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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausflug in meine Kindheit


Martina
03.05.2006, 00:51
Ich hatte es, glaube ich, schon mal angedeutet: Über Ostern war ich endlich mal wieder in Solingen.

Da nicht so dolles Wetter angesagt war, sind wir mit dem Lupo gefahren. Der verbraucht ja nur ein Drittel des Beetle und das auch noch in Diesel. Leider flog uns in Höhe Neuwied bei strömendstem Regen das Scheibenwischergestänge um die Ohren. Nach 5 km Fastblindflug an den Rücklichtern eines LKW klebend kam zum Glück ein Rastplatz und Uwe brachte den Scheibenwischer auf der Fahrerseite wieder in Gang. So kamen wir erst um halb eins in der Nacht an.

Es folgte ein Besuchsmarathon, der es in sich hatte. An Karfreitag waren wir inkl. meiner Mum bei einer ehemaligen Kollegin von mir, mit der wir gut befreundet sind, in Düsseldorf zum Frühstück eingeladen. Das hat mir unendlich gut getan, denn ich habe meine Leute echt vermisst in den letzten Monaten, obwohl diese Freundin uns im November noch besucht hatte.

Am Nachmittag fuhren wir nach Wermelskirchen und besuchten dort meinen Lieblingslehrer vom Lyzeum. Den hatte ich auch fast 10 Jahre nicht gesehen. Uwe wollte zuerst nicht mit, weil er befürchtete, sich den ganzen Nachmittag Dönnekes aus meiner Jugend anhören zu müssen, aber - wie meistens - war es Liebe auf den ersten Blick. Ich kam praktisch den ganzen Nachmittag nicht zu Wort. Die zwei studierten Karten und wir erzählten meinem ehemaligen (Erdkunde- und Geschichts-) Lehrer, was es hier so alles zu gucken gibt, wovon man im Erdkundeunterricht schon mal gehört hat. Und dann kümmerte sich Uwe um seinen PC. Wir haben ihn für zwei Wochen zu uns eingeladen, damit Uwe ihn im Computern unterrichten kann. Uwe gibt hier verschiedenen Senioren Privatunterricht und ist darin richtig gut. Der hiesige Computerladen vermittelt das. Zuerst hatte er ein mulmiges Gefühl, weil er ja sonst nur gestandene Studenten unterrichtet, aber jetzt denken wir schon darüber nach, das professionell aufzuziehen. Ein Bedarf ist da bestimmt vorhanden. Um acht waren wir wiederum in Düsseldorf mit meinem Küken (Junior-Sekretärin, die ich ausgebildet habe, und mit der ich gut befreundet bin) zum Essen verabredet. Ich musste Uwe echt vom Lehrer wegprügeln. ;) Und dann haben wir uns noch verfahren und kamen fast eine Stunde zu spät. Irgendwie hatte Uwe eine unwahrscheinliche Affinität zu Münster (*Sumpitt zuzwinkere*) und fuhr im Kreuz Wuppertal-Nord versehentlich auf die A43 anstatt auf die A46.

Am Samstag fuhr Uwe dann in aller Frühe mit dem Zug nach Hannover zu seinen Eltern, während ich um sieben bei meinem Lieblingsfriseur Franco reinploppte. Auf die Frage: "Wie willste die Haare denn heute?" antwortete ich leichtfertig "Sehr kurz und sehr rot!" Na ja, inzwischen sind sie schon wieder etwas entrötet. So rot hatte ich sie vorher noch nie. Die Meinungen darüber gingen sehr stark auseinander, lagen aber bei niemandem in der Mitte. Um neun stand ich dann beim Autohaus auf der Matte, in der Hoffnung die Scheibenwischer repariert zu bekommen. Erstaunlicherweise hatten sie das Ersatzteil da, was beim 3-Liter-Lupo die absolute Ausnahme ist. Bei diesem exotischen Auto muss man auf Ersatzteile häufig bis zu einer Woche warten. In Anbetracht meines ebenfalls exotischen Kennzeichens wollten sie Vorkasse haben ... bis die Chefin auftauchte. Man kannte sich und die Vorkasse war vom Tisch.

