Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OP- Magen
Hallo, ich bin wirklich ganz neu, noch völlig ahnungslos und soll ca. 80 % meines Magens opfern. Ich dachte jetzt, ich gehe mal in dieses Forum und lese mal wie zufrieden die Leute nach der OP sind. Uffff, Schocker! Mir ist dann gleich einmal das Herz ins Höschen gerutscht und meine Zuversicht ist jetzt sicher nicht größer geworden.
Gibt es jemand, der wirklich objektiv eine Aussage über Chance und Risiko machen kann ? Wie groß ist z.B. die Chance ewig Durchfall zu haben, Tabletten gegen oder für Vitaninmagel nehmen zu müssen, Schmerz ?
Mein Termin rückt täglich näher und ich hab offensichtlich nur wenig Ahnung was abgeht.
Das ganze soll in Frankfurt Sachsenhausen gemacht werden.
Ich danke euch ganz lieb für eine Antwort.
:confused: Futzy
hallo Futzy
ich denke, daß es besser gewesen wäre, wenn du dich vorher über diese op informiert hättest. wieso hat man dir überhaupt so uninformiert einen op termin gegeben, was ist mit vorgesprächen :confused:
was soll denn genau gemacht werden? ein bypass? wenn dem so ist, ist es vielleicht auch hilfreich etwas zu googlen, damit du mehr infos bekommst. was ist mit deiner vorgeschichte? was wiegst du und gibt es keine anderen altanativen?
gruß
Stöpsel*etwas verwundert*
Hallo Futzy,
soll ca. 80 % meines Magens opfern
was mich an Deinem Posting am meisten verwundert ist dieses "soll". Wer sagt Dir denn, dass Du das sollst?
Wie Du vielleicht in diesem Unterforum schon gelesen hast, gibt es keine neutralen Informationen über Adipositaschirurgie. Du findest auf einzelnen einschlägigen Seiten Beschreibungen der Operationsverfahren, aber soweit es mir bekannt ist, ist unser Forum das einzige Forum, das der AC kritisch gegenüber steht.
Obwohl die AC-Foren mit Horrorberichten über die Folgen der Operationen gespickt sind, wird die AC von vielen Betroffenen und von denen, die damit Geld verdienen, nach wie vor als der Königsweg verkauft. Diejenigen, die die Sache kritisch sehen, sind rar.
Auch wir sind nicht neutral. Wir sind selbst von Übergewicht betroffen und unsere Emotionen werden durchaus angesprochen, wenn man von Ärzten zu einer OP gedrängt wird.
Informationen von Betroffenen kannst Du hier bekommen:
www.magenband.ch (http://www.magenband.ch)
www.adipositas-chat.de (http://www.adipositas-chat.de)
www.adipositas-ops.de (http://www.adipositas-ops.de)
Es ist ratsam, sich in diesen Foren anzumelden, da man in einigen davon sehr darauf bedacht ist, dass der nicht angemeldete User von außen auch nicht alles lesen kann.
Ich denke, das Lesen in diesen Foren hat sehr viel mit selektiver Wahrnehmung zu tun. Jemand, der im Schlanksein den Schlüssel zum Glück sieht, wird in erster Linie die umwerfenden Gewichtsticker und Vorher-Nachher-Fotos wahrnehmen. Ich, die ich der Sache sehr kritisch gegenüber stehe, sehe vor allen Dingen die zahlreichen Horrorgeschichten.
Es bleibt Dir nichts anderes übrig, als in Dich hineinzuhorchen und Dich zu fragen, ob Du das Risiko eingehen willst und ob es Dir das wert ist, Deine momentanen Leiden gegen andere Leiden zu tauschen. Leider gibt es keine wirklich dauerhaft wirksamen Möglichkeiten, Gewicht kurzfristig zu reduzieren, ohne dabei anderweitig Schaden zu nehmen. Es wird immer die Austreibung des Teufels mit dem Belzebub sein.
Edit: Immerhin bemüht man sich neuerdings um so etwas wie Qualitätskontrolle in der AC (http://www.camic.de/html/adipositaschirurgie.html). Aber ob man den daraus resultierenden Zahlen am Ende trauen kann ...?
Martina
Hallo Martina,
es gibt da einen Teufelskreis, der mit Insulin anfängt und mit stetiger Gewichtszunahme endet. Dazwischen will man ja etwas essen, was dann zu 100% verwertet wird. Resultat: Mehr essen, mehr spritzen, mehr essen usw.
Ja, man kann ja im Wald herumrennen und den Zucker so in die Zellen bringen. Stimmt, das hilft. Bei ca. 170 Kg aber nicht wirklich gangbar. All diese tollen Antworten kenne ich zur Genüge und könnte dazu Schulungen abhalten. Ernährung, Fette, KH darin bin ich Meister - zumindest in der Theorie. Aber was nützt das alles wenn der Schweinebraten vor mir liegt, die Knödel dampfen.....
Also, so gehts nicht weiter. Es kann aber nur über eine Lösung gehen, die mir keine andere Chance gibt. Ich kann mich einfach nicht langfristig zügeln.
Ich habe bestimmt schon mein eigenes Gewicht 2 mal abgenommen. Lege dann aber immer gleich mal wieder auf das Ausgangsgewicht 10% drauf. Diäten sind wohl eher zum langfristigen Zunehmen bestimmt.
Und mal ehrlich, welcher DICKE kennt das nicht.
Ich bin einfach nicht in der Lage etwas liegen zu lassen. Kein Anschlag, kein Sättigungsgefühl. Es gibt immer nur zwei Möglichkeiten, ich könnte jetzt was essen (diese Möglichkeit überwiegt) oder mir ist schlecht. Satt gibt's gar nicht. Anscheinend fehlt bei mir die Füllstandsanzeige.
Möglicherweise kam meine Frage falsch rüber. Keiner drängt oder zwingt mich zur OP. Aber nach Abwägung der realistischen Möglichkeiten wohl der einzig gangbare Weg.
Der Weg zur OP-Genehmigung ging bei mir auch so verdammt schnell, daß ich von der Geschwindigkeit völlig überrascht wurde.
Ich würde auch nicht sagen wollen, daß ich keine OP-Informationen habe. Was mir hauptsächlich fehlt sind wirklich objektive Aussagen - und die sind wirklich dünn gestreut.
Danke zunächst für deine Anmerkung.
Futzy
Zu Deiner Essstörung kann nichts sagen. Da sind hier andere User, die da wesentlich mehr von verstehen als ich. Aber dazu kann ich etwas sagen:Ja, man kann ja im Wald herumrennen und den Zucker so in die Zellen bringen. Stimmt, das hilft. Bei ca. 170 Kg aber nicht wirklich gangbar.Natürlich ist Joggen für dicke Menschen keine Alternative, aber es gibt andere. Man kann z.B. beim MTT den Muskelapparat aufbauen und stärken. Ich wiege auch nicht viel weniger als Du und schwimme zurzeit dreimal die Woche 1.000 Meter. So what!?
Ich bin fest davon überzeugt, dass es immer noch eine andere Alternative gibt. Bevor ich mich zu solch einem krassen, nicht umkehrbaren Schritt entscheiden würde, würde ich erst mal z.B. in eine Klinik wie Bad Bramstedt gehen. Es gibt in diesem Forum dicke, essgestörte Menschen, die dort echte Hilfe gefunden haben. Und das insbesondere vor dem Hintergrund, dass Du ganz offensichtlich eine Essstörung hast (was ja eigentlich ein Ausschlusskriterium für eine OP ist ...).
Martina
Hallo Stöpsel,
konnte nicht so schnell antworten.
Die ganze Storry habe ich eben an Martina geschrieben.
Also geplant ist der Bypass, der alle meine Probleme lösen soll. Ein leckeres Vitaminbonbon hier und da, meine geliebten Nudeln - sagen wir mal reduzieren (aus dem Kopf streichen, hört sich so grausam an) -das wars dann aber auch schon.
Futzy
Hallo Futzy,
auch ich stand mal vor der Frage Chirugie oder nicht. Ich habe mich gegen die OP entschieden, denn ich hatte zu viel Angst. Mittlerweile habe ich nicht Insulin pflichtige Diabetis, meine Schilddrüse verloren , die Nebenschilddrüse tut auch noch nicht was sie soll und Gicht.
Die Gicht habe ich mir bei meiner letzten Radikaldiät geholt und dabei ist auch ein Leberschaden zurückgeblieben.
Momentan nehme ich ca. 1 Kg pro Monat ab, das istso seit ich von der Schilddrüse ordentlich eingestellt bin.
Überleg dir diesen Eingriff gut, lass dich von einem Endokrinologen untersuchen und gehe die Esstörung an.
Ich wäre nicht so weit gekommen wenn ich mein Leben nicht radikal umgekrempelt hätte. Vor 5 Jahren habe ich aufgehört meine Schwiegermutter zu pflegen, vor 3,5 Jahren sind wir in unser Häuschen umgezogen und haben quasi keinen Kontakt mehr zur Familie meines Mannes, vor 3 Jahren bin ich mit dem Studium angefangen ( mache meine letzten beiden Prüfungen :-D ) und vor einem Jahr habe ich mir die Schilddrüse entfernen lassen.
Es muss etwas in Deinem Leben passieren damit es lebenswert erscheint und Du auch die OP für dich sinnvoll wird.
Alles Gute
Mechtild
Hallo Smutje,
du hast ja so Recht und es gibt absolut keinen Grund dir zu widersprechen, aber ich hab gemacht was für mich geht - mehrmals.
Ich bin ein Kerl wie ein Bär und hab mein Leben auch einigermaßen im Griff, aber beim Futter gibt es nur Ausnahmezustände.
Abnehmen, kein Problem, 20...30 Kg easy.
Aber 3 Monate später ist der ganze Mist plus 8 Kg wieder drauf.
Das ist dann wie beim Alkohol. Die "Trockenen" dürfen nie mehr auch nur einen Fingerhut davon trinken. Und bei mir ist es eben dann der erste Teller Nudeln - das war's dann.
Futzy
:rolleyes:
Futzy,
was hast Du an therapeutischen Massnahmen gemacht um die Esstörung anzugehen und seit wann?
Hallo Marlene,
also wegen dieser und anderer Sachen, die aber immer inneinander griffen,
war ich 6 x zur Kur. Psycho und natürlich die Entspannungsstunden, Einzelgespräche über Wochen, Kochen usw. waren immer reichlich auf meinen Plänen. Von Bewegung aller Art. gar nicht zu sprechen.
Dann 3 Jahre lang Psychologe 2 x pro Woche. Das hat mir sicher mehr gebracht als ich annahm. Aber beim Futter war das Ergebnis gleich "0".
Mir ist klar, daß es sich um ein Psycho-Problem handelt, aber ich finde seit über 30 Jahren den "Sattschalter" nicht. Vor ca. 6 Monaten hatte ich dann wieder einmal ein Schlüsselerlebnis, wo man dann wirklich seinem Schöpfer fast schon gegenüber steht. Ich trau es mich kaum zu schreiben- Ergebnis "0".
Bin wohl wirklich ein hoffnungsloser Fall.
Futzy
Hallo Marlene,
also wegen dieser und anderer Sachen, die aber immer inneinander griffen,
war ich 6 x zur Kur. Psycho und natürlich die Entspannungsstunden, Einzelgespräche über Wochen, Kochen usw. waren immer reichlich auf meinen Plänen. Von Bewegung aller Art. gar nicht zu sprechen.
Dann 3 Jahre lang Psychologe 2 x pro Woche. Das hat mir sicher mehr gebracht als ich annahm. Aber beim Futter war das Ergebnis gleich "0".
Mir ist klar, daß es sich um ein Psycho-Problem handelt, aber ich finde seit über 30 Jahren den "Sattschalter" nicht. Vor ca. 6 Monaten hatte ich dann wieder einmal ein Schlüsselerlebnis, wo man dann wirklich seinem Schöpfer fast schon gegenüber steht. Ich trau es mich kaum zu schreiben- Ergebnis "0".
Bin wohl wirklich ein hoffnungsloser Fall.
Futzy
Futzy,
ich bin nicht operiert aber ich mag Dir trotzdem erzählen wie ich das sehe.
Bei mir hat auch nicht sofort die erste Therapie auf der Waage gute Zeichen hinterlassen. Das ist ein beschwerlicher, harter und langer Weg.
