iko66
01.09.2006, 08:22
Seit einer Woche, also nach der Prüfung, habe ich eigentlich eine ganz gute Laune.
Natürlich! Der Druck ist weg, ich muss nicht mehr den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und pauken und kann mich endlich um all die Dinge kümmern, die vor der Prüfung immer auf „nach der Prüfung“ verschoben wurden. Dazu zählt unter anderem eine gründliche Reinigung unseres Hauses, die wegen Stress leider viel zu lange unterblieben ist. :rolleyes:
Interessanterweise nahm ich in der letzten Woche dann auch ab, wobei ich nicht den Finger darauf legen kann, ob ich das dem Essverhalten oder dem Thyroxin, das ich seit einer Woche, aber in ganz geringer Dosis nehme, zuschreiben soll.
Ist ja auch egal dachte ich und freute mich.
Bis gestern. Da fing es an, dass meine Laune wieder schlechter wurde.
Ich ärgerte mich darüber, dass ich mir noch keinen Moment Zeit genommen hatte, mal richtig auszuspannen. Nein, ich habe Termine en masse gemacht und die Bude angefangen zu putzen. Das Putzen und die Termine schienen gestern kein Ende nehmen zu wollen und verdrossen dachte ich daran, dass ich doch eigentlich nach der Prüfung endlich mal wieder was schönes Lesen wollte, mal wieder meditieren und einfach entspannen wollte.
Heute morgen habe ich wieder Kopfschmerzen und Nackenverspannungen, ich habe nicht gut geschlafen und....
ich habe natürlich wieder zugenommen! :mad:
Eben, auf dem Spaziergang mit meinem Hund, dachte ich dann über meine Stimmung nach und musste feststellen, dass die wieder auf dem Nullpunkt ist.
Mir scheint, dass es vollkommen egal ist, was ich mache, es gelingt mir partout einfach nicht, meine Laune von meiner Gewichtsentwicklung unabhängig zu machen.
Selbst der Versuch, mich einfach nicht zu wiegen schlug fehl. Einerseits kann ich mein Gewicht, ohne wiegen, am Morgen auf etwa 100 gr. genau einschätzen und zweitens steht sie halt da, die Waage (weil mein Mann sie benutzt) und dann wiege ich mich eben auch. Vielleicht nicht mehr so oft und sklavisch wie früher, aber ich tu’s eben.
Wäre ja auch nicht schlimm, wenn ich die Gewichtsentwicklung eben neutral aufnehmen könnte. Und das fällt mir eben heute auf, das mir das nicht gelingt.
Meine Laune verhält sich umgekehrt wie mein Gewicht. Steigt das Gewicht, sinkt die Laune und umgekehrt und ich finde keinen Weg aus diesem Dilemma. *nörgel* :frust: :genervt: :motz: :eingrab:
Grummelnde Grüße
Iko
Natürlich! Der Druck ist weg, ich muss nicht mehr den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und pauken und kann mich endlich um all die Dinge kümmern, die vor der Prüfung immer auf „nach der Prüfung“ verschoben wurden. Dazu zählt unter anderem eine gründliche Reinigung unseres Hauses, die wegen Stress leider viel zu lange unterblieben ist. :rolleyes:
Interessanterweise nahm ich in der letzten Woche dann auch ab, wobei ich nicht den Finger darauf legen kann, ob ich das dem Essverhalten oder dem Thyroxin, das ich seit einer Woche, aber in ganz geringer Dosis nehme, zuschreiben soll.
Ist ja auch egal dachte ich und freute mich.
Bis gestern. Da fing es an, dass meine Laune wieder schlechter wurde.
Ich ärgerte mich darüber, dass ich mir noch keinen Moment Zeit genommen hatte, mal richtig auszuspannen. Nein, ich habe Termine en masse gemacht und die Bude angefangen zu putzen. Das Putzen und die Termine schienen gestern kein Ende nehmen zu wollen und verdrossen dachte ich daran, dass ich doch eigentlich nach der Prüfung endlich mal wieder was schönes Lesen wollte, mal wieder meditieren und einfach entspannen wollte.
Heute morgen habe ich wieder Kopfschmerzen und Nackenverspannungen, ich habe nicht gut geschlafen und....
ich habe natürlich wieder zugenommen! :mad:
Eben, auf dem Spaziergang mit meinem Hund, dachte ich dann über meine Stimmung nach und musste feststellen, dass die wieder auf dem Nullpunkt ist.
Mir scheint, dass es vollkommen egal ist, was ich mache, es gelingt mir partout einfach nicht, meine Laune von meiner Gewichtsentwicklung unabhängig zu machen.
Selbst der Versuch, mich einfach nicht zu wiegen schlug fehl. Einerseits kann ich mein Gewicht, ohne wiegen, am Morgen auf etwa 100 gr. genau einschätzen und zweitens steht sie halt da, die Waage (weil mein Mann sie benutzt) und dann wiege ich mich eben auch. Vielleicht nicht mehr so oft und sklavisch wie früher, aber ich tu’s eben.
Wäre ja auch nicht schlimm, wenn ich die Gewichtsentwicklung eben neutral aufnehmen könnte. Und das fällt mir eben heute auf, das mir das nicht gelingt.
Meine Laune verhält sich umgekehrt wie mein Gewicht. Steigt das Gewicht, sinkt die Laune und umgekehrt und ich finde keinen Weg aus diesem Dilemma. *nörgel* :frust: :genervt: :motz: :eingrab:
Grummelnde Grüße
Iko