Den Tag habe ich dann meiner Mum gewidmet. Wir fuhren nach Mülheim zu Gudrun Koenen, die aber leider nicht da war. Dann wollte ich in Düsseldorf im Kaufhof Sushi holen, aber an einen Parkplatz war im Traum nicht zu denken. Als wir da so über die Kö schlichen, meinte ich, ich käme mir vor wie im Safaripark, so aus dem Auto heraus die Leute anzuschauen (komisches Feeling nach 3 Jahren Landleben). Darauf meinte meine Mutter knochentrocken "Ja, stimmt, und Affen laufen hier ja wirklich genug rum." Also fuhren wir wieder nach Hause, machten ein Nickerchen und begaben uns dann nach Schloss Burg an der Wupper und aßen Waffeln mit Kirschen und Sahne in einem Café, in das wir immer gehen, wenn ich nach Solingen komme. Die wissen schon Bescheid. Ich bin die, die immer ihr Heimweh kaffeetrinkenstechnisch bei ihnen austobt. Außerdem nehme ich immer einen Vorrat an bergischem Zwieback mit zum "Zoppen" in die Milch oder in den Tee oder zum Verschenken als exotisches Gastgeschenk in schwäbischen Gefilden. Es folgte noch ein kleiner Ausflug durchs Bergische, vorbei am Altenberger Dom und dann ging es wieder heimwärts. Abends war ich in Düsseldorf mit meiner ehemaligen Nachbarin und Freundin verabredet, die mich auf den neuesten Stand des dortigen Nachbarschaftsklatsches brachte. Sie ist aus der Nähe von Regensburg, hat also für meine Heimwehanfälle großes Verständnis. Uwe lief um zehn in Düsseldorf wieder ein und stieß dann noch per Taxi zu uns.

Am nächsten Morgen ging es zu meiner ältesten Nichte zum Frühstück. Sie hat einen einjährigen Jungen, d.h. Uwe und ich sind Großonkel und -tante. Ist das nicht krass? Das war ein wunderschöner Morgen. Meine Mutter ist total begeistert von ihrem Urenkel. Wir hatten richtig Spaß!

Nachmittags waren wir dann noch bei meiner Freundin mit der Nordic Walking Schule zum Kaffee eingeladen. Auch hier war es wieder wunderschön.

Und dann kam der Höhepunkt der Reise: Wir fuhren in die Straße, in der ich aufgewachsen bin. Dort klingelten wir bei unseren ehemaligen Nachbarn. Die machen regelmäßig südlich von Freiburg Urlaub und wir besuchen sie eigentlich jedesmal, wenn sie da sind. Er hat Parkinson. Uwe macht dann mit ihm immer eine Cabrio-Ausfahrt und er ist begeistert und selig. Es macht wirklich Spaß, alte Menschen glücklich zu machen. Dort sind wir aber nur kurz geblieben und haben das diesjährige Treffen im Markgräfler Land festgezurrt. Noch ein Pläuschchen mit der Käuferin meines Elternhauses und das Versprechen, beim nächsten Mal auch dort reinzuschauen und dann habe ich meinem Hasen die Reviere meiner Kindheit gezeigt.

Meine Güte, es ist alles so klein und so schnuckelig in dieser Hofschaft. Ich zeigte ihm, wer wo gewohnt hat, wo wir Schlitten und Gleitschuh gefahren sind und kleine Schanzen gebaut haben, erzählte ihm Geschichten aus meiner wunderbaren, warmen, unendlich freien Kindheit, zeigte ihm die Wiesen, die ich mit geschultertem Indianerzelt aufgesucht habe, um dort zu campen. Ach, das hat mich so glücklich gemacht. Ich denke so wahnsinnig gerne an diese Zeit zurück und bin so dankbar, es so schön gehabt zu haben. Eigentlich war es zwangsläufig, dass ich irgendwann mal so richtig auf dem Land lande. Denn vieles hier erinnert mich an diese Zeit. Hier gehen die Uhren noch ein bisschen so wie damals in den 60ern. Und natürlich ist hier auch Allensbach direkt um die Ecke, wo ich die tollen Urlaube meiner Kindheit verbracht habe. Wenn der Bodensee Hochwasser hatte, mietete mein Vater kurzerhand ein Ruderboot und wir ruderten zum Privatstrand unserer Pension. Zwischen den Pappeln wurden dann über dem Wasser Hängematten aufgehängt und darin verbrachten wir den Tag. Mein hellblau-weißer Schwimmring wurde mit einer stabilen Schnur und einem schweren Stein im See verankert. Man schwamm dorthin, entledigte sich seiner Badekleidung, hing sie über den Reifen und schwamm nackig weiter. Anschließend holte man sich das Badezeug wieder und zog es im Wasser wieder an. Und mittags gab es Buttermilch aus der Kühltasche. Und meine Lieblingsschuhe waren meine Klapperschuhe, solche Holzschlappen mit einem Lederriemen. Ach, ich könnte noch so viel erzählen ...

Jedenfalls nach dieser Tour durch die Reviere meiner Kindheit fuhren wir zu einem Lokal an der Wupper, wo man Buchweizenpfannekuchen mit Rübenkraut bekommt. Damit war mein Heimatbedürfnis nun vollkommen befriedigt.

Am Ostermontag dann machte ich Frühsport, indem ich acht Stockwerke zu meiner Mutter hochstieg, weil der Aufzug kaputt war. (Die Gästezimmer der Wohnanlage sind in einem Nachbargebäude). Fand ich aber gut. Ich war echt wach danach. Gegen halb elf fuhren wir dann gen Köln, wo wir bei meiner besten Freundin, die uns immer Karneval (sozusagen als Flüchtling) besucht, zum Frühstück eingeladen waren. Von dort ging die Fahrt nach Bruchsal zu Freunden von Uwe (die männliche Hälfte ist hier im Forum als Erdbeerschorsch bekannt), wo wir zu Abend gegessen haben. Um zehn waren wir selig und erschöpft wieder zu Hause.

