwirrung usw. und so fort...
ich bin heute aus verschiedensten gründen glücklich und zufrieden.
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich vor der Kloschüssel hing und versuchte zu erbrechen, aber es gelang mir nicht. Und ich dachte, die müssen irgendeinen Trick haben ... selbst dazu bin ich zu doof. So Gedanken hatte ich mit Mitte 20. Heute bin ich froh, dass es mir damals nicht gelungen ist, sonst wäre ich wohl in eine prima Bulimie gerutscht.
Ich habe es auch versucht und sogar "geschafft". Einen Trick gab es nicht, manchmal "half" schon ein übler Gedanke.
Allerdings habe ich das nur in meinen vier Wänden praktiziert, woanders war die Angst zu groß gesehen zu werden, das wäre mir zu peinlich gewesen.
Wir wurde danach aber immer so schwindelig, daß ich mich oft irgendwo festhalten mußte um nicht zu kippen. Ich habe es dann auch wieder dran gegeben.
Insgesamt kann ich den Bericht von Fräulein Wunder auch nur abnicken. :ja:
Ich erinnere mich jetzt daran, dass mein Vater ja Zeit seines Lebens ein körperlich hart arbeitender Mensch war. Er war immer ein kleines Moppel mit ständig schwankendem Gewicht. Zwei Jahre vor seinem Tod hatte er wieder einen starken Gichtschub. Damit verbunden nahm er sehr stark ab, weil die Schmerzen ihn echt schafften. Hinzukam, dass er eine Bronchitis bekam. Daraufhin hörte er für 6 Wochen das Rauchen auf. Und er nahm wie gesagt ab, er wurde regelrech das, was man schlank nannte. Trotz allem hörte ich von seinen Kollegen und Freunden nur, wie krank er aussehe. Als er sich wieder erholt hatte und genesen war, blieb er beim Nicht-Rauchen und jetzt kam so die psychische Umstellung. Er begann wieder zu Essen und naschte. Er nahm gescheit zu und wog am Ende ne ganze Menge mehr. Kollegen und Freunde meinten jetzt jedoch, dass er endlich wieder gesund aussehe. So dünn wäre er doch ein rechter Hungerhaken gewesen.
Ein körperlich hart arbeitender Mensch hat andere Prioritäten. Für ihn ist Körpermasse Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Da bringt es ihm nichts, so dünn zu sein. Das ist mir jetzt erst wieder bewusst geworden ob der Berichte darüber, dass die Gewichtsabnahme wichtiger war, als die überstandene Krankheit.
Wenn man das hier alles so liest, spürt man ganz stark, welchem Druck wir Dicken ausgesetz sind. Und warum? Um irgendeinem Schönheitsideal zu entsprechen?
Als ich angefangen habe hier im Forum zu schreiben, ging es schon mal um das Thema, ob man schlank sein möchte, wenn eine Fee daher geschwirrt käme.
Ich persönlich hätte andere Wünsche.
Trotzdem habe ich mein Gewicht gesenkt, aber nur wegen meiner Gesundheit. Ich freue mich darüber und es geht mir gut und vielleicht ist es mir ja gelungen, meine drohende Diabetes dauerhaft zu bannen.
Dies habe ich aber auf eine Art und Weise erreicht, mit der ich leben kann und auch den Rest meines Lebens verbringen kann (Ernährungsumstellung + Bewegung). Ich wäre trotz meiner drohenden Krankheit nicht bereit gewesen, mich operieren zu lassen. Man muss wirklich gut überlegen, welchen Preis man bezahlten würde.
Allerdings wäre es möglich, dass ich anders entschieden hätte, wenn mir andere Erkrankungen gedroht hätten - aber NIE um "schön" und "liebenswert" zu sein. Aus dem Alter bin ich echt raus, um zu glauben, dass man in Grösse 40 passen muss, um geliebt zu werden.
Ich persönlich bin ganz fest davon überzeugt, dass (meine Definition von) Glücklich sein nicht mit Äußerlichkeiten zu tun hat.
Wie soll ich es ausdrücken?
"Glücklich- oder auch Zufrieden sein" ist für mich eine innere Angelegenheit aus mir selber heraus.
Sicherlich erfreut es mich, wenn ich bezüglich irgend welcher Äußerlichkeiten ein Kompliment bekomme. Keine Frage.
Und sicherlich bin ich auch nicht aus Holz, wenn ich spüre, wie viele Menschen das Dick sein, als Schwäche, Faulheit, zu wenig Durchhaltevermögen oder sonst was, ansehen. Aber heute sehe ich Reaktionen von Menschen, die mein Äußeres betreffen, mit Abstand.
(Obwohl ich bei manchen Berichten, die ich lese oder höre, doch dazu neige, vor Wut zu platzen! Aber dann frage ich mich, WER wohl hinter manch verletzenden und dummen Worten steckt - und dann beruhige ich mich wieder.)
Viel viel mehr freue ich mich über ein liebes Wort zu meiner Person, meiner Art, oder allem zu dem, was mich als Mensch ausmacht.
Wäre ich glücklicher nach einer OP die Schlankheit bringen soll?
Da sich innen nichts ändert, wenn ich es nicht ändere, kann auch die äußere schlanke Hülle, (nach einer OP) die inneren Dinge, die mich unglücklich machen, nicht ändern.
Ich glaube sowieso, dass es ganz viel darauf ankommt, was man unter Glück oder Glücklich sein versteht.
Es gibt eine Million kleine Dinge, (Momente des Glücks) die für mich zum Glücklich sein gehören.
Ich hatte mal ganz verlernt, diese zu sehen und war sehr unglücklich.
Seit ich gelernt habe, sie wieder wahr zu nehmen, bin ich viel zufriedener und glücklicher. Unabhängig von meinem Gewicht, denn diese Dinge sind immer da, egal, wie viel ich wiege.
So zum Beispiel heute morgen ein unglaublich schöner Anblick, als ich aus dem Fenster schaue. Nebelschwaden, die alles wie in Watte verpackten und dazu ein Licht, das unbeschreiblich schön aussah.
Das war ein Moment des Glücks und dies durften alle sehen und sich daran freuen. Egal ob dick oder dünn.
hallo
ist man mit der op glücklicher ???
schwer zu sagen weil ich nicht weiß wie es ohne die op gelaufen wäre.
ich bin LKW fahrer und hab diabetes typ 2 hatte einem hba1c wert von 10,8 mußte spritzen und woog knappe xxxkg.
ich war nicht im stande etwas dran zu ändern und lief gefahr meinen führerschein zu verlieren.
jetzt nach eineinhalb jahren mit band hab ich noch xxxkg, brauch keine spritzen mehr und hab zur zeit einen hba1c wert von 6,8.
das band hat den vorteil das ich abnehme und wenn ich eien langen stillstand hab nehm ich nicht zu.
damit sind auch schon die positiven seiten zu ende ,denn einjeder sieht nur " ach wie haste super abgenommen " und sieht nicht was meine familie sieht.
guten gewissens kann ich niemanden ein band empfehlen, muß aber sagen mit der abnahme kommt verloren gegangenes selbstvertrauen wieder und ich trau mich wieder unter die menschen ohne immer den argwohn zu haben angestarrt zu werden.
aber ob ich jezt glücklicher bin kann ich beim besten willen nicht beantworten.
gruß kurt
Ich bin heute zufällig auf dieses Form gestoßen und es hat mich interessiert und so fing ich an zu lesen. Dieser Artikel hier lies mich nicht los und ich möchte gern dazu etwas sage.
Glück lässt sich nicht erkaufen, nicht für Geld und nicht mit einer OP.
Aber dick sein ist nicht eine Frage des glücklich seins sondern eine Frage nach der Gesundheit. Zweifelsfrei steht fest, dass ab einem bestimmten BMI Krankheiten wie Zucker, Bluthochdruck und Gelenkerkrankungen vorprogrammiert sind. Ich kenne unzählige Menschen bei denen nach der Gewichtsreduktion gerade diese Erkrankungen verschwunden sind. Natürlich liegt die Entscheidung bei jedem Menschen selbst, ob er sich helfen lassen will oder nicht. Aber wer Zahnschmerzen hat – geht zum Zahnarzt und lässt sich wenn nötig den Zahn ziehen, wer am Blinddarm erkrankt ist lässt sich operieren ohne zu fragen, ob er vielleicht damit weiter Leben könnte usw.
Von Adipositas spricht man ab einem BMI von 40. Adipositas ist eine anerkannte Erkrankung und warum soll man sich da nicht helfen lassen? Natürlich sollten die operativen Eingriffe, die letzte Möglichkeit sein, wenn alle anderen alternativen Maßnahmen nicht erfolgreich waren.
Ich kann Menschen verstehen, die einen operativen Eingriff verneinen aber ich kann umgedreht auch diejenigen gut verstehen, die sich für solch einen Eingriff entscheiden.
Eine OP ist immer ein Risiko, dessen muss man sich bewusst sein und mit Übergewicht wird das Risiko größer. Bei AC geht es nicht um den Schlankheitswahn der heutigen Zeit sondern um die Gesundheitserhaltung des eigenen Körpers.
Probleme, die ein Mensch hat werden damit nicht mit weg operiert. Psychische Probleme sind keine Frage des Übergewichtes, eher umgekehrt, durch psychische Probleme entsteht Übergewicht.
Ich bin selbst eine der operierten und kann nur sagen, ich würde es jederzeit wieder tun. Mir geht’s gesundheitlich besser den je abgesehen von der Beweglichkeit. Selbst sportliche Betätigungen machen mir Spaß und meine Leistungsfähigkeit ist um ein vielfaches gestiegen.
Meine Probleme, die mir das Leben stellt sind die Gleichen wie zuvor aber ich kann heute mit vielem leichter und selbstbewusster umgehen – und wenn ihr mich nun zum Schluss fragt, ob ich glücklicher bin – muss ich trotzdem eindeutig „ja“ sagen. Das Leben macht mir schlanker einfach viel mehr Spaß, ohne das sich an meinem Lebensumfeld etwas geändert hat.
