Francis
26.10.2006, 11:09
Gestern bin ich zum ersten Mal nach mehr als einem Jahr ins Fitnessstudio gefahren. Darauf bin ich irgendwie stolz. :)
Das Ganze war nämlich für mich eher ein Gang nach Kanossa, da ich in diesem Jahr überhaupt keinen Sport mehr getrieben habe, mich mehr oder weniger in meiner 60 Std. Arbeitswoche mit nebenberuflichem Studium aufgelöst habe und darüber mindestens 20 Kilo zugelegt habe. Damit sind es mindestens 40 Kilo (ich glaube eher mehr) mehr als in meiner aktivsten Zeit dort. :(
Verbunden mit meiner Situation stellten sich dann Antriebslosigkeit, Fressanfälle und Frust ein.
Ein wenig angeregt durch Martinas Aufräumen in jeder Beziehung ist mir schon klar geworden, dass sich etwas ändern muß. Da ich sicher nicht meine berufliche Belastung von einem auf den anderen Tag ändern kann, dachte ich, dass ein Gang zum Sport so etwas wie ein Anfang wäre.
Vom Entschluß bis zur Umsetzung hat es dann aber doch wieder Wochen gebraucht. Ich habe mich geschämt, vielleicht vor Blicken und Comments gefürchtet und war vor allem unsicher.
Gestern bin ich dann (ich habe das Sportzeug seit 2 Monaten im Kofferraum) abends um 20:00 Uhr nach dem Dienst dorthin gefahren.
Im Laufe des Jahres hat das Personal wohl wieder gewechselt aber es kam weder ein blöder Spruch („na man sieht aber wie lange Du nicht da warst“) noch irgendwelche Seitenblicke. Ich bekam das Spindschloß und los ging’s.
Als erstes habe ich mich auf einen Ergometer gesetzt (so ein Sitzrad). Mit Schrecken stellte ich fest, dass nicht nur die Kondition weg war (wo sollte sie auch herkommen), sondern plötzlich auch mein Bauch behinderte. Erstmalig fühlte ich mich auf dem Ding richtig unwohl. Dabei hatte ich damals im Studio mit einem ähnlichen Gewicht angefangen. Augen zu und durch.
Im Laufe des Abends habe ich noch auf einem Crosstrainer und einem Ellipsentrainer gestanden. Immerhin habe ich wohl ca. 1,25 Stunden rein auf diesen Geräten verbracht. Das Wichtigste aber war: Es hat Spaß gemacht! Ich habe wieder ein Teil meines Alltagsstresses dort lassen können. Ich bin nach Hause gefahren mit dem Gefühl etwas für mich getan zu haben und ich habe wunderbar geschlafen. Den Muskelkater in Ansätzen trage ich mit Fassung ... :-o
Ich werde sicher auch aus zeitlichen Gründen kein so regelmäßiges Programm daraus werden lassen können, aber ich will da wieder hin :applaus:
Selige Grüße,
Francis
Das Ganze war nämlich für mich eher ein Gang nach Kanossa, da ich in diesem Jahr überhaupt keinen Sport mehr getrieben habe, mich mehr oder weniger in meiner 60 Std. Arbeitswoche mit nebenberuflichem Studium aufgelöst habe und darüber mindestens 20 Kilo zugelegt habe. Damit sind es mindestens 40 Kilo (ich glaube eher mehr) mehr als in meiner aktivsten Zeit dort. :(
Verbunden mit meiner Situation stellten sich dann Antriebslosigkeit, Fressanfälle und Frust ein.
Ein wenig angeregt durch Martinas Aufräumen in jeder Beziehung ist mir schon klar geworden, dass sich etwas ändern muß. Da ich sicher nicht meine berufliche Belastung von einem auf den anderen Tag ändern kann, dachte ich, dass ein Gang zum Sport so etwas wie ein Anfang wäre.
Vom Entschluß bis zur Umsetzung hat es dann aber doch wieder Wochen gebraucht. Ich habe mich geschämt, vielleicht vor Blicken und Comments gefürchtet und war vor allem unsicher.
Gestern bin ich dann (ich habe das Sportzeug seit 2 Monaten im Kofferraum) abends um 20:00 Uhr nach dem Dienst dorthin gefahren.
Im Laufe des Jahres hat das Personal wohl wieder gewechselt aber es kam weder ein blöder Spruch („na man sieht aber wie lange Du nicht da warst“) noch irgendwelche Seitenblicke. Ich bekam das Spindschloß und los ging’s.
Als erstes habe ich mich auf einen Ergometer gesetzt (so ein Sitzrad). Mit Schrecken stellte ich fest, dass nicht nur die Kondition weg war (wo sollte sie auch herkommen), sondern plötzlich auch mein Bauch behinderte. Erstmalig fühlte ich mich auf dem Ding richtig unwohl. Dabei hatte ich damals im Studio mit einem ähnlichen Gewicht angefangen. Augen zu und durch.
Im Laufe des Abends habe ich noch auf einem Crosstrainer und einem Ellipsentrainer gestanden. Immerhin habe ich wohl ca. 1,25 Stunden rein auf diesen Geräten verbracht. Das Wichtigste aber war: Es hat Spaß gemacht! Ich habe wieder ein Teil meines Alltagsstresses dort lassen können. Ich bin nach Hause gefahren mit dem Gefühl etwas für mich getan zu haben und ich habe wunderbar geschlafen. Den Muskelkater in Ansätzen trage ich mit Fassung ... :-o
Ich werde sicher auch aus zeitlichen Gründen kein so regelmäßiges Programm daraus werden lassen können, aber ich will da wieder hin :applaus:
Selige Grüße,
Francis