Ich habe eine Woche gebraucht, mich von diesem Wochenende zu erholen, aber es hat sooooooo gut getan. Nun bricht hier die schönste Zeit des Jahres an. Die ersten Blumen stehen schon auf den Wiesen. Ich freue mich auf den Sommer und hoffe, dass es nicht Mitte September schon wieder Winter wird. Bald wird auch die Milch noch besser schmecken, weil die Kühe wieder auf die Weide kommen. Die Natur wird explodieren und ihre unglaubliche Fülle über uns ausschütten.

Das Leben ist schön!

stübbken
03.05.2006, 05:00
......Das Leben ist schön!


JAAAA!

Danke, Martina!

stübbken

Pandora
03.05.2006, 09:11
:knuddel2: Ach, ich lese diese Erinnerungen so gerne! Danke.

sombra_blanca
03.05.2006, 09:22
"Zoppen"
Und wieder ein neues Wort gelernt ;) Ich kannte tunken und stippen, aber zoppen? :grins:

Wie es scheint, hattest du sehr schöne Ostern. Ich freu mich für dich und vielen Dank, dass du deine schönen Erlebnisse mit uns teilst.

Liebe Grüße,

Sombra, die bis eben ein wenig aufgeregt war, aber durch diesen schönen Text etwas Ruhe gewonnen hat und nun zu ihrer mündlichen Prüfung dackelt

Martina
03.05.2006, 09:26
"Zoppen" ist Solinger Platt für "Tunken".

Ich drücke Dir ganz doll die Daumen. Was für eine Prüfung ist es?

Lunix
03.05.2006, 10:16
Mensch, du triggerst Heimweh-Gefühle in mir! Obwohl ich praktisch nur über den Rhein gezogen bin, war ich ewig nicht mehr im Bergischen. Persönliche Bindungen habe ich leider keine mehr dort, mittlerweile sind alle tot oder wie ich fortgezogen :(. Eigentlich zieht es mich auch nicht unbedingt nach Remscheid, ich habe die Stadt als extrem dreckig (vor allem von Hunden verschmutzt)*, hässlich und unfreundlich in Erinnerung. Die Solinger Mentalität ist ja schon eher rheinisch, also wesentlich angenehmer. Aber die bergische Landschaft mit ihren Wäldern und Talsperren vermisse ich schon manchmal. Eigentlich seltsam, dass ich es nie schaffe, einfach mal einen Ausflug nach Schloß Burg oder so zu machen.

"Ja, stimmt, und Affen laufen hier ja wirklich genug rum."
Deine Mutter ist unbezahlbar! :grins::grins::grins: Ich hoffe, sie bleibt euch noch lange erhalten.

*Nein, ich habe nichts gegen Hunde, aber manche Halter könnte ich klatschen!

sombra_blanca
03.05.2006, 15:21
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen. Was für eine Prüfung ist es?
Es hat offensichtlich genützt. Es war meine mündliche Abiturprüfung in Deutsch. Und ich habe 15 Punkte. 100 Prozent. 1+. Und ich freu mich soooooooooooooooooooooooooo :grins::girl:

Francis
03.05.2006, 15:39
Sombra allerherzlichsten Glückwunsch !!!!!! :applaus: :applaus: :applaus:

Das erinnert mich auch an mein Abitur. So etwas muß gefeiert werden :daumen:

Liebe Grüße,
Francis

Kirstin
03.05.2006, 16:44
Und wieder ein neues Wort gelernt ;) Ich kannte tunken und stippen, aber zoppen? :grins: Da kann ich noch eines beisteuern: titschen oder (richtig ausgeschprochen) diddschn, was dann die sächsische Version ist.

Übrigens: Glückwünsch zu den 15 Punkten. Und: Danke an Martina, das hat schon beim Lesen richtig gut getan. Ich habe letztes Wochenende in Leipzig von dem Haus Abschied genommen, in dem meine Eltern jetzt 20 Jahre gelebt haben (und ich ca. 12 davon ebenfalls), leider zwingt Hartz IV sie nun zum Umzug.
Zum ersten Mal seit ich aus Leipzig fortgegangen bin, habe ich mich dort nicht mehr "daheim" gefühlt, von der Gegend meiner Kindheit ist nichts mehr übrig, es scheint, als hätte die Zeit all die Erinnerungen gefressen.
Es gibt da ein Lied von Herman van Veen, das diese Empfindungen ausdrückt. Es geht darin um einen Mann, der in die Gegend seiner Kindheit zurückkehrt, von ehemaligen Freunden kaum gegrüßt wird, selbige sind alt und grau geworden, die Wälder sind verschwunden und auch die Felder sind verbaut worden. Das einzige, das ihn noch tröstet: Wenigstens der Fluss fließt noch in die selbe Richtung wie früher.