Gruß Bine
Ich freue mich für Dich, Bine, dass das so ist, und ich wünsche Dir, dass das auch auf ewig so bleibt. :)Adipositas ist eine anerkannte Erkrankung und warum soll man sich da nicht helfen lassen?Hier muss ich Dir allerdings widersprechen. Adipositas ist keine Krankheit (und in Deutschland Gott sei Dank auch als solche nicht anerkannt), sondern das Symptom von einer ganzen Reihe von organischen und psychischen Erkrankungen. Als eine, deren Adipositas bewiesenermaßen ein solches Symptom ist, bin ich vehement gegen eine Einordnung von Adipositas als eigenständige Krankheit, denn dann hätten wir Adipösen das ohnehin schon kaum vorhandene Recht auf Ergründung der Ursachen endgültig verwirkt. Schlimme Vorstellung!
Da ich die Dinge so, wie oben beschrieben, sehe, halte ich die AC für reine Symptombekämpfung und damit für die Mehrzahl der Betroffenen langfristig für ungeeignet. Die Lektüre der AC-Foren bestätigt mich in dieser Auffassung, wann immer ich mich dahin verlaufe.
Martina
Zweifelsfrei steht fest, dass ab einem bestimmten BMI Krankheiten wie Zucker, Bluthochdruck und Gelenkerkrankungen vorprogrammiert sind.
Diese Aussage ist in ihrer allzu einfachen Kausalität schlichtweg falsch!
Du solltest ordentlich recherchieren, bevor du hier unbewiesene Tatsachenbehauptungen aufstellst, die Menschen in Angst und Schrecken versetzen können.
Bei einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung sind die von dir genannten Krankheiten keineswegs "vorprogrammiert".
Dafür gibt es hier in diesem Forum zahlreiche Beispiele.
stübbken
08.12.2007, 11:30
...... Zweifelsfrei steht fest, dass ab einem bestimmten BMI Krankheiten wie Zucker, Bluthochdruck und Gelenkerkrankungen vorprogrammiert sind. ............
...und da wären wir wieder beim Problem von Henne und Ei!
stübbken
Ja Ihr Lieben,
das müsst ihr alle für euch selbst entscheiden. Aber meine Recherchen sind nicht falsch, dass wird jeder Arzt bestätigen. Ausnahmen soll es geben und schön reden kann man sich jedes Problem. Ich habe mir das früher auch immer als Ausrede aufgehoben. Ich will auch niemanden angreifen oder beleidigen, das war nicht Ziel meins Beitrages.
Ich kenne meinen Leidensdruck und den mancher anderen und weiß, dass sich kein Dicker - und dabei rede ich nicht von ein wenig Übergewicht, sondern von massivem Übergewicht also von morbider Adipositas - richtig wohlfühlt. Aber zugleich erkenne ich das Problem, dass man den Zustand nicht einfach über Nacht ändern kann. Warum sieht man an Sportstätten kaum dicke? Ich meine nicht, weil die von Haus aus faul sind, nein es ist die Scham - oder täusche ich mich da? Ich bin auch dafür, dass man jeden Menschen nach seinen inneren Werten beurteilen sollte und nicht nur nach der Optik. Leider ist das Leben anders.
Nur ein Beispiel früher ging ich durchs Kaufhaus mit vollen Händen, jeder lies die Tür fallen und wenn es vor meiner Nase war. Heute passiert mir das kaum noch, mir begegnen immer mehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Woran mag das liegen? Ich bin doch innerlich der selbe Mensch!
Aber auch wenn man dies alles verneint, sage ich, der gesundheitliche Aspekt ist nicht von der Hand zu weisen und wer´s nicht glauben will - ist für mich auch in Ordnung. Ich verurteile deshalb keinen.
Bine
Diese Aussage ist in ihrer allzu einfachen Kausalität schlichtweg falsch!
Du solltest ordentlich recherchieren, bevor du hier unbewiesene Tatsachenbehauptungen aufstellst, die Menschen in Angst und Schrecken versetzen können.
Bei einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung sind die von dir genannten Krankheiten keineswegs "vorprogrammiert".
Dafür gibt es hier in diesem Forum zahlreiche Beispiele.
Hallo Sally,
ich weiß nicht woher du deine Erkenntnisse beziehst - meine sind aus ärztlichen Studien. Was glaubst du warum Krankenkassen das alles bezahlen? Ich hatte auch nicht die Absicht irgend wen in Angst und Schrecken zu versetzten. Ich traue mir auch zu sagen, selbst auf die Gefahr hin, dass du mich hauen möchtest: Wer sich ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt hat keine Essstörung und somit auch kein Problem mit Übergewicht. Diese Aussage ist allerdings etwas sehr einfach, denn wenn das jedem problemlos gelingen würde, gäbe es keine dicken. Wobei wir wieder bei der krankhaften Sdipositas wären.
Bine
Sonnenkuss
08.12.2007, 13:57
Ob ihr´s glaubt oder nicht: "Ich hab´s geahnt!"
Und ich konnte es erwarten, endlich fällt die Maske und die wahre Fratze erscheint darunter. Ihr müsst mich jetzt einfach mal loben, dass ich solange geschwiegen habe bis sie sich selbst enttarnt hat.
Mann, bin ich stolz auf mich.
Achja und ich bin dick und zwar so richtig und ich bin glücklich und zwar auch so richtig. Klar ein paar Unzulänglichkeiten würzen mir mein Leben schon, aber ich muss dafür nicht an mir herummanipulieren lassen.
Wer ist jetzt der Klügere von uns Beiden?
Da sag ich heiter und unbeschwert: Ich.
Mann, bin ich stolz auf mich.
.
etz hau doch nicht gar so auf den Putz.:cool2:
so weit ich mich erinnern kann, hast Du schon ganz andere Kaliber erlegt.
Als Punchingpartner würde sich hier ja noch nicht mal das aufwärmen lohnen...
toni
stübbken
08.12.2007, 14:20
....Nur ein Beispiel früher ging ich durchs Kaufhaus mit vollen Händen, jeder lies die Tür fallen und wenn es vor meiner Nase war. Heute passiert mir das kaum noch, mir begegnen immer mehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Woran mag das liegen?.....
Vielleicht, weil Deine Mitmenschen jetzt den Eindruck haben, dass Du vor Entkräftung gleich zusammenbrichst?:holy:
Aber Spaß beiseite: wir diskutierten den zwischenmenschlichen Umgang letztens in einem anderen thread. Mir fällt auf, dass ich trotz eines BMI von etwa 33 (hab' ich grad' extra gegooglet:-D) im Alltag in aller Regel auf freundliches Verhalten meiner Mitmenschen, egal welchen Leibesumfanges (!), stoße. Daraus schließe ich, dass Freundlichkeit im zwischenmenschlichen Bereich von anderen Dingen abhängig ist als vom Body Mass Index, aller Wahrscheinlichkeit sogar von durch Chirurgie nicht zu beeinflussenden Parametern wie ein freundliches Gesicht, gar ein Lächeln, Hilfsbereitschaft.
Es freut mich für Dich, dass Du mit Deinem Gewicht jetzt glücklich bist, aber warum musst Du hier die Missionarin geben?
stübbken
Wer sich ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt hat keine Essstörung und somit auch kein Problem mit Übergewicht.
Ich kann nicht glauben, dass Du diese Worte ernsthaft meinst!:eek:
Erstens weiß ich von mir und ganz vielen anderen, dass es einfach so nicht stimmt
und zweitens hieße das im Umkehrschluss:
Du hättest Dich "nur" ausgewogen ernähren und ausreichend bewegen zu brauchen, dann hättest Du keine gefährliche OP über Dich ergehen lassen müssen.
Warum bist Du dann den Weg mit der OP gegangen???
Stadtmadl
08.12.2007, 14:26
Nur ein Beispiel früher ging ich durchs Kaufhaus mit vollen Händen, jeder lies die Tür fallen und wenn es vor meiner Nase war. Heute passiert mir das kaum noch, mir begegnen immer mehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Woran mag das liegen? Ich bin doch innerlich der selbe Mensch!
Das liegt an Deiner Ausstrahlung, nicht an Deinem Aussehen. Wenn Du vorher geduckt und in der Hoffnung, dass Dich bloß keiner bemerkt, durch die Welt geschlichen bist, dann war es wahrscheinlich wirklich schwierig, Dich zu sehen. Durch Deine Abnahme hast Du offenbar an Selbstbewusstsein gewonnen, gehst freundlicher und offener auf die Menschen zu und schon reagieren sie entsprechend. Das ist toll - aber das geht mit jedem Gewicht.
Wer sich ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt hat keine Essstörung und somit auch kein Problem mit Übergewicht.
Und ich denke, auch hier ziehst Du die falschen Schlüsse. Hohes Übergewicht stammt i.d.R. entweder von einer Krankheit oder eben von einer psychischen Störung, also einer Essstörung. Das bestreitet hier (fast) keiner. Und natürlich ist hohes Übergewicht irgendwie lästig (da gibt es viele Threads, von den Unterhosen zu den Gartenstühlen, immer braucht man irgendwas besonderes, weil die "Norm" nicht erkennen will, dass sie schon längst überholt wurde). Aber auch hohes Übergewicht führt bei ausreichender Beweung und ausgewogener Ernährung keineswegs automatisch zu den von Dir geschilderten Krankheiten, genausowenig, wie bei schlanken Menschen, die wiederum dieselben Krankheiten bekommen, wenn sie sich ihrerseits nur von Fastfood und Fertigprodukten ernähren und bestenfalls den Bierhumpen stemmen.
Klar, Dir hat die OP sehr geholfen und nun willst Du Deine Ideen und vor allem die von Dir gesehen Vorteile anderen nahebringen. Dafür waren das jetzt einfach nur keine guten Beispiele.
Sonnenkuss
08.12.2007, 14:29
Weißte toni, ich hab gerade überlegt, dass es wohl irgendwo eine OP-Technik geben muss, wo der unverantwortliche Arzt den armen Dicken nicht nur einen Bypass reinwurstelt oder ein Magenband, sondern denen auch noch den Rest Anstand und flüssige Intelligenz gleich als Zugabe mit rausschnippelt.
