Karla
25.07.2005, 15:40
Hallo,
ich ziehe um. Eigentlich eine geniale Sache, auf die ich mich freue.
Ich habe nach der Scheidung entschlossen, mich auch von der gemeinsamen Wohnung zu trennen. Es gibt einfach zu viele Erinnerungen und außerdem spiegelt meine Wohung auch immer ein Stück mein Lebensgefühl wieder und es ist für mich an der Zeit, mich mit neuen Wänden - Stimmungen- zu umgeben.
Also bin ich in den letzten Wochen auf Wohnungssuche gegangen und habe nach vielen Besichtigungen endlich mein neues Zuhause gefunden. Ich kam in die Wohnung und hatte gleich das Gefühl, mich hier wohlfühlen zu können. Sie liegt im Erdgeschoss eines Altbaus, hat zwei Zimmer, eine größere Küche, ein kleines Bad und einen "Wintergarten". Außerdem ist Gartennutzung inklusive. Kurz- meine Traumwohnung.
Da war es auch nicht weiter schlimm, dass ich die Zimmer erst noch tapezieren und streichen und die Küche neu eingerichtet werden muss.
Ich habe mich also an die Planung gemacht und dabei zu meinem großen Entsetzen festgestellt, dass ich viele Sachen nicht mehr selber machen kann.
Mein letzter Umzug liegt 8 Jahre zurück. Damals war ich um etliches leichterals heute. Ich habe damals gestrichen, Teppich verlegt, Möbel aufgebaut, beim Umzug geschleppt und so weiter.
Jetzt sind viele Sachen für mich nicht mehr drin. Auf Leitern steige ich seit langem nicht mehr- sie würden zusammenbrechen. Außerdem kann ich mich nach einem Unfall nicht mehr auf meine Knie setzten. Wer montiert also meine Lampen und Gardinen, wer verlegt das Laminat und die Wandregale? Ich kann es nun nicht mehr.
Also habe ich mich auf die Suche gemacht und mir Kostenvoranschläge von Spediteuren und Handwerkern machen lassen. Da treten mir die Tränen in die Augen bei den Preisen.
Also habe ich Freunde und Familie gebeten zu helfen. Da ist mir auch Unterstützung zugesagt worden.
Trotzdem- ich habe das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, dass ich wegen meines Gewichts etwas nicht machen kann, was für andere möglich ist.
Ich musste feststellen, dass mein Gewicht mir Grenzen setzt und das hat mich sehr verunsichert.
Außerdem bin ich auf die Unterstützung anderer angewiesen, was an sich schon für mich ein Problem darstellt.
Je näher der Umzugstermin rückt, umso nervöser werde ich. Schaffe ich auch alles? Reicht das Geld, da ich nun doch auf Profis zurückgreife muss? halte ich die Belastung aus?
ich ziehe um. Eigentlich eine geniale Sache, auf die ich mich freue.
Ich habe nach der Scheidung entschlossen, mich auch von der gemeinsamen Wohnung zu trennen. Es gibt einfach zu viele Erinnerungen und außerdem spiegelt meine Wohung auch immer ein Stück mein Lebensgefühl wieder und es ist für mich an der Zeit, mich mit neuen Wänden - Stimmungen- zu umgeben.
Also bin ich in den letzten Wochen auf Wohnungssuche gegangen und habe nach vielen Besichtigungen endlich mein neues Zuhause gefunden. Ich kam in die Wohnung und hatte gleich das Gefühl, mich hier wohlfühlen zu können. Sie liegt im Erdgeschoss eines Altbaus, hat zwei Zimmer, eine größere Küche, ein kleines Bad und einen "Wintergarten". Außerdem ist Gartennutzung inklusive. Kurz- meine Traumwohnung.
Da war es auch nicht weiter schlimm, dass ich die Zimmer erst noch tapezieren und streichen und die Küche neu eingerichtet werden muss.
Ich habe mich also an die Planung gemacht und dabei zu meinem großen Entsetzen festgestellt, dass ich viele Sachen nicht mehr selber machen kann.
Mein letzter Umzug liegt 8 Jahre zurück. Damals war ich um etliches leichterals heute. Ich habe damals gestrichen, Teppich verlegt, Möbel aufgebaut, beim Umzug geschleppt und so weiter.
Jetzt sind viele Sachen für mich nicht mehr drin. Auf Leitern steige ich seit langem nicht mehr- sie würden zusammenbrechen. Außerdem kann ich mich nach einem Unfall nicht mehr auf meine Knie setzten. Wer montiert also meine Lampen und Gardinen, wer verlegt das Laminat und die Wandregale? Ich kann es nun nicht mehr.
Also habe ich mich auf die Suche gemacht und mir Kostenvoranschläge von Spediteuren und Handwerkern machen lassen. Da treten mir die Tränen in die Augen bei den Preisen.
Also habe ich Freunde und Familie gebeten zu helfen. Da ist mir auch Unterstützung zugesagt worden.
Trotzdem- ich habe das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, dass ich wegen meines Gewichts etwas nicht machen kann, was für andere möglich ist.
Ich musste feststellen, dass mein Gewicht mir Grenzen setzt und das hat mich sehr verunsichert.
Außerdem bin ich auf die Unterstützung anderer angewiesen, was an sich schon für mich ein Problem darstellt.
Je näher der Umzugstermin rückt, umso nervöser werde ich. Schaffe ich auch alles? Reicht das Geld, da ich nun doch auf Profis zurückgreife muss? halte ich die Belastung aus?