Jetzt weiss ich nicht, wie dringend Du abnehmen solltest/möchtest. Wenn eine akute Lebensbedrohung vorliegt, ist solch ein Eingriff sicher besser als zu sterben. Sorry, aber ich schreib das hier mal so klar und hoffe, das ist okay.
Ich (120 kg) habe mir auch schon mal Gedanken darüber gemacht wie es wäre, wenn auch ich schnell 40-50 kg verlieren würde, wie man es oft von Operierten lesen kann.
Da kann man schon neidisch werden wenn man alle 2-3 Wochen hört dass sich jemand neue Klamotten kauft und die Welt so wundervoll ist plötzlich und man selber jahrelang in Therapie geht und so mühevoll an seinem Leben arbeitet. Und Trauer, Wut und Hilflosigkeit aufarbeitet. :(
Ich hab solch eine OP dennoch nie machen lassen.
Ich will das auf gesundem Wege schaffen. Ich bin durch mein Essen mittlerweile Diabetikerin und bin traurig darüber, dass ich mir das angetan habe- auch wenn ich heute weiss, warum es notwendig war. Aber so ist es nun mal und ich will da wieder raus!
Ich hab mir mein Leben lang mit meinen Essattacken nichts gutes getan. Und wenn ich mich jetzt operieren lassen würde, würde ich ja wieder nicht gesund in meiner Seele und meinem Essverhalten sondern dünner mit vielen Nebenwirkungen.
Ist das ein Ersatz? Für mich nicht.
Ich würde eines Tages schlanker aber genauso wenig glücklich da sitzen. Und die Auswirkungen der OP wären dann immer da.:(
Und ich wüsste, dass ich es nicht geschafft habe sondern man mich gewissermaßen mit Zwang verstümmeln musste damit ich endlich schlanker werde.
Und so lang Gott mir ne andere Chance als ne OP gibt, will ich die nutzen so wie es in meinen Kräften liegt.
Das zu meinen ganz persönlichen Gefühlen und Gedanken zu dem Thema.
Vielleicht kannst du etwas damit anfangen?
Alles Liebe für Dich.
Hallo Futzy,
da komme ich wieder mit meiner Frage...wurdest Du auf das Prader-Willy-Syndrom hin untersucht? Google mal danach. Bei mir läuten immer alle Alarmglocken wenn ich höre, dass jemand trotz intensiver Bemühungen den "Sattschalter" nicht findet. Es muss nicht immer eine psychische Ursache vorliegen.
Vielleicht hilft Dir das ja schonmal weiter.
Grüße
Grit
Marlene,
das ist genau Punkt. Du sprichst mir wirklich aus der Seele.
Ich kann nicht warten und es muß auch schnell gehen. Andernfalls tritt wirklich der Fall X ein.
Man kann es auch so ausdrücken. Alles was "probieren" ist, ist für mich zu spät. Dazu hatte ich 30 Jahre Zeit und ich habe auch alles was so anstand gemacht, es war aber offensichtlich nicht ausreichend. Leichte Schulter-Symdrom.
Also ich bin ja schon begeistert das es in diesem Forum Leute gibt die überhaupt wissen von was ich hier schreibe.
Dank euch auch dafür.
Futzy
:applaus:
Grit,
ich habe im Moment hier viel zu tun.
Sei sicher, ich werde deinen Rat befolgen und mich erkundigen.
Melde mich wenn meine Alarmglocken auch klingeln.
Danke
Futzy
:daumen:
dramaqueen
12.07.2006, 15:36
Hallo Futzy,
bei deiner kurzen Andeutung es gibt da einen Teufelskreis, der mit Insulin anfängt und mit stetiger Gewichtszunahme endet bin ich hellhörig geworden.
Ich bin selber (Typ I-) Diabetikerin seit 30 Jahren und ebenfalls stark übergewichtig. Auch ich empfinde dieses Problem mit der hohen Insulindosis und deren Folgen als einen Teufelskreis und lande immer wieder bei einer riesigen Verzweiflung, weil es scheinbar keinen Ausweg gibt für mich.
In solchen Momenten frage ich mich auch ernsthaft, ob ich doch auch diesen Weg gehen sollte, den du offenbar gerade vor dir hast. Ich vermute sogar, dass bei meinen gesundheitlichen Problemen und den Kosten, die ich seit Jahren durch diverse Therapien in diesem Zusammenhang verursacht habe die KK einer OP vermutlich ähnlich prompt zustimmen würde, wie es offenbar bei dir der Fall war...
Bisher ist es mir jedoch immer wieder gelungen, mir dann trotz aller Verzweiflung bewusst zu machen, dass auch eine OP alles andere als eine Garantie für das bessere, schlankere Leben ist, das ich mir genauso wünsche, wie so viele andere.
Im Gegenteil gibt es ja sogar genug gegenteilige Berichte von Menschen, die nach einer OP entweder ein weit schrecklicheres Leben bewältigen müssen, als es vorher vielleicht schon war oder aber schlicht ihr Leben ganz verloren haben.
Dazu kommt, dass ich auch wenn es mir manchmal so vorkommt, als hätte ich wirklich schon alles andere probiert, bei genauem Hinsehen mir doch jedesmal wieder eingestehen muss, dass es schon noch das eine oder andere gibt, dass ich noch nicht mit voller Kraft und Konsequenz umgesetzt habe.
Ich glaube ich habe wirklich viel und hart daran gearbeitet, mein Gewichtsproblem in den Griff zu bekommen: angefangen mit Diäten (schon mit ca. 12 Jahren hatte ich erste Diätpläne, die damals zur Standardbehandlung des Diabetes gehörten und wegen meines drohenden (!) Übergewichts Kalorienmengen vorgaben, bei denen mir mit meinem heutigen Wissen das kalte Grausen kommt...), dann eine erste Psychotherapie als Jugendliche mit abschließendem 3 monatigem Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik, später eine weitere Psychotherapie als Erwachsene, ein weiterer Klinikaufenthalt und danach eine andere Psychotherapieform; ich habe nach und nach verschiedene Ärzte aufgesucht und bin wegen des Diabetes und meiner autoimmunbedingten Schilddrüsenunterfunktion dauerhaft in Behandlung, habe Ernährungsberatungen gehabt, versuche immer wieder, mehr Bewegung in mein Leben zu bringen usw.. Es gibt aber weitere Dinge, die ich noch tun könnte bzw. müsste!
Ein Beispiel: Vielleicht habe ich noch nicht erkannt und akzeptiert, wie viel Kraft ich tatsächlich bräuchte, um z.B. meine Bemühungen, regelmäßig Sport zu treiben konsequenter durchzuhalten? Vielleicht müsste ich aus anderen Bereichen meines Lebens deutlich Kraft abziehen, um sie mehr für meine Gesundheit einsetzen zu können, statt immer wieder an den Punkt zu kommen, dass es mir zuviel ist und ich es neben meinem derzeitigen Beschäftigungspensum einfach nicht auch noch schaffe?
Mir über solche Fragen klarer zu werden braucht viel Zeit und die Ergebnisse der Überlegungen dann zu verwirklichen auch!
Es gibt durch all diese Puzzleteile (nur) nach und nach ganz kleine Fortschritte, die ich manchmal gar nicht sehen kann und die mir oft genug lächerlich winzig und gnadenlos langsam erscheinen, aber sie sind doch da.
Ich denke, das ist das ein Weg, den ich gehen muss, wenn ich nicht alles auf's Spiel setzen will, in der Hoffnung auf eine eventuelle Radikallösung. Und soweit bin ich nicht, dass ich bereit wäre, eher mein Leben zu riskieren als weiter zu versuchen es zu verbessern - mit aller Anstrengung, die das kostet!
Auch mich würde interessieren, was du bisher so alles versucht hast, bevor du zu deiner Entscheidung kamst, dich operieren zu lassen?
Hast du dir bzw. deinem Gewicht oder überhaupt deiner Gesundheit wirklich schon soviel Aufmerksamkeit und Zeit und Kraft gegönnt, dass du echt nur noch die Chance in einer OP siehst?
Du hast geschrieben: Also geplant ist der Bypass, der alle meine Probleme lösen soll. Ein leckeres Vitaminbonbon hier und da, meine geliebten Nudeln - sagen wir mal reduzieren (aus dem Kopf streichen, hört sich so grausam an) -das wars dann aber auch schon.
Auch der Bypass kann dich doch letztlich nicht daran hindern, dein problematisches Essverhalten fortzusetzen! Letztlich kannst du dein Essverhalten doch wahrscheinlich nur dann nachhaltig verändern, wenn du rausgefunden hast, was die Ursache dafür ist und du dir andere Wege suchst, mit deinen Problemen umzugehen, als sie mit Essen zu lösen zu versuchen.
Von den Berichten, die ich teils in AC-Foren oder auch hier gelesen habe weiß ich, dass Essgestörte auch nach der OP noch Wege finden, ihrer Esssucht nachzugehen, selbst wenn sie dadurch quälende Folgen ertragen müssen und ihre Gesundheit womöglich noch mehr auf dem Spiel steht als vorher. Siehst du da für dich auch eine Gefahr?
Smutje schrieb:
Ich wäre nicht so weit gekommen wenn ich mein Leben nicht radikal umgekrempelt hätte.
Ich kann mich da nur anschließen! Es ist offensichtlich manchmal wirklich notwendig, das bisherige Leben stark zu verändern und das ist ein Gedanke, vor dem auch ich gerne zurückscheue, da es natürlich durchaus etwas Angst macht und auch einigen Aufwand mit sich bringt...
Aber irgendwie müsste man sich selbst doch diesen Aufwand schon wert sein, oder?!
lg, dramaqueen
(sorry, dass ich so ausschweife, aber das ist irgendwie echt auch mein ganz persönliches Dauerthema... :rot1: )
P.S: Mist, jetzt habe ich so lange zum Schreiben gebraucht, dass inzwischen schon etliche posts dazu gekommen sind! Ich lass es aber trotzdem jetzt mal hier stehen - was schon beantwortet wurde, kann man ja getrost ignorieren!
HI Dramaqueen,
ich kann auch deinen Beitrag voll verstehen, irgentwie bin ich froh das Futzy das Thema angesprochen hat. Ich bin selbst jetzt noch mit mir unzufrieden wo ich doch am abnehmen bin, andere nehmen 5 Kilo pro Monat ab. Meine 17 jährige Tochter hat mich auf den Teppich zurückgebracht, denn sie sagte lieber 1 kg pro Monat abnehmen als 5 kilo pro Monat und dann das doppelte wieder drauf.
Tschau Mechtild
Hallo Dramaqueen und Smutje,
das langsame Abnehmen ist zweifellos der richtige und natürlich auch bessere Weg. Aber wenns nun mal langfristig nicht geht.
Nach dem Mail von Grit habe ich schon einmal gestöbert.
Es könnte was dran sein, obwohl viele Punkte auf mich nicht zutreffen.
Das grundsätzliche Essverhalten wird sich nach einer OP wahrscheinlich nicht ändern, deshalb wird der Magen verkleinert und (weil man schon vorher ahnt, daß ich mit dem Essen doch nicht aufhören kann) soll der Dünndarm gekürzt werden. Dadurch wird die aufgenommene Nahrung dann nicht vollständig aufgenommen. Die KH werden somit stark in Grenzen gehalten und diese Schei.. Spritzerei hört vielleicht ganz auf.
Es ist somit eine OP, die mich zwingt weniger zu essen oder mich zu übergeben. Wenns doch drinnbleibt, wird's nur teilweise aufgenommen.
Aber der Preis dafür ist möglicherweise sehr hoch.
Futzy
Ich halte es für absolut verantwortungslos, eine Person mit schwerer Eßstörung so zu operieren.
Erfolglosigkeit (ganz zu schweigen von schwersten Komplikationen) ist damit doch so gut wie vorprogrammiert.
@Futzy: Ich denke, dass Prader-Willi auch heute noch viel zu selten als mögliche Erkrankung in Betracht gezogen wird. Aber ich denke einfach, dass das fehlende Sättigkeitsgefühl nicht einfach nur auf eine seelische Störung zurückzuführen sein muss.
Es gab kürzlich erst wieder Berichte über PWS-Kinder, die geistig fit waren und auch seelisch okay, die aber mangels eines Sättigungsgefühl pausenlos was in sich reinstopfen konnten.
Dramaqueen u Futzy,
könnt Ihr mir mal bitte erklären, was Ihr genau mit diesem Teufelskreis und dem Insulin meint?
Ich bin Typ II Diabetiker, ich spritze einmal zur Nacht Insulin- seit 1,5 Jahren die gleiche Dosis. Das hat sich also nie geändert, deshalb weiss ich nicht, was Ihr meint.