Warum sollte es mich als Dicke "besonders" interessieren, wenn ein Mensch so verzweifelt ist, mit sich unzufrieden und unausgeglichen, dass er sich die AC als letzten Rettungsanker sucht? Warum schreiben die Leute das nicht ins "Geflügelzüchterforum", da gibt´s mindestens genausoviele Dicke.
Hier ist ein Forum zur Akzeptanz des Übergewichts, also absolute Themenverfehlung.
Wir haben hier Dicke, die sich operieren haben lassen, aber die tragen das nicht als Fahne der "Wir sind die Besseren" vor sich her und deshalb kann man da auch mal völlig normal drüber reden und kontrovers diskutieren.
Aber doch nicht auf dem Niveau wie es diese Neuanmeldung gleich im dritten Beitrag krachen lässt.
Das hat was mit Anstand und Umgang mit Menschen zu tun, der ihr anscheinend vorher schon abging oder eben mit rausoperiert wurde.
Ich tendiere zu einer Verschwörungstheorie der Adipositas-Chirurgen, die machen das als Zugabe zur AC um uns einigermaßen glücklich und zufriedenen Dicken zu ärgern und neue Kunden zu werben -*fies das*!
Brockenhexe
08.12.2007, 14:39
Ich tendiere zu einer Verschwörungstheorie der Adipositas-Chirurgen, die machen das als Zugabe zur AC um uns einigermaßen glücklich und zufriedenen Dicken zu ärgern und neue Kunden zu werben -*fies das*!
:applaus::applaus::applaus::ap plaus::applaus::applaus::appla us::applaus:
Gruß aus Dortmund
Die Brockenhexe
Ich tendiere zu einer Verschwörungstheorie der Adipositas-Chirurgen, die machen das als Zugabe zur AC um uns einigermaßen glücklich und zufriedenen Dicken zu ärgern und neue Kunden zu werben -*fies das*!
Aber es klappt ja "leider" gar nicht!:baeh:
Sollte man denen nicht freundlicherweise ein Nachricht zu kommen lassen, damit die sich diese unnütze Arbeit sparen?:holy:
Ich möchte diese Diskussion, die jetzt zum Teil unsachlich ausfällt:
Ich zitiere stübbken (http://das-dicke-forum.de/forum/member.php?u=79): Vielleicht, weil Deine Mitmenschen jetzt den Eindruck haben, dass Du vor Entkräftung gleich zusammenbrichst?
mit folgenden Sätzen für mich beenden:
1. der gesundheitliche Aspekt steht für mich unumstritten im Vordergrund siehe Ärztliche Studien z.B Freyburg
2. auch der optische Eindruck ist ein wesentlicher Faktor – der nicht
wegzudiskutieren ist
3. Jeder ist seines Glückes Schmid und wer glaubt mit hohem Übergewicht gesund und zufrieden zu sein dem sei das auch uneingeschränkt belassen.
Ich bin weit davon entfernt irgendjemand meine Meinung überstülpen zu wollen.
Dabei sprach ich nie von einem BMI von 33 (Stübbken) sondern über einen bei 40 und höher liegend. Mein BMI liegt im Moment bei 28 und das ist weit von der oben zitierten Entkräftung entfernt und ich hoffe, dass es mir gelingt diesen weiter in den Normalbereich, der zwischen 20 bis 25 liegt, zu senken. Ich hatte auch nicht davon gesprochen zum Hungerhagen zu tentieren.
Aber wie gesagt ich finde die vielen unterschiedlichen Meinungen höchst interessant und respektiere diese und hoffe ebenso auf euren Respekt vor meiner Meinung und eure Akzeptanz.
Bine
Ich bin weit davon entfernt irgendjemand meine Meinung überstülpen zu wollen.
womit elegant die Antwort auf die Frage " was willst Du ausgerechnet mit dieser Meinung hier in diesem Forum" vermieden wird.
Aber wie gesagt ich finde die vielen unterschiedlichen Meinungen höchst interessant und respektiere diese und hoffe ebenso auf euren Respekt vor meiner Meinung und eure Akzeptanz.
für was alles man das Wörtchen "Akzeptanz" missbrauchen kann
Hier wird von Respekt geschrieben und zeigt dann demonstrativ, dass einem die Regeln eines Forum total egal sind.
toni
Lovely Rita
08.12.2007, 16:55
Ich möchte diese Diskussion, die jetzt zum Teil unsachlich ausfällt:
Ich zitiere stübbken (http://das-dicke-forum.de/forum/member.php?u=79): Vielleicht, weil Deine Mitmenschen jetzt den Eindruck haben, dass Du vor Entkräftung gleich zusammenbrichst?
mit folgenden Sätzen für mich beenden:
1. der gesundheitliche Aspekt steht für mich unumstritten im Vordergrund siehe Ärztliche Studien z.B Freyburg
2. auch der optische Eindruck ist ein wesentlicher Faktor – der nicht
wegzudiskutieren ist
3. Jeder ist seines Glückes Schmid und wer glaubt mit hohem Übergewicht gesund und zufrieden zu sein dem sei das auch uneingeschränkt belassen.
Ich bin weit davon entfernt irgendjemand meine Meinung überstülpen zu wollen.
Dabei sprach ich nie von einem BMI von 33 (Stübbken) sondern über einen bei 40 und höher liegend. Mein BMI liegt im Moment bei 28 und das ist weit von der oben zitierten Entkräftung entfernt und ich hoffe, dass es mir gelingt diesen weiter in den Normalbereich, der zwischen 20 bis 25 liegt, zu senken. Ich hatte auch nicht davon gesprochen zum Hungerhagen zu tentieren.
Aber wie gesagt ich finde die vielen unterschiedlichen Meinungen höchst interessant und respektiere diese und hoffe ebenso auf euren Respekt vor meiner Meinung und eure Akzeptanz.
Bine
aus meiner sicht darfst du dich jetzt gerne brausen gehen mit deiner oberschlauen tonalität. ist dein leben so sinnentleert, dass du - obwohl jetzt doch alles super ist - in ein klar definiertes forum gehen musst? geh doch lieber ins einkaufszentrum und lass türen für dich öffnen. oder beschäftige dich mit deiner rechtschreibung, schreib ein diätbuch ab. bevor der "schmid" kommt und du doch noch zum "hungerhagen tentierst".
Hallo Toni,
warum so bissig - mir sind die Regeln des Forums nicht egal - aber die Frage war doch: Ist man mit OP glücklicher? Und das allein war mein Einstieg in das Forum.
Sabine
sombra_blanca
08.12.2007, 17:04
womit elegant die Antwort auf die Frage " was willst Du ausgerechnet mit dieser Meinung hier in diesem Forum" vermieden wird.
toni: Hügelschäfer's Law (http://www.bruhaha.de/laws.html) lässt grüßen...
Dralle Deern
08.12.2007, 17:06
warum so bissig - mir sind die Regeln des Forums nicht egal - aber ...Wer eine Aussage mit einem "aber" fortsetzt, hebt diese Aussage in aller Regel auf.
...die Frage war doch: Ist man mit OP glücklicher? Und das allein war mein Einstieg in das Forum. Siehst Du und andere, die in dieses Forum kommen, sehen erstmal in dieses Unterforum (http://das-dicke-forum.de/forum/forumdisplay.php?f=8), um sich dann im dort oben festgemachten Begrüßungsthread den anderen Usern kurz vorzustellen. Aber jeder halt so, wie er mag, nicht? :cool2: Vorgestellt hast Du Dich hier ja nun auch ...
stübbken
08.12.2007, 17:07
.... oder beschäftige dich mit deiner rechtschreibung, schreib ein diätbuch ab. bevor der "schmid" kommt und du doch noch zum "hungerhagen tentierst".
Was natürlich de facto ein Beweis für die von Soku aufgestellte Hypothese ist, dass die Chrirurgen sich bei der AC nicht auf die Amputation der Organe beschränken!
Neue Hypothese, die ich zur Diskussion stelle:
Laut Bine entscheidet der BMI über die Qualität eines Lächelns: mit mehr als 40 wirkungslos, bei 33 gelegentlich wirksam, bei 28 ? Bingo!
Danach darf unterstellt werden, dass sich die Mitmenschen bei einer Person, die eindeutig nicht zum Übergewicht tendiert (kleiner 25) reihenweise anbetend in den Straßendreck werfen, bevor sie ihr die Taschen abnehmen und sie und dieselbigen tragen....
stübbken*
Ps. Könnt Ihr auch dem Grinsen eines Totenschädels nicht widerstehen?
Angeregt durch die Aussage in diesem Thread hab ich vorhin bei meiner Einkaufstour mal genau aufgepasst:
es wurde mir keine Tür direkt vor der Nase zugeknallt
die Leute sind nicht vor mir zurückgeschreckt
sie haben mich freundlich angelächelt wenn ich das auch tat bzw sich eine Gelegenheit ergab
sie haben höflich und freundlich gesprochen wenn sich ein Wortwechsel ergab
und das alles mit einem BMI von über 40 :eek:
ok ok, ich gebe es zu: niemand hat sich darum gerissen mir meine Taschen zu tragen.................... :mad:
Bine:
2. auch der optische Eindruck ist ein wesentlicher Faktor – der nicht
wegzudiskutieren ist
Alle die Menschen, die freundlich, nett, aufgeschlossen, lustig, ehrlich..... und so weiter, sind, machen für mich einen sehr sehr netten optischen Eindruck.
Menschen, die negativ herüber kommen, machen ihn nicht und beides hat nicht im entferntesten mit ihrem Gewicht zu tun, sondern lediglich mit ihrer Art.
Wenn Du solche Sätze schreibst:
weiß, dass sich kein Dicker - und dabei rede ich nicht von ein wenig Übergewicht, sondern von massivem Übergewicht also von morbider Adipositas - richtig wohlfühlt.
dann tu doch nicht so, als würdest Du uns hier respektieren.
DU weißt gar nichts über mich, über meine Gefühle, über meinen Leidensweg.