Ich fühle mich so heimatlos im Moment.

Kirstin

Aska
03.05.2006, 17:33
Martina was für ein schöner Bericht :) Danke dafür. Es war so schön das zu lesen :)

Ich bin ja bald auch wieder in der Stadt die ähm ja 28 Jahre oder so meine "Heimat" war. Wenn auch nur für 2 Tage. Aber es ist so schön alles mal wieder zu sehen - nicht nur Bauwerke sondern auch Mensch(en) die man vermisst. Einen Mensch jedenfalls.

Sombra_Blanca dir meinen Glückwunsch zur deinem super Ergebnis :daumen:


:wink1: Aska

Martina
03.05.2006, 19:38
Ich habe letztes Wochenende in Leipzig von dem Haus Abschied genommen, in dem meine Eltern jetzt 20 Jahre gelebt haben (und ich ca. 12 davon ebenfalls) [...] Zum ersten Mal seit ich aus Leipzig fortgegangen bin, habe ich mich dort nicht mehr "daheim" gefühlt, von der Gegend meiner Kindheit ist nichts mehr übrig, es scheint, als hätte die Zeit all die Erinnerungen gefressen. [...]Ich fühle mich so heimatlos im Moment.Liebe Kirstin,

ich kann das wirklich gut verstehen.

Ich war seinerzeit TOTAL vernarrt in mein Elternhaus. Es war so ein richtig schnuckeliges kleines verschiefertes Fachwerkhaus mit grünen Schlagläden. Mein Traumhaus, auch heute noch, aber die Umstände waren dagegen. Jeder, der mich länger kannte, sah mich und das Haus als eins an.* Als wir unsere Möbel draußen hatten, die neuen Besitzer schon mit der Renovierung begonnen hatten und ich noch einmal mit meinem langjährigen Liebhaber durch das Haus ging, konnte er überhaupt nicht verstehen, weshalb ich das so gut ertragen konnte. Zum ersten Mal in meinem Leben machte ich die Erfahrung, dass unser Zuhause allein in uns selbst ist. Dieses Haus, leergeräumt, eine Baustelle, war nicht das Haus, das ich so liebte. Es war die Hülle dessen, was ich so liebte. Ich liebte die Atmosphäre und das, womit meine Mutter ihre Wohnung und ich meine Wohnung ausfüllte. Und das haben wir mitgenommen.

Ich hatte mich jahrelang gegen einen Verkauf gesträubt, es schnürte mir die Luft ab, wenn ich überhaupt daran dachte, dort weggehen zu müssen, aber nun war es ganz leicht.

In der ersten Zeit in Düsseldorf ging es mir aber so wie Dir, Kirstin. Ich war irgendwie heimatlos. Du warst ja in meiner dortigen Wohnung und weißt, dass ich keinen schlechten Tausch gemacht habe. Aber ich habe mich in der Riesenwohnung oft allein gefühlt. Heute weiß ich, dass diese Zeit nötig war, denn sie hat mir die Möglichkeit eröffnet, über all das nachzudenken, was mich dahin gebracht hat, wo ich jetzt bin.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass zwei wesentliche Dinge erreicht sein müssen, um glücklich sein zu können: Man muss sich in sich selbst zu Hause fühlen und man muss wissen was man will.

In dieser Zeit in Düsseldorf habe ich das gelernt bzw. erreicht. Eigentlich wusste ich immer, was ich wollte, aber auch hier habe ich mich nicht getraut, dazu zu stehen. ("Auch" deshalb, weil ich mich ja, wie in einem anderen Thread berichtet, auch nicht getraut habe, mein Selbstwertgefühl, das mir von zu Hause mitgegeben worden war, auszuleben, sondern viel Zeit damit verplempert habe, mich endlich so richtig blöd zu finden.) Ich wollte einen Lebenspartner, mit dem ich eine Beziehung führen kann, wie meine Eltern sie geführt haben. Das zuzugeben ist mir lange schwer gefallen, weil es ja nicht besonders hip war und ist, aus einem intakten Elternhaus zu kommen. Es gehörte sich nicht, so sein zu wollen, wie die eigenen Eltern. (Heute sind mir diese verschraubten Gedanken so was von fremd! Ich kann nur noch den Kopf über mich schütteln.)

Als ich "reif" dafür war, fand ich, was ich suchte: Eine Beziehung, die vor allen Dingen auf Kameradschaft und bedingungslosem Füreinandereinstehen beruht, und ich war in der Lage, mir mein zu Hause zu wählen.