Dramaqueen,
so ähnlich seh ich das auch. Und in deinen Worten zum Sport hab ich mich auch wiedergefunden. Als es noch nicht so warm war, bin ich jeden Tag walken gegangen. Nicht viel aber so wie ich konnte. Aber bei diesen Temperaturen bin ich oft froh, wenn ich mein Leben hab. Da ist Sport nicht drin.:(
Wenn ich regelmässig Sport mache, entspricht mein BZ nicht mehr der Rechentabelle der Durchschnittswerte hba1c sondern ist günstiger. Das sagt es einem ja schon.
Ich denke, wenn ich jemanden hätte, mit dem ich walken könnte, ginge es mir viel besser. Ich komme mir allein ziemlich blöd vor und zu zweit wäre echt schöner.
dramaqueen
12.07.2006, 19:30
Hi Marlene,
also erstmal habe ich aus Futzys letztem posting hoffentlich richtig rausgelesen, dass er im Gegensatz zu mir Typ II-Diabetiker ist - sonst könnte er ja auch nicht darauf hoffen, dass er irgendwann nicht mehr Insuin spritzen muss... (Ich selbst bin wie gesagt Typ I-Diabetikerin seit meinem 2. Lebensjahr und habe seit 4 Jahren eine Insulinpumpe.)
"Insulin ist das einzige Hormon des menschlichen Körpers, das Körperfett aufbaut und dafür sorgt, dass das Fett in den Depots bleibt." (Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus (http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus))
Und ein Teufelskreis wird das bei mir dann, weil ich wegen meines hohen Körpergewichtes ohnehin schon nüchtern eine entsprechend große Insulinmenge benötige (u.U. auch wegen einer Insulinresistenz, die oft bei einem hohen Körpergewicht vorliegt), dann bei der Aufnahme von Kohlenhydraten relativ viel Insulin spritzen muss, um den Blutzuckerspiegel unten zu halten bzw. wieder zu senken, das begünstigt wiederum die optimale Ausnutzung der aufgenommenen Nahrung, fördert das Speichern in Form von Fett, hemmt aber den Abbau desselbigen und so werde ich nicht dünner sondern eher immer dicker und der Teufelskreis beginnt von vorne...
Das heißt, ich sollte eine möglichst perfekte Diabeteseinstellung erreichen, mit so wenig Insulin wie möglich und so gleichmäßigen Blutzuckerwerten wie möglich. Und da wird es dann richtig schwierig bei mir, da ich große Probleme mit der Akzeptanz meiner Krankheit habe und mich deshalb nicht mit der erforderlichen Konsequenz und Intensität um die Einstellung bemühe.
@Na_Ich: Ich finde es auch wichtig, alle möglichen organischen wie psychischen Ursachen für das Übergewicht abzuklären! Allerdings glaube ich, auch wenn es körperliche Gründe gibt (ob Schilddrüsenunterfunktion, Prader Willi Syndrom oder auch eine Cortisonbehandlung) kann es sinnvoll, hilfreich oder sogar notwendig sein, eine begleitende Psychotherapie zu machen, um die Folgen der Krankheit gut zu bewältigen. Gerade bei Prader Willi liegt ja soweit ich weiß eine hirnorganische Ursache vor - der Betroffene muss aber trotzdem einen Weg finden, sich nicht buchstäblich zu Tode zu futtern und braucht dafür sicher gute Handlungsstrategien.
@Futzy: Es ist somit eine OP, die mich zwingt weniger zu essen oder mich zu übergeben. Wenns doch drinnbleibt, wird's nur teilweise aufgenommen.
Aber der Preis dafür ist möglicherweise sehr hoch.
Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, dass du keinen so hohen Preis zahlen musst, falls es tatsächlich so kommen sollte!
Aber ich habe wenn ich dich so lese wirklich große Zweifel, ob dich ein (mögliches) Erbrechen von einem Überessen abhalten kann, wenn dich wie du sagst selbst ein Schlüsselerlebnis im Angesicht des Todes nicht hindert, so weiter zu machen. Und ein im schlimmsten Fall regelmäßiges Übergeben würde doch dann auch wieder körperliche Folgen mit sich bringen, oder?
Ich wollte auch noch kurz anmerken, dass ich mich keinswegs bereits in einem Prozess befinde, in dem ich langsam abnehme! Ich kämpfe immernoch darum, die kontinuierliche Zunahme zu stoppen und mein Gewicht überhaupt mal zu halten, was mir jetzt erst seit ca. einem Jahr annähernd gelungen ist. :(
lg,
dramaqueen
Hi Marlene,
also erstmal habe ich aus Futzys letztem posting hoffentlich richtig rausgelesen, dass er im Gegensatz zu mir Typ II-Diabetiker ist - sonst könnte er ja auch nicht darauf hoffen, dass er irgendwann nicht mehr Insuin spritzen muss... (Ich selbst bin wie gesagt Typ I-Diabetikerin seit meinem 2. Lebensjahr und habe seit 4 Jahren eine Insulinpumpe.)
"Insulin ist das einzige Hormon des menschlichen Körpers, das Körperfett aufbaut und dafür sorgt, dass das Fett in den Depots bleibt." (Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus (http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus))
Und ein Teufelskreis wird das bei mir dann, weil ich wegen meines hohen Körpergewichtes ohnehin schon nüchtern eine entsprechend große Insulinmenge benötige (u.U. auch wegen einer Insulinresistenz, die oft bei einem hohen Körpergewicht vorliegt), dann bei der Aufnahme von Kohlenhydraten relativ viel Insulin spritzen muss, um den Blutzuckerspiegel unten zu halten bzw. wieder zu senken, das begünstigt wiederum die optimale Ausnutzung der aufgenommenen Nahrung, fördert das Speichern in Form von Fett, hemmt aber den Abbau desselbigen und so werde ich nicht dünner sondern eher immer dicker und der Teufelskreis beginnt von vorne...
Das heißt, ich sollte eine möglichst perfekte Diabeteseinstellung erreichen, mit so wenig Insulin wie möglich und so gleichmäßigen Blutzuckerwerten wie möglich. Und da wird es dann richtig schwierig bei mir, da ich große Probleme mit der Akzeptanz meiner Krankheit habe und mich deshalb nicht mit der erforderlichen Konsequenz und Intensität um die Einstellung bemühe.
@Na_Ich: Ich finde es auch wichtig, alle möglichen organischen wie psychischen Ursachen für das Übergewicht abzuklären! Allerdings glaube ich, auch wenn es körperliche Gründe gibt (ob Schilddrüsenunterfunktion, Prader Willi Syndrom oder auch eine Cortisonbehandlung) kann es sinnvoll, hilfreich oder sogar notwendig sein, eine begleitende Psychotherapie zu machen, um die Folgen der Krankheit gut zu bewältigen. Gerade bei Prader Willi liegt ja soweit ich weiß eine hirnorganische Ursache vor - der Betroffene muss aber trotzdem einen Weg finden, sich nicht buchstäblich zu Tode zu futtern und braucht dafür sicher gute Handlungsstrategien.
@Futzy:
Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen, dass du keinen so hohen Preis zahlen musst, falls es tatsächlich so kommen sollte!
Aber ich habe wenn ich dich so lese wirklich große Zweifel, ob dich ein (mögliches) Erbrechen von einem Überessen abhalten kann, wenn dich wie du sagst selbst ein Schlüsselerlebnis im Angesicht des Todes nicht hindert, so weiter zu machen. Und ein im schlimmsten Fall regelmäßiges Übergeben würde doch dann auch wieder körperliche Folgen mit sich bringen, oder?
Ich wollte auch noch kurz anmerken, dass ich mich keinswegs bereits in einem Prozess befinde, in dem ich langsam abnehme! Ich kämpfe immernoch darum, die kontinuierliche Zunahme zu stoppen und mein Gewicht überhaupt mal zu halten, was mir jetzt erst seit ca. einem Jahr annähernd gelungen ist. :(
lg,
dramaqueen
danke. das war jetzt aufschlussreich.
Auch für mich ist es bereits ein Erfolg mein Gewicht zu halten und grosse Schwankungen zu vermeiden.
Sehr interessant hier.
Marlene und Dramaqueen,
Dramaqueen, du kennst dich aus. Ja, natürlich bin ich Typ II.
Marlene, du bist noch in der tollen Situation, nur ein Basalinsulin zu spritzen. Wenn du zum Essen spritzen mußt, wird sich die Situation wahrscheinlich ändern, weil man dir ein Insulin gibt, welches dir gewisse Freiheiten einräumen kann. Aber das Zeug verlangt genaues rechnen der KH. Andernfalls tritt genau das ein, was Dramaqueen meint. Du wirst dicker und dicker. Kannst die hohen Zuckerwerte wunderbar wegspritzen und alles ist wieder OK.
Dieses Spielchen habe ich ja gemacht und seit dieser Zeit 80 Kg zugenommen. Sicher fragst du jetzt wie jemand 80 Kg zunehmen kann. Wenn ich mir das vorstelle, kann ich es selbst nicht glauben.
Deshalb mein wirklich guter Rat an dich.
Du bist Typ II und hast noch eigenes Insulin. Versuche dich wirklich an deine KH zu halten und mach den Wald und andere Sporteinrichtungen zu deinem Wohnzimmer, fahr Fahrrad oder Gott weiß was, aber beweg dich. Leg dich nicht vor den Fernseher und bleib auch von der Küche weg.
Ja, tolle Tipps geb ich dir, ich weiß. All das habe ich gemacht und aus Dummheit vor 5 Jahren eingestellt - und dann gings erst richtig los.
Also, die gelbe Karte hast du gezeigt bekommen, laß nicht die rote folgen.
Nach all dem, könnte man auf die Idee kommen, der Futzy wird immer dicker wegen dem Insulin. Stimmt! Aber wer war eher da, das Huhn oder das Ei. Auch wenn man das Insulin, wegen der Resistenz reduziert, hilft das nicht wirklich weiter, weil der Zuckerspiegel dann ansteigt. Na, diese Folgen kennst du ja sicher.
Bei dem Insulin sagt dir jeder wie toll das ist und wie schnell es wirkt, daß du nicht über Stunden im Voraus dein Essen planen mußt usw. usw. Das du plötzlich Nudeln, Reis und sogar Weißbrot essen kannst, merkst du selbst sehr schnell. Aber kaum jemand sagt dir was über das Mastmittel, daß da in den kleinen Ampullen steckt.
Und genau so ist es bei der Magen-OP - deshalb bin ich hier in dem Forum.
Wie toll das mit der OP ist, hab ich ja von allen Seiten gehört, jetzt will ich was über die Schattenseiten erfahren.
Futzy
Futzy,
ich hab verstanden, was Du mir sagen willst. Und solche Infos hatte ich auch bisher nicht. Deshalb ist es gut, dass Ihr mir das erklärt. Denn sowas hab ich auch nicht erklärt bekommen in den ganzen Seminaren.-
Und nein, ich frage nicht, wie man 80 kilo zunehmen kann- da ich ja selber von um die 75 kilo auf 120 kilo zunahm... zwar innerhalb von 20 Jahren aber trotzdem...ich hätte auch nie gedacht, mal bei diesem Gewicht zu landen.
Dass ich Sport machen soll, ist angekommen. Hab ein Laufband, das ich nutze solange es nicht sooo warm ist. Und dass ich nicht in die Küche soll...ich bin essgestört, Futzy. Wäre ich gesund, würde es sicher reichen, mir zu sagen, ich solle nicht in die Küche gehen...
Marlene,
na, dann weißt du ja von was ich rede.
Hab dann auch keinen guten Tipp mehr für dich, denn ich weiß ja selbst nix gescheites. Außer diese wunderbaren, äußerst effektive Ratschläge, die man dann überall zu hören bekommt.
Kühlschrank zuschweißen, alles Geld an die Mama übergeben und sich jeden Tag einen Euro dort abholen, um sich dann täglich was zu kaufen, rennen, rennen, rennen. Oh, fast hätte ich's vergessen. Natürlich kein Fett, kein Mehl, keine süßen Dinge, kein, kein, kein. Dafür aber Wasser, Wasser, Wasser, in jeder gewünschten Menge.
Uffff, na dann Prost und Kopf hoch.
Futzy
Marlene,
Kühlschrank zuschweißen, alles Geld an die Mama übergeben und sich jeden Tag einen Euro dort abholen, um sich dann täglich was zu kaufen, rennen, rennen, rennen. Oh, fast hätte ich's vergessen. Natürlich kein Fett, kein Mehl, keine süßen Dinge, kein, kein, kein. Dafür aber Wasser, Wasser, Wasser, in jeder gewünschten Menge.
Uffff, na dann Prost und Kopf hoch.
Futzy
das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?
Marlene,
ich hab diese "guten Tipps" ca. 99999999999999999999.... mal gehört.
Meinst du wirklich, ich mache dann damit Spaß ?????????
Futzy
:holy:
ich sag da besser nichts mehr zu...
Marlene, sei nicht sauer :mad: ich bin in der gleichen - oder sehr ähnlichen - Situation.
Ich habe da keine ernstgemeinten, gangbaren Tipps mehr, sonst hätte ich sie längst umgesetzt.
Ich stehe eingentlich nach einem sehr langen Weg vor einer hohen Mauer.
Hab keine Ahnung was dahinter ist, und muß aber da rüber. Mag sein, da ist ein schöner, ebenerdiger Weg. Es kann aber auch eine sehr tiefe Klippe sein. Stehenbleiben und warten kann ich nicht, denn da sind mehrere Löwen hinter mir, die mir keine Chance geben werden.
Du hast diese Chance noch, du läufst noch in offenem Gelände, wobei der Weg stetig steiler wird. Nimm dir also ein Fahrrad und fahr, fahr, fahr.
Das ist mein ernstgemeinter Tipp für dich.
Futzy
Marlene, sei nicht sauer :mad: ich bin in der gleichen - oder sehr ähnlichen - Situation.
Futzy
nein, Futzy, wir sind nicht in der gleichen Situation.
Und ich halte von solchen extremen Verhaltensratschlägen überhaupt nichts.
Ich lebe selbstverantwortlich, deshalb muss ich weder den Kühlschrank zuschweissen noch mein Geld jemand anderem geben.
Ausserdem muss ich nicht rennen, rennen rennen..... oder fahrn, fahrn, fahrn. Hinter mir ist nämlich niemand her...
"KEIN Fett" ist Blödsinn, das wäre sehr ungesund. Um gesundes Fett geht es.
"KEIN Mehl" ist ebenso Quatsch- um gesundes Mehl geht es.
"KEINE süssen Dinge" erzeugt Essdruck, Gier, das Gefühl von verzichten müssen und führt damit früher oder später garantiert zu ESSATTACKEN.
"Wasser in jeder gewünschten Menge" kann ebenso ungesund sein wie zu wenig.
Ich bin jetzt doch noch auf Deine Worte eingegangen.-
Aber lass Dir eins vor Deinem Sprung über Deine Mauer gesagt sein:
Angst, Panik, Schwarz-Weiss-Denken, Radikalismus und Hetze machen nicht gesund.-
Alles Gute wünsch ich Dir, Futzy.
sorry, klappt nicht.
was sollte es denn werden?
Ich bin jetzt doch noch auf Deine Worte eingegangen.-
Aber lass Dir eins vor Deinem Sprung über Deine Mauer gesagt sein:
Angst, Panik, Schwarz-Weiss-Denken, Radikalismus und Hetze machen nicht gesund.-
Alles Gute wünsch ich Dir, Futzy.
Aus Futzy's Worten lese ich nicht Besserwisserei, sondern Ironie, Frust über all die gutgemeinten Ratschläge die man sich in seinem Elend anhören muss und er nahm sicher an, dass Du, wie viele von uns auch, im gleichen Boot sitzt. Ich wünsche ihm, dass er den richtigen Weg findet und beneide ihn wirklich nicht um seine jetztige Situation.
toni
Marlene,
es ist wirklich schade, daß du meine überzogenen, wirklich nicht ernst gemeinten "Ratschläge" so interpretierst.
Ich wollte dir ein Lächeln über die Mundwinkel ziehen, aber.......sorry.
Nun gut, aber es sind auch einige Dinge dabei, die so zutreffen.
Obwohl du es noch nicht weißt, glaub mir, wir sitzen im gleichen Boot. Nur du sitzt noch im Bug und ich bereits mitschiffs.
Na ja, ob man es dann mit Löwen vergleichen muß... die Löwen heißen Zucker und KH.
Und die bekommt man nur über sehr wenige Möglichkeiten aus dem Körper.
Entweder man nimmt sie gar nicht erst zu sich (das wäre toll), man spritzt sie weg (u.U. mit den bereits beschriebenen Resultaten), oder durch Bewegung.
Ich habe es natürlich etwas blumiger ausgemalt. Entschuldigung !
Natürlich kannst du nicht ohne Fett, KH, Mehl, Zucker usw. leben. Aber wenn du wirklich jeden Keks und jedes (Achtung, ich übertreib's jetzt wieder) Reiskorn berechnen und auf den Punkt spritzen mußt,weil du sonst unterzuckerst oder dein Körper mit dem vielen Zucker nicht weiß wohin, wirst du wissen wohin der Weg führt.
Wenn du dir für einen Teller Nudeln 230 Einheiten reindrücken mußt, wirst du gern darauf verzichten wollen. Aber ab und zu will man ja auch einmal ....
Und sicher wirst du nicht verfolgt, aber es wird ein ewiger Kampf sein.
Immer die Frage:"soll ich, oder lieber heute einmal nicht" und "wieviel muß ich dafür spritzen".
Bitte, bitte glaub mir, Bewegung ist der Schlüssel für TypIIer.
Sei mir bitte nicht bös.
Futzy
Bayernmadl
13.07.2006, 11:54
Hallo Futzy,
habe hier mitgelesen und habe die gleiche Meinung wie toni.
Ich wünsche dir alles gute auf deinem weiten Weg,den du bestimmt
noch zu gehen hast.
Gela
Sally,
ich wollte aus meinem eigenen Beitrag was zitieren und dann noch etwas dazu schreiben. Da ich aber noch nicht lange Übung mit sowas habe ist es nicht geglückt. Sorry. Macht aber nichts.;)
Futzy,
ich bin Dir nicht böse. Aber woher soll ich wissen, wann Du was ironisch sagst und wann Du es ernst meinst? Ich kenne Dich doch gar nicht. Mehr als fragen ob Du es ernst meinst konnte ich nicht. Und da Du darauf sagtest, dass Du es ernst meinst, hab ich Dich erstmal ernst genommen. Ich nehme jeden erstmal ernst.
Und ich versteh auch, dass Dir das Wasser bis zum Hals steht und Du es gut meinst. Wenn solche Worte ein Essproblem lösen würden, hätte ich schon ewig keins mehr. Und Du wohl auch nicht.
In Deinen Worten klingt sehr viel Hetze, Stress und Angst durch. Und das ist nicht gesund. Nicht für die Organe, nicht für die Psyche, nicht für das Essen, nicht für die anstehende Entscheidung bei Dir wegen der OP.
Ich denke, dass es zwar richtig ist sich aufzuklären und mögliche Folgen bewusst zu machen aber trotzdem nicht in Angst, Panik und Stress zu verfallen.
Ich arbeite seit vielen Jahren an meiner Gesundheit.
Mit Infos zu Stoffwechselvorgängen, zu Lebensmitteln, zu Organen, mit Sport so wie er mir mit 120 kg Lebendgewicht möglich ist, mit ständiger kritischer Kontrolle bei Fachärzten (habe meinen hba1c-Wert senken können), im Austausch mit anderen Betroffenen, an meinen Verhaltens-u. Denkmustern.
Und aus meiner Sicht und Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich nur dann eine Chance habe, wenn ich ruhig bleibe und in meinem Tempo, step by step, meinen Weg durch jedes Kilo zurückzugehe. Mit allem was dazu gehört.
Das gilt für mich und muss für niemand sonst gelten.
Und Angst und Gejagt-sein ist ein schlechter Begleiter.
Ich laufe nicht mehr davon. Vor mir nicht und auch vor dem Diabetes nicht. Und ich lasse mich nicht mehr hetzen. Nicht von Erwartungen Anderer, guten Tipps oder Abnehmerfogen Anderer oder sonstigem.
Ich stelle mich dem Ganzen in den Weg. Auch wenn es täglich neu schwer ist.
Sorry, sorry, sorry, hier läuft was aus dem Lot.
Wir alle haben doch unser Säckchen zu tragen, müssen wir uns da wirklich noch gegenseitig von der Seite her anmachen?
Marlene, ich habe das wirklich ironisch gemeint, da ist mit Sicherheit kein Fünkchen Boshaftigkeit oder Vorwurf dabei. Wirklich SORRY !
Also ich machs jetzt mal so.
Solltest du und alle an dem Gau Beteiligten mal im Raum Frankfurt sein, lass uns zusamme 'en Schoppe trinke.
Logisch zahl ich, keine Frage. So eh Bämbelsche wer mer wohl packe. En Handkäs dabei, dann gehts us widder gut.
Das war KEIN Spaß.
Futzy
Für mich war es von Anfang an klar, dass Marlene Futzy missverstanden hatte.
Sie hat mehrmals geschrieben, dass sie keine große Forenerfahrung hat. Hinzu kommt, dass Menschen einen unterschiedlichen Humor haben können und die Nuancen zwischen den Zeilen einfach nicht erkennen (können), weil sie anders gestrickt sind.
Marlene deshalb ... zu schimpfen, finde ich nicht in Ordnung.
Marlene, bitte überlege es Dir noch einmal. Ich fände es schade, wenn Du Dich jetzt verabschieden würdest, denn ich gehe z.B. eher Deinen Weg und halte ihn für sehr erstrebenswert. Aber darüber kann und muss man sich austauschen.
So, und nun seid mal wieder lieb zueinander.
Martina:)
danke für Deine netten Worte , Martina.
Wenn es der Moderation möglich ist, dann bitte ich um die Entfernung des Stein des Anstosses
toni
Nanny McPhee
13.07.2006, 13:43
Für mich war es von Anfang an klar, dass Marlene Futzy missverstanden hatte.Dann wäre es vielleicht wünschenswert gewesen wenn du als Moderatorin inerveniert hättest,um den Disput zu verhindern.
Liebe Grüße,
Nanny
Lovely Rita
13.07.2006, 15:15
Dann wäre es vielleicht wünschenswert gewesen wenn du als Moderatorin inerveniert hättest,um den Disput zu verhindern.
stimmt, aber ich schätze, sie sitzt nicht die ganze zeit vorm computer und liest mit. und marlenes ärger ist meiner empfindung nach recht plötzlich explodiert.
disput hin oder her, ich finde diese auseinandersetzung sehr interessant und hilfreich.
Bayernmadl
13.07.2006, 15:52
Futzy,
so a Bämbelsche wär scho recht,wegen der regen Diskussion,
die auch ich ganz interessant finde und das nur beim lesen.
Bei uns im Bayrischen Wald da würd ma sagen:
Sitz de her und i zahl a Mass und da Kas is bissn.
Gela die das Thema mit regem Interesse verfolgt.
Nanny McPhee
13.07.2006, 15:53
stimmt, aber ich schätze, sie sitzt nicht die ganze zeit vorm computer und liest mit.Das klang für mich so,als ob Martina die entwicklung verfolgt hat. sollte ich dass falsch verstanden haben, so tut's mir leid. :)
stimmt, aber ich schätze, sie sitzt nicht die ganze zeit vorm computer und liest mit. und marlenes ärger ist meiner empfindung nach recht plötzlich explodiert.
disput hin oder her, ich finde diese auseinandersetzung sehr interessant und hilfreich.
Ich bin erst ärgerlich geworden nachdem man mich als etwas titluiert hat was ich nicht bin.-
Das wird nicht wieder passieren- ich schreibe hier nicht mehr.
@Marlene: So wie Du etwas missverstehst, passiert es auch anderen, dass sie etwas missverstehen. Sowas sollte man klären und gut ist. Sich beleidigt zurückziehen ist da eher hinderlich *find*
Ich bin erst ärgerlich geworden nachdem man mich als etwas titluiert hat was ich nicht bin.-
Das wird nicht wieder passieren- ich schreibe hier nicht mehr.
Marlene, der Dialog zwischen Futzy und Dir war über lange Strecken wirklich konstruktiv, interessant und vom menschlichen her sehr aufwühlend. Es würde mir sehr leid tun, wenn dieser Dialog wegen meines Nebensatzes unterbrochen würde. Ich entschuldige mich dafür, aber ich denke Futzy hat das nicht verdient.
toni
Lovely Rita
13.07.2006, 16:37
ähm, mein satz war an sich nicht gegen dich gerichtet.
für mich war die wende, die dieser thread genommen hat, aber doch recht plötzlich. wobei ich gar nicht gelesen habe, was gelöscht wurde.
mein eindruck war, dass ihr beide euch hin und her ganz nett ausgetauscht habt.
Bayernmadl
13.07.2006, 16:42
Hallo Marlene,
überleg es dir doch noch einmal,hier sind doch lauter
liebe Menschen,mit denen man doch bestimmt das ausdisskutieren
kann.Manchmal ärgert man sich über irgendwas,das ist bestimmt schon vielen so ergangen,und hinterher wenn man ein bischen zum nachdenken gekommen
ist,ist alles halb so schlimm.
Ich schreib dir,weil ich selber so ein labiler Mensch bin und ich weiss,das man sich oft umsonst ärgert.Und mir geht oft was an die Nieren,wo ich mir hinterher oft denke,warum haste nichts gesagt.Da bin ich grade dabei,dieses zu ändern.Habe grade gesehen,das wir der gleiche Jahrgang sind.Also bis demnächst.:-D
Gela
Ich finde es sehr nett, dass Ihr jetzt so entgegenkommend seid.
Vielleicht kann der Eine oder Andere sich vorstellen, wie es mir damit geht, hier so kurz da zu sein, mich zu öffnen und dann sowas. Mir fällt das auch nicht leicht von mir zu schreiben, ich kenne hier niemanden. Und wenn ich dann persönlich angegriffen werde, obwohl wir ja alle in einem Boot sitzen, muss ich das nicht haben.
Ich habe im Leben genug Qual und Gegenwind erfahren und auch noch zu erwarten. Ich habe gehofft, es gibt auch im Internet einen Raum wo ich sein kann wie ich bin. Auf dem Weg. Nicht mehr ganz am Anfang und auch noch lange nicht am Ziel. Ich hab gedacht, ich kann vielleicht Unterstützung finden, geben. Ich bin mal stark und mal strauchel ich eben auch. Da wäre es schön, nette Menschen an der Seite zu haben. Auch im Internet. Das war mein Gedanke als ich mich hier angemeldet hab.
Toni, Du sagst Futzy hat das nicht verdient. Ich hab ihm doch gar nichts getan.
Und mit Futzy hat es doch auch gar nichts zu tun.
Futzy und ich haben uns unterhalten und uns unsere Meinungen gesagt. Ich weiss ja selber nicht was ich falsch gemacht habe. Ich wollte ihn nur ernst nehmen in seiner Not. Und solch eine OP ist immer ein Hammer.
Ob es ihm etwas geholfen hat in seiner Entscheidung wegen der OP? Und darum geht es doch hier. Ich weiss es nicht. Toni hat ja selber gesagt, es gäbe nur diesen Weg. Insofern ist diese Entscheidung wohl gefallen. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es ihm gut geht damit, jetzt und später.
Nanny McPhee
13.07.2006, 17:14
Ich verstehe jetzt ehrlich gesagt deine Reaktion nicht, @Marlene. Hat das Gelöschte das ausgelöst, meinst Du das mit "persönlich angegriffen"?Mir erschließt sich das Ganze irgendwie sonst nicht...:confused:
Nanny, wie wär's, wenn du das mit Marlene per PN klärst? Ich finde, wir sind schon weit genug vom Thema abgekommen. ;)
Gruß
Pandora
Aaaalso, noch mal langsam zum Mitschreiben:
Futzy hat seine Problematik mit einer gehörigen Portion Ironie und Sarkasmus gewürzt. Ich habe seine Übertreibungen verstanden. Auch wenn er es nicht wörtlich gemeint hat, hat er es doch ernst gemeint ... und das hat sich Marlene einfach nicht erschlossen.
Marlene ist noch neu hier im Internet und hat noch nicht das Gefühl dafür, solche Dinge wie Ironie zwischen den Zeilen zu erkennen. Das sollte man ihr zugestehen. Das ist sicher vielen von uns anfangs so gegangen. Deshalb hat sie Futzy etwas verärgert geantwortet, weil sie seine Worte wörtlich genommen hat.
Das wiederum führte zu verärgerten Worten anderer User, die wiederum zu Marlenes Rückzug-Reaktion führten. Diese verärgerten Worte habe ich auf Wunsch entfernt (auch in den verschiedenen Zitaten).
So und mein "ich habe das von Anfang an begriffen" bezog sich auf den Beginn des Problems im räumlichen Sinne, also im Thread oder auf dem Bildschirm. Es ist in der Tat so, dass wir weder in der Lage noch verpflichtet sind, dieses Forum 24 Stunden am Tag zu überwachen. Darauf weisen wir auch in den Forenregeln (http://www.das-dicke-forum.de/regeln.htm) hin. Zu dem Zeitpunkt, als ich die Problematik entdeckt habe, bin ich eingeschritten. Normalerweise hätte ich sogar erst heute Abend entdeckt, da ich normalerweise keine Mittagspause mache.
Liebe Marlene, interessant ist dieser Thread für die User vom fachlichen Standpunkt her. Auch das habe ich sofort begriffen. Hier wurden Dinge erklärt (zum Thema Diabetes und Insulin), die viele noch nicht wussten.
Und ich möchte Euch jetzt wirklich alle herzlich bitten, zu den Sachfragen zurückzukehren. Es gibt keinen Grund, sich hier so hoch zu schaukeln.
Einen schönen Abend wünscht Euch
Martina
Hallo, moin moin, servus, grüß Gott
und was es sonst noch für Begrüßungen gibt.
Nun ich denke da wie Martina, dieses Ding sollte wirklich nicht noch weiter ausgebreitet werden. Es führt nämlich zu nichts mehr.
Ein Missverständnis, mehr wars nicht. Hätten wir alle beim Äppler gesessen, wäre uns das wohl noch nicht einmal aufgefallen und somit nie ein Anstoß geworden. Ergo:" Trinkt mehr Äppler und esst mehr Handkäs" oder wenn ihr aus Bayern kommt - wie's Bayernmadel- a Mass un en Radi.
Aber jetzt wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Also, ich habe mich entschlossen zuerst einmal den kleinen Schritt zu gehen (Bauchdecke zu dick) und werde mir am 24.07.06 erst einmal den Ballon reinziehen. Das ist ja dann noch nicht der große Gau. Habe dann noch einige Monate Zeit mir die Geschichte reiflichst zu überlegen. Bis dahin werde ich wieder mein Rädchen durch den Wald quälen, damit mir die überschüssige Haut nicht gar so zu schaffen macht.
Laufen und rennen wird nicht gehen. Aber Zitronensaft, ohne Zucker läßt ja die Fettzellen nur so wegspringen. Und bei der Hitze soll man ja eh nicht soviel futtern. Und damit sich das nicht alles in weiter Zukunft abspielt, werde ich MORGEN ins Schwimmbad gehen. Das hab ich übrigens diesem Forum hier zu verdanken.
Sicher hat mich keiner ins Schwimmbad geschickt, da wären ja auch sofort die allseits bekannten Abwehrreaktionen und 500 Ausreden (warum das nicht geht) gekommen. Aber ihr alle habt mich noch einmal tief in mich hineinschauen lassen.
Dank euch allen dafür !
Futzy
Hallo Futzy,
herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, nun hast du die Zeit um wirklich zu entscheiden was für dich richtig ist.
Viel Spass beim Radfahren.
Mechtild
Ich find das klasse, Futzy.:)
Lovely Rita
14.07.2006, 10:41
futzy, das find ich auch super. bin richtig froh über deine entscheidung. und weißte was? wenn du im bad einfach erst im wasser bist und dein gewicht nicht spürst, kannst du dich mal richtig entspannen und wirst sehen, wie gut dir das tut. alles, was du dir gutes tust, lass dir zukommen. vielleicht hast du ja auch die möglichkeit, dich massieren zu lassen etc.
also viel spaß im wasser und auf dem radl.
dramaqueen
14.07.2006, 12:36
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: find ich super, wie du dich gerade mit all dem auseinandersetzt! :ja:
Ich wünsche dir wirklich sehr, dass es dir gelingt, deine Ideen so zu realisieren und dass du damit schnell und weit genug voran kommst!
lg,
dramaqueen :ok1:
Marlene, Smutje, Lovely Rita, Dramaqueen
und all die vielen Anderen, die mir hier so nett schreiben.:applaus:
Ich bin nur noch eine Woche hier auf diesem Computer (auch Urlaub), muß mal sehen ob mein Homecomputer das dann auch schafft. Aber ich werde euch am Ball halten. Zuerst werde ich heute auf die Waage steigen. Wiegt sie mich noch ? Hab aus Frust und Hust mindestens schon zwei Jahre nicht mehr draufgestanden. Aber jetzt wird alles anders. Muß zurück zu meiner Bikinifigur (sorry Adonis).
Ich wünsch euch ein wunderbares, sonniges Wochenende.
Futzy
dramaqueen
14.07.2006, 14:12
Na dann genieß deinen Urlaub und nutz ihn schön für dich!
:klapp:
Futzy,
falls Du hier noch liest vor dem Eingriff: ich drücke Dir dafür die :daumen:
Ich selber habe mich heute in einer Sportgruppe angemeldet! Davor hatte ich immer Angst- jetzt hab ich es getan. Bin ganz stolz auf mich. :)
stübbken
17.07.2006, 12:38
Da kannst Du auch stolz sein!
stübbken
Marlene,
na klar lese ich mit.
Der Ballon kommt ja erst am nächsten Montag rein und danach ist Urlaub. Im Urlaub werde ich nicht mitlesen können, aber bis dahin ist's noch ein bisserl.
Aber ich will heute mal über meinen Schwimmbadbesuch berichten. Ist ein wenig von Diskusionspunkt entfernt, hat ja aber schon damit zu tun.
Also, Sa. morgen an die Badehose. Hat ein wenig hier und da gekniffen, kurzer Blick vorn Spiegel - na ja !
Ich also ins Schwimmbad, was werden die Leute wohl denken und tuscheln wenn ich da nun ankomme ?
Denk einfach nicht drüber nach, dachte ich.
Und dann öffnete ich die Schwimmbadtür (Hallenbad), recht wenige Leute, ein paar Kinder ein paar kurze Blicke, da wars. Ich ohne einen Mucks ins Wasser - fertig. Nach 2, 5 Stunden wieder raus.
Und dann gings wieder los - Hunger. Ergebnis: 500g Nudeln (natürlich Trockengewicht), leckere Soße, Sofa.:-o
Ich werd's wohl wirklich ohne OP nicht schaffen.
Futzy
Hallo Futzy,
ich finde es aber trotzdem klasse, dass Du Deinen Mut zusammen genommen hast. Und bist Du die ganze Zeit geschwommen? Dann ist das doch schon mal ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Man kann nicht alles aufeinmal in den Griff bekommen. Da kann ich selbst ein Liedchen von singen. Ich bin auch so eine Perfektionistin, die immer gemeint hat, alles müsste auf einen Schlag perfekt sein. Zwar habe ich kein Essproblem, aber ich habe ziemlich lange auf der Überholspur gelebt und habe mein Leben in kleinen Schritten entschleunigt. Ich bin damit immer noch nicht ganz fertig, aber weit auf dem Weg. Aber funktioniert hat es erst, als ich die kleinen Schritte gewählt habe. Also, lasse Dich nicht entmutigen! Immerhin steht der übermäßigen Nahrungsaufnahme für den Schwimmtag Bewegung gegenüber. Das ist besser als sich gar nicht bewegt zu haben.
Ich freue mich, dass Du Dir die Sache mit der OP noch einmal durch den Kopf gehen lassen willst, und bin gespannt, was Du vom Ballon berichtest. Ich war Ende der 80er eine der Ersten in Deutschland, die einen Ballon hatten. Allerdings war das damals noch eine deutlich unangenehmere Sache als heute, da die Dinger damals in der Nase befestigt wurden. Berichte doch dann bitte auch mal von Deinen Erfahrungen.
Alles Gute wünscht Dir
Martina
Ja und vielleicht könnte man dann mal eine Schwimm-Gruppe bilden. :idee:
LG
Madita
Martina,
an ja, schwimmen war auch dabei, aber hauptsächlich im Wasser aufhalten.
Vom Ballon bekommt ihr selbstverständlich einen Exklusivbericht. Habe gehört, die ersten Tage sollen nicht soooo toll sein.
Aber warten wir's mal ab.
Futzy
Madita,
logo, sehr gute Idee. Wo und wann soll das dann sein?
Und Vorsicht, im Wasser bin ich schnell wie ein Fischotter.
Futzy
Ich kann ja immer mal ne Bahn auslassen, dann trifft man sich nach unterschiedlich zurückgelegten Strecken mal wieder am Beckenrand :-D .
Und wo? Klar, im Sommer Hallenbad! Ich wage es zu bezweifeln dass im Sommer ein wirkliches Schwimmen im Freibad möglich ist, so wie bei bestimmten Wetterlagen im Hallenbad. Hab da so meine Erfahrungen.
Wann? Nach dem Urlaub, in den gehe ich nämlich jetzt auch erst mal!
Sorry, war jetzt auch ziemlich off topic :-o .
Ich gelobe Besserung :bigdaum: .
LG
Madita
Bayernmadl
18.07.2006, 09:01
Servus Futzy,
also ich finde das auch toll,das du dir das nochmal überlegt hast.:daumen:
Bin schon neugierig auf deinen Bericht und wünsche dir für Montag
alles gute.:five:
LG aus dem schönen Bayrischen Wald
Gela
Madita,
denke du verwechselst da was, iiich bin schnell wie ein Fischotter - hallo !
Aber ich werde dir einen gewissen Vorsprung einräumen. Bin ja Gentleman, welche Frage.;)
Und's Bayernmadel ist auch neugierig, ja servus.
Also ich werde euch alle detailgetreu aufklären, also aus erster Hand und so. Ist doch kar !
Kann aber sein, daß es da auch um's Übergeben usw. geht. Mir geht ganz schön die Düse.
Und a Brathändl wird dann wohl auch nicht mehr reinpassen. Ach was ein Leid !
Futzy
Lovely Rita
18.07.2006, 10:21
Und dann öffnete ich die Schwimmbadtür (Hallenbad), recht wenige Leute, ein paar Kinder ein paar kurze Blicke, da wars. Ich ohne einen Mucks ins Wasser - fertig. Nach 2, 5 Stunden wieder raus.
Und dann gings wieder los - Hunger. Ergebnis: 500g Nudeln (natürlich Trockengewicht), leckere Soße, Sofa.:-o
Ich werd's wohl wirklich ohne OP nicht schaffen.
Futzy
ja, siehst du futzy, so hat die schwimmerei bei mir auch wieder angefangen. inzwischen pfeif ich mir nix mehr und gehe baden wann und wo ich will. ich hab sogar jetzt immer einen badeanzug eingesteckt, wenn ich unterwegs bin.
es tut einfach so gut im wasser die schwerelosigkeit zu genießen, sich endlich leicht und schnell bewegen zu können. mein nächster schritt war eine anmeldung zur aqua-gymnastik. schau dich mal um, vielleicht gibt es soiwas von der volkshochschule oder dem schwimmbad. das macht spaß und tut gut, einmal in der woche geh ich hin, jetzt sind allerdings ferien.
und das mit den nudeln. verurteile dich nicht dafür. erstens find ich es nicht abnormal, wenn man nach dem baden hunger hat und schlapp auf dem sofa hängt. du hast ja körperlich was getan, bloß merkt man das im wasser nicht so, hinterher schon. du hast jedenfalls bewegungen gemacht, die du an land nicht so machst. kannst also ruhig schlapp sein.
ich wünsch dir alles gute für das magenband und bin gespannt auf deinen bericht.
biggerman
18.07.2006, 12:17
Beim Lesen dieses Threads frage ich mich, wie geht man nac h einer OP damit um d. man die Esssucht nicht befriedigen kann?? Kommt dann selbstverletzendes Verhalten oder Agression gegen andere auf?, fragt einer der den nGlauben an die Meizin (fast) verloren hat:confused:
Lovely Rita,
also ich bin doch recht erstaunt, daß du so ohne Bedenken und ohne zu zögern ins Schwimmbad oder einen Badesee gehst. Ich hatte da schon erheblichen Bammel davor. Aber man muß ja mal loslegen und seinen ganzen Mut zusammennehmen. Andernfalls wirds nix. Besser ists wohl auch zu zweit zu gehen, da fühlt man sich dann nicht ganz so einsam.
Biggerman,
ich habe einige deiner Beiträge gelesen und ich bedaure sehr was dir widerfahren ist.
Aber in mir ist noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, daß es eben auch anders gehen kann - ich hoffe es inständig.
Weißt du, ich kann mir nicht mehr helfen, andere haben es wirklich versucht. Welches ist meine Alternative ?
Wenn es sie gäbe, glaub mir, ich würde sie ergreifen.
Aber wie bei allen dicken, ist auch bei mir, der Geist sehr willig aber der Körper schwach.
Es ist ja nicht das Abnehmen, das hatte ich hier ja schon geschrieben, es ist das langfristige Halten.
Wenn die OP dann wirklich kommt und meine vielen Schutzengel dazu nicken können, soll's in Sachsenhausen gemacht werden. Es soll dort wohl noch die besten Spezialisten geben - sagt man. Ich werde es möglicherweise nächste Woche herausfinden, wenn ich mir den Ballon einverleibe. Sei auch sicher, ich werde die sogenannten Problemfälle besuchen - wenn es sie gibt. Aber so weit sind wir ja noch nicht.
Weißt du, es gibt bei allem im Leben Problemfälle und natürlich auch Dinge, die nicht so laufen wie vorgesehen. Die Kunst ist es herauszufinden wie hoch die Chance ist.
Wenn man eine Ausfallquote von 97% hat, ist die Chance ja gleich Null. Ist die Chance aber, sagen wir mal 90%, denke ich kann man das Risiko eingehen. Wenn man dann zu den 10% (Ausfallquote) gehört, ist das furchbar für den Einzelnen, das ist klar. Aber 9 von 10 sind happy.
Na, ich sehe mir die Geschichte dort einmal an.
Seit alle sicher, ich werde euch informieren- noch Ende nächster Woche.
Futzy
Lovely Rita
18.07.2006, 15:23
Lovely Rita,
also ich bin doch recht erstaunt, daß du so ohne Bedenken und ohne zu zögern ins Schwimmbad oder einen Badesee gehst. Ich hatte da schon erheblichen Bammel davor. Aber man muß ja mal loslegen und seinen ganzen Mut zusammennehmen. Andernfalls wirds nix. Besser ists wohl auch zu zweit zu gehen, da fühlt man sich dann nicht ganz so einsam.
na, das war ja nicht immer so. hab grad nachgedacht, seit wann ich wieder schwimmen gehe, ich glaub, es sind inzwischen drei jahre (vielleicht auch vier). davor habe ich selbst das haus nicht verlassen und wenn, dann nur mit taxi. heute fahr ich begeistert mit öffis durch die gegend. ich wiege so ca. 165 kilo, also kein dreck.
einerseits werd ich kaum mehr angemacht und wenn doch, gibts gleich saures zurück. die welt gehört nicht nur den dünnen, wir sind auch da und dürfen baden gehen und spaß haben. ich hab genauso angefangen wie du und hexenschatzi, ängstlich in ein bad gegangen. noch mal gegangen usw. dazu kommt, dass in meiner aqua-gym-gruppe immer viel gelacht wurde. die einzige in der gruppe, die bemerkungen über mich machte und macht, ist leider eine dicke, die sich selbst ständig als "blad" abwertet und beim hintereinander gegen die strömung durchs wasser joggen jedesmal zu mir sagt: "ich halt mich hinter dir, christine, da muss ich mich nicht so anstrengen." (weil ich die gegenströmung blockiere) eine richtige kleine gemeinheit. aber ich bin froh, dass ich nicht so drauf bin.
Lovely Rita,
Glückwunsch an dein Selbstbewustsein:applaus: .
Anmachen ist ja nicht wirklich nicht sooo sehr das Problem. Aber das hinterhältige Getuschel macht mich wahnsinnig. Ich gehe dann immer zu den entsprechenden Leuten und frage etwas lauter nach "wie bitte ?".
Dann kommt immer: " nix, nix ich hab nix gesagt".
Für deine Aqua-Freundin hab ich den Supertipp. Tritt ihr doch mal völlig aus Versehen im Wasser, oder besser noch an Land, auf den Fuß. !65 kg hinterlassen immer "blaue" Spuren.
Futzy
biggerman
18.07.2006, 19:25
ich habe nicht nach dem Erfolg der Op gefragt, sondern meine Bedenken wegen des psychischen Zustandes hinterfragt. Bisher war der Magen der "Stimmungsregulator", was passiert wenn er diese Funktion nichrt mehr erfüllen kann??
Och, das kann man doch in den einschlägigen Foren nachlesen. Gerade erst berichtete wieder eine Userin ganz verzückt darüber, welch wunderbare Gefühle freigesetzt werden, wenn man drei Tage nichts gegessen hat, und wie erfüllend es ist, anderen am Tisch beim Essen zuzusehen und sich sagen zu können, wie toll, dass ich nichts essen muss. Auf den Hinweis, dass jetzt doch spätestens ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik angesagt sei, hieß es dann, dass das doch ganz normal sei, schließlich sei die Angst, wieder zuzunehmen*, so groß, dass es da gar keinen anderen Weg gibt ... owT
*... wobei sich mir die böse, böse Frage aufdrängt, wie kann es sein, dass man wieder zunimmt, wo eine OP doch die einzige Möglichkeit ist, Gewicht dauerhaft zu reduzieren? Auch dazu gibt es wichtige Statements in diesen Tagen. Ärzte haben das gesagt. Und dass man, wenn man die OP als ganz Dicker nicht machen lässt, ein viel größeres Risiko eingeht als mit der OP ... alles klar?
Lovely Rita
18.07.2006, 20:25
Lovely Rita,
Glückwunsch an dein Selbstbewustsein:applaus: .
oh, danke sehr. aber wie ich schon sagte, das kam mit der zeit. wird bei dir auch nicht anders sein.
mit "anmachen" meinte ich eh keinen flirtkäse, sondern so gebrabbel wie du es erwähnst.
und dein tipp ist gut. dass ich da noch nicht drauf gekommen bin!
im oktober wenn die sumpfhenne wieder lästig wirds, lass ich sie mal auflaufen. im wahrsten sinne des wortes...
GreenTomate
18.07.2006, 20:45
kleine Übersetzungshilfe:
die einzige in der gruppe, die bemerkungen über mich machte und macht, ist leider eine dicke, die sich selbst ständig als "blad" abwertet ...
blad heißt nicht wie wahrscheinlich bei uns vermutet wird "blöde"
sondern "breit" also sinngemäß "fett". Ursprünglich kommt das Wort
von "blähen".
*wink@christine .... gehst du auch auf die Donauinsel zum baden?
Dort ist es so schön weitläufig, daß man bestimmt mehr Platz zum
Schwimmen hat als in jedem Schwimmbad der Welt. :wink2:
Sonnenkuss
18.07.2006, 21:24
Jaa Martina, oder wie an einem Dickenstammtisch eines anderen Forums hier von uns beobachtet:
Frau bestellt sich ein wunderschönes, göttliches, mit einer verführerisch duftenden Kruste bestücktes Schäuferle und einen kindskopfgroßen Knödel dazu... und dann ißt man nicht einen Happen.
Denn Frau hat ja ein Magenband und bringt heute absolut nichts runter (Magenmilchbeutel schüttel und einpfeiff).
Und das dann den neugierig lauschenden jungen, dicken, etwas unsicheren Mädchen bei diesem Treffen als große Freiheit zu verkaufen, weil man ja nicht essen muss und die Wahl hat...
Da könnt ich zum Tier werden! :keule1:
dramaqueen
18.07.2006, 23:02
:boah: Das ist ja echt der Hammer!
@biggerman:
Bisher war der Magen der "Stimmungsregulator", was passiert wenn er diese Funktion nichrt mehr erfüllen kann??
Genau das meinte ich auch!
Und da kann so einiges passieren, womit man vorher niemals gerechnet hätte - ich weiß wovon ich rede...
In meiner letzten psychosomatischen Kur fand ich mich auf einmal in Zuständen wieder, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Das alles "nur" weil ich auf den gewohnten Spannungsabbau durch Überessen verzichtete, ohne dabei allerdings Alternativen zur Hand zu haben oder mir auch nur im Mindesten darüber klar zu sein, was ich bisher alles damit gedeckelt hatte.
Wie ich schon sagte, hoffe ich sehr, dass Futzy sowas erspart bleibt bzw.
er für den Bedarf dann rechtzeitig entsprechende Unterstützung in Anspruch nimmt.
lg,
dramaqueen
@biggerman:
Genau das meinte ich auch!
Und da kann so einiges passieren, womit man vorher niemals gerechnet hätte - ich weiß wovon ich rede...
In meiner letzten psychosomatischen Kur fand ich mich auf einmal in Zuständen wieder, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Das alles "nur" weil ich auf den gewohnten Spannungsabbau durch Überessen verzichtete,
lg,
dramaqueen
Das kann ich genauso hier auch von mir sagen. Und das ist genau das was ich meinte als es um operative Eingriffe von aussen ging.
Es gibt genügend Fälle, wo das Abnehmen wegen der Esstörung eben nicht geklappt hat. Eine öffentlich bekannte Frau ist diese Bibi aus der Reportage Bibi und Rolli. Sie hatte auch eine OP und hat kaum abgenommen/wieder zugenommen. Die Seele sucht sich ihre Wege..wie biggermann schreibt.
Wenn es irgendeinen Weg gäbe, um die Aufarbeitung einer Esstörung herumzukommen und trotzdem gesund zu werden an Geist und Körper- ICH hätte ihn gewählt!
Denn nichts ist mir in diesem Leben so schwer gefallen wie die Auseinandersetzung mit dem Essverhalten und seinen Gründen.
stübbken
19.07.2006, 07:27
Aber jede Auseinandersetzung mit unseren "Leichen im Keller" fällt uns schwer und geht uns unter die Haut.....
stübbken
Lovely Rita
19.07.2006, 10:38
außer einer bescheuerten orthopädin und der trulla im krankenhaus wollte mir noch niemand ein magenband andrehen. weil das in kombination mit einer essstörung halt nicht angesagt ist. einziger trost: man kann es wieder rausnehmen.
@ grüne_tomate: ich fahr mir der U6 bis "neue donau" und geh da gleich ins wasser. am liebsten um 7/8 uhr morgens, wenn noch niemand da ist. dann düs ich wieder heim, es ist mir später einfach zu voll.
einziger trost: man kann es wieder rausnehmen.
ja. falls es nicht vorher eingewachsen ist, und der halbe magen mit raus muss...
Lovely Rita
19.07.2006, 13:02
ja. falls es nicht vorher eingewachsen ist, und der halbe magen mit raus muss...
iiiiiigitt :eek:
GreenTomate
19.07.2006, 13:40
@futzy
Du hast doch nach Alternativen gefragt. Mir ist die Seite wieder eingefallen,
die ich dir gleich am Anfang zeigen wollte....
http://www.gesundheit-u-a.de/html/KRANK%20MACHENDE%20PILZE%20ERK ENNT%20MAN%20NICHT.htm
Ist nur ein Gedanke in eine andere Richtung. Da ist auch die Rede von Heißhunger und ständigem Hungergefühl. Hatte die Seite eigentlich gebookmarkt wegen der Nährstoffübersicht.
Vielleicht auch ein Anhaltspunkt für Darcy um in eine neue Richtung zu suchen.
Grüßle, die Tomate
Nun ja, ich gebe zu, dass ich den Gedanken an Pilze auch schon hatte.
1998, kurz vor der Diagnose vom Hashimoto, hab ich sogar mal so'ne Pilzdiät gemacht (und meiner ES noch die Krone aufgesetzt).
Gebracht hats damals vom Beschwerdebild her nix und als ich dann im Krankenhaus auf den Kopf gestellt wurde und medikamentös behandelt wurde, ging es mir auch ne Zeitlang besser.
Passen würde aber von den Symptomen her schon alles, selbst die erhöhten Leberwerte hab ich ja - andererseits kann man exakt alle Symptome auch auf Hashimoto schieben ...
Hab auf der HP (die leider 'ne Menge Fehler aufweist - Zeilen sind teilweise total durcheinander) nix gefunden, was man nun selbst tun kann. Für die recht teure Kur mit "guten" Darmbakterien aus der Apotheke hab ich leider keine Kohle.
Ach ja - der letzte Stuhltest beim Doc auf Pilze (allerdings schon ein paar Jährchen her) hatte ergeben, dass soweit alles im Normbereich war, lediglich Candida war dezent erhöht (das war allerdings nach Antibiose, da verschiebt sich das Gleichgewicht eh).
Werd nächste Woche nochmal zu meinem Doc fahren (wegen der SD), vielleicht ist er ja mit ner Stuhlprobe auf Pilze einverstanden.
GreenTomate
20.07.2006, 08:09
Das mit den Zeilen fand ich auch blöd, wirkt "zusammenkopiert" aber insgesamt sind für mich auf der Site eine Menge interessanter Infos gewesen. Leider ist das ganze etwas unstrukturiert und ich habe mich irgendwie queerbeet duch die Seiten gehangelt.
Hoffe du findest eine Lösung!
Grüßle, die Tomate
Hallo,
ich stelle mich gleich hier mal vor. Mein Name ist Ulla ich bin 40 Jahre und lese schon lange in diesem Forum und finde es sehr interessant. Da ich kein grosser Forumsschreiber bin habe ich mich erst heute registriert.
Und zwar wegen dem was Soku schrieb.
Ich akzeptiere deine Meinung über AC und wusste sie auch vor dem Gespräch. Aber das was du geschrieben hast ist stark übertrieben.
Nur damit kein falscher Eindruck entsteht, da beim geschriebenen Wort der Tonfall und die Mimik fehlt: Ich lese deine Beiträge gern und mag auch deinen trockenen Humor, also nicht falsch verstehen ;) .
Ich war das mit dem Band und dem Schäufele.
Es stimmt nicht, dass ich nichts gegessen habe und ich wusste von vornherein, dass ich nicht viel davon essen kann, aber ich hatte darauf Appetit. Den Rest habe ich mitgenommen. Wo liegt das Problem?
Und wem habe ich das Magenband als Allheilmittel verkauft? Habe ich jemanden verschwiegen, dass ich Probleme mit Sodbrennen habe? Wenn mich jemand darauf anspricht, dann sage ich wie ich damit zurecht komme und zwar Vor- und Nachteile die ICH habe.
Ich würde niemanden zu so einer OP raten/drängen.
Jeder Einzelne muss selbst entscheiden und sich vor allem vorher gut informieren. Ich habe es mir 2 Jahre überlegt und habe mich dafür entschieden. Ob es für mich richtig oder falsch war/ist, kann wohl nur ich beurteilen, da ich damit lebe.
Ich hab durch das Band nur einen Bruchteil meines Übergewichts abgenommen (vorher BMI 54 jetzt 45), das fehlende Gewicht hilft mir wieder ohne Schmerzen laufen zu können.
Wenn du solche Beobachtungen bei anderen gemacht hast, dann nimm bitte die als Beispiel (ich weiss es gibt welche die das Problem haben), aber nicht mich.
LG
Ulla
PS.
Ich weiss ich hätte darauf nicht antworten müssen, da niemand weiss wen du gemeint hast, aber es war wie ein innerer Zwang, den du denke ich auch manchmal verspürst ;) .
Sonnenkuss
21.07.2006, 07:56
Ulla, Hut ab, dass Du hier reagiert hast.
Mensch, das arme Schäuferle (*schnell von meinen Übertreibungen ablenk*)! :-D
Und vielleicht hast Du es nicht so bemerkt, aber zumindest eines unserer jüngeren Mädchen sprang ziemlich drauf an und wollte/will (?) auch diese komische AC-Gruppe da in Forchheim besuchen. Und mir gegenüber, die A. in unserem Alter (mir fällt grad der Nick nicht ein) überlegt auch... und ich könnte weinen.
Ulla, ich weiß nicht, warum dies der letzte Ausweg für euch ist und war. Wie kann sich ein einigermaßen gesunder Mensch verstümmeln lassen?
Gelenkprobleme und sowas sind doch jetzt nur verlagert auf "innere" Mangelerscheinungen und Krankheiten.
Mich erinnert das immer an: Den Teufel mit dem Belzebub austreiben.
Naja, schön dass Du geschrieben hast und schade das es in der größeren Konstellation mit dem Stammtisch irgendwie nicht mehr so klappt.
Hallo Soku (mir fällt im Moment dein Name nicht ein, aber du kannst da sicher drüber wegschaun, gg),
mit dem Schäufele brauchst du kein Mitleid mehr haben, das ist schon lang weg ;) .
Und nun zum Thema, dass sich zwei dafür interessiert haben habe ich nicht wirklich bemerkt. Die sollten sich vorher sehr gut informieren.
Das Sodbrennen bekommen viele die ein Band haben. Ich hatte selbst schon ne starke Speiseröhrenentzündung dadurch.
Die Gründe weshalb ein Mensch sich so was machen lässt, denke ich, sind so vielfälltig und unterschiedlich wie die Menschen selbst.
Aber eines weiss ich, wenn sich jemand dafür interessiert und Infos von mir haben will, wie ich damit zurecht komme werde ich auch die Nachteile/Probleme nicht verschweigen. Dazu kommt: Es ist eine OP, das sollte man nie vergessen!
Was ich damals noch nicht wusste, obwohl ich mir das lange überlegt und mich auch, meiner Meinung nach gut informiert habe: Wenn das Band entfernt werden muss, der Magen wird nicht mehr 100%ig so wie er vorher war.
Welchen Stammtisch meinst du denn?
Nun wünsch ich dir noch nen schönen Tag und hoffe, dass wir uns mal wieder sehen.
LG
Ulla
Wenn das Band entfernt werden muss, der Magen wird nicht mehr 100%ig so wie er vorher war.
Hallo Ulla!
Richtig ... und man nimmt auch alles wieder zu, wenn das Band wieder raus muss. Aus welchen Gründen auch immer.
Deswegen frage ich mich, warum Bandträger sagen: ach, man kann es ja wieder rausnehmen! So als Entschuldigung, dass sie ein Magenband haben.
Achtung! Das ist eine allgemeine Aussage und nicht persönlich gegen Dich gerichtet.
Lieber Gruss
Blue
Hallo Blue,
ich werte das auf keinen Fall als Angriff.
Das Band ist eigentlich (wenn keine Komplikationen eintreten) dafür gedacht immer im Körper zu verbleiben und nur im Notfall wieder entfernt zu werden. Ich nehme an, die meisten hier wissen das.
Und zu der Aussage man nimmt alles wieder zu, wenn das Band außen ist. Viele (nicht alle) nehmen auch wieder zu, wenn man das Band weiterstellen (entblocken) lässt oder lassen muss.
Ich habe mir das Band weiterstellen lassen, nach der Speiseröhrenentzündung, um das Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Das einzige Resultat war, dass ich innerhalb kurzer Zeit einiges zugenommen habe und das Sodbrennen war genauso wie mit geblocktem Band.
Warum sich manche Menschen für ihre Entscheidung entschuldigen, kann ich dir nicht beantworten.
Ich habe meine damals getroffen, lebe damit und würde mich dafür nie entschuldigen. Ob das ein Fehler für mich war/ist oder nicht, das kann nur ich beurteilen und gegebenenfalls das Beste daraus machen.
Du kannst mir glauben ich persönlich sehe nicht alles durch eine rosarote Brille :)
LG
Ulla
Nur noch als kleine Anmerkung: Menschen die sich ein Band einsetzen/operieren lassen und es von vornherein wieder irgendwann entfernen lassen wollen, verstehe ich nicht wirklich. Muss ich zum Glück auch nicht.
Manche sind sicher nicht so informiert wie sie sein sollten.
Und der Rest davon denkt wohl, wenn sie ihr "Idealgewicht" erreicht haben, dann ist ja alles anders und dann schaffen sie es ihr Gewicht zu halten. Warum haben sie das davor dann nie geschafft?!
Meiner Meinung nach, werden fast alle davon, früher oder später wieder zunehmen, ausser sie haben ihre Ernährung radikal umgestellt, machen viel Sport, oder haben eine ES die sie mit "Erfolg" behandeln lassen.
Hoffe mein Geschreibsel ist einigermaßen verständlich ;)
oder haben eine ES die sie mit "Erfolg" behandeln lassen... oder legen sich eine ES anderer Couleur zu ... ;)
... oder legen sich eine ES anderer Couleur zu ... ;)
Du hast Recht, dran habe ich in dem Moment gar nicht gedacht.
LG
Ulla
Hallo,
wie versprochen, hier meine Meldung. Mußte allerdings meinen Namen etwas ändern weil ich hier an meinem Heimatcomputer sitze und die Antwortmails sonst an einen anderen Computer geschickt würden.
Also ich werde mir Mühe geben so objektiv wie möglich zu bleiben.
Montag also ins Krankenhaus, Vorgespräch, Erklärung, EKG, Zugang legen.
Nach geraumer Wartezeit der Gang ins "OP". Es war kein richtiger OP obwohl er so aussah, aber er war nicht "rein" weil der Ballon eigentlich keine richtige OP mit Vollnarkose ist.
Also ich lege mich auf's Bett und dann ging alles ruck zuck. Seitenlage, Kissen in den Rücken, einen Halter in den Mund, Spritze (war angeblich nur ein starkes Beruhigungsmittel) nennen wir es also mal KO-Spritze, denn ich war weg. Zum Aufbau von Ängsten usw. also keine Zeit.
Danach aufwachen im Zimmer, Begrüßung des Bettnachbars und kurze Zeit später noch mal ein Nickerchen. Arzt kommt, ich frage ob der Ballon drin wäre. Ja ! Na, gemerkt hatte ich nichts.
Es war warm und so holte ich mir ein Wässerchen. Nach ein paar Schluck wußte ich dann auch sehr schnell, daß der Ballon drin war. Aha, die Erinnerung kam zurück, kleine Schlücke und laaaaangsam trinken. Gesagt, getan. Nach einiger Zeit dann leichte Magenkrämpfe (nix schlimmes) und ein Gefühl mit Sicherheit nichts essen zu wollen. Dienstag kam dann ein- nennen wir es mal Süppchen. Das bieb drin, stand mir aber einige Male bis zu den Mandeln bevor es wirklich im Magen war. Zum Mittagessen noch mal Süppchen und Vitaminsaft. Nachmittags noch einmal Visite und da hab ich gebettelt wie ein Hund, doch entlassen zu werden. Bei der Hitze im Bett ist ja echt nicht so prickelnd.
Also Papiere geholt, 20 Eu's abgerückt, Auto war auch noch da, Mensch was willst du mehr.
Mittwoch daheim, leichte Krämpfe, kein Hunger und auch keine Esslust. Also Wasser, einen kleinen Milchshake bei Mc Don... sehr langsam genommen (er ist auch nicht mehr hochgekommen), Nachmittag: 10 Brombeeren. Abend: 1/2 Tüte ALDI-Spargelsuppe mit reichlich Sahne und später noch einen !/2 Liter Milch.
Donnerstag: Eis, Eis, Milch, 3 Nektarinen, Rest der Tütensuppe vom Mittwoch, Karottensaft (0,5 Liter). Das wars bis heute.
Und jetzt glaubt mir oder nicht, ich habe keinen Hunger. Die leichen Krämpfe sind so gut wie weg und ich merke den Ballon nur wenn ich mich auf den Bauch lege.
Das ist meine Lösung, die ich für immer behalten könnte. Leider muß er nach spätestens 180 Tagen raus. Und dann soll's im Anschluß zum OP gehen.
Ich wollte ja auch noch sehen wie es den Leuten nach der OP geht.
Nun, ich war zu kurz dort. Die Leute, die ich sah und mit denen ich sprach waren aber ganz gut drauf, konnten aber keine richtige Antwort geben weil die OP erst einige Tage vorher gemacht wurde.
Hab mich aber etwas mehr über die OP informiert.
Und hier ein Hinweis für die Zuckerleute:
Nun ich esse ja zur Zeit nicht wirklich etwas, aber ich braucht bis jetzt soviel Insulin (nach 4 Tagen) wie sonst am Tag. Morgens bin ich allerdings sehr hoch (ca. 200).
Futzy 2
Futzy, schön dass Du wieder da bist und es Dir gut geht.:)
Tja, wenn Du fast nichts isst, muss der Zucker ja niedriger sein. Das wäre er auch gewesen wenn Du vor dem Ballon fast nichts mehr gegessen hättest.
Wieso muss der Ballon in 180 Tagen unbedigt wieder raus?
Gibt es dann nur noch die Lösung der heftigen OP oder hat man Dir nun auch andere Alternativen nahe gelegt?
Ich frage mich wie Du auf 3 liter Wasser (und bei solchen Temperaturen noch mehr) pro Tag kommst wenn es schwierig ist mit dem Trinken? Wie machst Du das?
Wie hast Du die Brombeeren vertragen (Säure, Ballaststoffe)?
Hast Du Eis und den Shake mit normalem Zucker gegessen obwohl Du Diabetiker bist?
Marlene
Marlene,
ja, du hast recht, hätte ich das Gleiche gegessen wie jetzt, wäre alles auch genau so gekommen. Aber es ging nicht. Der Ballon gibt mir das Signal satt zu sein, davor kannte ich dieses Gefühl nicht oder kaum. Die Brombeeren gingen gut, ohne Probleme. Allerdings hat mich der Teufel geritten und ich mußte mir ja unbedingt diese leckeren Sauerkirschen (1/2 Glas gegessen) im Glas aus dem Kühlschrank holen. Die hab ich mir dann glatt 30 Minuten später noch einmal angesehen.
Am Samstag Geburtstagsparty. Hab mich schwer zurück gehalten damit ich mir nicht alles noch einmal ansehen muß. Kl. Tintenfisch, Scampi's (jeweils 2 Stück) 1/4 Steak, 1 kl. Käsewürstchen ging super. Aber mir hat man natürlich auch Weizenbier mit Bananensaft angeboten. Na toll, Weizenbier mit dem Ballon - rülps. Das war über Nacht dann hart an der Grenze, aber es blieb im Magen.
Der Ballon muß nach 180 Tagen wieder raus ,weil er angegriffen wird und dann zerstört werden könnte. Er würde dann den Magenausgang verschließen was doch zu erheblichen Problemen führen würde. Wenn er jetzt platzen würde, würde ich ins KH fahren um ihn zu entfernen.
Die Wassermengen waren in den ersten 3 Tagen schon hart, jetzt gehts aber super. Ich kann jetzt ein ganzes Glas Wasser ex trinken ohne den Brechreiz zu spüren.
Und der Zucker im Eis - Asche auf mein Haupt. Ich esse normale Keckse, Eis und all das andere auch. Das ganze Getue und Gehabe ist in meinen Augen nur Abzocke. Ich esse halt nur 2 Kugeln Eis ohne Waffel. Mag sein, daß ich das jetzt ändern muß, da ich jetzt viel sensibler auf das Insulin reagiere. Schaun mer mal.
Und nun noch zu der OP.
Mir wird ganz schlecht wenn ich daran denke. Der Ballon ist klasse aber wenn er raus ist, geht der Mist wieder von vor los. Ich hoffe, ich finde noch eine andere Lösung bis dahin. Wirkliche, für mich gangbare Alternativen kenne ich bisher nicht - leider.
Weißt du, ich hab ja schon weiß Gott was alles gemacht, aber noch nie zuvor war es so leicht und problemlos wie jetzt. Ich bin sicher, wenn der Ballon draußen ist gehts weiter wie zuvor.
Die Träume, mich im Griff zu haben, habe ich schon vor Jahren beseitigt, weil es nicht so ist. Ich habe mich in dieser Hinsicht schon zu oft überschätzt.
Aber möglicherweise gibt es ja bald den "Dauerballon".
Bitte schreib mir nicht an "Futzy", das ist nämlich mein Bürocomputer, da werden sonst viele Leute begeistert sein. Die Controler sind ja heute überall.
Futzy 2
CandyClown
31.07.2006, 16:40
Ich hab mal eine Frage, weil ich mich mit AC noch nie wirklich beschäftigt habe.
Was soll der Magenballon bewirken?
Einfach das man weniger isst?
Sollte man nicht begleitend eine Ernährungsumstellung machen?
Denn wenn der Ballon nach den 180 Tagen wieder draußen ist, gehts doch genauso weiter wie bisher nur in größeren Mengen?
Ich verstehe den Zweck nicht ganz, sorry :-o
Grüße
CandyClown
Der Ballon gaukelt dem Magen vor er wäre voll.
Somit weniger essen usw.
Danach steht die OP mit der Verkleinerung des Magens. Das ist die Planung.
Futzy2
äh, wie schreibt man denn an Futzy2?:confused:
Ich hab doch nur auf antworten geklickt...:cool:
Bayernmadl
31.07.2006, 17:02
Servus Futzy 2
Schön das es dir soweit gut geht.
Habe deinen Bericht mit Interesse gelesen und habe mir
grad auch so gedacht,wie das mit dem Trinken klappt,wenn man
richtig durstig ist.:ueberleg:
Beim Hungergefühl ist mir das einigermassen klar,hast du ja beschrieben
wies abläuft.Ich hoffe auch noch für dich,das es vielleicht doch noch
eine andere Alternative gibt.Aber letztendlich ist es eine Entscheidung,die
nur bei dir liegt.Egal wie du dich entscheidest,es wird bestimmt nicht
leicht sein.:nixweiss:
Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Gute:bigdaum:
Gela
dramaqueen
31.07.2006, 17:41
Diese Frage (von Candyclown) habe ich mir auch schon gestellt!
Hast du dir denn so eine Ernährungsumstellung vorgenommen? Es sollte ja wahrscheinlich nicht nur um die Menge gehen sondern möglichst auch um die Zusammensetzung der Nahrung, oder?
Dass du "normale" Lebensmittel (also mit Zucker) auch als Diabetiker isst, dagegen ist wohl nichts einzuwenden. Darin sind sich die Wissenschaftler inzwischen soweit ich weiß sogar einig:
Für die Empfehlung zum Verzehr spezieller Diabetikerprodukte oder Diätprodukte für Diabetiker finden sich keine Begründungen.
Fruktose, Zuckeralkohole und andere energiehaltige Zuckeraustauschstoffe, die alle Kalorienlieferanten sind, haben gegenüber der Verwendung von üblichem Zucker (Saccharose) für Menschen mit Diabetes keine nennenswerten Vorteile außer einer verminderten Kariesbildung und sollten nicht empfohlen werden. Viele Lebensmittel, die derzeit als "für Diabetiker geeignet" deklariert werden, enthalten große Fett- und Energiemengen und sind häufig teurer als reguläre Produkte. Die ständige Werbung für diese Produkte kann die Compliance zur Umsetzung der Ernährungsempfehlungen für Diabetiker, wie sie die Diabetes und Nutrition Study Group der EASD bzw. der Ausschuss Ernährung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft herausgeben, eher behindern als fördern. Energiefreie Süßstoffe können in Getränken sinnvoll sein.Quelle: http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/ernaehrung/texte/index.html?TextID=923#9
Leider scheinen viele Ärzte und auch Betroffene diesen Stand der Erkenntnisse noch nicht zu kennen...
Es freut mich jedenfalls zu lesen, dass es dir schon wieder so gut geht! Allerdings habe ich nach wie vor ein ungutes Gefühl, wenn du so gar nix von weiteren Veränderungsvorhaben oder auch ersten kleinen Schritten in dieser Richtung schreibst.
Ich fürchte immernoch, dass es ganz ohne längerfristig nicht helfen wird.
lg,
dramaqueen
Nun ja, hab mir eben ein Nudelsüppchen reingezogen. Magen krampft und ich denke der Kram bleibt nicht wo er ist.
Sicher versuche ich andere Dinge zu essen, im Moment sind es aber keine festen Stoffe wie Schnitzel, Rinderbraten oder so.
Saft, Süppchen, Obst,1/2 Brötchen, gestern ein paar Haferflocken. Nun ja, der Kracher ist das nicht. Aber es ist OK und mit etwas gedanklicher Unterstützung schmeckt's sogar. Wirklichen Hunger hab ich ja auch nicht.
Soviel zur Nudelsuppe, ging ja schneller als ich dachte.
Also, Bayernmadl, mit den Getränken klapps echt ganz gut. A Mass wird nicht gehen, aber wer will bei diesem Wetter auch 'ne Mass, auch noch im Biergarten was?. Pfui Deibel!
Um noch unklare Fragen zu beantworten, im Moment ist der Weg in Richtung OP eingeschlagen. Der Ballon ist nur zum Abnehmen weil die Bauchdecke zu dick für die OP ist. Wenn ichs sonst nicht schaffe oder die Knülleridee nicht kommt, wird's wohl dahin gehen. Bis dahin kann aber noch sehr viel Wasser den Main runterfließen.
Die krossen Haxen kann ich mir wohl für den Rest meines Lebens abschmatzen, also Umstellung heißt das Zauberwörtchen. Mach ich doch glatt.
Futzy2
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