Wenn man also keine Ahnung hat:
Einfach mal die Fresse halten!
ok ok, ich gebe es zu: niemand hat sich darum gerissen mir meine Taschen zu tragen.................... :mad:
Siehst du Madita, daran solltest du noch arbeiten.
Esse für die nächsten paar Jahre mal schön immer lecker Salat ohne Dressing, dann sehen wir mal weiter.
Vieleicht wird dir ab einem BMI von, sagen wir mal 7, sogar angeboten das dich jemand trägt.
Man weiß es nicht.:holy:
Sonnenkuss
08.12.2007, 18:19
Siehst du Madita [...] vielleicht wird dir ab einem BMI von, sagen wir mal 7, sogar angeboten das dich jemand trägt.
Man weiß es nicht.:holy:
Mit BMI 7 braucht man sie nur noch mit dem Laubsauger vor sich her zu treiben *das macht Spahahahaß*! :daumen:
Stadtmadl
08.12.2007, 18:24
ok ok, ich gebe es zu: niemand hat sich darum gerissen mir meine Taschen zu tragen.................... :mad:
Aber das kann werden. Mir wurde in letzter Zeit derart häufig Hilfe angeboten, dass ich mich schon gefragt habe, was mit mir los ist? Habe befürchtet, endgültig wie eine alte Frau auszusehen, aber wie man sieht, ist das alles eine Frage der Interpretation, denn Bine hätte es wohl als Kompliment für ihre Figur betrachet. Vielleicht sollte ich mir die Männer genauer ansehen? :-D
Ich habe den Nachmittag damit verbracht, mit einer lieben Freundin aus diesem Forum nebst Begleitung völlig unausgewogene Dinge in mich hineinzuschaufeln und mich gar nicht zu bewegen. Wahrscheinlich bin ich jetzt deshalb auch so wahnsinnig glücklich, dass ich solchen unglaublichen Stuss wie Wer sich ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt hat keine Essstörung und somit auch kein Problem mit Übergewicht (wer findet mindestens zwei haarsträubende sachliche Fehler in dieser kurzen Aussage?) erst jetzt lesen muss, wo meine wunderbaren Mitstreiterinnen dir schonmal ziemlich klar gemacht haben, was sie von deinem Wortmüll halten.
Wie man deinen Aussagen klar entnehmen kann, verfügst du noch nicht mal über Halbwissen. Mehr so eine Art ... aus der Boulevardpresse zusammengeklaubte Spurenelemente?
Du glaubst, ich weiß nicht, was eine ordentliche Recherche ist?
Na träumensemalweiter. :mad:
Ansonsten bin ich wirklich froh, wenn du deine Ankündigung Ich möchte diese Diskussion ... für mich beenden möglichst sehr zeitnah wahrmachst. Leute wie du stehlen uns wertvolle Zeit unseres glücklichen Lebens. Noch besser wäre es natürlich gewesen, du wärest gar nicht hier aufgetaucht, um die doofen Dicken, die sich nur ständig in die eigene Tasche lügen, mal so richtig aufzumischen.
@ SoKu: Die Idee mit dem Laubsauger dagegen hat was richtig Spaßiges.
You made my day. :hihi:
Lovely Rita
08.12.2007, 19:11
@ SoKu: Die Idee mit dem Laubsauger dagegen hat was richtig Spaßiges.
You made my day. :hihi:
ja, meinen auch.
wobei mania wunderbar vorgelegt und soku wunderbar verwandelt hat.
Sonnenkuss
08.12.2007, 19:24
Ja, die Mania und ich sind ein Team... aber wir haben ein Problem:
Wir passen nicht nebeneinander in den Porsche *steinewechkick*. :(
Ja, die Mania und ich sind ein Team... aber wir haben ein Problem:
Wir passen nicht nebeneinander in den Porsche *steinewechkick*. :(
Das stimmt gar nich...
...frag doch erst mal nach bevor du so Sachen behaupten tust.
Da passen wir locker nebeneinander rein. Und wenn wir uns ein bischen bemühen passt die auf einen BMI von 7 geschrumpfte Madita sogar noch dazwischen. Wir müssen dann nur das Gebläse ausmachen.;)
Wir müssen dann nur das Gebläse ausmachen.;)
:lol::lol::lol:
Ja, die Mania und ich sind ein Team... aber wir haben ein Problem:
Wir passen nicht nebeneinander in den Porsche *steinewechkick*. :(
Und übereinander sieht nicht gut aus!:(
(Also, isch meinö uckebackö, oui?)
Und übereinander sieht nicht gut aus!:(
(Also, isch meinö uckebackö, oui?)
Also...
...die Soku und ich, da kannste machen was du willst, wir sehen immer gut aus.
Ganz egal wie du uns stapelst da verändert sich nix anne Schönheit.
:girl:
Also...
...die Soku und ich, da kannste machen was du willst, wir sehen immer gut aus.
Ganz egal wie du uns stapelst da verändert sich nix anne Schönheit.
:girl:
Da haste nu auch wieder recht!
Einen schönen Menschen entstellt nix!:girl:
letze woche hatte ich eine fortbildung betreffend patiententransfer und rückenschonendes arbeiten. ich arbeite in der mobilen altenbetreuung. das durchschnittsalter unserer klientell ist 83 jahre.
viele kolleginnen berichteten von folgendem problem.
wir bekommen "laut richtlinie" bei schwergewichtigen, oder spastischen oder sonstwie "unhandlichen" klienten, eine zweite helferin oder einen zivi dazu. das funktioniert aber nicht, was sich natürlich negativ auf unerse gesundheit auswirkt.
:eek: weil, es gibt mehr alte, die gut über 100kg wiegen!
also freunde, wenn ihr angst vor dem greisentum habt, unausgewogen essen und extremfaulheit schützt vor alter nicht, kauft euch lieber ein motorrad.
......grad ne Phase hätte, in der ich ganz genau aufpassen muß, was ich schreibe, da ich sonst wirklich Ärger bekomme, würde ich ja was zu Bines Aussagen schreiben.:genervt:
Nun, so ist es besser wenn ich einfach schreibe:
Ich will auch Porsche fahren!!! :flenn:
Also bisher hatte ich von Dicken keine schlechte Meinung, schon weil ich zu ihnen gehörte und die Probleme kenne und gut verstehe aber was ihr hier an Unsachlichkeiten vom Stapel lasst ist doch Haarsträubend. Dabei braucht ihr euch nicht über die Gesellschaft wundern, denn ihr tut alles für euer „gutes Image“! Schade, denn meine Äußerungen waren durchaus positiv und ehrlich gemeint. Sie waren ein Beitrag zu dem angegebenen Thema und ich habe nicht gedacht auf gelinde gesagt, Menschen ohne Toleranz, die sich selbst etwas vormachen und andere niedermachen, die nicht bedingungslos ihre Meinung teilen, um sich selbst zu stärken. Das vermittelt mir doch den Eindruck von "Dicken", die alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt und nicht passt.
Ich bedauere das sehr. Wir kennen uns nicht und ich hätte euch gern kennen gelernt aber ich verstehe, dass ihr da keinen Wert drauf legt, weil ihr nicht akzeptieren könnt, dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpft und sich über den Erfolg freut.
Bine
stübbken
08.12.2007, 21:30
:bruell:Also bisher hatte ich von Dicken keine schlechte Meinung, schon weil ich zu ihnen gehörte und die Probleme kenne und gut verstehe aber was ihr hier an Unsachlichkeiten vom Stapel lasst ist doch Haarsträubend. Dabei braucht ihr euch nicht über die Gesellschaft wundern, denn ihr tut alles für euer „gutes Image“! Schade, denn meine Äußerungen waren durchaus positiv und ehrlich gemeint. Sie waren ein Beitrag zu dem angegebenen Thema und ich habe nicht gedacht auf gelinde gesagt, Menschen ohne Toleranz, die sich selbst etwas vormachen und andere niedermachen, die nicht bedingungslos ihre Meinung teilen, um sich selbst zu stärken. Das vermittelt mir doch den Eindruck von "Dicken", die alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt und nicht passt.
Ich bedauere das sehr. Wir kennen uns nicht und ich hätte euch gern kennen gelernt aber ich verstehe, dass ihr da keinen Wert drauf legt, weil ihr nicht akzeptieren könnt, dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpft und sich über den Erfolg freut.
Bine
:bruell::bruell::bruell:
stübbken
Dralle Deern
08.12.2007, 21:34
... aber ich verstehe, dass ihr da keinen Wert drauf legt, weil ihr nicht akzeptieren könnt, dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpft und sich über den Erfolg freut.Es ist doch schon echt witzig. Jedesmal, wenn jemand wie Du hier her kommt, werden wir mit "Vorwürfen" überschüttet (Ihr könnt ja nicht glücklich sein / wer sich gesund ernährt und bewegt, wird nie dick / http://i73.photobucket.com/albums/i227/wls03/B_/blah.gif), wenn wir unsere Sicht der Dinge darlegen, kommt immer dieselbe Leier: wir fügen uns unserem Schicksal und Abnehmen bedeutet Erfolg.
Kapiert es doch endlich einmal:
Nicht jeder Dicke hat ein verkorkstes Leben!
Erfolg definiert sich nicht über die Zahl auf der Waage / die Höhe des BMI / die Kleidergröße!
Dicksein ist kein Schicksal!
Schlanksein löst keine Probleme!
*himmelherrgottnochmal* :schrei2:
Dralle Deern
08.12.2007, 21:35
Ansonsten schließe ich mich stübbken an :cool2: :baeh2:
*Hach* und ich finde, meine Signatur passt wir ArFaust aufs Auge :nails:
@ Nette, versuch doch mal, ich geh auch mal grad mir was zu trinken holen .....
