HoneyBunz
04.10.2006, 14:08
Hallo ihr,
ich hab grad eine mordswut im Bauch und muß dem Ganzen einfach mal Luft machen.
Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bin ich wieder zur Schule gegangen und hab eine weitere Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht. Danach war ich 1 Jahr arbeitslos. Ich hab mich dann im Juli auf eine Stellenanzeige als Mitarbeiterin im Vertrieb / Export beworben. Wurde auch prompt zum Vorstellungsgespräch eingeladen, die gute Dame hatte sich auf die Bewerbung um jene genannte Stelle berufen. Als ich dann dort ankam wurde mir erklärt das es sich um eine Stelle als Call Center Agent handelt und das ich eventull auch noch zum Vorstellungsgespräch für die beworbene Stelle eingeladen werde (was man ja wohl direkt knicken konnte, weil klar war, wie die Firma die AN anschwindelt). Na gut, da ich aber unbedingt Arbeit brauchte, hab ich die Stelle angenommen. Ich hab mich aber trotzdem weiterhin beworben, weil es sich bei dieser Stelle 1. um eine Teilzeitstelle handelte und 2. es einfach nicht das Wahre war. So, Ende August ruft mich eine Zeitarbeitsfirma an. Sie hätten was als Industriekauffrau, befristet auf 1/2 Jahr mit Option auf Übernahme. Also gut, ich mich dort vorgestellt und hab auch am gleichen Tag noch die Zusage bekommen. Zum 18. September habe ich dann zusammen mit einer weiteren Kollegin von der selben Zeitarbeitsfirma, jedoch einer anderen Zweigniederlassung, dort begonnen. Schon am 2. Tag stellten wir fest, dass dort irgendwas nicht stimmt. Am 3. Tag haben wir dann eine Pressemitteilung gelesen, dass die Firma schließt. Toll, ne? Das hatten die wohl vergessen zu erwähnen. Ich hab dann bei der Zeitarbeitsfirma angerufen und mich erst mal beschwert. Die wußten anscheinend aber wirklich nichts davon, dann auf Nachfrage bei der Chefin, wieso sie dies nicht erwähnte hatte, bekamen diese nur zur Antwort "das geht Sie ja wohl einen feuchten Sch**dreck an". Die Angestellten in dieser Firma haben sich regelrecht geweigert uns anzulernen, wodurch wir natürlich auch direkt mit der Chefin zusammenstießen "ich bezahle Sie hier fürs arbeiten und nicht fürs rumsitzen". Ja nur, was solln wir denn machen, wenn uns keiner sagt wie oder was? Natürlich hätten wir uns irgendwas krallen können, nur ob es dann auch so gemacht wird, wie es von dem Unternehmen verlangt wird ist die andere Sache. Es ging soweit, dass wir beiden die einzigen waren, für die die Gleitzeit nicht in Frage kam. Wir durften erst anfangen wenn die Chefin da war, d.h. auch wenn wir um 7.30 Uhr da waren, durften wir erst zwischen 8.00 und 8.15 anfangen, wenn Frau Chefin kam, da sie uns ja kontrollieren mußte. Mittag mußten wir von 11.30 - 12.00 Uhr machen, damit wir wieder schön brav Telefondienst machen konnten, während die andere Kollegin sich zwischen 12.00 und 13.00 Uhr aussuchen konnte, wann sie denn nun in Mittag gehen will. Wir wurden für Sachen verantwortlich gemacht, die wir gar nicht gemacht hatten und uns wurden Fehler von der unkompetenten Mitarbeiterin (die uns hätte anlernen sollen) untergeschoben. Nach einer guten Woche hatte es gereicht und ich bin zur Zeitarbeitsfirma und hab diese drum gebeten, mich da rauszuholen bzw. abzuziehen. Mir wurde dann versprochen, dass sie mal mit der Chefin über diese Umstände reden werden und wenn sich nichts ändern würde, würden sie mir und der Kollegin zum 29.9. kündigen. Tja, am 28.9. war ich dann da, weil es in dieser "Firma" zum absoluten Abschuss kam. Die gute Chefin hat bei mir in der Handtasche rumgewühlt "ich will jetzt sofort Ihre Stundenzettel sehen, ich bin mir sicher, sie bescheissen". Ist ja alles kein Thema, die gute Alte muß ja sowieso unterschreiben, aber in meinen persönlichen Sachen rumzuwühlen? Das ist ja wohl die absolute Frechheit! Neben Sprüchen wie "wir werden Sie beide eh bald umtauschen, das geht doch so einfach bei Zeitarbeitsfirmen" und "lassen Sie mich den Brief lesen, wer weiß was Sie für ein deutsch beinander haben" war alles dabei. Da sich die Zeitarbeitsfirma dann geweigert hat uns zu kündigen, haben wir beide von uns aus gekündigt.
So und jetzt? Wieder arbeitslos! Und wie gehts weiter? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass wenn ich nicht bald einen guten Vollzeitjob finde, ich durchdrehe. Wo ich das Geld noch groß hernehmen soll, weiß ich nicht, aber das juckt den Staat ja nicht sonderlich. Ich bin ja auch nur 'ne Nummer für die. Und die Arbeitgeber? Tja, am liebsten 25 Jahre, 40 Jahre Berufserfahrung und für umsonst arbeiten. Das hätten die gerne.
Am Montag hatte ich nun ein Vorstellungsgespräch. Der Job hört sich wirklich super an, super Aufgabengebiet, 17 km vom Wohnort, unbefristet, direkt bei der Firma. Aber bei meinem Glück wird das wieder nichts.
So, jetzt gehts mir ein klein wenig besser, weil jetzt endlich mal ein kleiner Teil meiner angestauten Frustrationen raus ist.
