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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Am Anfang war.....die Diät oder die ES?


Angelina
22.06.2006, 14:51
Hallo ihr lieben,


angeregt durch den Thread über die (angeblich) moppeligen Kinder;) ,
wollte ich euch nach euren Erfahrungen fragen.

Was glaubt ihr im Nachhinein (ist ja manchmal gar nicht so einfach, sich genau zu erinnern) was bei euch zuerst vorlag (ich spreche hier nur die Essgestörten an):
Habt ihr erst durch eine Diät eine Essstörung bekommen oder stimmte schon vorher etwas nicht, bzw. was war dann der Auslöser für eure ES falls ihr das wisst?

Manchmal denke ich nämlich die zwei Sachen greifen irgendwie ineinander, dass die Diät als Kontrollmoment über die ES angewendet wird (was meist scheitert ohne an den wirklichen Ursachen etwas zu ändern) bzw. sie dann auch noch in manchen Fällen die ES verstärken kann.


Also ich bin mir bei mir ziemlich sicher, dass ich zuerst eine ES hatte, also 1. falsches Essverhalten gelernt habe
2. Essen als Trost benutzt habe

Dadurch war ich als 8jährige schon recht pummelig und habe dann (ich glaube sogar, dass es meine eigene Entscheidung war, ich war ein sehr eigenwilliges Kind) durch wenig Essen 5 kg abgenommen, was aber natürlich an der ES nichts geändert hat und ich halt langsam wieder zugenommen habe, bzw. noch mehr.


Manchmal glaube ich aber, dass es sogar sein könnte, wenn ich keine Diäten gemacht hätte, dann wäre ich nicht mit 15, 16 normalgewichtig gewesen, denn das massive Übergewicht hatte ich erst mi 18 erreicht, wo ich vollkommen die Kontrolle aufgegeben habe .

Es ist einfach schwer nachzuvollziehen, diese verzweifelten Versuche, kurzfristig wenig zu essen, waren sicherlich wenig sinnvoll.
Aber ich habe jetzt nicht so das Gefühl, wie viele andere hier, dass die Diäten mein eigentliches Problem waren.
Das Problem ist die ES, die schon immer irgendwie da war und die einfach nicht wegging und auch noch nicht wirklichg weg ist bis heute.


Wie war und ist das bei euch?
Ich selber halte mein Gewicht gerade so ungefähr mit Schwankungen, aber mein Essverhalten ist unter aller Kanone (mal viel, mal fast gar nichts).
Wenn ich jeden Tag meinen Gelüsten folgen würde, würde ich unkontrolliert zunehmen.
Mir ist klar, ich muss als erstes wieder regelmäßig essen, nur frage ich mich, wie ich ohne die Essanfälle auskommen kann. Dadurch, dass ich manchmal ein bis zwei Tage fast nichts esse, kann ich mir halt am dritten Tag dann einen Essanfall erlauben...
Ich gebs jetzt mal zu, auf den freu ich mich dann richtig.
Habe ich mich sozusagen mit der ES arrangiert und stagniere jetzt, da ich nicht mehr zunehme?

Ich bin ja sozusagen sowas wie ein chronischer Fall.

Und auf der anderen Seite gebe ich zu, ich möchte gerne reduzieren, will aber nicht wieder so regide werden, dass ich praktisch wieder anfange zu hungern.


Ich wüsste daher einfach gerne eure Erfahrungen, gerade die der Essgestörten die es schaffen, ihr Gewicht zu halten und zwar nicht so wie ich, sondern mit "gesunder" Ernährung.
Gibt es das überhaupt? Habt ihr weniger FAs?
Wie lebt ihr überhaupt damit?


Fragen über Fragen....


Eine etwas verwirrte,

Angelina

Kirstin
22.06.2006, 17:49
Eigentlich kann ich nicht mehr so genau sagen, was eher da war. Ich kenne mein Leben nur mit Regeln das Essen betreffend. Süßigkeiten waren Tabu - aber ich wusste, in welchem Schrank meine Ma die Süßigkeiten hatte und ich habe mich regelmäßig heimlich drüber her gemacht. Gab auch regelmäßig Ärger deswegen. Ich lag immer über den Gewichtstabellen - sollte also immer abnehmen. Mit 10 das erste Mal stationär - bis ich vprzeitig entlassen wurde, weil ich nach einem Besuchtag (an dem ich keinen Besuch hatte) zugenommen hatte und man dann meinen Eltern unterstellte, dass diese mich heimlich mit Essen versorgen würden. Mit 12 war ich dann auf Kur - in Weißbach, was wir hier ja schon mal als Thema hatten. Als ich da wieder kam, wog ich 60 kg bei 163 cm Höhe. Eigentlich eine gute Ausgangslage für die bevorstehende Pubertät.
Ich wurde schon sehr frühzeitig auf hormonelle Störungen untersucht - ohne Erfolg. Der Arzt, der mich damals untersuchte, meinte zu mir: Es gibt eine Erkrankung, über die wir Ärzte so gut wie gar nichts wissen - die Adipositas. Das ist ca. 20 Jahre oder noch länger her. Er war der einzige, der mich nicht mit Vorwürfen und Diätvorschlägen konfrontiert hat. Ich hatte als 8-jährige einen grauenvoll hohen Blutdruck, in meiner Erinnerung war der obere Wert über 200 mmHg. Aber außer: Das Kind muss abnehmen! ist nichts weiter passiert.
In der Pubertät - eigentlich direkt nach der Kur in Weißbach - habe ich dann Stück für Stück zugenommen, im Schnitt 10 kg pro Jahr. Dabei ging es die drei letzten Jahre schneller, als die drei ersten. Fressanfälle im klassischen Sinne hatte ich noch nie. Außer, dass ich heimlich die "verbotenen Dinge" gegessen habe. Ich habe bis zum 14.Lebensjahr aktiv Sport getrieben. Später - im Studium - habe ich wieder mehr oder weniger aktiv Sport getrieben: Badminton und Volleyball. Gewachsen bin ich seit ich 12 war nicht mehr, erst mit Ende 20 begann ich plötzlich wieder zu wachsen, seitdem habe ich 3 cm in der Höhe zugelegt. Mit 18 habe ich dann eine Radikalkur gemacht: in 7 Monaten habe ich 40 kg abgespeckt mit 300 kcal täglich. Angefangen stationär und nach der Entlassung Angst vor dem Essen gehabt, also weiter gemacht. Nach 2 Monaten wurde ich notoperiert und habe in der Zeit meine Essensmenge auf 1000 kcal gesteigert und damit immer noch ca. 2 kg pro Monat abgenommen. Aber es ging mir nicht mehr schnell genug, also bin ich nach einem halben Jahr noch mal für 4 Wochen in die Klinik. Da habe ich dann aber trotz Null-Diät jeden zweiten Tag nicht mehr gut abgenommen. Danach war ich fix und alle. Konnte mich nicht mehr konzentrieren, Essen war mein bester Freund und mein größter Feind gleichzeitig - hätte ich es über mich gebracht, spontan zu kotzen, wäre ich in der Zeit sicher bulemisch geworden. So sagte mein Bruder einen Satz zu mir, der mir auch ewig im Ohr bleiben wird: Du bist die einzige dicke Magersüchtige, die ich kenne.
Innerhalb von 3 Jahren waren die 40 kg wieder da. Erstaunlicherweise konnte ich dieses Gewicht lange Zeit sehr gut halten. Mein späterer Mann und zukünftiger Ex-Mann hat mich dann nach 1,5 Jahren Beziehung, als ich mich mit ihm verloben wollte, die Verlobung an eine Bedingung geknüpft: Ich muss jeden Tag auf die Waage und mein Gewicht dokumentieren. Damals habe ich in 5 Monaten ca. 10 kg abgenommen - FdH. Danach löschte ich aus Versehen die Gewichtsdatei und hörte auf, mich auf die Waage zu stellen - ich nahm wieder zu.
Während meiner Diplomarbeit wurde meine Mutter schwer krank (Schrumpfnieren mit Dialysepflicht, ein Dreivierteljahr nach der ersten Dialyse bekam sie erfreulicherweise schon eine Spenderniere, was aber zu weiteren Ausfällen führte und meine Diplomarbeit noch mal um 3 Monate verzögerte) und ich musste neben meinem Studium auch auf einmal eine Familie versorgen. Zumindest den Haushalt. Meine Schwester war damals in der Grundschule, mein Bruder machte Zivildienst. In dieser Zeit habe ich so zugenommen, dass man zusehen konnte.
Nach dem Studium kam mein erster Job: 7/24-Schichtdienst im Rechenzentrum. Nach diesen 18 Monaten entdeckte man mein Hypophysenadenom und ich hatte statt der üblichen 120 kg schon 145 kg, also in anderthalb Jahren gut 25 kg zugenommen. Nach der OP versprach man mir eine gute Abnahme - unter 139 kg habe ich es aber nicht geschafft. Im Gegenteil, mein Höchststand vor einigen Wochen war 168 kg. Dazwischen liegen noch Versuche mit Fasertabletten, die im Magen aufquellen sollen (von meiner Oma besorgt, als ich 17 war), Pillen aus dem Internet, mit denen man problemlos abnehmen soll (habe 3 kg zugenommen), zwei Kuren (einmal 3 Wochen (5 kg) und einmal 10 Wochen (auch 5 kg)), die Weight Watchers (12 kg) und diverse kleinere Versuche mit Kalorien zählen, gesund ernähren und sogar ein verzweifelter Versuch, sich von veganer Rohkost über Wasser zu halten (habe ich genau 16 Stunden durchgehalten). Gebracht hat mir das alles nur eines: Mehr Gewicht denn je.