Stadtmadl
08.12.2007, 21:36
Also bisher hatte ich von Dicken keine schlechte Meinung, schon weil ich zu ihnen gehörte und die Probleme kenne und gut verstehe aber was ihr hier an Unsachlichkeiten vom Stapel lasst ist doch Haarsträubend. Dabei braucht ihr euch nicht über die Gesellschaft wundern, denn ihr tut alles für euer „gutes Image“! Schade, denn meine Äußerungen waren durchaus positiv und ehrlich gemeint. Sie waren ein Beitrag zu dem angegebenen Thema und ich habe nicht gedacht auf gelinde gesagt, Menschen ohne Toleranz, die sich selbst etwas vormachen und andere niedermachen, die nicht bedingungslos ihre Meinung teilen, um sich selbst zu stärken. Das vermittelt mir doch den Eindruck von "Dicken", die alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt und nicht passt.
Ich bedauere das sehr. Wir kennen uns nicht und ich hätte euch gern kennen gelernt aber ich verstehe, dass ihr da keinen Wert drauf legt, weil ihr nicht akzeptieren könnt, dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpft und sich über den Erfolg freut.
Bine
Einerseits würde ich ja gern antworten. Aber an dem, was Du hier schreibst ist absolut jeder einzelne Satz falsch. Das dauert mir jetzt zu lange, es ist schließlich Samstagabend und ich hab so viel unterhaltsamere Alternativen.
Aber vielleicht die Punkte, die mich am meisten nerven: Du bedauerst gar nichts. Du wolltest auch nicht uns kennenlernen, sondern Dich produzieren. Und weil Du auch keine wirklichen Argumente hast oder Dich ernsthaft auseinandersetzen möchtest, kommt jetzt diese weinerliche Anklage und danach verlässt Du empört die "unmöglichen Dicken".
Es ist toll, dass Du Dich figurmäßig Deinem Ideal näherst. Dann nimm jetzt bitte Dein zweites, dringendes Projekt in Angriff und werd' erwachsen.
*tieflufthol*
okay, wenns wirklich ernst gemeint war, dann will ich mal ernst gemeint antworten und dabei die Aussage eines Arztes anbringen, die er während einer Angiographie an meiner Person gemacht hat.
Ich leide an Bluthochdruck und wurde deswegen auf den Kopf gestellt. Ja, es gibt in der Tat Ärzte, die Übergewicht und Bluthochdruck nicht automatisch verbinden sondern erstmal nach einer anderen wirklichen Ursache suchen.
Der Arzt, der also dieses Loch in meine Beinvene (oder wars die Arterie?) piekste und mir dann dieses Dingens einführte, über das dann Kontrastmittel in meine Blutbahn gepumpt wurde, war mitte vierzig, sehr schlank und sportlich und wir hatten während des Eingriffs eine sehr nette Unterhaltung. Er litt übrigens auch an Bluthochdruck, er hatte ihn geerbt und meinte, davor sei niemand sicher. Jeden könne es erwischen, dick, dünn, groß und klein. Er vertrat übrigens die Ansicht, die wir hier in diesem Forum vertreten: Die Chance auf Gesundheit ist höher, wenn man sich für sich selbst ausgewogen ernährt und ausreichend bewegt. Aber selbst dann gibts immer noch genügend andere Krankheiten, die einem das Leben schwer machen und mit den typischen "das kriegste wenn Du dick bist"-Krankheiten nichts im geringsten zu tun haben.
Das war ein Arzt, der das gesagt hat. Mein Kardiologe vertritt übrigens dieselbe Meinung!
Warum tauchen dann also immer wieder irgendwelche Studien auf, die belegen wollen, wie gefährlich Dicksein ist?
Wie Martina schon schrieb: AC ist vorrangig Symptombekämpfung! An der Ursache für das Übergewicht ändert sie gar nichts!
Jeder muss für sich selbst entscheiden, welchen Weg er gehen will. Gesundheit ist für mich - grad in den letzten Monaten - ein sehr wichtiges Thema geworden. Und ganz ehrlich? Meine wahren Probleme habe ich ganz woanders, als darin, dass ich nicht Kleidergröße 36 passe, sondern 46 tragen muss.
Und nachdem ich grad festgestellt habe, dass sich Apfelsaft mit überbackenem Gemüse und Putenbrust nicht so verträgt, Schatzi schon in der Heia liegt, weil er 3:15 Uhr in die Arbeit muss, eine DVD mit den GilmoreGirls läuft, werd ich jetzt den Prosecco köpfen und vor mich hin schlürfen.
Dralle Deern
08.12.2007, 21:44
...werd ich jetzt den Prosecco köpfen und vor mich hin schlürfen.Gute Idee, ich hätt auch noch n Fläschchen Sekt im Kühli *holengehundNetteschreibenlass *
http://i73.photobucket.com/albums/i227/wls03/3D/skelett.gif
Hallo NA_ICH,
ja, was du sagst finde ich völlig richtig und ich kann dich nur beglückwünschen, dass du einen Arzt gefunden hast, der sich die Mühe gemacht hat eine Ursache für deine Erkrankung trotz Übergewicht zu finden. Es ist auch richtig, dass es viele andere Krankheiten gibt und das unter Umständen auch dünne Bluthochruck und ähnliche Krankheiten haben. Auch ich finde es auf keinen Fall gut, dass dicke Menschen sehr oft abgestempelt werden und beim Arzt alles mit der lapidaren Aussage: Nehmen Sie erst mal ab, dann kommt auch das in Ordnung! abgetan wird.
Natürlich haben nicht nur Dicke Menschen Krankheiten und Probleme sondern auch Dünne und eine Abnahme beseitigt nicht die psychischen Probleme, durch die oft Übergewicht erst entsteht. Dennoch ist Übergewicht eine Volkskrankheit, die zur Verstärkung der
Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufschäden, Gelenkerkrankungen und Zucker führt. Bei Kindern kommt das Problem noch stärker zum Tragen als bei Erwachsenen. Nicht umsonst wenden die Krankenkassen viel Geld auf um Präventions-Kurse (http://www.mhplus.de/praeventions_kurse.html) wie Aqagymnastik, Walking usw. anzubieten.
Zitat: Wie Martina schon schrieb: AC ist vorrangig Symptombekämpfung! An der Ursache für das Übergewicht ändert sie gar nichts!
Auch diese Aussage kann ich nur unterstützen und für richtig erklären. Deshalb ist es wichtig nicht nur einen operativen Eingriff vornehmen zu lassen sondern auch an der Bewältigung der eigentlichen Probleme zu arbeiten.
Es ist nur so, dass ab einem bestimmten BMI kaum noch ein Mensch ohne Hilfe aus eigener Kraft aus dem Teufelskreis heraus kommt. Denn das hohe Übergewicht ist ja nicht von heute auf morgen entstanden sondern hat sich durch Diäten und Abnahme-Versuche immer ein wenig, am Anfang fast unmerklich, gesteigert. Die meisten haben doch unzählige erfolglose Diäten hinter sich, die den Grundumsatz soweit heruntergefahren haben, dass selbst durch die gesündeste und ausgewogenste Ernährung der Erfolg fraglich bleibt.
Ich jedenfalls hätte die Abnahme nicht aus eigener Kraft geschafft und bin froh, dass es diese Krüge gibt, denn mehr als eine Solche ist es nicht – so verstehe ich das für mein Leben.
Bine
Und was ist in den Krügen drin?
Weißt du, es nervt einfach ungemein, wenn solche Leute wie du sich anmelden und gleich ihre Weisheiten usw. vom Stapel lassen.
Wie wäre es, wenn du die diversen Threads zum Thema AC, welches ja hier dein Hauptanliegen zu sein scheint, durchliest und erst dann zum Schreiben anfängst.
Wir hatten die Diskussion schon so oft und dieses Forum verfügt über eine gute Suchfunktion.
Werde operiert glücklich, ist doch schön für dich, aber missioniere bei Leuten, die missioniert werden wollen.
Stadtmadl
08.12.2007, 22:54
Ich jedenfalls hätte die Abnahme nicht aus eigener Kraft geschafft und bin froh, dass es diese Krüge gibt, denn mehr als eine Solche ist es nicht – so verstehe ich das für mein Leben.
O.k., aber ich denke, das ist ja nun genau der Punkt, es geht hier im Forum nicht darum, ob und wie man es schafft, abzunehmen, sondern wie man es schafft, mit seinem Gewicht gut und glücklich zu leben.
Und deswegen meine Lieblingsfrage: Warum ist denn diese Abnahme so wahnsinnig wichtig, dass sich dafür alles lohnt? Was ist so toll an dem Weg, den Du jetzt mithilfe Deiner "Krücke" einschlagen konntest? Was hast Du, was wir angeblich nicht haben?
Ich bedauere das sehr. Wir kennen uns nicht und ich hätte euch gern kennen gelernt aber ich verstehe, dass ihr da keinen Wert drauf legt, weil ihr nicht akzeptieren könnt, dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpft und sich über den Erfolg freut.
Und was ist der Kampf, den Du gekämpft hast, den wir jedoch nicht kämpfen wollen???
Die OP?
Dennoch ist Übergewicht eine Volkskrankheit, die zur Verstärkung der
Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufschäden, Gelenkerkrankungen und Zucker führt.
Liebe Bine, diese Aussage von wegen Volkskrankheit ist nicht korrekt! Es gibt keine Volkskrankheit! Übergewicht führt nicht zwingend zu den von Dir genannten Erkrankungen! Übergewicht ist nur ein Faktor von vielen und es ist natürlich leichter, diesem Faktor mehr Beachtung zu schenken, weil er sichtbar ist und offenbar auch einfacher zu behandeln, indem man den Menschen einfach etwas wegschneidet, umlegt oder was weiß ich. Übrigens, ein weiterer wichtiger Ansatz war mal - den brachte meine WeightWatcherssüchtige Ex-Gynäkologin: Ist doch klar, dass Ihr Blutdruck erhöht ist. Sie haben auch mehr auf den Rippen, da muss das Herz viel kräftiger pumpen um das Blut überall hinzubringen. Inwieweit das medizinisch korrekt ist, kann ich leider nicht sagen, aber es könnte erklären, warum ich in letzter Zeit bei einem für andere normalen Blutdruck grundsätzlich Schwindelanfälle kriege. Aber dieser Baustelle widme ich mich erst im neuen Jahr.
