Itsme
12.06.2007, 09:03
Aufgrund der aktuellen Thematik um dicke Menschen, habe ich einmal überlegt, was Essen für mich eigentlich bedeutet.
Fest steht auf jeden Fall, dass ich nicht nur deshalb esse, damit ich satt werde. Wenn das der einzige Grund wäre, wäre es nämlich auch ziemlich schnurz, was ich esse, - Hauptsache der Hunger ist gestillt.
Was bedeutet das Essen also für mich?
Ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ich esse natürlich um den Hunger zu stillen.
Aber es sollte nicht einfach nur irgend etwas sein, es soll schmecken.
Ich mag das Gefühl, etwas Gutes* in den Magen zu bekommen, den Geschmack auf der Zunge.
Etwas *Gutes, bedeutet für mich nicht immer "gut" im Sinne von gesund, nahrhaft, wertvoll, etc.
Es kann auch "nur" rein geschmacklich etwas Gutes sein.
Manches mal liegt auf dem einen, manches Mal auf dem anderen mein Hauptaugenmerk.
Manches mal ergänzt sich das eine mit dem Anderen.
Essen hat auch etwas mit Geselligkeit zu tun.
Ich mag gern für andere kochen und in lockerer Runde mit ihnen zusammen sitzen.
Essen kann für mich auch mal so eine Art Belohnung, nach einem langen und harten Arbeitstag. Dann kann ich schon mal vergessen, über Tag etwas zu essen. An diesem Punkt möchte ich arbeiten und mir ein anderes Belohnungssystem ausdenken. Vorschläge/Denkanstösse werden gern angenommen!;)
Manches mal ist Essen für mich auch so eine Art Trost.
Solange das in Maßen bleibt, finde ich das in Ordnung.
Und es kann auch vorkommen, das ich ein Loch im Bauch habe und nicht aufhören kann zu essen. Dann ist der Bauch zwar satt, aber ich bin immer noch hungrig. Da bin ich mir dann nicht sicher, ob der Hunger sich nicht eigentlich auf etwas anderes bezieht. Ich denke schon, weiß aber dann nicht, wie ich diesen Hunger stillen kann. Auch hier will ich gern lernen.
Essen bedeutet für mich auch Lebensqualität und Freude.
Ich kann mich richtig doll auf ein leckeres Mahl freuen.
In Ruhe etwas leckeres zu essen und hinterher schön satt sein ist für mich ein gutes Gefühl.
Manchmal kann ich von diesem Gefühl nicht genug bekommen und esse mehr, als ich brauche.
Übersatt sein ist kein schönes Gefühl.
Im großen und ganzen (wird das nun groß oder klein geschrieben?)versuche ich, Balance zu halten, ohne mich unter Druck zu bringen.
Ich werde nie wieder eine Diät machen.
Zu diesen Zeiten habe ich nur unter Zwang, nie oder sehr selten mit wirklicher Freude gegessen. Gelohnt sich hat sich das alles auch nicht, denn als Belohnung für diesen Stress kam immer und unweigerlich der Jojoeffekt.
Essen bedeutet für mich Lust, nicht abgewogene Grammzahlen, vorgeschriebene Mahlzeiten, Zwangsernährung.
Dieses hat mich in all den Jahren dicker werden lassen.
Ich glaube an die Intelligenz meines Körpers.
Zwar habe ich durch jahrelange Diäten verlernt auf seine Signale zu hören, aber was man verlernt hat, kann man sicher auch wieder lernen.
Der neue Zwang, der nun wieder auf mich (auf dickere Menschen)ausgeübt werden soll, ist das, was ich aus schwerer Erfahrung als den falschesten Weg den es für mich gibt, kennengelernt habe.
Keine Regierung der Welt wird mich dazu bringen, etwas zu wiederholen, was mich krank und dick gemacht hat.
Für wie verrückt halten die mich eigentlich?