Was genau eigentlich am Anfang war - ich weiß es nicht. Dass ich essgestört bin, habe ich für mich erst vor 2 Jahren akzeptiert. Aber ich würde sagen, dass ich nicht "klassisch" essgestört bin. Ich esse nicht über, habe keine Fressanfälle und heimlich essen tu ich eigentlich auch nicht mehr. Mein Stoffwechsel ist am Boden, und irgendwo tief in mir scheue ich den langen Weg, den ich gehen müsste, um das wieder in Ordnung zu bringen. Ich bewundere hier vor allem Martina, dass sie das für sich so geschafft hat. Und alle anderen, die es schaffen, langsam, aber stetig ihr Gewicht zu reduzieren.

Kirstin, die den Kampf noch nicht begonnen, geschweige denn gewonnen hat.

Smutje
23.06.2006, 14:10
Hallo Kirstin,

meine Geschichte ist nicht ganz so Krankenhauslastig, bei mir hat meine Mutter mit 4 Jahren angefangen auf mein Gewicht zu achten. Ich habe mit 23, 6 Wochen gar nichts gegessen und meine diversen Diäten haben meinen Stoffwechsel zerstört. Ich habe Gicht, Diabetis, keine Schilddrüse mehr und meine Nebenschilddrüse ist reimplantiert worden und noch nicht richtig angesprungen.

Viele dieser Krankheiten und mein Massives Übergewicht sind Folgen der Diäten.

Tschau Mechtild

Rani
23.06.2006, 17:17
und irgendwo tief in mir scheue ich den langen Weg, den ich gehen müsste, um das wieder in Ordnung zu bringen. [...]
...die den Kampf noch nicht begonnen, geschweige denn gewonnen hat.

Aber wann willst Du denn damit anfangen? Und warum scheust Du diesen Weg? Hast Du Angst vor dem Scheitern? Oder vor der Anstrengung? Oder vor dem, was evtl zutage treten könnte? Aber auf der anderen Seite, was steht auf dem Spiel, was hast Du zu verlieren?

Also ich bin mir bei mir ziemlich sicher, dass ich zuerst eine ES hatte, also 1. falsches Essverhalten gelernt habe
2. Essen als Trost benutzt habe

Das ist bei mir auch der Fall, also eine Diät habe ich mit 16 zum ersten Mal gemacht (mit rd. 90kg). Aber ES war ich meiner Meinung nach schon weit vorher. Einen auslösenden Moment kann ich bei mir auch nicht ausmachen, ich denke, das ist was multifaktorielles. Zwischendurch war ich auch eine längere Zeit schlanker (irgendwas um die 70- 80kg, das schwankte), dann mal wieder ÜHU am Anfang des Studiums, in der Mitte wurde ich wieder dünner, ohne daß ich eine richtige Diät gemacht habe, sondern zu der Zeit wieder sehr viel Sport getrieben habe, und zZt habe ich mein fast-Höchstgewicht. Aber das ist bei mir ähnlich wie bei Dir, Angelina, ich esse völlig chaotisch, nehme aber nicht zu, weil ich immer wieder an irgendwelchen Stellen was einspare (sehr sinnvoll bei ES ich weiss *grml*), irgendwo tief in mir ist ja immer noch die Hoffnung, die ES loszuwerden und mein Gewicht zu reduzieren. FAs habe ich zZt eigentlich keine (mehr), aber wirklich 'gesund' ist meine Ernährung auch nicht immer. Ich denke, wenn ich dieses über den Tag verteilte Häppchenessen nicht mehr betriebe sondern regelmäßig was ässe (äße?) wäre das schon die halbe Miete, aber irgendwie gibt das mein Tagesablauf nicht her. Wenn ich alleine esse, habe ich wirklich nicht viel Lust, mir einen schönen Teller herzurichten etc, sondern esse eben was im Vorbeilaufen. Aber einen Erfolg hatte ich letztens doch, ich habe mich zum ersten Mal im Leben in der Stadt in ein Bistro gesetzt und habe dort was gegessen. In aller Öffentlichkeit...

Rani
*die heute abend noch wunderbar archaisch mit farbigen Erden malen geht*

Martina
23.06.2006, 20:33
Ich bewundere hier vor allem Martina, dass sie das für sich so geschafft hat.Ach, liebe Kirstin, da gibt es nichts zu bewundern.

Ich hatte letztlich ja auch eine Menge Glück. Gerade heute habe ich wieder zufällig bei einer Recherche auf einer Endokrinologenseite gelesen, auf der Ärzte davon schrieben, mit welchen Widernissen Hormonkranke bei Ärzten zum Teil zu kämpfen haben, und dass sie sich immer rechtfertigen müssen. Schnell kommt dann meine Wut wieder hoch.

Selbst habe ich aber doch nur das dazu getan, dass ich zunächst mal eine Änderung der Behandlung erzwungen habe. Inzwischen muss ich das nicht mehr. Unser Hausarzt beherrscht the State of the Art. Mit dem Moment, in dem ich genügend Hormone bekam, habe ich aufgehört, ständig zuzunehmen. Und dann ging es plötzlich nach unten. Aber schlank werde ich niemals sein. Und das strebe ich auch nicht an.

Im Moment stagniert es, wohingegen Uwe allein mit dem Weglassen von Fleisch sehr gut abnimmt. Aber auch ihm hat der Arzt heute wieder gesagt, er soll um Himmels Willen nicht schneller abnehmen, als er es jetzt tut, also so ca. 1 kg im Monat.

Dass wir die Ernährung noch weiter verbessert haben, ist Teil des Gesamtkonzepts der Familie Mahner ;) . Wir wollten unser Leben grundsätzlich verändern. Und das haben wir geschafft. Sicher gibt es noch Bereiche, die verbesserungswürdig sind, aber jetzt, wo wir endlich unsere Wohnung fertig haben, können wir uns auch dem widmen.

Ich denke, das Wichtigste ist, dass man nicht versucht, alles auf einmal zu schaffen. Meist geht es ja nicht nur oder nicht in erster Linie ums Essen, sondern eben um die Gesamtsituation. Man muss sich eins nach dem anderen vornehmen, nach dem Heu-wä-gel-chen-Prinzip. Sobald man meint, alles auf einen Schlag ins Reine bringen zu müssen, wird man scheitern. Ich habe selbst lange genug nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip gelebt. Seit ich mich davon verabschiedet habe, geht es plötzlich voran.

Ich würde mir also an Deiner Stelle ein paar Dinge (nicht alle, damit es Dich nicht womöglich erschlägt) überlegen, die Du gerne vorrangig ändern würdest. Und dann würde ich mir das vornehmen, was Dir im Moment als zu bewältigen erscheint und dieses dann ganz konzentriert abarbeiten. Dabei solltest Du die anderen Baustellen in Deinem Leben konsequent ausblenden. Wenn diese erste und leichteste Baustelle abgeschlossen ist, nimmst Du Dir auf dieselbe Weise die nächste vor.

So habe ich mich von einem schier nicht überblickbaren Berg von unerledigten Dingen befreit. Ein paar schlummern noch hinter der Tür unseres Gästezimmers, Arbeiten für lange Winterabende, aber sie machen mir keine Angst mehr, denn jede dieser acht verbliebenen Kisten ist an einem Wochenende locker zu bewältigen und wenn es im Jahr 2007 wieder Sommer wird, bin ich endgültig frei von meinen Altlasten.

Das sehr gesunde Essen und das langsame Abnehmen sind dabei nur ein Nebenprodukt.

Also, Kirstin, morgen ist Samstag. Was ist Deine kleinste und überschaubarste Baustelle? Nimm sie Dir vor und freue Dich, wenn Du den Asphalt schließen kannst. Nach zwei, drei Erfolgserlebnissen wirst Du süchtig danach werden und schwuppdiwupp sind alle Baustellen weg ... und wenn das drei Jahre dauert. Das ist egal. Anfangen musst Du und Dir die Zeit dafür erlauben. Alles andere kommt von allein.

Alles Liebe
Martina

Silber-Tiger
24.06.2006, 00:09
Moin,Moin

Hallo Kirstin

Ich hab deinen Antwort hier und zu anderen Themen gelesen,
Ich denke, Du must erstmal lernen Dich dort zu akzeptiren wo Du gerade bist.
Es ist wie beim klettern, erst brauchst Du einen festen Halt, bevor Du weiter klettern kannst.
Ich hab aus all Deinen Statments gelesen das Du diesen, aus verständlichen Gründen noch nicht gefunden hast.
Versuch erst mal Du zu sein, - zu werden und sage dann, dieses oder jenes soll sich verändern.
Denn wenn du weist wer Du bist und was du willst, kannst Du auch Dinge verändern, denn Du weist dann was Du wirklich verändern willst.
Klingt zwar komisch aber es entspricht meiner Erfahrung.
Ich verstehe Dich da sehr gut. Bei mir ist es zwar nicht das Thema Gewicht sondern andere Dinge, aber auch ich werde von meinen Truk-Stop aufbrechen und weiter gehen müssen (ich hoffe das mein Freund der feste Halt ist den ich dabei brauchen werde).

Diese Antwort ist jetzt sehr spontan und unüberlegt aus den Bauch heraus.
aber vileicht hilft sie Dir weiter, oder kann zumindest Deinen Frust mildern.

Euer Silber-Tiger

Kirstin
26.06.2006, 10:37
Hallo,

erst mal danke für das Feedback. Wovor ich am meisten Angst habe, ist, zu versagen. Es nicht zu schaffen, schwach zu werden und dann der Schwäche nachzugeben. Und am Ende mehr zu wiegen, als am Anfang. Seit drei Wochen bin ich online bei WW angemeldet. Zwar zähle ich keine Punkte, aber ich dokumentiere zumindest mein Gewicht (Mit dem Punktezählen habe ich nach einer Woche wieder aufgehört - bei dem Wetter kann kein Mensch 29 Punkte wegessen, ohne dass einem schlecht wird.). Bislang habe ich Erfolg, aber die Angst, dass es wieder aufhört und ich eine Plateauphase nicht durchhalte (so war es beim letzten Mal WW) ist groß. Und die Aussicht, den Rest meines Lebens nach einem bestimmten Plan leben (essen) zu müssen, macht mir auch Angst. Ich bin niemand, der lange im Voraus plant und denkt. Allein die Vorstellung, für einige Zeit im Voraus planen zu müssen, macht mir Angst. Momentan ist mein Leben überschaubar. Ich habe nen Job, eine Wohnung und ich weiß, was ich in den kommenden 5 Wochen mache. Über die Zeit danach mache ich mir keine Gedanken. Und insofern fällt es mir schon recht schwer, langfristig zu planen und ebenso langfristig eine Lösung für mein Gewichtsproblem zu finden.

Ein paar kleinere Baustellen sind ok, eine wichtige (weil unter Zeitdruck stehende) Baustelle habe ich am Wochenende schon in Angriff genommen, auch wenn sie noch nicht abgeschlossen ist. Aber die großen Baustellen Geld, Job und Gewicht - naja....

Was mir noch eingefallen ist: Vor einiger Zeit (2-3 Jahre) stand ich im Bus neben zwei jungen Müttern, die ihre jeweils ca. anderthalbjährigen Kinder dabei hatten. Das Mädchen war "normal", der Bub etwas pummelig. Missmutig kaute er auf einem Reis-Cräcker (also diese weißen Dinger, die nach Pappe schmecken) herum. Seine Mutter erzählte der anderen stolz, dass ihr Sohnemann auf Diät sei und schon 3 Kilo abgenommen hätte.

HALLO???????? Das Kind ist anderthalb Jahre alt und bereits auf Diät? Und hat "schon 3 Kilo abgespeckt"? Wenn ich mir nicht gedacht hätte, dass ich zu dem Thema (angesichts meiner Fülle) nichts sagen darf, hätte ich diese Mutter sicher angesprungen. Das ist ja wohl der Hammer schlechthin.

Kirstin

Pandora
26.06.2006, 11:07
HALLO???????? Das Kind ist anderthalb Jahre alt und bereits auf Diät? Das ist wohl ein typischer Fall von "wehret den Anfängen". :rolleyes: Allerdings leider kein Einzelfall - ich selbst war nicht mal ein Jahr alt, als ich meine erste Diät verordnet bekam - von der Kinderärztin. Der vorherige Kinderarzt war in Rente gegangen - er hatte meiner Mutter immer eingeschärft, mich nicht nach Tabelle, sondern nach Sättigung zu füttern. Nach dem Motto "das Kind weiß, wann es genug hat". Das war 1966/67. Die Kinderärztin, die mich dann zu Gesicht bekam, schlug die Hände über dem Kopf zusammen "um Himmels Willen, das Kind ist ja viiiieeeel zu dick". Und sie meinte, daß FdH angebracht wäre.
Natürlich weiß ich das nur aus Erzählungen. Aber aus zuverlässiger Quelle. ;)

Aber fest steht, daß ich von frühester Kindheit an von einer Diät in die nächste geschoben wurde. Und sich daraus meine Eßstörung entwickelt hat. Solange ich denken kann, durfte ich mich als Kind nicht wirklich satt essen in Gegenwart meiner Mutter. Daraus hat sich dann die Gier auf Essen, speziell auf die verbotenen Dinge wie Schokolade, entwickelt.

Bei mir war also zuerst die Diät, dann kam die Eßstörung - wobei sich irgendwann beides vermischt hat.

Angelina
26.06.2006, 11:17
Das ist ja gerade das Problem...das Durchhalten gerade für Essgestörte.


Ich denke, die, die nicht an ES leiden können es kaum nachvollziehen, wie Essen auf jemand mit Binge oder COED (Continous overeating disorder) wirkt.

Wie eine Droge.

Hier schreiben die meisten außer Rani, dass sie sowas wie FAs gar nicht kennen.
Dann wohl auch nicht das Gefühl, wie ein Tiger im Haus rumzulaufen, ständig die Schränke aufzumachen, das Essen anzustarren und nur von dem Gedanken besessen zu sein, dass man einfach essen will...ohne Hunger...nur weil man damit das schreckliche Gefühl der Leere betäuben will.

Oder dass einen ein Glas Nutella wahnsinnig machen kann.
Normal essende Menschen tun sich morgens ihr Löffelchen davon aufs Brötchen und man selber kann plötzlich an nichts anderes denken, als an dieses Glas...und nachts steht man dann auf und schaufelt es löffelweise in sich rein.


Sowas meinte ich nun mit ES.

Es ist bei weitem nicht immer so, aber in aktuten Phasen ist es kaum auszuhalten ohne nachzugeben.
Und das meinte ich, dieses Durchhalten und sich beweisen, dass man es auch schaffen kann.

Das hat mit Hungern oder Punktezählen nichts zu tun, es ist praktisch ein Kampf gegen eine Sucht.


Angelina

Pandora
26.06.2006, 13:06
Hier schreiben die meisten außer Rani, dass sie sowas wie FAs gar nicht kennen.
Dann wohl auch nicht das Gefühl, wie ein Tiger im Haus rumzulaufen, ständig die Schränke aufzumachen, das Essen anzustarren und nur von dem Gedanken besessen zu sein, dass man einfach essen will...ohne Hunger...nur weil man damit das schreckliche Gefühl der Leere betäuben will.
Doch, Angelina, das Gefühl kenne ich sehr gut. Vor allem noch aus früheren Zeiten, als ich mir selbst sehr viel Verzicht auferlegt habe. Die Gier nach dem "Betäubungsmittel Essen" war oft überhaupt nicht zu kontrollieren. :(
Wenn ich allerdings genug davon zu Hause habe, ist wenigstens dieses schreckliche Gefühl weg. Und ich habe (vor allem bei diesen Temperaturen:schwitz: ) nicht so großen Heißhunger auf Schokolade & Co. Aber ich könnte, wenn ich wollte. Und manchmal will ich auch. *grummel* :genervt: Aus immer noch den selben Gründen wie früher, aber die FA's sind nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens, darüber bin ich froh. :)

Rani
27.06.2006, 16:59
Es gibt alo anscheinend mindesten 2 Grundtypen der ES (im Bezug auf Adipöse ESler), diejenigen, die durch Diäten in der Kindheit eine ES entwickelt haben, und die, die keine Diäten machen mussten. Also in meiner Kindheit gab es immer ganz normales Essen, in der Menge, die man haben wollte (zu den immer regelmäßigen Mahlzeiten), daß Eltern darauf achten, daß die Kinder nicht soviel Süsskram bzw. zwischendurch essen, ist imho doch normal. Vielleicht ist deswegen für die einen, erstgenannten der Gedanke an Essprotokolle, regelmäßiges Wiegen, überhaupt strikte Essenskontrolle so 'schlimm'. Habe ich das dadurch leichter? Ich habe gemerkt, daß mir zB Essprotokolle, Gruppendruck oder regelmäßiges Wiegen sehr helfen. Um überhaupt eine Struktur in mein Essverhalten/Tagesablauf zu bekommen.
Ich habe insgesamt auch ein Faible für Listen und Konzeptblätter, ich mag es, wenn alles strukturiert ist. Oder genauso hasse ich es, wenn es in der Wohnung chaotisch und unruhig-unaufgeräumt ist (nein, ich bin keine Putzqueen, und hier siehts auch nicht aus wie bei der Frau von Meister Proper)

@Pandora
bei mir ist das genau umgekehrt, wenn ich nichts 'veführerisches' im Haus habe, renne ich trotzdem rum und suche was zu Essen, aber wenn ich mir schon wieder was extra für den FA zubereiten muss, verliere ich quasi die 'Lust', auch wenn sich das jetzt belämmert anhört. 'Verzicht' führt bei mir i.d.R. auch nicht zum FA, dafür habe ich andere Auslöser.

Angelina
28.06.2006, 01:47
@ Pandora und Rani

Da bin ich ja froh, dass noch jemand diesen paranoiden Fressdruck kennt.
Habe mich heute mit der Inhaberin eines kleinen Ladens für Übergrößen unterhalten, die es auch als suchtartiges Verhalten beschrieben hat.

Ja, und ich würde mich dann auch zur zweiten Gruppe zählen, mein Essen war schon lange gestört, bevor ich das erste Mal drauf hingewiesen wurde, nachdem ich mit 12 schon Damengrößen kaufen musste....
Da war das ganze schon lange heimlich gelaufen.
Meine ES wurde keinesfalls durch zuviel Kontrolle ausgelöst.
Was es wohl begünstigt hat, ist die Art und Weise wie mit den Mahlzeiten umgegangen wurde.
Gefrühstückt haben wir immer allein auf dem Zimmer, wir kriegten das ans Bett gebracht (ich denke deshalb, weil Muttern morgens lieber ihre Ruhe hatte). Mittags gabs ganz normal und immer frisch und abends wars dann leider wieder so, dass jeder für sich gegessen hat, es gab kein gemeinsames Abendessen (von daher sicher auch ein bisschen die Tendenz von mir, alleine vor dem Fernseher zu essen).
Zuviel Kontrolle gab es nicht, eher zu wenig würde ich sogar sagen.

Und ja, Sachen im Haus verführen mich auch. Aber nichts im Haus zu haben, kann in ganz schlimmen Phasen dazu führen, dass ich sogar spätabends dann noch was von MacD geholt habe, bzw. noch kurz vor Ladenschluss schnell noch FA-Einkauf getätigt habe (und der wurde dann meist schlimmer, weil ich dann aufgrund des Fressdrucks, der mir vermittelt, ich könnte unmöglich nur allein diese Packung Eis da essen, es müsste auch noch was herzhaftes dabei sein...beispielsweise ein halbes Brot oder so:genervt: ).


Was den Kontrollgedanken angeht, ich bin mitnichten dafür, sich eine Ernährung zu verbieten, die sattmacht.
Und klar...Hungern kann FA Druck sicher bei einigen verstärken.

Bei mir hingegen ist es eher so...dass es mir sogar leichter fällt nichts zu essen....als normal. Sobald ich nämlich wieder angefixt bin, von meiner Droge...sozusagen anstatt FA dann ne Scheibe Knäckebrot mit Honig (is ja auch was Süßes..:frust: )

Aber egal...Ziel ist ja ein gewisses Maß an Normalität.

Und da stimme ich Rani mal zu, mir hat die Kontrolle (soziale Kontrolle) einer Gruppe durchaus gutgetan, wenn sie unterstützend und nicht Konkurrenzfördernd war (wobei ein wenig Konkurrenz gehört auch zum Leben für mich).
Einfach, weil man sich nicht nur vor sich selber sondern auch vor anderen rechtfertigen musste.
Es geht dabei aber immer um Ziele, die ich selber erreichen möchte und nicht welche, die mir aufoktroiert werden sollen.


Aber gänzlich ohne Eigenkontrolle gibt es meiner Meinung nach keinerlei Veränderung, dazu hat der Mensch einen zu großen Schweinehund, den legt man nicht mit ein paar warmen Worten lahm


Das schwierigste für mich sind die Gefühle und den Druck auszuhalten, wenn ich auf meine Droge verzichte, aber das haben wohl alle Süchtigen gemein.


In diesem Sinne,
packen wirs an:)


Angelina

Pandora
28.06.2006, 06:54
@Pandora
bei mir ist das genau umgekehrt, wenn ich nichts 'verführerisches' im Haus habe, renne ich trotzdem rum und suche was zu EssenSo geht es mir ja auch, Rani, da hab ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt.:-o Gerade der - selbstauferlegte - Zwang, einfach nichts Süßes im Haus zu haben, hat mir gar nicht gut getan. Deshalb sorge ich auch dafür, daß der "Naschschrank" immer gut gefüllt ist. ;) Am Anfang war das eher kontraproduktiv, das gebe ich zu. Ich mußte erst lernen, mit dieser für mich völlig neuen Freiheit umzugehen. Aber es kommt immer öfter vor, daß ich den Schrank öffne und dann trotzdem nichts herausnehme. Ganz ohne Kontrollzwang. Weil ich ja könnte, wenn ich wollte. ;)

Lovely Rita
28.06.2006, 11:21
Deshalb sorge ich auch dafür, daß der "Naschschrank" immer gut gefüllt ist. ;) Am Anfang war das eher kontraproduktiv, das gebe ich zu. Ich mußte erst lernen, mit dieser für mich völlig neuen Freiheit umzugehen. Aber es kommt immer öfter vor, daß ich den Schrank öffne und dann trotzdem nichts herausnehme. Ganz ohne Kontrollzwang. Weil ich ja könnte, wenn ich wollte. ;)

ja, und es ist ein ziemlich schönes gefühl, die laden halbwegs voll zu haben und nichts zu essen, weil man eben nichts essen will.

die klassischen FAs habe ich nur mehr sehr selten, was noch da ist, ist ein überessen aus unausgeglichenheit, aber auch das gelingt immer besser.

ich hatte zuhause weniger kontrolle als kommentare.
wenn du die hand nach etwas ausstreckst und sofort tönt aus einer ecke, so dass alle es hören können (auch bei großfamilientreffen) "denkst eh an die linie" oder "fräulein, aufpassen", da reicht das dann schon.
bei mir kommt dazu, dass es ein ganz klar diskriminierendes verhalten mir gegenüber gab, um nicht sexistisch zu sagen.
meine essstörung ist aber - so wie ich so heute sehe - extrem vielschichtig, wie ein blätterteig. und in letzter zeit habe ich so ein sicheres gefühl, dass meine hauptkraft dagegen eine ganz starke zufriedenheit mit mir selbst ist, ein zu-mir-stehen, das dann auch andere letztendlich eher akzeptieren.

bei mir war die essstörung meiner mutter und damit ein zwanghaftes kreisen um essen/sündigen/kasteien vorher da. ich war ein ganz normal schlankes kind, fuhr in den ferien aufs land, wo ich ein paar kilo zunahm. die wären mit sicherheit von allein wieder verschwunden, aber was ich an verletzenden bemerkungen meiner familie, an zwangsdiät danach erlebte hat auf mich gewirkt wie ein schock. seither saß der horror vor dem dicksein, der sich später in trotz verwandelte, weil ich quasi meine eltern zwingen wollte mich auch "so" zu lieben. was sie natürlich taten, aber bis heute nie ohne auch "an meine gesundheit" zu denken.

aber um noch einmal darauf zurückzukommen: das gefühl nicht essen zu müssen, aber prinzipiell zu können, ist extrem beflügelnd. als ob man ein wildes tier zähmen würde und plötzlich wäre es sanft und kooperativ.

iko66
28.06.2006, 17:30
Dass es bei mir mit einer Zwangsdiät begann, erwähnte ich ja bereits. Hinzu kam eine nicht gerade gesunde und ausgeglichene Küche seitens meiner Mutter und eine ES seitens meines Vaters... er war Herzkrank, lebte Tag ein Tag aus sehr, sehr steng Diät, wegen des Cholesterins (man glaubte da noch, der SPiegel sei durch Diät zu beeinflussen), nur, um sich dann "Anfälle" mit tafelweise Schokolade, oder tütenweise Chips oder literweise Schokoladeneis zu "gönnen". Seinen Hang nach Schokolade habe ich übernommen oder geerbt.
Und ich erinnere mich an den Schock, den ich als Kind erlebte, als ich ihn dabei erwischte, wie er von meinem bunten Weihnachtsteller die sorgsam aufbewahrten besten Stücke, natürlich die Schokolade klaute - ich fiel aus allen Wolken und war wahrhaft entsetzt... danach ließ ich meine bunten Teller und wahrscheinlich auch andere Esswaren nie mehr unbeobachtet.
Gerade der - selbstauferlegte - Zwang, einfach nichts Süßes im Haus zu haben, hat mir gar nicht gut getan. Deshalb sorge ich auch dafür, daß der "Naschschrank" immer gut gefüllt ist. ;) Am Anfang war das eher kontraproduktiv, das gebe ich zu. Ich mußte erst lernen, mit dieser für mich völlig neuen Freiheit umzugehen. Aber es kommt immer öfter vor, daß ich den Schrank öffne und dann trotzdem nichts herausnehme. Ganz ohne Kontrollzwang. Weil ich ja könnte, wenn ich wollte. ;)Oh Mann, wenn ich das doch nur von mir sagen könnte *stöhn*
Ich kann dem unsinnigen rumessen nur entgehen, indem eben keine Leckereien im Haus sind. Das geht dann aber auch nur ein paar Tage gut, bis ich das nächste Mal einkaufe, oder mein Mann das "Teufelszeug" zu uns ins Haus schleppt.
Hinzu kommt bei mir auch noch ein ausgeprägter Futterneid...ich kann ihn das nicht essen lassen, ohne mitzumachen...

Wie nur, wie komme ich in das Stadium, was Ihr erreicht habt, Pandora und Rita???

Neidische und ein wenig resignative Grüße
von
Iko

Pandora
28.06.2006, 18:04
Wie nur, wie komme ich in das Stadium, was Ihr erreicht habt, Pandora und Rita???Bei mir war es schlichtweg Trotz. :-o Ich hatte gerade begonnen, im blauen Forum zu lesen und mich dazu entschlossen, mich jetzt selbst zu akzeptieren. Basta. ;)
Und dazu paßte ja überhaupt nicht, daß ich aus Selbstkontroll-Gründen keine Süßigkeiten zu Hause hatte. So mein Gedankengang. :cool2: Und mir war auch klar, daß ich aus diesem Zwang "du darfst nicht" endlich heraus mußte. Die ständigen Versuche, die Euphorie, dann die Rückschläge und das Gefühl des Versagens - ich hatte das sooo satt!
Deshalb einfach mal die andere Richtung probiert. Nicht wirklich bewußt, sondern so: :hm: :mad1: :hm:

Am Anfang habe ich sicherlich noch so einige Pfunde zugelegt, aber das hatte ich quasi mit einkalkuliert. Nur wußte ich nicht, ob sich die Gier mit einem vollen Schrank verstärken oder eher legen würde. Zum Glück war eher letzteres der Fall.

Für mich persönlich war es eine gute Idee, die Kontrolle aufzugeben, denke ich. Andere brauchen dagegen mehr Struktur und Kontrolle. Je nach Vorgeschichte und Entwicklungsstadium.
:meinung:

iko66
28.06.2006, 18:33
Am Anfang habe ich sicherlich noch so einige Pfunde zugelegt, aber das hatte ich quasi mit einkalkuliert. Nur wußte ich nicht, ob sich die Gier mit einem vollen Schrank verstärken oder eher legen würde. Zum Glück war eher letzteres der Fall.

Für mich persönlich war es eine gute Idee, die Kontrolle aufzugeben, denke ich. Andere brauchen dagegen mehr Struktur und Kontrolle. Je nach Vorgeschichte und Entwicklungsstadium.
Hmm... Kontrolle scheint mir nur zeitweise gut zu tun...bis ich beginne sie zu unterwandern... bei Esstagebüchern beispielsweise nicht alles aufzuschreiben, Dinge weglassen...beim nicht einkaufen von "Teufelszeug" :) dann im Vorbeigehen irgendwo einen Schokoriegel essen etc.
Mit dem Weglassen von Zwängen bei "normalem" Essen habe ich eigentlich gute Erfahrungen gemacht...ich habe dadurch nicht zugenommen.
Aber bei den Süßigkeiten..da habe ich Manschetten es zu wagen...ganz einfach eine Sch... Angst, dass der Schuss nach hinten los geht *grübel*

Liebe Grüße
Iko

Lovely Rita
28.06.2006, 23:48
Wie nur, wie komme ich in das Stadium, was Ihr erreicht habt, Pandora und Rita???


ich sag es ungern, aber es ist die wahrheit: ich bin eine million mal gescheitert circa. ungefähr so oft hab ich mir nichts nach hause getragen, bloß um wie ein junkie zu später stunde oder am berühmten zweiten tag essenstechnisch völlig auszuzucken, säckeweise von mcdonalds heimzutragen, im supermart süßkram einzusacken, den ich normalerweise gar nicht mag.
ich habe ungefähr eine million mal erleben und fühlen müssen, wie demütigend es ist, mir selbst sowas anzutun, bloß weil ich mich mit vorschriften gängle.

eine gelöstheit hat sich eingestellt. und - wie pandora schon schrieb - ich steh heute ziemlich hinter mir und zu mir.

die therapie hat gewirkt und wirkt wie seifenlauge, in der sich schmutz löst.

geduld, iko, es hilft nur geduld. dir selbst gegenüber fair sein.

übrigens: futterneid war für mich auch ein thema, der kampf um süßigkeiten mit meinen brüdern und die tatsache, dass ich immer nach meinem vater und meinen brüdern (aber immerhin noch vor meiner mutter!) zu essen bekam, spielte bei meiner fehleinschätzung der bedeutung von essen eine große rolle. ich bekam als vorletzte, weil ich weniger wert war.

alles durchgekaut, immer wieder kommen noch neue erkenntnisse.

das beste ist, denke ich, den langen weg aus einer neuen perspektive zu sehen, als etwas spannendes, aufregendes. in wirklichkeit ist er das nämlich.

Pandora
29.06.2006, 07:28
Die Angst hatte ich auch, Iko, oh ja! Es geht ja darum, daß das Gefühl, immer zu kurz zu kommen, verschwindet. In dieser Phase war es mir völlig wurscht, ob ich noch zunehme oder nicht. War ja eh schon egal. <-- Trotz.:rolleyes: Der hat mir aber letztendlich geholfen.

Ansonsten hat Christine schon wunderbar beschrieben, wie es sich anfühlt.:)

iko66
29.06.2006, 08:33
Na, jedenfalls habt Ihr mich nun mal wieder zum Nachdenken gebracht.

Ich sag es ungern, aber es ist die wahrheit: ich bin eine million mal gescheitert circa. ungefähr so oft hab ich mir nichts nach hause getragen, bloß um wie ein junkie zu später stunde oder am berühmten zweiten tag essenstechnisch völlig auszuzucken, säckeweise von mcdonalds heimzutragen, im supermart süßkram einzusacken, den ich normalerweise gar nicht mag.
ich habe ungefähr eine million mal erleben und fühlen müssen, wie demütigend es ist, mir selbst sowas anzutun, bloß weil ich mich mit vorschriften gängle.
Ohja! Und ich bekomme es dann auch noch fertig mich selbst zu strafen, mit Verurteilungen ("Du bist so charakterlos und dämlichm warum kannst Du denn gar nichts durchhalten?" etc.) Immerhin bin ich heute schon weiter und kann damit aufhören, wenn ich mich dabei "erwische" und mich daran erinnern, dass ich es wert bin, dass auch ich freundlich und respektvoll mit mir umgehe.

eine gelöstheit hat sich eingestellt. und - wie pandora schon schrieb - ich steh heute ziemlich hinter mir und zu mir.
die therapie hat gewirkt und wirkt wie seifenlauge, in der sich schmutz löst.Das klingt wie eine schillernde Illusion - zu schön um wahr zu sein ;)...Der ganze Dreck löst sich und fließt an mir herunter...

übrigens: futterneid war für mich auch ein thema, der kampf um süßigkeiten mit meinen brüdern und die tatsache, dass ich immer nach meinem vater und meinen brüdern (aber immerhin noch vor meiner mutter!) zu essen bekam, spielte bei meiner fehleinschätzung der bedeutung von essen eine große rolle. ich bekam als vorletzte, weil ich weniger wert war.Mir fällt beim Lesen gerade ein: Mein Vater war immer nur am Wochenende zu Hause, weil er auswärts arbeitete. Immer nur wenn er da war, gab es besonders leckere oder teure Sachen, und oft genug dann auch nur für ihn...es gab z.B. Aufschnitt, den durfte nach einem ungeschriebenen Gesetz nur er essen, die anderen mussten sich mit Leberwurst "begnügen". Da wundere ich mich über meinen Futterneid??

alles durchgekaut, immer wieder kommen noch neue erkenntnisse.Ja, das stimmt. Meine Erkenntnis der letzten Monate bestand z.B. darin, dass ich sehr wohl andere Dinge als meinen "miesen Charakter" verantwortlich machen darf. Dass es keine "faule Ausrede" ist, wenn ich Ereignissen aus meiner Kindheit als Ursache betrachte. Und dass sogar in manchen Lebenslagen ein wenig Mitleid mit mir selber erlaubt ist, statt Zurechtweisungen. Das war und ist eine große Erkenntnis und ich habe das Gefühl, dass ich noch eine Weile brauche, bis ich das "wirklich" verstanden habe.

In dieser Phase war es mir völlig wurscht, ob ich noch zunehme oder nicht. War ja eh schon egal.Obwohl ich langsam, ganz langsam beginne zu begreifen, dass ich genauso liebenswert bin, egal wie meine Figur ausschaut...obwohl ich manchmal den "entfernten Hauch" davon spüre, dass mein Mann mich auch liebt, wenn ich mehr oder weniger wiege...obwohl ich also auf dem richtigen Weg bin, ist es mir immer noch nicht egal...der Gadanke, dass ich mir Sorgen machen muss um meine Figur haftet so tief und eingebrannt in meiner Seele *seufz*
Trotz.:rolleyes: Der hat mir aber letztendlich geholfen.Pandora, sei froh und dankbar für diesen Trotz! Genau der fehlt mir leider vollkommen...bzw. auch der wurde mir aberzogen, durch verhältnismäßig drastische Maßnahmen. Also nicht nur in Essensdingen bin ich ein vollkommen überkontrollierter Mensch, das trifft auch auf alle anderen Lebenslagen zu. An genau diesem Umstand versuche ich zur Zeit in meiner Therapie zu arbeiten.
Trotz statt Kontrolle! Vielleicht sollte ich mir ein Plakat malen :-D.

Also jedenfalls denke ich darüber nach, ob ich in unserem Haushalt jetzt auch noch einen "Nasch-Schrank" einrichte. Mein Mann wird die Krise kriegen, weil er dann auch mehr Süßes isst, aber das wird sein Problem sein. Mein Problem allerdings wird sein, diesen Schrank immer auf einem bestimmten Füllgrad zu halten...dennn schließlich leben hier zwei Schleckermäuler *GRINS*
Ich werd dann mal berichten, was daraus wird...

Nachdenkliche Grüße
Iko

Rani
30.06.2006, 12:43
Ich habe für mich in den letzten Monaten mein Gewicht von meinem sonstigen 'Dasein' getrennt, innerlich. Ich bin ja kein schlechterer Mensch, weil ich durch eine ES 'zufällig' dicker bin als viele andere.

Und ich bekomme es dann auch noch fertig mich selbst zu strafen, mit Verurteilungen ("Du bist so charakterlos und dämlichm warum kannst Du denn gar nichts durchhalten?" etc.) Immerhin bin ich heute schon weiter und kann damit aufhören, wenn ich mich dabei "erwische" und mich daran erinnern, dass ich es wert bin, dass auch ich freundlich und respektvoll mit mir umgehe.

Was ja im Grunde genommen nicht stimmt, ich habe im anderen Tread gelesen, daß Du einen sehr schönen Beruf zB hast, für den man ein langes Studium durchziehen muss, weiter erwähnst Du, daß Dein Mann Dich liebt, so wie Du bist, also kannst Du ja gar nicht so 'dämlich und charakterlos' sein, was Du ja selber auch beginnst zu begreifen. Das muss man sich wirklich klar machen. Ich kenne auch diesen Überperfektionswahn, daß ich nicht sehe, was ich gut gemacht habe, sondern nur das, was ich ja eigentlich hätte noch besser machen können.

@Pandora, und war das für Dich der bessere Weg, die Kontrolle aufzugeben? Du hast geschrieben, daß Du 'zunächst' ein paar Pfunde zugenommen hast, hat sich Dein Essverhalten denn inzwischen auf ein 'normales' Niveau eingependelt?

Es ist wahrscheinlich wirklich eine Frage des Charakters und der individuellen Vorgeschichte. Ich weiss zB bei mir, daß ich ohne eine gewisse Disziplin und Kontrolle ein extremes Essverhalten zwischen 'fast gar nichts' und FA hätte, aber nichts dazwischen. Die Protolkollierung ist ja auch keine 'Diät' i.e.S. . Wobei ich mir manchmal 'wünsche', daß mir jemand immer zu den sinnvollen Zeiten das entsprechende Essen geben würde.

Vielleicht, weil ich das Gefühl für 'normale Portionen' gar nicht habe. Mir ist auch aufgefallen, daß ich in den letzten Jahren eigentlich abgesehen von den FA immer nur kleine Häppchen über den Tag verteilt gegessen habe, wenn ich zB eine normale Mahlzeit zum Mittag esse, fühle ich mich nach einem Teller schon total überfressen. Wohingegen dieses Gefühl beim FA ein anderes ist. "Klingt komisch, ist aber so.... "

iko66
30.06.2006, 16:10
Ich habe für mich in den letzten Monaten mein Gewicht von meinem sonstigen 'Dasein' getrennt, innerlich. Ich bin ja kein schlechterer Mensch, weil ich durch eine ES 'zufällig' dicker bin als viele andere. Ja, siese Art von Einstellung ist ,es ja, um die ich kämpfe ;)
Was ja im Grunde genommen nicht stimmt, ich habe im anderen Tread gelesen, daß Du einen sehr schönen Beruf zB hast, für den man ein langes Studium durchziehen muss, weiter erwähnst Du, daß Dein Mann Dich liebt, so wie Du bist, also kannst Du ja gar nicht so 'dämlich und charakterlos' sein, was Du ja selber auch beginnst zu begreifen. Das muss man sich wirklich klar machen.Danke für die Blumen, in diesem Zusammenhang habe ich wohl keine ganz so schnelle Auffassungsgabe, wei in anderen :-D Ich kenne auch diesen Überperfektionswahn, daß ich nicht sehe, was ich gut gemacht habe, sondern nur das, was ich ja eigentlich hätte noch besser machen können. Ohja!
@Pandora, und war das für Dich der bessere Weg, die Kontrolle aufzugeben? Du hast geschrieben, daß Du 'zunächst' ein paar Pfunde zugenommen hast, hat sich Dein Essverhalten denn inzwischen auf ein 'normales' Niveau eingependelt?Das würde mich auch interessieren, Pandora.
Vielleicht, weil ich das Gefühl für 'normale Portionen' gar nicht habe. Mir ist auch aufgefallen, daß ich in den letzten Jahren eigentlich abgesehen von den FA immer nur kleine Häppchen über den Tag verteilt gegessen habe, wenn ich zB eine normale Mahlzeit zum Mittag esse, fühle ich mich nach einem Teller schon total überfressen. Wohingegen dieses Gefühl beim FA ein anderes ist. "Klingt komisch, ist aber so.... "Klingt gar nicht komisch...ich z.B. musste das Frühstücken mühsam lernen. Ich konnte das nicht, aber seitdem ich gleichmäßig esse, habe ich keine FA wegen Heißhunger mehr.

Liebe Grüße
Iko

P.s.: Rani, Dein Foto in deinem Profil.....Du bist eine wunderschöne Frau! *luftschnapp*...musste mal gesagt sein ;)

Pandora
01.07.2006, 10:44
@Pandora, und war das für Dich der bessere Weg, die Kontrolle aufzugeben? Du hast geschrieben, daß Du 'zunächst' ein paar Pfunde zugenommen hast, hat sich Dein Essverhalten denn inzwischen auf ein 'normales' Niveau eingependelt?
Es ist für mich definitiv der bessere Weg. :) Mein Eßverhalten ist ganz sicher noch nicht "normal", jedenfalls nicht immer. Vor allem, wenn ich mal wieder vergesse, regelmäßig zu essen, neige ich noch immer dazu, über den Hunger hinaus zu essen. Daran muß ich definitiv noch arbeiten. :rolleyes:

Trotzdem fühle ich mich dabei besser. Es ist eben nicht mehr so, daß ich dabei ein super schlechtes Gewissen habe, wenn ich an den Naschschrank gehe. Und ich muß nicht mehr wie ein Tiger im Käfig in der Wohnung herumlaufen, genau darum ging es mir ja. Dieses Gefühl loszuwerden, angekettet zu sein bzw. immer zu kurz zu kommen. :)

Rani
01.07.2006, 12:40
Das sich zum regelmäßige Essen selbst anhalten bedeutet doch auch Kontrolle und Disziplin, oder meinst Du das nur im Bezug auf Naschsachen?

Ich denke ohnehin, daß das totale Versagen aller kleinen 'Sünden' eh der falsche Weg ist. Die Frage dabei ist eben, nicht immer diese übermäßigen Mengen davon zu essen. Denn eigentlich wird die Schoki ja nicht lekkerer, nur weil man die ganze Tafel davon isst. Nur das 'Liegenlassen' ist eher das Problem. Und was ich mir wünsche ist, eben nicht mehr wie Du meinst, angekettet zu sein/das Gefühl haben zu kurz zu kommen und infolgedessen den Zwang zu haben, jetzt die ganze Packung leeressen zu 'müssen'. Im Moment fahre ich eher die Strategie, nur kleine Mengen von Süssigkeiten zB zu kaufen. Denn wenn ich hier rauhe Mengen liegen habe, dann kann ich eh nicht dran vorbeigehen bzw wird der Gedanke daran dann schnell übermächtig.

@Iko
*rotwerd*
Dankeschön

Pandora
01.07.2006, 15:06
Das sich zum regelmäßige Essen selbst anhalten bedeutet doch auch Kontrolle und Disziplin, oder meinst Du das nur im Bezug auf Naschsachen? Eben drum habe ich ja damit auch noch so meine Probleme. ;) Aber es ist doch ein anderes/besseres Gefühl für mich, wenn ich mir z.B. morgens sage "du solltest jetzt etwas essen" anstatt "nein, du darfst nichts essen". Mir geht es einfach insgesamt besser damit, aber perfekt ist es noch lange nicht.

iko66
21.07.2006, 09:30
So....hier nun ein kurzer Zwischenbericht, wie von mir versprochen.

Ich habe tatsächlich einen Naschschrank bei uns zu Hause eingerichtet.
Wider Erwarten mussd er nicht täglich nachgefüllt werden :) und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich da ständig rangehe.
Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass das eigentlich gar nichts an meinen Essmengen vernändert hat. Allerdings unterbindet diese maßnahme schon das "heimliche" Essen, das gelegentlich so heimlich war, dass ich mich wenig später selber nicht ohne weiteres daran erinnern konnte. Ich weiß nicht, ob ich das verständlich ausdrücken kann, ich habe dann keine Gedächtnislücken oder so, aber wenn ich abends nachdenke, was ich so den Tag über gegessen habe, habe ich diese "Heimlichkeiten" oft schön verdrängt und vergessen mit in mein Resümee einzubeziehen.
Dieses Phänomen habe ich jetzt also nicht mehr. Ich esse weiterhin gelegentlich Süßes, aber eben "hoch offiziell" und bewusst.

Meine Hoffnung geht jetzt dahin, dass ich in Zukunft dann auch weniger "brauche" ...mal schauen.

Liebe Grüße
Iko

Lovely Rita
21.07.2006, 10:23
also ich finde das mit dem naschschrank hochinteressant. ich glaube, das probier ich auch mal aus.

GreenTomate
21.07.2006, 15:17
Wenn ich so überlege ist meine Schoki im Kühlschrank auch nix anderes...? Ich mag hanuta - aber nur aus dem Kühlschrank. Da knuspert es am schönsten :). (darf ich die Marke erwähnen? Weiß kein anderes Wort dafür :confused:) die liegen auch manchmal tagelang drin, weil ich sie vergesse. Ein schlechtes Gedächtnis hat auch manchmal seine Vorteile :-D. Dafür gibts dann auch Momente wo ich 3-4 Stück hintereinander verschlinge. Die sind aber echt selten geworden, zumeist sind es 2 :-o.

Gast
21.07.2006, 15:18
Ich mag hanuta - aber nur aus dem Kühlschrank. Da knuspert es am schönsten :). (darf ich die Marke erwähnen? Weiß kein anderes Wort dafür :confused:)

Haselnusstafel :grins:

GreenTomate
21.07.2006, 15:37
Na ich denke da dann eher an Schokoladentafel mit ganzen Haselnüssen *mhmm auch lecker :-D:-D;)

Aska
21.07.2006, 17:37
Haselnusswaffel?

Waffel mit Schoko-Haselnuss-Creme?

;)

Aska

die da auch so eine Ecke hat seit einiger Zeit

Rita
21.07.2006, 17:47
:-D mannerschnitten!

es ist übrigens kein problem, marken hier zu nennen, nur verlinken sollt ihr bitte nicht.

GreenTomate
23.07.2006, 10:09
Danke, rita. Bin da immer nicht so ganz sicher.

Übrigens fahre ich bei euch auf das Zeugs ab, das es bei Heurigen gibt. Weiß den Namen nimmer und gibts bestimmt auch woanders aber ich kenns nur daher - diese runden Schokoladenscheiben mit Nüssen und mit Sollbruchstellen in Dreiecksform wie Kuchenstücke. *ogottistdaszeugslecker!

Lovely Rita
23.07.2006, 14:02
Danke, rita. Bin da immer nicht so ganz sicher.

Übrigens fahre ich bei euch auf das Zeugs ab, das es bei Heurigen gibt. Weiß den Namen nimmer und gibts bestimmt auch woanders aber ich kenns nur daher - diese runden Schokoladenscheiben mit Nüssen und mit Sollbruchstellen in Dreiecksform wie Kuchenstücke. *ogottistdaszeugslecker!
meinst du auer-tortenecken?

link bekommt grüne tomate per pn :)

die baumstämme sind auch lecker.

liebe grüße, christine

p.s. vielleicht meinst du doch was anderes, weil schokoladenscheiben sind das ja nicht. grübel.