Bei Kindern kommt das Problem noch stärker zum Tragen als bei Erwachsenen. Nicht umsonst wenden die Krankenkassen viel Geld auf um Präventions-Kurse (http://www.mhplus.de/praeventions_kurse.html) wie Aqagymnastik, Walking usw. anzubieten.
So gut, wie es ist, Kinder zur Bewegung zu animieren, bekämpft es doch nicht die Ursache für deren Übergewicht.
PS: Vor 2 Wochen war ich bei meiner Gyn wegen der ausstehenden OP und stellt Euch vor, da war VOR der Untersuchung mein Blutdruck bei für mich untypischen 110 zu 70. So einen Blutdruck hatte ich NIE und das schon gar nicht beim ARZT!
Sollte meine Hashi-behandlung nun doch langsam Erfolge zeigen??????
Engelchen
08.12.2007, 23:13
Auch ich finde es auf keinen Fall gut, dass dicke Menschen sehr oft abgestempelt werden und beim Arzt alles mit der lapidaren Aussage: Nehmen Sie erst mal ab, dann kommt auch das in Ordnung! abgetan wird.
...
Dennoch ist Übergewicht eine Volkskrankheit, die zur Verstärkung der
Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufschäden, Gelenkerkrankungen und Zucker führt.
Also, ich bin von Kindesbeinen an dick!
Ich bin jetzt 50 Jahre alt, hatte immer mehr oder weniger Übergewicht.
Noch nie hat ein Arzt zu mir gesagt, ich solle doch mal abnehmen.
Ich habe weder Bluthochdruck, einen Herz-Kreislaufschaden, Gelenkerkrankungen noch Diabetes.
Ich erfreue mich meiner Gesundheit, habe einen liebevollen Partner, der mich liebt so wie ich bin, die meisten Menschen sind überaus freundlich zu mir und die, die es nicht sind, haben halt einen schlechten Tag oder denen spiegele ich ihre Ängste vorm Dickwerden. Ist aber deren Problem und nicht meins. :biggrins:
Liebe Grüße
Engelchen
diese Aussage von wegen Volkskrankheit ist nicht korrekt! Es gibt keine Volkskrankheit!
Diese Aussage kann ich leider nicht unterschreiben aber ansonsten gebe ich dir völlig recht.
Ich wünsche dir für das kommende Jahr alles Gute und vor allem, dass der Arzt die Ursache für deine jetzt noch bestehenden Problem findet und behandeln kann.
"So gut, wie es ist, Kinder zur Bewegung zu animieren, bekämpft es doch nicht die Ursache für deren Übergewicht."
Das finde ich zum Teil schon richtig. Dennoch ist es doch heute so, dass viele Kinder kaum noch zum Spielen raus kommen sondern viele Stunden vor dem PC oder der Klotze mit Chips und Co. sitzen, warum auch immer - die einen werden überbehütet und die anderen vernachlässigt. Aufgrund von Zeitmangel mancher Eltern, da ja heute oft beide Elternteile berufstätig sein müssen, wird sich oft von Fastfood oder ähnlicher ungesunder Nahrung ernährt. In den Schulen fallen die Sportstunden aus, weil es keine Lehrer gibt usw.
Aber das ist auch ein gesellschaftliches Problem und wohl noch komplexer und nicht ganz so einfach zu klären.
Bine
Stadtmadl
08.12.2007, 23:36
Das finde ich zum Teil schon richtig.
Nur bringt es nichts, wie man hier (http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=4182) nachlesen kann.
O.k., aber ich denke, das ist ja nun genau der Punkt, es geht hier im Forum nicht darum, ob und wie man es schafft, abzunehmen, sondern wie man es schafft, mit seinem Gewicht gut und glücklich zu leben.
Und deswegen meine Lieblingsfrage: Warum ist denn diese Abnahme so wahnsinnig wichtig, dass sich dafür alles lohnt? Was ist so toll an dem Weg, den Du jetzt mithilfe Deiner "Krücke" einschlagen konntest? Was hast Du, was wir angeblich nicht haben?
Hallo Stadtmadel, ich habe verstanden worum es in diesem Forum geht und halte das auch für gut. Es freut mich für dich, dass du gesund bist und wünsche dir, dass du es bleibst. Ich glaube nicht, dass ich etwas habe was ihr nicht habt aber für mich war es wichtig abzunehmen und für mich war der Weg genau der Richtige. Das heißt aber nicht: Mein Weg muss unbedingt der richtige Weg für andere sein! Ich habe lediglich meine Erfahrung und meine Beweggründe für meine Entscheidung kund getan so wie ihr eure Gründe habt es nicht zu tun.
Ich bin froh meine Meinung über die "Dicken" revidieren zu können und festzustellen, dass ihr doch in Ordnung seit und nicht nur unsachlich diskutiert.
Bine
Engelchen - auch deine Meinung ist für mich in Ordnung.
Bine
Ich habe den Nachmittag damit verbracht, mit einer lieben Freundin aus diesem Forum nebst Begleitung völlig unausgewogene Dinge in mich hineinzuschaufeln und mich gar nicht zu bewegen.Du übertreibst!;)Dennoch ist Übergewicht eine Volkskrankheit, die zur Verstärkung der
Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislaufschäden, Gelenkerkrankungen und Zucker führt.Weißt Du, was das größte Problem der Dicken ist? Und was zumindest mir auch erklärt, warum dicke Menschen sich scharenweise der, in meinen Augen, menschenverachtenden AC hingeben? Es ist die Tatsache, dass keine andere gesellschaftliche Gruppe, die nicht der Norm entspricht, die Vorurteile gegen sie selbst so verinnerlicht hat wie die Dicken. Die Dicken sind sich selbst die größten Feinde. Und bei einem solchen Lebenskonzept sind AC-Maßnahmen nur folgerichtig.
Was Du da oben zitierst, ist, wie Sally Dir schon geschrieben hat, Halbwissen ... das fröhlich zur Gewinnmaximierung per Werbung und Pseudo-Wissenschaft zum Goldstandard erklärt wird. Die vielen Studien, die diesen Goldstandard in Frage stellen, werden gerne als bequeme Ausrede der Dicken abgetan. Ein Ziel dieser Website ist es, auch dieser Seite der Forschung Gehör zu verschaffen. Ich zitiere unsere Titelseite: Herzlich Willkommen im dicken Forum, der Website von Dicken für Dicke, die mit dem von Politik und Medien gezeichneten Bild des tumben, bewegungslosen, Hamburger mampfenden Monsters so gar nichts gemein haben.
Wir (http://das-dicke-forum.de/cms/content/blogcategory/39/74/) wagen den Gegenentwurf und sammeln Fakten zu den vielfältigen Ursachen von Adipositas, stellen Politik und Medien in Frage, sprechen über Lebensfreude (die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit), über gesunde Ernährung, die Spaß macht, Freude an Bewegung, Mut zum Anderssein und über einen realistischen Umgang mit unserem Übergewicht.
Wir leben unser Leben JETZT und nicht erst, wenn wir (vielleicht einmal) schlank sind!Wir vertreten den Standpunkt, dass jeder Mensch ganz allein entscheiden muss, was gut und was schlecht für ihn ist, womit er glücklich sein kann und womit nicht.dass nicht jeder sich einfach mit seinem Schicksal zufrieden gibt sondern kämpftUnd was bringt Dich eigentlich auf das schmale Brett, ein Dicker, der sein Leben und seine Lebensgeschichte, die aus welchen Gründen auch immer sein Übergewicht begründet, akzeptiert und damit zurecht zu kommen versucht, nicht kämpfen muss?????? Für mich zeigt diese Aussage, dass Du überhaupt nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung hast, was es bedeutet, diesen Weg zu finden.Deshalb ist es wichtig nicht nur einen operativen Eingriff vornehmen zu lassen sondern auch an der Bewältigung der eigentlichen Probleme zu arbeiten.Habe ich Dich richtig verstanden? Du bist also der Meinung, dass ich mit einer Darmoperation z.B. meine Schilddrüsenerkrankung kurieren könnte? Es ist nur so, dass ab einem bestimmten BMI kaum noch ein Mensch ohne Hilfe aus eigener Kraft aus dem Teufelskreis heraus kommt.Aus welchem Teufelskreis?
Solltest Du den zwischen Diäten, Jojo und wieder steigendem Übergewicht meinen: Da ich vor 12 Jahren meine letzte Diät gemacht habe, befinde ich mich in diesem Teufelskreis schon lange nicht mehr. Und ich habe auch nicht vor, mich wieder hinein zu begeben ... mal ganz davon abgesehen, dass ich bei Lektüre der AC-Foren auch die Stelle nicht erkennen kann, wo dieser Teufelskreis durch AC-Maßnahmen dauerhaft unterbrochen wird.
Martina, heute mit Hindernissen in den Tag gestartet, einen wunderbaren, warmen und schönen Nachmittag bei Sally verbracht, während Uwe über die Messe lief, anschließend einen prima Abend beim Griechen in Hockenheim verbracht habend, wo der Weihnachts-Beetle-Stammtisch stattfand, nun wieder glücklich zu Hause und ins Bett kuscheln gehend ... und das mit einem BMI von hoch in den 50ern
Engelchen
09.12.2007, 09:31
.....
Noch nie hat ein Arzt zu mir gesagt, ich solle doch mal abnehmen.
....
Heute morgen ist mir sogar noch der Satz eines Arzte eingefallen.
Vor 25 Jahren war ich bei ihm, weswegen weiß ich nicht mehr, es ging aber nicht ums Gewicht. Ich wog ca. 78 Kilo bei 1,68 m.
Im Laufe des Gesprächs erzählte ich ihm so nebenbei, daß ich eine Reduktionsdiät mache.
Da sagte er mir doch direkt, daß ich das doch wohl nicht brauchen würde.
Frage an alle:
Hat sich die Einstellung der Ärzte zum Thema Abnehmen eigentlich geändert in den letzten 25 Jahren oder war ich einfach noch nicht dick genug???
Eure Meinungen und Erfahrungen dazu interessieren mich.
@Bine
Es tut mir leid für dich, daß du in deinem Leidensdruck keine andere Möglichkeit für dich gefunden hast als an deinem Körper herumschnibbeln* zu lassen. Es muß sehr schlimm für dich gewesen sein, daß du dich für diese Möglichkeit entschieden hast.