Ich will gesund werden und das werde ich nur, wenn ich wieder lerne,
auf meinen Körper zu hören.
Fest steht auf jeden Fall, dass ich nicht nur deshalb esse, damit ich satt werde. Wenn das der einzige Grund wäre, wäre es nämlich auch ziemlich schnurz, was ich esse, - Hauptsache der Hunger ist gestillt.
Was bedeutet das Essen also für mich?
Ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ich esse natürlich um den Hunger zu stillen.
Aber es sollte nicht einfach nur irgend etwas sein, es soll schmecken.
Ich mag das Gefühl, etwas Gutes* in den Magen zu bekommen, den Geschmack auf der Zunge.
Etwas *Gutes, bedeutet für mich nicht immer "gut" im Sinne von gesund, nahrhaft, wertvoll, etc.
Es kann auch "nur" rein geschmacklich etwas Gutes sein.
Manches mal liegt auf dem einen, manches Mal auf dem anderen mein Hauptaugenmerk.
Manches mal ergänzt sich das eine mit dem Anderen.
Essen hat auch etwas mit Geselligkeit zu tun.
Ich mag gern für andere kochen und in lockerer Runde mit ihnen zusammen sitzen.
Essen kann für mich auch mal so eine Art Belohnung, nach einem langen und harten Arbeitstag. Dann kann ich schon mal vergessen, über Tag etwas zu essen. An diesem Punkt möchte ich arbeiten und mir ein anderes Belohnungssystem ausdenken. Vorschläge/Denkanstösse werden gern angenommen!;)
Manches mal ist Essen für mich auch so eine Art Trost.
Solange das in Maßen bleibt, finde ich das in Ordnung.
Und es kann auch vorkommen, das ich ein Loch im Bauch habe und nicht aufhören kann zu essen. Dann ist der Bauch zwar satt, aber ich bin immer noch hungrig. Da bin ich mir dann nicht sicher, ob der Hunger sich nicht eigentlich auf etwas anderes bezieht. Ich denke schon, weiß aber dann nicht, wie ich diesen Hunger stillen kann. Auch hier will ich gern lernen.
Essen bedeutet für mich auch Lebensqualität und Freude.
Ich kann mich richtig doll auf ein leckeres Mahl freuen.
In Ruhe etwas leckeres zu essen und hinterher schön satt sein ist für mich ein gutes Gefühl.
Manchmal kann ich von diesem Gefühl nicht genug bekommen und esse mehr, als ich brauche.
Übersatt sein ist kein schönes Gefühl.
Im großen und ganzen (wird das nun groß oder klein geschrieben?)versuche ich, Balance zu halten, ohne mich unter Druck zu bringen.
Ich werde nie wieder eine Diät machen.
Zu diesen Zeiten habe ich nur unter Zwang, nie oder sehr selten mit wirklicher Freude gegessen. Gelohnt sich hat sich das alles auch nicht, denn als Belohnung für diesen Stress kam immer und unweigerlich der Jojoeffekt.
Essen bedeutet für mich Lust, nicht abgewogene Grammzahlen, vorgeschriebene Mahlzeiten, Zwangsernährung.
Dieses hat mich in all den Jahren dicker werden lassen.
Ich glaube an die Intelligenz meines Körpers.
Zwar habe ich durch jahrelange Diäten verlernt auf seine Signale zu hören, aber was man verlernt hat, kann man sicher auch wieder lernen.
Der neue Zwang, der nun wieder auf mich (auf dickere Menschen)ausgeübt werden soll, ist das, was ich aus schwerer Erfahrung als den falschesten Weg den es für mich gibt, kennengelernt habe.
Keine Regierung der Welt wird mich dazu bringen, etwas zu wiederholen, was mich krank und dick gemacht hat.
Für wie verrückt halten die mich eigentlich?
Ich will gesund werden und das werde ich nur, wenn ich wieder lerne,
auf meinen Körper zu hören.