Auch wenn ich manchmal hier in Schwaben schreckliches Heimweh habe, so fühle ich mich hier doch zu Hause. Und müsste ich hier weg, würde ich auch Heimweh nach Schwaben haben. So, wie ich z.B. an Ostern, bevor ich bei meiner Nachbarinnenfreundin im Haus gegenüber geklingelt habe, abends allein im Regen vor dem Tor des Jugendstilhauses stand, in dessen 3. Etage meine Wohnung war. Und vor meinem geistigen Auge erschienen all die Momente und waren so vertraut: Der Tag, an dem ich mir das Haus das erste Mal von außen angeguckt habe, das Geländer, an dem ich immer mein Fahrrad angeschlossen habe. Der morgendliche Gang zur Arbeit, das Nachhausekommen. Die Haustür mit dem Schloss von 1911. Der Geruch des Treppenhauses. Jeder einzelne Lichtschalter in der Wohnung. Die erste Nacht dort, in der ich mich panisch gefragt habe, was ich getan habe, in solch eine riesige Wohnung zu ziehen. Die Abende im Open Air-Kino im nahegelegenen Rheinpark, das Herüberfliegen der Sprachfetzen vom Kino zu meinem Balkon. Der Blick in den Himmel. Und schließlich, der Moment, in dem ich Uwe genau an diesem Eingangstor am Abend des 2. März 2001 zum ersten Mal Auge in Auge gesehen habe, nicht ahnend, dass er derjenige welcher sein würde.

Auch nach Düsseldorf habe ich manchmal Heimweh, insbesondere freitagabends, wenn ich mich einfach nur auf mein Rad schwingen möchte und in meine Stammkneipe, den Tannenbaum, gehen möchte. Auch die Programmkinos von Kalle Somnitz fehlen mir. Und natürlich die Leute, mit denen ich eine übervolle, rasende Zeit verbracht habe (deshalb war es für mich auch Zeit zu entschleunigen) und die mir allesamt ans Herz gewachsen sind.

Als wir im letzten Oktober das Moderatorentreffen in Bad Vilbel hatten, bin ich mit Uwe auf der Heimfahrt durch Frankfurt-Sachsenhausen gefahren. Dort habe ich meine Ausbildung gemacht. Ich habe ihm die Bergius-Schule gezeigt und das Hotel, in dem ich gelernt habe. Wir haben uns das Haus angeschaut, in dem ich meine Wohnung unterm Dach hatte. Alles sah verändert aus, vor allen Dingen, weil die Bäume in 25 Jahren natürlich enorm gewachsen waren. In meinem Herzen tauchten die Bilder von jenem klirrend kalten Winter 1980/81 auf, in dem ich meine erste ganz große Liebe mit dem damaligen Chefkoch des Holiday Inn Port of Spain erlebt habe.

Die intensivsten Gefühle verbinde ich natürlich mit Solingen, weil da meine Wurzeln sind, aber Heimat ist überall, wo wir mal unser Zeit aufgeschlagen haben, hier mehr, dort weniger.

Das Heimatgefühl, das uns in bestimmten Momenten fehlt, ist das Gefühl, noch nicht angekommen zu sein.

Kirstin nimm Dir die Zeit über Dich nachzudenken und herauszufinden, was Du vom Leben willst. Dann wirst auch Du ankommen. Leider hat das Leben vor das Ankommen diese schwere Zeit des Nachdenkens gestellt, deshalb bleibt Dir nichts anderes übrig, als das auszuhalten. Aber es lohnt sich. :)

Martina *DichmalindenArmnimmt*

P.S.
Ich schreib' auch noch zu den anderen Postings, muss aber jetzt erst mal ein bisschen Pause machen, wegen meiner Hände.

* Noch aus der Zeit des Schüleraustauschs bin ich mit einem Arzt in Amerika befreundet. Mit ihm habe vor drei Wochen mal drei Stunden telefoniert. Als ich ihm erzählte, dass ich in Hannover neben meinem Mann in dessen Familiengruft beerdigt werden möchte, hat er sich bald nicht mehr eingekriegt. Er konnte einfach nicht verstehen, dass ich (O-Ton: Miss Solingen) mich so vollständig von Solingen abwenden konnte, dass ich mich sogar in Hannover beerdigen lassen will. Es hat mich wirklich Mühe gekostet, ihm zu erklären, dass ich mich sehr weit von der Martina entfernt habe, die er kannte, dass ich eben in mir selbst zu Hause bin und es daher völlig unerheblich ist, wo ich beerdigt werde.

iko66
04.05.2006, 07:22
Liebe Martina,

ich habe eigentlich nicht viel zu sagen, will aber trotzdem kurz was schreiben:

Ich kann gar nicht so recht ausdrücken, was genau Deine Worte bei mir auslösen, wenn ich Dich von Deiner Kindheit und Jugend und jungen Vergangenheit berichten lese... diese Berichte lösen regelrecht körperliche Erscheinungen bei mir aus: Meine Augen sind feucht, ich habe einen Kloß im Hals und irgendetwas tut sich in meinem Magen.
All diese Erscheinungen haben sicherlich auch ein emotionales Pendant, was ich aber irgendwie nicht richtig identifiziert bekomme. Ich habe überlegt:
Könnte es Neid sein? Auf diese schöne Vergangenheit? Die Antwort ist definitiv nein.
Dann fiel mir auf, dass Deine Worte so einen wundervollen (im Sinne von: voller Wunder!) Grundton haben, so friedvoll, voller Freude und Ruhe in sich selbst.
Und jetzt wo ich das schreibe, wird mir plötzlich klar, dass ein solcher Grundton bei mir nicht vorhanden ist und dass ich darüber entsetzlich traurig bin.