Vielleicht wäre es gut für dich gewesen, dieses Forum früher kennenzulernen, vor der OP. Aber da kann man jetzt nichts mehr dran machen. Trotzdem hast du jetzt die Möglichkeit hier zu sein und deine Einstellung zu deinem Körper zu verändern, zu lernen ihn zu nehmen wie er ist, vielleicht anzufangen ihn zu lieben, so wie er ist. :)
*Ich für mich bin sehr froh darüber, daß ich bisher keinerlei Operationen an meinem Körper habe vornehmen lassen müssen.
Einen wunderschönen guten Morgen an alle:LG:
Engelchen
Frage an alle:
Hat sich die Einstellung der Ärzte zum Thema Abnehmen eigentlich geändert in den letzten 25 Jahren oder war ich einfach noch nicht dick genug???
Eure Meinungen und Erfahrungen dazu interessieren mich.Diese Frage habe ich mal aus diesem Thread hier ausgelagert. Bitte diskutiert sie hier (http://www.das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=4304) weiter.
In einem Forum der Brigitte-Community läuft gerade eine Diskussion darüber, ob es möglich ist, auch mit starkem Übergewicht einen Partner zu finden. Es ist erschreckend, mit welcher Nonchalance viele Teilnehmer der Threaderöffnerin raten, sich ein Magenband oder einen Magenbypass legen zu lassen.
Anscheinend gilt eine solche OP in der allgemeinen Wahrnehmung bei ausgeprägtem Übergewicht inzwischen ganz selbstverständlich als "Mittel der Wahl", ohne dass den Leuten klar ist, um was für einen schweren Eingriff es sich handelt. Brrrr.
Ja, natürlich - heute ist doch alles ganz selbstverständlich machbar!
Fett absaugen, Magen kleiner, Darm wegschnippeln, Busen größer, Busen kleiner, Lider rauf, Lippen dicker, Nase kleiner, Ohren an, Falten weg, Beine länger, Waden dicker, Haare hin, Haare weg ... ganz egal was die Folgen sind. Hauptsache, man muss nicht mehr mit dem verhassten Körper rumlaufen.
Und wenn das Fett weg ist, der Busen größer .....
- dann kommt alles vom Himmel gefallen: Erfolg in der Liebe, Erfolg im Beruf, Freunde ...
Mann, ist das krank.
Ich habe die Frost-Diskussion mal abgekoppelt (http://www.das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?t=4308).
Ja, natürlich - heute ist doch alles ganz selbstverständlich machbar!
Fett absaugen, Magen kleiner, Darm wegschnippeln, Busen größer, Busen kleiner, Lider rauf, Lippen dicker, Nase kleiner, Ohren an, Falten weg, Beine länger, Waden dicker, Haare hin, Haare weg ... ganz egal was die Folgen sind. Hauptsache, man muss nicht mehr mit dem verhassten Körper rumlaufen.
Und wenn das Fett weg ist, der Busen größer .....
- dann kommt alles vom Himmel gefallen: Erfolg in der Liebe, Erfolg im Beruf, Freunde ...
Mann, ist das krank.
Stimmt 100%tig!
Und wenn die Haut eines 30-jährigen Sonnenbankverrückten von einem Dermatologen getestet wird und er feststellt, das derjenige die Haut eines 60-jährigen hat, ist das auch egal, hauptsache man ist jetzt, in diesem Moment "schön" braun.
Teenys bekommen zum 16ten Geburtstag einen größeren Busen geschenkt und alles, um den retouschierten, unechten Bildern in Illustrierten, oder X-mal operierten Models zu gleichen.
simsalabine
09.12.2007, 19:06
......Und was bringt Dich eigentlich auf das schmale Brett, ein Dicker, der sein Leben und seine Lebensgeschichte, die aus welchen Gründen auch immer sein Übergewicht begründet, akzeptiert und damit zurecht zu kommen versucht, nicht kämpfen muss?????? Für mich zeigt diese Aussage, dass Du überhaupt nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung hast, was es bedeutet, diesen Weg zu finden.Habe ich Dich richtig verstanden? Du bist also der Meinung, dass ich mit einer Darmoperation z.B. meine Schilddrüsenerkrankung kurieren könnte? Aus welchem Teufelskreis?
....
Da stimme ich Martina voll zu!! Es ist ein weitaus größerer Kampf mit sich zurecht zu kommen und sich immer wieder verteidigen zu müssen, warum und wieso und weshalb.
Und auch wenn ich weiss, dass ich nichts dafür kann, führen solche Aussagen wie "Dicke bekommen Bluthochdruck und Diabetes.." dazu, dass ich mich richtig sch... fühle. Toll, danke schön:mad:
trinekater
09.12.2007, 19:51
Die Schwester meiner Schwägerin hat sich bereits vor ca. 10 Jahren ein Magenband legen lassen. Sie hat damals diese Operation nur mit knapper Not überlebt, weil handwerklich und pflegerisch leider nicht alles optimal gelaufen ist. Was sie nach der OP in all den Jahren abgenommen hat ist kaum der Rede wert. Sie ist allerdings eine sehr temperamentvolle und liebenswerte Frau und darum überall gerne gesehen.
Jetzt hat Sie uns gestern Abend erzählt, daß ihr Arzt vermutet es hätte sich im Ring des Magenbandes ein Tumor gebildet. Sie wird am 10. Januar operiert, das Magenband wird entfernt, höchstwahrscheinlich der ganze Magen gleich mit. Wir alle sind total erschüttert. Ich bete für sie, daß sie das alles überlebt.
Was hat also bitte dieser ganze Unfug mit dem Magenband gebracht?
Was hat also bitte dieser ganze Unfug mit dem Magenband gebracht?
nichts...und darum geht es!
Es ist Unfug! Ich drücke mal feste die Daumen im Januar, dass alles gut geht. Berichte bitte weiter, wie es ausgegangen ist. Ich hoffe, alles wird gut. Es erschüttert mich immer wieder, welches Leid manche Menschen auf sich nehmen, nur um weniger zu wiegen. Und sorry Leute, aber ich bin nach wie vor überzeugt, dass diese OPs in 99% der Fälle unnötig sind, weil sie nicht aus wirklich wichtigen Gründen gemacht werden. Genauso verhält es sich mit allen anderen SChönheitsOPs. Ich hätte auch gern ne kleinere Nase, keine Hängewangen und schon gar kein Doppelkinn.
Diesem ganzen optischen Druck wären die Menschen nicht ausgesetzt wenn unsere Medien nicht diese Oberflächlichkeit vermitteln würde, die sich in den Köpfen der Menschen festsetzt und die sie dann weiterverbreiten. Ich hasse es und es nervt mich und ich bin stolz auf jeden, der Mut zur "Hässlichkeit" beweist und zu seinen optischen "Fehlern" steht. Beides in Anführungszeichen weil es weder das eine noch das andere gibt. Jede optische Abweichung von der Norm macht uns Menschen zu dem, was wir am meisten schätzen: individuell und besonders!
Stadtmadl
09.12.2007, 21:54
Und auch wenn ich weiss, dass ich nichts dafür kann, führen solche Aussagen wie "Dicke bekommen Bluthochdruck und Diabetes.." dazu, dass ich mich richtig sch... fühle.
Und das völlig zu unrecht, denn es ist schlicht falsch! Mit Diabetes als "Schreckgespenst" liegt man mir jetzt seit 25 Jahren in den Ohren. Damals, da war ich 16 oder 17, schenkte mir meine Mutter ein Buch (in Romanform), wie man als Teenager mit Diabetes klarkommt, denn dieses Schicksal lauerte ja sozusagen hinter der nächsten Ecke auf mich. Nun habe ich 25 Jahre lang immer leicht nervös auf meine Blutwerte gewartet, immer in der Erwartung: Jetzt wird es Dich erwischen, Du bist dran, das kann nicht gut gehen ... und auch in diesem Jahr sind meine Werte wieder ausgezeichnet. Ein guter Grund, sich endlich auch vom Märchen "Dick = Diabetes" zu verabschieden.
Ein sehr guter Freund von mir hat sich im Januar einer Bypass-Operation unterzogen (dieser wohl "einfachste", ich hab jetzt den Namen nicht mehr rausgesucht). Es war für ihn wahrscheinlich die einzige Lösung sein enormes Übergewicht zu reduzieren. Er hatte mehrere andere Erkrankungen die (vielleicht?) auf das Gewicht zurückzuführen sind (Diabetes, Infarkt, Schlaganfall). Er hat wirklich alles probiert das auf andere Weise zu schaffen.
Ja nun war er total glücklich, das Gewicht ging weg "wie warme Semmeln". Die Diabetes ging in einen traumhaften Wert zurück.
Aber nach ca 9 Monaten auf einmal Schwindelanfälle massivster Art. Infolge arbeitsunfähig, stationäre Reha-Massnahme. Dort hat er das Gewicht nochmal reduziert (das wurde ihm da dringend geraten, klar, das Allheilmittel) aber die Ursache für die Kreislaufprobleme hat man nicht gefunden. Auch die Gewichtsreduktion war da nicht erfolgreich.
Ich habe keine Ahnung (er und seine Ärzte wohl auch nicht) ob das die Folge der AC ist.
Ich wünsche jedem der sich für AC entschieden hat dass es die richtige Entscheidung war und keine (Spät-)Folgen eintreten (trinekaters posting hat mich veranlasst das hier zu schreiben).
Aber ich stehe für mich dazu: jede OP birgt ein enormes Risiko. Ob die Folgen glücklich machen? KANN sein....................
simsalabine
10.12.2007, 09:52
Und das völlig zu unrecht, denn es ist schlicht falsch! Mit Diabetes als "Schreckgespenst" liegt man mir jetzt seit 25 Jahren in den Ohren. ... .
Leider bin ich nicht so gut "davon gekommen". Allerdings bin ich schon der Überzeugung, dass ich nicht schon mit Mitte 30 Diabetes bekommen hätte, wenn ich nicht dauernd irgendwelche obsukuren Diäten ausprobiert hätte, aber das ist müsig darüber nachzudenken.