Viele Grüße
HoneyBunz
ich hab grad eine mordswut im Bauch und muß dem Ganzen einfach mal Luft machen.
Nach meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bin ich wieder zur Schule gegangen und hab eine weitere Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht. Danach war ich 1 Jahr arbeitslos. Ich hab mich dann im Juli auf eine Stellenanzeige als Mitarbeiterin im Vertrieb / Export beworben. Wurde auch prompt zum Vorstellungsgespräch eingeladen, die gute Dame hatte sich auf die Bewerbung um jene genannte Stelle berufen. Als ich dann dort ankam wurde mir erklärt das es sich um eine Stelle als Call Center Agent handelt und das ich eventull auch noch zum Vorstellungsgespräch für die beworbene Stelle eingeladen werde (was man ja wohl direkt knicken konnte, weil klar war, wie die Firma die AN anschwindelt). Na gut, da ich aber unbedingt Arbeit brauchte, hab ich die Stelle angenommen. Ich hab mich aber trotzdem weiterhin beworben, weil es sich bei dieser Stelle 1. um eine Teilzeitstelle handelte und 2. es einfach nicht das Wahre war. So, Ende August ruft mich eine Zeitarbeitsfirma an. Sie hätten was als Industriekauffrau, befristet auf 1/2 Jahr mit Option auf Übernahme. Also gut, ich mich dort vorgestellt und hab auch am gleichen Tag noch die Zusage bekommen. Zum 18. September habe ich dann zusammen mit einer weiteren Kollegin von der selben Zeitarbeitsfirma, jedoch einer anderen Zweigniederlassung, dort begonnen. Schon am 2. Tag stellten wir fest, dass dort irgendwas nicht stimmt. Am 3. Tag haben wir dann eine Pressemitteilung gelesen, dass die Firma schließt. Toll, ne? Das hatten die wohl vergessen zu erwähnen. Ich hab dann bei der Zeitarbeitsfirma angerufen und mich erst mal beschwert. Die wußten anscheinend aber wirklich nichts davon, dann auf Nachfrage bei der Chefin, wieso sie dies nicht erwähnte hatte, bekamen diese nur zur Antwort "das geht Sie ja wohl einen feuchten Sch**dreck an". Die Angestellten in dieser Firma haben sich regelrecht geweigert uns anzulernen, wodurch wir natürlich auch direkt mit der Chefin zusammenstießen "ich bezahle Sie hier fürs arbeiten und nicht fürs rumsitzen". Ja nur, was solln wir denn machen, wenn uns keiner sagt wie oder was? Natürlich hätten wir uns irgendwas krallen können, nur ob es dann auch so gemacht wird, wie es von dem Unternehmen verlangt wird ist die andere Sache. Es ging soweit, dass wir beiden die einzigen waren, für die die Gleitzeit nicht in Frage kam. Wir durften erst anfangen wenn die Chefin da war, d.h. auch wenn wir um 7.30 Uhr da waren, durften wir erst zwischen 8.00 und 8.15 anfangen, wenn Frau Chefin kam, da sie uns ja kontrollieren mußte. Mittag mußten wir von 11.30 - 12.00 Uhr machen, damit wir wieder schön brav Telefondienst machen konnten, während die andere Kollegin sich zwischen 12.00 und 13.00 Uhr aussuchen konnte, wann sie denn nun in Mittag gehen will. Wir wurden für Sachen verantwortlich gemacht, die wir gar nicht gemacht hatten und uns wurden Fehler von der unkompetenten Mitarbeiterin (die uns hätte anlernen sollen) untergeschoben. Nach einer guten Woche hatte es gereicht und ich bin zur Zeitarbeitsfirma und hab diese drum gebeten, mich da rauszuholen bzw. abzuziehen. Mir wurde dann versprochen, dass sie mal mit der Chefin über diese Umstände reden werden und wenn sich nichts ändern würde, würden sie mir und der Kollegin zum 29.9. kündigen. Tja, am 28.9. war ich dann da, weil es in dieser "Firma" zum absoluten Abschuss kam. Die gute Chefin hat bei mir in der Handtasche rumgewühlt "ich will jetzt sofort Ihre Stundenzettel sehen, ich bin mir sicher, sie bescheissen". Ist ja alles kein Thema, die gute Alte muß ja sowieso unterschreiben, aber in meinen persönlichen Sachen rumzuwühlen? Das ist ja wohl die absolute Frechheit! Neben Sprüchen wie "wir werden Sie beide eh bald umtauschen, das geht doch so einfach bei Zeitarbeitsfirmen" und "lassen Sie mich den Brief lesen, wer weiß was Sie für ein deutsch beinander haben" war alles dabei. Da sich die Zeitarbeitsfirma dann geweigert hat uns zu kündigen, haben wir beide von uns aus gekündigt.
So und jetzt? Wieder arbeitslos! Und wie gehts weiter? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass wenn ich nicht bald einen guten Vollzeitjob finde, ich durchdrehe. Wo ich das Geld noch groß hernehmen soll, weiß ich nicht, aber das juckt den Staat ja nicht sonderlich. Ich bin ja auch nur 'ne Nummer für die. Und die Arbeitgeber? Tja, am liebsten 25 Jahre, 40 Jahre Berufserfahrung und für umsonst arbeiten. Das hätten die gerne.
Am Montag hatte ich nun ein Vorstellungsgespräch. Der Job hört sich wirklich super an, super Aufgabengebiet, 17 km vom Wohnort, unbefristet, direkt bei der Firma. Aber bei meinem Glück wird das wieder nichts.
So, jetzt gehts mir ein klein wenig besser, weil jetzt endlich mal ein kleiner Teil meiner angestauten Frustrationen raus ist.
Viele Grüße
HoneyBunz