Und nun hat sich dieser Beitrag ganz anders entwicklelt, als ich eigentlich vor hatte und ich bin traurig darüber, dass ich noch nichtmal auf einen derart schönen Bericht von Dir einfach positiv reagieren kann.

Tut mir leid,... eigentlich wollte ich Dir nur danken, für die Worte, die mein Herz getroffen haben.


Liebe Grüße
Iko

Martina
04.05.2006, 07:45
Eigentlich zieht es mich auch nicht unbedingt nach Remscheid, ich habe die Stadt als extrem dreckig (vor allem von Hunden verschmutzt)*, hässlich und unfreundlich in Erinnerung. Die Solinger Mentalität ist ja schon eher rheinisch, also wesentlich angenehmer.Guten Morgen, liebe Lunix,

also, ich finde vom Stadtbild her weder Solingen noch Remscheid schön. Es ist eine Schande, dass sie die Städte nach dem Krieg nicht wieder in ihrer historischen Form aufgebaut haben. Wenn ich an Gräfrath oder Lennep denke, wie schön es da ist, dann blutet mir bei dem Gedanken an diese lieblosen Innenstädte das Herz.

Dass sich die Remscheider und die Solinger nicht grün sind, ist ja allgemein bekannt. In Solingen werden zurzeit anstatt des völlig herunter gekommenen Hauptbahnhofs zwei neue Haltepunkte gebaut. Dies wurde schon vor acht Jahren oder so beschlossen und diskutiert. Damals fuhr ich ja noch täglich mit dem Zug runter nach Ohligs und dann weiter nach Düsseldorf. Ich kann mich noch an das niederträchtige Genöle eines der Remscheider Pendler erinnern, dass die Solinger es nun schuld sein werden, dass er noch länger unterwegs ist, weil der Zug nun noch einmal mehr anhält. Den Typen hatte ich ohnehin gefressen. Vielleicht erinnerst Du Dich, dass ich im Blauen mal eine Geschichte vom morgendlichen Zugfahren erzählt habe, wo sich ein junger Mann mit diesem Typen auf Englisch über mich und meine Figur unterhalten hat (denn Dicke können ja selbstverständlich kein Englisch!):batsch:

eau_de_vie schrieb doch, dass sie in ihrer Zeitung am Wochenende einen Artikel über die Sauschwänzlebahn gelesen hatte. Bei uns war in der Wochenendbeilage ein einseitiger Artikel über Christine Urspruch (Alberich aus den Münsteraner Tatorten), die aus Remscheid stammt. Die Autorin hatte sich mit ihr im Café zur Dröppelmina in Lennep getroffen. Das hat mich irgendwie amüsiert. In Bielefeld berichten sie übers Sauschwänzle und hier über eine Remscheider Schauspielerin. Das Interview war übrigens auch vom dicken Standpunkt her interessant, denn sie hat z.T. mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen, da sie kleinwüchsig ist. Aber die bergische Landschaft mit ihren Wäldern und Talsperren vermisse ich schon manchmal. Eigentlich seltsam, dass ich es nie schaffe, einfach mal einen Ausflug nach Schloß Burg oder so zu machen.Das geht mir allerdings auch so. Zwar wohne ich hier in einer vergleichbaren Landschaft, aber es ist doch anders. Die Täler hier sind breiter und übersichtlicher.

Mit Uwe hatte ich es auch noch nie so wirklich ins Bergische geschafft, aber der Lehrer wohnt in Dhünn und das ist ja nun tiefstes Berg. Und so war Uwe sehr fasziniert von der schönen Landschaft jenseits von Solingen und Remscheid.

Was den Ausflug betrifft: Plane ihn doch einfach für eines der nächsten Wochenenden. Am besten reservierst Du einen Tisch fürs Frühstück, z.B. im Rittersturz und dann lasst Ihr Euch eine Bergische Kaffeetafel servieren. Morgens Früh ist da noch nicht soooo viel los und man wird nicht von den Touris überrollt. Ich erwarte Deinen Bericht!Deine Mutter ist unbezahlbar! :grins::grins::grins: Ich hoffe, sie bleibt euch noch lange erhalten.Ja, das ist sie wohl. Ich wünsch ihr auch, dass sie noch lange so fit bleibt. Sie wäre kein Mensch für einen langen Leidensweg. Ich glaube, das ist auch ihre größte Angst.