Wie gesagt, obwohl ich eigentlich weiss, dass ich nicht selbst "schuld" an der Krankheit bin, hat mich Bines Pseudo-Fachwissen so richtig runtergezogen und auch wütend gemacht.
....
Jetzt hat Sie uns gestern Abend erzählt, daß ihr Arzt vermutet es hätte sich im Ring des Magenbandes ein Tumor gebildet. Sie wird am 10. Januar operiert, das Magenband wird entfernt, höchstwahrscheinlich der ganze Magen gleich mit. Wir alle sind total erschüttert. Ich bete für sie, daß sie das alles überlebt.
Was hat also bitte dieser ganze Unfug mit dem Magenband gebracht?
Auch von mir alles Gute für die OP.
Eine Freundin meines Bruders wäre auch fast gestorben bei der Magenband OP. Das Band wurde jedoch dann gleich wieder entfernt. Das ist jetzt ca. 10 Jahre her und außer einem monatelangen Krankenhausaufenthalt wegen dem sie fast ihr Geschäft verloren hätte, ist nichts dabei rausgekommen. Es ist auch fast überflüssig zu erwähnen, dass sie zwar "super" abgenommen hat, jedoch alles und noch mehr wieder draufkam. Doch das war ihr damals relativ gleichgültig. Sie wollte nur wieder gesund werden.
Zitat von Bine http://das-dicke-forum.de/forum/images/buttons/viewpost.gif (http://das-dicke-forum.de/forum/showthread.php?p=57506#post575 06)
Also bisher hatte ich von Dicken keine schlechte Meinung,...
Diese Aussage finde ich besonders haarsträubend. Eigentlich sollte man von niemanden, egal welche Statur, Hautfarbe oder sonst was eine schlechte Meinung haben. Aber, ach ja, wenn man nicht der Meinung ist, dass Dicksein schlecht ist, dann ist man intolerant!
Wie gesagt, obwohl ich eigentlich weiss, dass ich nicht selbst "schuld" an der Krankheit bin, hat mich Bines Pseudo-Fachwissen so richtig runtergezogen und auch wütend gemacht.
Genau das habe ich gemeint ...
Bitte lass dich von solchen unbewiesenen "Binsenweisheiten" auf Stammtischniveau nicht runterziehen!!
Meine Freundin hat übrigens auch mit Ende 20 Diabetes bekommen. Sie ist schlank und hat sich schon immer sehr gesund ernährt, Sport getrieben etc.
Vielleicht ... eine Veranlagung???? :rolleyes:
simsalabine
10.12.2007, 10:16
Genau das habe ich gemeint ...
Bitte lass dich von solchen unbewiesenen "Binsenweisheiten" auf Stammtischniveau nicht runterziehen!!
Ich probiere es wirklich, auch wenn es nicht immer klappt.:)
Meine Freundin hat übrigens auch mit Ende 20 Diabetes bekommen. Sie ist schlank und hat sich schon immer sehr gesund ernährt, Sport getrieben etc.
Vielleicht ... eine Veranlagung???? :rolleyes:
Bestimmt spielt die Veranlagung auch eine große Rolle dabei.
Bestimmt spielt die Veranlagung auch eine große Rolle dabei.
Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dies in dem folgenden Artikel bestätigt:
http://www.onmeda.de/krankheiten/diabetes_mellitus.html?p=5
Lovely Rita
10.12.2007, 10:49
meine magersüchtige freundin hat diabetes und eine kaputte bauchspeicheldrüse.
ich bin - auch nach zehn jahren mit teilweise weit über 130 kilo - weit davon entfernt.
und nein, bine & consorten, ich bilde mir nichts ein auf mein gewicht.
Es kommt ja auch auf den Diabetes- Typ an ;-). Nicht jeder Diabetes hat die gleichen Ursachen. Wobei man ja bei Typ 1 und bei Typ 2- Diabetes wirklich nicht wirklich sicher ist, woher dieser kommt (Ei oder Henne). Natürlich kann man den Typ2er schnell mal in eine Schublade stecken. Aber das finde ich einfach dreist.
Ok, man kann mit Ernährung und Bewegung etwas für bessere Werte tun, aber so einfach ist das auch nicht. Ich finde es Diabetikern gegenüber fast schon unmöglich, wenn einem Nicht-Diabetiker eintrichtert, wenn man nicht aufpasst, kommt der böse böse Zucker.
Bevor man mit so einer Drohung um sich herumwirft, sollte man sich über die Krankheit erst einmal informieren. Mit einer OP kann man sich den Diabetes übrigens auch nicht wegoperieren lassen.
blackygoch
15.12.2007, 13:38
Hallo alle Zusammen,
habe heute morgen auf der Arbeit den Artikel hier ganz durchgelesen und möchte meinen Senf dazu geben.
Ich kenne zwar niemanden, der diese OP gemacht hat und weiß daher auch nicht, ob man dann glücklicher ist.
Von mir weiß ich, obwohl ich seit Kind dick bin (heute ca. Gr. 48-50), dass ich mich wohler fühle, wenn ich keine Diät mache. Denn dann werde ich sehr agressiv und ungenießbar.
Wenn der Bine im Kaufhaus jemand die Tür vor der Nase zuschlägt, liegt es sicher daran, dass die Leute schnell weglaufen wollen. Wenn man so unzufrieden mit sich selber ist, strahlt man das auch nach außen aus.
Ich kenne das von unseren übergewichtigen Kunden. Ein Kundin, die mit sich nicht im Reinen ist, sieht selbst in den tollsten Klamotten sch.... aus. Ein andere, die sich so nimmt, wie sie ist, kann in einem einfachen T-Shirt toll aussehen.
Von meiner sehr schlanken Nachbarin bekomme ich immer wieder zu hören, wie gut mir meine Klamotten stehen und wie fröhlich ich rüberkomme. Ich traue mich eher mal was "Ausgeflipptes" anzuziehen, als sie. Außerdem haben wir festgestellt, dass ich viel weniger Cellulite habe, als sie.;)
Also freundlich auf die Menschen zugehen und auch mal anlachen, dann ist es egal, ob man dick oder dünn ist.
In diesem Sinne ein schönes Wochenende wünscht
Sabine
Ist man mit OP glücklicher?
Vielleicht ist man ganz einfach glücklicher, wenn man sein Glück nicht von einer einzigen Sache, - nämlich seinem Gewicht, abhängig macht...
Oder wie es Stadtmadl (in einem anderen Thread nachzulesen) durch einen genialen Freudschen Versprecher auf den Punkt gebracht hat:
Leben statt Gewicht!
Stadtmadl
18.12.2007, 20:40
Nur ein Beispiel früher ging ich durchs Kaufhaus mit vollen Händen, jeder lies die Tür fallen und wenn es vor meiner Nase war. Heute passiert mir das kaum noch.
Da reicht allerdings auch ein Friseurbesuch und gute Laune, wie ich gerade feststellen konnte. :)
Ich bin heute schon den ganzen Tag sehr gut gelaunt und war vorhin - mit erfreulichem Ergebnis - beim Friseur. Danach ging ich noch schnell ins nächste Kaufhaus, weil ich etwas besorgen wollte. Wie ich auf die Türe zugehe, sehe ich aus dem Augenwinkel, wie ein Mann schnellen Schritts ebenfalls auf dieselbe Tür zueilt. Als wir so ca. 2m davor etwa auf gleicher Höhe waren, macht er plötzlich einen Satz und stürzt zur Tür. Ich denke mir noch, na der muss es aber eilig haben, als er die Türe aufreißt und zur Seite tritt, um sie mir mit strahlendem Lächeln aufzuhalten. :)
Ich war etwas überrascht, habe aber natürlich ebenfalls freundlich gelächelt, gedankt, und bin hindurch geschritten. Oh ja. War ein sehr nettes Erlebnis. :kuss2:
Und das mit einem BMI von 39 (100kg/160 cm) und auch noch etwas ungünstig gekleidet in einem wattierten Wintermantel Marke "Michelin-Weibchen". :cool2:
Was das Gefühl, an einem schönen Tag gut auszusehen, doch alles bewirken kann. :girl:
Was wieder einmal beweist, dass eine positive Ausstrahlung eine wunderbare Sache ist!:)
Du hast freudig "gestrahlt" und das kam an!!! Ganz ohne OP, einfach durch Deine positive innere Einstellung zu Dir.
Und wieso "ungünstig gekleidet"?
Es gibt mir 100%-tiger Sicherheit genügend Menschen, die es gerade schön finden, wenn an einem Menschen etwas dran ist. Wahrscheinlich war sogar das Unterstreichen dessen, durch den wattierten Mantel genau das Richgtige!
Auf jeden Fall ein sehr schönes Erlebnis!:)
Engelchen
19.12.2007, 18:30
Es gibt mir 100%-tiger Sicherheit genügend Menschen, die es gerade schön finden, wenn an einem Menschen etwas dran ist.
Habe eben noch in einem Artikel gelesen, daß sich ein orientalischer Mann von seiner Frau hat scheiden lassen, weil sie statt 85 kg nur noch 65 kg wog. :klug1:
Hmmm....
kann nicht sagen, dass ich das gut finde.
Das Menschen unterschiedliche Geschmäcker haben, ist vollkommen normal, aber Obiges würde ich im umgekehrten Fall ätzend finden.
Ich frage mich:
Was hat der an seiner Frau geliebt??? Ofensichtlich nur die äußere Erscheinung. Auf einen solchen Mann könnte ich verzichten.
Würde er das Äußere auch lieben, wäre alles okay.
Sonnenkuss
19.12.2007, 18:47
Habe eben noch in einem Artikel gelesen, daß sich ein orientalischer Mann von seiner Frau hat scheiden lassen, weil sie statt 85 kg nur noch 65 kg wog. :klug1:
Das ist genauso Käse und Mist, wie wenn es andersrum wäre.
Einfach furchtbar!
Apropo furchtbar, was hat das Ganze jetzt mit dem "OP und gücklicher" zu tun?
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.