Steffi
30.06.2005, 13:34
Hallo Ihr Lieben,
ich versuche mich jetzt mal an einem Thema das sehr schwierig für mich zu formulieren ist. Ich hoffe Ihr könnt mir trotzdem folgen.
Gerade heute habe ich einige sehr bewegende Beiträge hier im Forum gelesen. Da war z.B. der von Roland bei dem auch ich feuchte Augen hatte. Ich habe schon öfter (und das Thema gab es ja im anderen Forum auch schon) von der Angst gelesen auf die Straße zu gehen oder unter Menschen zu gehen. Ich habe schon viel darüber gelesen das Eigenschaften auf das Dicksein bezogen werden. (Wie jetzt grade hier im Forum das Thema Kontrollzwang.)
Natürlich fängt man dann an über die eigenen Taten und das eigene Denken nachzugrübeln und wenn ich ganz ehrlich bin verunsichern mich meine Gedanken.
Laßt mich bitte versuchen es zu erklären:
Die einzige Zeit in der ich Probleme hatte in die Öffentlichkeit zu gehen war zu Zeiten meiner intensiven Depression und damit verbundenen zeitweisen Angstzuständen.
Wenn ich über Eigenschaften nachdenke die ich habe (egal ob positiv oder negativ) dann frage ich mich nie ob die auf meiner Figur beruhen sondern ich überlege ob sie mein ureigenstes Wesen sind oder vielleicht eine Streßreaktion oder sonstiges.
Bevor ich, vor knapp 20 Jahren, anfing langsam in's burn-out zu rutschen war ich nicht dick. Dadurch ist es auch für mich klar eine Folge der Dinge die mir dann passiert sind und der vielen Jahre in denen mein Leben nicht in Ordnung war.
Jetzt ertappe ich mich manchmal dabei das ich überlege ob ich vielleicht einiges am Dicksein noch nicht begriffen habe? Ich habe mich nie "anderswertig" gefühlt nur weil ich äußerlich so bin wie ich bin. Während der Therapie war meine Figur an sich nie ein Thema. (Oder nur insoweit das ergründet werden sollte warum sie so ist.) Bin ich vielleicht ein Meister im Verdrängen? Will ich mich nicht so erkennen wie ich bin?
Ich weiß das Ihr mir auch nichts dazu sagen könnt. Trotzdem wollte ich meine Gedanken gerne rauslassen. Leider gibt es in meinem näheren Umfeld niemand der mir gewichtsmäßig wirklich gleich kommt und ob die "Normalos" es verstehen würden wage ich zu bezweifeln.
Grübelnde und verunsicherte Grüße
Steffi
ich versuche mich jetzt mal an einem Thema das sehr schwierig für mich zu formulieren ist. Ich hoffe Ihr könnt mir trotzdem folgen.
Gerade heute habe ich einige sehr bewegende Beiträge hier im Forum gelesen. Da war z.B. der von Roland bei dem auch ich feuchte Augen hatte. Ich habe schon öfter (und das Thema gab es ja im anderen Forum auch schon) von der Angst gelesen auf die Straße zu gehen oder unter Menschen zu gehen. Ich habe schon viel darüber gelesen das Eigenschaften auf das Dicksein bezogen werden. (Wie jetzt grade hier im Forum das Thema Kontrollzwang.)
Natürlich fängt man dann an über die eigenen Taten und das eigene Denken nachzugrübeln und wenn ich ganz ehrlich bin verunsichern mich meine Gedanken.
Laßt mich bitte versuchen es zu erklären:
Die einzige Zeit in der ich Probleme hatte in die Öffentlichkeit zu gehen war zu Zeiten meiner intensiven Depression und damit verbundenen zeitweisen Angstzuständen.
Wenn ich über Eigenschaften nachdenke die ich habe (egal ob positiv oder negativ) dann frage ich mich nie ob die auf meiner Figur beruhen sondern ich überlege ob sie mein ureigenstes Wesen sind oder vielleicht eine Streßreaktion oder sonstiges.
Bevor ich, vor knapp 20 Jahren, anfing langsam in's burn-out zu rutschen war ich nicht dick. Dadurch ist es auch für mich klar eine Folge der Dinge die mir dann passiert sind und der vielen Jahre in denen mein Leben nicht in Ordnung war.
Jetzt ertappe ich mich manchmal dabei das ich überlege ob ich vielleicht einiges am Dicksein noch nicht begriffen habe? Ich habe mich nie "anderswertig" gefühlt nur weil ich äußerlich so bin wie ich bin. Während der Therapie war meine Figur an sich nie ein Thema. (Oder nur insoweit das ergründet werden sollte warum sie so ist.) Bin ich vielleicht ein Meister im Verdrängen? Will ich mich nicht so erkennen wie ich bin?
Ich weiß das Ihr mir auch nichts dazu sagen könnt. Trotzdem wollte ich meine Gedanken gerne rauslassen. Leider gibt es in meinem näheren Umfeld niemand der mir gewichtsmäßig wirklich gleich kommt und ob die "Normalos" es verstehen würden wage ich zu bezweifeln.
Grübelnde und verunsicherte Grüße
Steffi