Natürlich war auch unser Verhältnis nicht immer ungetrübt. In der Zeit, die wir gemeinsam in unserem Haus verbracht haben (nach dem Tod meines Vaters), haben wir uns auch öfter in der Wolle gehabt. Mütter bleiben eben immer Mütter, da macht man nix dran, aber das waren auch nur Episoden.

In Emmas Bauchforum, wo ich ja auch Uwe kennen gelernt habe, habe ich gelegentlich schon mal von den Reisen berichtet, die ich mit meiner Mutter unternommen habe (2 x Ostdeutschland, Irland und Schottland). Und von den völlig stressfreien Weihnachten, die ich mit ihr verbracht habe. An Mutters 80. Geburtstag vor zweieinhalb Jahren hatte sie die Familie zum Brunch eingeladen. Nachmittags sind Uwe und ich dann noch ein bisschen mit ihr in der Gegend herumgefahren. Wir haben versucht, von der Kölner Seite aus mit der Zoo-Seilbahn über den Rhein zu fahren, dann haben wir es von der Mülheimer Seite aus versucht. Aber nirgendwo war ein Parkplatz. Also sind wir ersatzweise mit der Fähre von Hitdorf nach Langel und zurück von Zons nach Urdenbach gefahren. Es war eine völlig unstrukturierte, ziemlich bescheuerte Fahrt ins Blaue. Und wir haben einen Riesenspaß mit ihr gehabt.

Hinterher hat Uwe zu mir gesagt: "Früher, wenn Du bei Emma von den Reisen mit Deiner Mutter berichtet hast, habe ich das immer seltsam gefunden, dass eine erwachsene Frau mit ihrer Mutter Reisen unternimmt. Aber jetzt verstehe ich Dich. Das macht ja richtig Spaß mit ihr. Ich kann mir vorstellen, dass Eure gemeinsamen Reisen wirkliche Hightlights waren." Und genauso ist es. Und inzwischen kann ich auch sehr gut darüber hinweghören, wenn sie mal wieder ihre Mutter-Fünf-Minuten kriegt.

Einen schönen Tag wünscht Dir
Martina

Martina
04.05.2006, 08:12
Dann fiel mir auf, dass Deine Worte so einen wundervollen (im Sinne von: voller Wunder!) Grundton haben, so friedvoll, voller Freude und Ruhe in sich selbst.
Und jetzt wo ich das schreibe, wird mir plötzlich klar, dass ein solcher Grundton bei mir nicht vorhanden ist und dass ich darüber entsetzlich traurig bin.Hallo, liebe Iko,

das macht mich nun traurig. Denn traurig machen, ist das Letzte, was ich will.

Aber ich möchte schon zeigen, dass es zwar ein langer Weg ist, aber man es schaffen kann, mit sich selbst im Reinen zu sein, in sich zu Hause zu sein und angekommen zu sein.

Es gibt auch Erinnerungen in meinem Leben, die nicht so schön sind. Bei mir waren es nicht meine Eltern, die mir Steine in den Weg gelegt haben. Aber viele andere Menschen haben das versucht. Und zum Teil habe ich es auch zugelassen.

Ich bin aber der Meinung, dass es nichts bringt, an diesen negativen Erinnerungen festzukleben. Es ist mir ein Anliegen, die Augen meiner Mitmenschen für das Schöne zu öffnen. Es gibt so viel davon. Und das Tollste daran ist, es kostet nichts. Es ist umsonst. Das Einzige, was wir dafür tun müssen, ist es sehen.

Ich wünsche Dir, dass Du das findest, was Du suchst, dass auch Du ankommen wirst. Du wirst das schaffen, wenn Du das Schöne zulässt und an Dich herankommen lässt.

Liebe Grüße
Martina

Lunix
04.05.2006, 09:41
Liebe Martina,

was das Stadtbild von SG und RS angeht, gebe ich dir uneingeschränkt Recht, mir fällt vor allem immer auf, wie viel netter die Innenstädte jenseits der Grenze, in den Niederlanden und Belgien sind. Andererseits kann man verstehen, dass es nach dem Krieg einfach nur darum ging, aufzubauen und Wohnraum zu schaffen und Stadtplanung sowie Ästhetik reine Nebensächlichkeiten waren. Zudem es ja schnell gehen musste und die Ortskerne keine Zeit hatten, organisch zu wachsen. Und gerade die Industriestädte haben ja viele Bomben abgekriegt.

