Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der etwas andere Selbstversuch
Erstaunliche Erkenntnisse nach einer furchtlosen Studie
finden sich hier (http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/ernaehrung/gesund-ernaehren/4176376-Ein-etwas-anderer-Selbstversuch,cc=0000001859000 41763761raFCS.html).
Daraus müsste sich meiner Meinung nach auch schließen lassen, dass bei einigen Menschen das "Schutzprogramm" nicht funktioniert.
So in etwas sagen sie es ja:
"Er scheint bei einigen mehr, bei anderen weniger zu greifen."
Was für mich in etwa heißt, dass wie Menschen alle unterschiedlich sind.
Wow! Das ist mir nun wirklich neu!:eek: :confused:
Für dich mag das eine Selbstverständlichkeit sein, aber die meisten Menschen in unserem Land denken doch, dass wir alle nur vom vielen Fr... dick sind und dass jeder, der ständig zuviel isst, jede Menge zunehmen muss.
Insofern bin ich froh, dass das Ergebnis einer solchen Studie einmal ein Massenmedium erreicht. Das mag von heute auf morgen nicht viel verändern, aber es ist ein kleiner Tropfen.
Hofft
Sally
Und ich hoffe mit, Sally.
ah ja, das ist wohl die studie die pollmer in seinem artikel meinte
http://www.magazin-am-wochenende.de/artikel.asp?art=655803&kat=313&man=3
gruß
ulrike
sombra_blanca
19.06.2007, 11:38
[...] dass jeder, der ständig zuviel isst, jede Menge zunehmen muss.[...]
Weil ja auch niemand von den Menschen gehört hat, die dünn sind und einfach nicht zunehmen können...
Und ja auch noch niemand von den Menschen gehört hat, die nicht viel essen und dennoch nicht abnehmen...
Problem ist unter anderem, dass ersteren eher gegalubt wird als letzteren.
Daraus müsste sich meiner Meinung nach auch schließen lassen, dass bei einigen Menschen das "Schutzprogramm" nicht funktioniert.
Oder das einige mehr Essen als dieser Mechinismuß ausgleichen kann.
Schließlich gibt es trotz des Sparmechanismusses unseres Körpers auch Magersüchtige.
Also, ich weiß, dass das jetzt bei meinem Gewicht bescheuert klingt, aber ich habe so eine Bremse auch ... zumindest seitdem ich mit der SD richtig eingestellt bin.
Vorletzte Woche waren wir ein verlängertes Wochenende unterwegs und ich habe mich einmal quer durch NRW gefuttert, es richtig genossen, mich nicht um das Essen kümmern zu müssen und mich bedienen lassen zu können. An Fronleichnam wäre ich beinahe geplatzt.
Morgens gabs Frühstück in einer Kneipe. Ich habe drei Brötchen und eine Portion Rührei gegessen, was schon weit über meinem normalen Pensum lag. Nachmittags war ich bei meiner Tante eingeladen, die drei Stücke Apfelkuchen für mich vorgesehen hatte. Der war auch superlecker, aber das dritte Stück habe ich mir absolut reingequält. Uwe hat mit mir geschimpft, weil ich nicht nein sagen konnte. Und Recht hat er eigentlich.
Dann gings abends in meine alte Düsseldorfer Stammkneipe. Dort habe ich dann seligen Angedenkens so einen leckeren Lauchpfannekuchen gegessen. Und dann, weil ich dringend was Frisches brauchte, noch eine Portion Erdbeeren ohne alles, also komplett natur.
Leute, ich kann Euch sagen: Es ging mir wirklich absolut beschissen und ich habe mich gefragt, wie ich so viel essen konnte.
Wieder zu Hause zeigte die Waage auch tatsächlich etwas mehr an als sonst, ABER irgendwie habe ich dann die ganze Woche wenig gegessen und es hat sich wieder eingependelt. Ich habe das aber nicht absichtlich getan. Es hat sich so ergeben.
Und das ist schon öfter meine Erfahrung gewesen: Auf Schlemmertage folgen immer automatisch magere Tage. Ich denke, wenn man den Körper das tun lässt, was er für richtig hält, dann passiert das ganz von alleine ... wobei die Fronleichnams-Fressorgie mehr als überflüssig war und auch nicht von meinem Körper gefordert wurde. Zumindest der abendliche Pfannekuchen hatte rein nostalgischen Charakter.
Martina
....Zumindest der abendliche Pfannekuchen hatte rein nostalgischen Charakter
Das tut manchmal einfach der Seele gut.
Meine Erfahrung: tut es meiner Seele gut, reguliert der Körper automatisch auf die Schlemmertage mit Magertagen.
Hab ich aber mal aus Frust gegessen, brauchte ich eine Zeit um wieder auf eine vernünftige Essenszufuhr zu kommen.
Julchen
GreenTomate
20.06.2007, 07:24
....Zumindest der abendliche Pfannekuchen hatte rein nostalgischen Charakter
Das tut manchmal einfach der Seele gut.
Meine Erfahrung: tut es meiner Seele gut, reguliert der Körper automatisch auf die Schlemmertage mit Magertagen.
Hab ich aber mal aus Frust gegessen, brauchte ich eine Zeit um wieder auf eine vernünftige Essenszufuhr zu kommen.
Julchen
Hmm... jetzt wo du das sagst... fällt mir der Unterschied auch auf...
Muß das auch mal genauer beobachten. Danke für den Hinweis!
Meine Erfahrung: tut es meiner Seele gut, reguliert der Körper automatisch auf die Schlemmertage mit Magertagen.
Und dies sehe ich als natürliche Regulierung an, ohne lange Hungerdiätzeiten und nachfolgendem Heißhunger mit Jojoeffekt.
Leider dauert es seine Zeit, bis der durch langjährige Diäten vollkommen verwirrte Körper wieder normale Signale geben kann. Bei mir ist das so. Aber ich habe das Gefühl, dass er wieder dahin kommen kann.
Also, ich weiß, dass das jetzt bei meinem Gewicht bescheuert klingt, aber ich habe so eine Bremse auch ... zumindest seitdem ich mit der SD richtig eingestellt bin.
Was mich an den Satz von Pollmer denken lässt, dass Dicke eine Diagnose brauchen, keine Ernährungsberatung. Wobei ich die Aussage modifizieren würde: Dicke brauchen zunächst eine Diagnose - und zwar eine, die über den rein körperlichen Befund hinausgeht - und dann vielleicht (auch) eine Ernährungsberatung.
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