Was ich aber nie verstanden habe, ist das Beton-Denken der späteren Jahrzehnte. In Remscheid wurden nach und nach viele kleine grüne Oasen in der Innenstadt platt gemacht. Ganz verheerend hat sich das Allee-Center ausgewirkt, weniger die Mall an sich, als die Durchgangsstraße, zu derem Bau die Sttadt von dem Betreiber ECE damals regelrecht erpresst wurde (nicht dass es den Betonköpfen im Rathaus viel ausgemacht hätte :rolleyes:). Ihr fiel der letzte kleinere Park zum Opfer. Ich erinnere mich noch an einen zynischen, aber leider sehr treffenden Leserbrief, der von einer schlechten und einer guten Nachricht in diesem Zusammenhang sprach. Die schlechte war, dass mehrere über hunderjährige Bäume gefällt werden mussten, die gute, dass die Bäume nicht vom sauren Regen geschädigt waren!

An den Hauptbahnhof in Solingen erinnere ich mich gut, in beiden Zuständen. Als ich Kind war, war da richtig viel los, später hätte man dort einen Gruselfilm drehen können. Das mit den neuen Haltepunkten ist eine gute Idee, er war bzw. ist von der eigentlichen Innenstadt ja ziemlich weit entfernt.

Mit einem Ausflug in nächster Zeit wird es wohl nichts werden, weil wir Ende Mai in Urlaub fliegen (Irland, Nordwesten). Aber an das Kaffee Rittersturz habe ich auch eine nette Erinnerung in Zusammenhang mit einem Ausflug mit meiner Mutter. Mein Elternhaus steht am Waldrand, nicht weit vom Bahnhof Güldenwerth (übrigens auch so eine Schande, das nette alte wilhelminische Bahnhofsgebäude wurde auch in den 70gern abgerissen) und wir sind zu Fuß nach Schloß Burg gegangen, was von dort aus ein wunderschöner Spaziergang durch ein altes Hammertal ist (ein paar leere Kotten haben dort in meiner Kindheit noch gestanden). Am Ende gab es dann die obligatorische Kaffeetafel.

Auch haben wir viele Spaziergänge zur Müngstener Brücke und weiter zum Bahnhof Schaberg gemacht, von dem wir dann die eine Station zurückgefahren sind.

Der Artikel über ChrisTine Urspruch war auch in der Rheinischen Post und die Dröppelmina kenne ich natürlich auch :).

Vielleicht erinnerst Du Dich, dass ich im Blauen mal eine Geschichte vom morgendlichen Zugfahren erzählt habe, wo sich ein junger Mann mit diesem Typen auf Englisch über mich und meine Figur unterhalten hat (denn Dicke können ja selbstverständlich kein Englisch!
Ja richtig, Intelligenz ist ja ohnehin ein Frage der Figur, des Geschlechts und bei Frauen auch der Haarfarbe, woll. :rolleyes:

sombra_blanca
04.05.2006, 10:57
* reinschleich*

Ich wollt nur mal kurz ein "Danke" reinwerfen


Was ich mal anmerken wollte: Bei mir ist es auch so, dass das Wohngebiet, in dem ich aufgewachsen bin, mittlerweile total bebaut ist. Aber andererseits wird die Stadt auch wieder immer mehr "gelüftet", also es werden Häuser abgerissen, Wiesen wieder hergestellt und sowas.

Ist das nur hier so? Oder beschränkt sich das auf die "WM-Nahen-Städte"?

Liebe Grüße,

Sombra,die wenig Lust auf die WM hat

Lunix
04.05.2006, 13:37
Jeh misch wech mät Wäh EMM! :-D

Ich weiß nicht, ob das ökologische Gründe hat, ich kann mir vorstellen, dass es eher ökonomische sind. Also, dass da, wo abgerissen wird, eigentlich neu gebaut werden soll, es aber keinen Investor gibt.

Hier bei uns ist das tatsächlich so mit einigen Freiflächen.

Ach ja, herzlichen Glückwunsch nachträglich zur Einser-Prüfung und alles Gute für die Zukunft.

Kirstin
04.05.2006, 15:33
Ja richtig, Intelligenz ist ja ohnehin ein Frage der Figur, des Geschlechts und bei Frauen auch der Haarfarbe, woll. :rolleyes:Gestatten, blonde Frau mit massivem Übergewicht und Herkunft Ostdeutschland. Geschätzter IQ: 20 Meter Feldweg. Für Mensa hats gereicht ;-)

Ach was, ich steht da inzwischen drüber. Wenn mich einer für blöd hält - na und? Als wenn alle superschlanken, dunkelhaarigen Männer aus Heidelberg Genies wären....

Kirstin

Lokerman
04.05.2006, 23:51
Hallo Martina :)


Ich habe es auch gelesen und finde es ,wie meine Vorschreiberinnen, wunderschön geschriebeni von Dir .
Da wird einem ganz warm ums Herz .


Liebe Grüsse von Manfred -Lokerman :)

Lunix
05.05.2006, 09:23
... und Herkunft Ostdeutschland.

Auch das noch! :ironie:

Als wenn alle superschlanken, dunkelhaarigen Männer aus Heidelberg Genies wären....Aber selbstverständlich, besonders die, die sich heute noch die Säbel um die Ohren hauen und auch sonst die alte "teutsche" Kameradschaft pflegen. :fecht: