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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mit 30 werde ich sterben?!


sombra_blanca
15.06.2005, 20:57
Hallo Ihr's!

Dann mach ich mal den Anfang:

Mein Arzt sagt mir seit ein paar Jahren - so seit ich 15 bin -, dass meine Lebenserwartung auf Grund meines extremen Übergewichts so stark eingeschränkt sei, als dass ich davon ausgehen könne, meinen 30. aber wohl nicht meinen 40. Geburtstag zu erleben.
Ich werde natürlich auch Diabetis bekommen, Kinder kann ich gleich vergessen, mein Skelett kann mich ja gerade mal so tragen und so weiter und so fort...
Nun würde ich gerne mal wissen, wie realistisch das ist, mein Opa will nämlich einen Bausparvertrag für mich unterschreiben und der würde sich kaum lohnen.:cool:


Liebe Grüße,

sombra_blanca, die froh ist, hier zu sein und außerdem Kinder bekommen wird - komme was wolle :)

Dicke_Dame
15.06.2005, 21:07
Hallo Sombra!

Hmm, eine wirklich kompetente Aussage kann ich leider nicht treffen, aber mein damaliger Land-Hausarzt hatte so ähnliche Prognosen.

Naja, ich bin 30 und körperlich erschreckend gesund :-D

Wie wär's wenn Du Dich mal von nem anderen Arzt auf Herz und Nieren durchchecken läßt?
Übergewicht ist sicher ein Risikofaktor (wie Rauchen, Alk, Bungeejumping, etc. auch) aber keine Gewißheit...

Meine bescheidene Laien-Meinung :-o

Liebe Grüße,
Deine Anita

Darcy
15.06.2005, 21:10
Eine solche Aussage ist in höchstem Maße unprofessionell.

Mehr mag ich dazu gar nicht sagen,
Darcy

Delisine
15.06.2005, 21:20
:eek: Mein Gott, wie kann ein Arzt nur so etwas von sich geben?

Was Krankheiten und Ärzte angeht, bin ich nicht gerade mit starken Nerven gesegnet. Würde mir so etwas passieren... ich weiß nicht, ob ich mich davon erholen würde.

Abgesehen davon, dass diese Aussage im höchsten Maße unprofessionell ist, finde ich sie geradezu menschenverachtend. So etwas takt- und herzloses...:bigmad:

Wieso bleibst du denn bei diesem Arzt?

Deli - entsetzt

Sophonisbe
15.06.2005, 21:27
Ich persönlich glaube ja, dass der liebe Onkel Doktor Dir anständig Angst einjagen wollte, was ihm ja leider wohl auch gelungen ist. Ich persönlich finde derlei Prophezeiungen... nun ja... Lassen wir das.

Nein, Du solltest nicht mit Deinem baldigen Hinscheiden rechnen und deswegen so tun, als hättest Du keine Zukunft. Nicht mit fast 18.

Liebe Grüße, Sophie (die nicht wenige statistische Ausnahmefälle kennt :) )

sombra_blanca
15.06.2005, 21:28
Danke ersteinmal für eure Antworten....

Nun, Dame, ich wiege bei meinem zarten Alter allerdings 'n bisschen was über 150 kg -verteilt auf stolze 184 (in Worten: hundertvierundachtzig:-D ) cm - und das auch schon ein bisschen länger.... Und dich würde ich niemals so schwer einschätzen... meine Laien-Meinung ;)
Dennoch, schön, dass es dir gut geht - und mal sehen, ob es mir dann auch so geht!

@ Delisine: Weil er ein guter Arzt ist und ansonsten freundlich... Und weil ich ihn eigentlich ganz gern mag - von seinen "Du-musst-dringend-abnehmen-du-isst-zu-viel-du-wirst-sterben"-Eskapaden mal abgesehen...

Also meint ihr, ich muss mit mehr Jahren rechnen?!

Ok, dann geh ich mal 'nen Bausparvertrag unterschreiben:-D

EDIT: Mir ist es ehrlich gesagt egal, ob ich mit 30 sterbe oder nicht. (Ich weiß, das werde ich mir dann wahrscheinlich nochmal überlegen und zwar sind 12 Jahre für mich wahrscheinlich eine lange Zeit, aber so lang nun auch wieder nicht und so... Ich meine es wirklich ernst!) Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt und ich habe keine Angst vor dem Sterben. Auch nicht, wenn es morgen wäre.
Nur wenn es wirklich so sein sollte, dass ich fest damit rechnen kann, dass ich älter werde, muss ich anders planen. Und der Bausparvertrag gehört dazu.
Ich weiß, es klingt vielleicht ironisch und ich bin "eben erst 17" - bitte, bitte glaubt mir, wenn ich sage: Es ist mir egal!

Lg,

sombra_blanca

Mr. Spock
15.06.2005, 21:32
Sombra, sowas hat mir mein damaliger Arzt in meiner Jugend, zu dem mich meine Mutter geschleift hat und den ich nie leiden konnte, auch gesagt. Er hat mir auch ziemlich Angst gemacht damals, aber das waren wohl seine rudimentär ausgeprägten Psychologiekenntnisse, mich zum Abnehmen zu bewegen.

Aber hätte er recht behalten, wäre ich schon 10 Jahre unter der Erde. Ich war aber in den letzten 10 Jahren genau 4 Tage krank (Mandelentzündung, die nun mit Übergewicht gar nix zu tun hat) und meine Werte (Blutdruck und Blutwerte) sind absolut im grünen Bereich.

LG Spock

P.S.: Der Quacksalber aus meiner Jugend sollte sich mal ein Beispiel an meinem Freund Pille nehmen :baeh:

Angua
15.06.2005, 21:36
Wie in drei Teufels Namen kann man einem Menschen sagen, daß er früh sterben wird ohne jede medizinische Indikation? Und selbst bei der sind solche ANsagen meist eher kontraproduktiv!

Verdammt, ich könnte solche Mediziner echt !"%&&/"§$%/&/!

Gesundheit umfassst die geistige und körperliche Gesundheit, wie kann er die eine angreifen, um die andere herzustellen?

Liebe sombra Blanca, ob es wirklich ein guter Arzt ist? Für mich wäre er Geschichte...

Liebe Grüße
Angua

Meralu
15.06.2005, 21:38
Solche Ärzte hab ich ja gefressen, und Pauschalisierungen sowieso :mad:

Da kann ich ja richtig froh sein, dass mich nicht schon längst der
Schlag getroffen hat! 155 kg auf 1,78 m verteilt.
Nachdem ich etz nur noch 136 kg wiege, würde der Arzt mir wohl
eine Gnadenfrist bis 32 einräumen? :confused:

Dann werd ich mich etz mal beeilen, sind ja nur noch knapp
dreieinhalb Jahre..ich wollte noch einen Baum pflanzen, einen Esel
im Garten...das artet ja in Stress aus!

sombra, lass Dich bitte nicht verunsichern.
Wie Anita schon gesagt hat - natürlich ist es ein Risikofaktor,
aber es _muss_ nicht sein.
Meine Arbeitskollegin (schlank, wenn nicht sogar schon dürr) leidet
unter hohem Blutdruck... Verstehst was ich mein?

Liebe Grüsse,
Meralu

Sally
15.06.2005, 22:17
Hahahahihihihohoho ... wenn es nicht so traurig wäre, wäre es echt zum Kaputtlachen, was der Meister da so abgesondert hat :lol:

In den letzten 15 Jahren (also seitdem ich klinisch tot bin quasi) habe ich bei allen Gesundheitschecks immer wieder durch fantastische Blutdruck- und Blutwerte verblüfft ... auch in meiner (in jeder Beziehung völlig komplikationslosen) Schwangerschaft. Ich gedenke nicht nur meinen 50., sondern auch noch ein paar mehr Geburtstage zu erleben. Und das bei zwar etwas weniger Gewicht, dafür aber auch deutlich weniger Körperlänge ;) .

Und zum Schluss noch ein echter Seniorenspruch:

Du bist schneller 30 als du gucken kannst. Hopp hopp sogar 40.
*Read my lips* :grins:

Jule
15.06.2005, 22:25
ich bin ja nun auch schon seit 13J. hinne...:cool2:

Letzten Monat wurde ein kompletter Checkup gemacht und ich bin pumperl gsund...noch Fragen???

Lass dich von solchen unqualifizierten Aussagen nicht verrückt machen....

EdeWolf
15.06.2005, 22:51
als ich 14 war war ich mal 5 Wochen im KH wegen einem Bänderriß (damals hat sowas noch arg lang stationär gedaudert) ... ich war damals natürlich noch einiges leichter als heute ... der behandelnen Arzt teile damals meiner Oma (bei der bin ich aufgewachsen) mit, das ich nicht älter als 20 werde.

Nun, ich bin heute 35, deutlich schwerer als damals .... und bis auf nen sehr leichten Diabetes, gesund.

Das Vorhersagen sollte er vielleicht doch den Wetterfröschen überlassen, die haben eine bessere Treffergenauigkeit :daumen:

Rita
15.06.2005, 23:06
ich schließe mich mal den gegenbeispielen an ;)

ich hatte mit 15 etwa dasselbe übergewicht (120kg auf 166 cm) wie du und ich feiere noch heuer meinen 40er bei guter gesundheit und immer besser werdender fitness. auch mir wurde oftmals diabetes, herzinfarkt, schlaganfall und die notwendigkeit künstlicher gelenke in aussicht gestellt. nichts davon zeichnet sich ab, ,obwohl ich aus einer diabetes-bluthochdruck-herzinfarkt-schlaganfall-familie stamme.

in diesem zusammenhang ist älterwerden ein vorteil, denn diese blöden sprüche von medizinischem personal mußte ich mir nur als teenager anhören, mit mitte 20 war das komplett vorbei.

ich würde trotzdem anregen, daß du dir einen anderen arzt suchst :)

Dicke_Dame
15.06.2005, 23:20
Nun, Dame, ich wiege bei meinem zarten Alter allerdings 'n bisschen was über 150 kg -verteilt auf stolze 184 (in Worten: hundertvierundachtzig:-D ) cm - und das auch schon ein bisschen länger.... Und dich würde ich niemals so schwer einschätzen... meine Laien-Meinung ;)

Du hast recht, ein kleines bißchen leichter bin ich momentan, allerdings hatte ich bis gut Mitte 20 auch 140kg auf 1,78m - ähnliche Relation, oder? ;)


Ok, dann geh ich mal 'nen Bausparvertrag unterschreiben:-D

Mach mal! Ich hab auch ne Lebensversicherung, die mit 40 ausgezahlt wird - und jemand anders gönn ich die Kohle auf gar keinen Fall :-D

Liebe Grüße,
Deine Anita

Delisine
16.06.2005, 06:23
Oh, da war ich wohl sehr kühn... Meine Lebensversicherung wird erst mit 55 ausgezahlt. Ui, ui, ui... wenn das mal kein Fehler war. :bigueber: :biggrin:

frauvonheute
16.06.2005, 08:45
Mir wurde auch schon mit Anfang 20 gesagt, dass ich nicht älter als 60/65 Jahre werde (okay, das ist noch ein wenig mehr als 30 ;)).

Dann habe ich wohl schon die Hälfte meines Lebens rum.... :mad:

Babs

Diomera
16.06.2005, 09:03
Hallo Sombra,

glaub nicht so einen Schmarrn. Mein Mißtrauen gegenüber Ärzten ist wohl berechtigt.
Meine Urgroßmutter - seinerzeit bestimmt 130kg bei unter 160cm Größe hat sich über solche Dinge keine Gedaken gemacht und ist 88 Jahre alt geworden. Dabei war sie immer recht stolz, dass sie eine "stattliche Frau" war und "net so a dürrs Krischperl, so a Himbele, des jeder Windstoß umblost".

Innerliche Gelassenheit und Zufriedeheit sind für den Körper sehr viel wichtiger als das Gewicht.

Übrigens ich kann dir nur sagen, das Älterwerden hat auch so seine Vorteile. Ich bin viel freier und unabhängiger von der Meinung anderer geworden. Über Modediktate kann ich nur lächeln und Frauen, die permanent gegen ihren Körper kämpfen (bei Größe 36) haben für mich inzwischen eher Unterhaltungswert.

Kopf hoch du bist schließlich ein intelligentes Mädchen ...

Sumpitt
16.06.2005, 10:06
Bei solch bescheuerten Prognosen bleibe ich ganz ruhig. Mir hat man auch schon vor 20 Jahren gesagt, daß ich mit spätestens 35 Jahren blind sein werde, aufgrund einer Augenkrankheit.
Nun bin ich bald 36 und werde die letzten paar Wochen, vor meiner schlagartigen Erblindung im Oktober mit noch 35 Jahren, mit guter Sehkraft genießen.... **Galgenhumor**

Der Tante meiner Mutter wurde im Alter von 40 Jahren gesagt, daß sie unheilbar an Krebs erkrankt sei und nur noch maximal ein Jahr zu leben hätte. Vorigen Sommer haben wir sie dann mit 82 Jahren beerdigt. So ein Jahr kann ganz schon lang sein......

Sumpitt

caramba_owl
16.06.2005, 10:45
Hallo Ihr's!
Mein Arzt sagt mir seit ein paar Jahren - so seit ich 15 bin -, dass meine Lebenserwartung auf Grund meines extremen Übergewichts so stark eingeschränkt sei, als dass ich davon ausgehen könne, meinen 30. aber wohl nicht meinen 40. Geburtstag zu erleben.
:)

Hi Sombra,

bring den Kerl doch mal in Verlegenheit. Biete ihm doch ne schriftliche Wette an. Wenn Du in 12 Jahren noch lebst, kriegst Du 1000 € von ihm.

Wetten wir beiden Hübschen, daß er nicht unterschreibt, weil er sich doch nicht soooooooooooooo sicher ist?

LG
Klaus

toni
16.06.2005, 12:31
Mein Arzt sagt mir seit ein paar Jahren - so seit ich 15 bin -, dass meine Lebenserwartung auf Grund meines extremen Übergewichts so stark eingeschränkt sei, als dass ich davon ausgehen könne, meinen 30. aber wohl nicht meinen 40. Geburtstag zu erleben.

:)
da hat Dein Arzt ganz sicher mit dem "schwarzen Mann" gedroht. Ich denke, bei einer 17jährigen ist die körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen und deshalb kann man garnicht wissen welches Gewicht Du in 10 Jahren haben wirst.
Dann erzähle ihm doch bitte, dass in einem gewissen Forum eine dicke 59 jährige herumgeistert, die glaubhaft versichert kein Zombie zu sein. :baeh:

alles Liebe
toni

sombra_blanca
16.06.2005, 13:54
... gucken wir mal, wie lange ich es mache...;)

Dieser psychologische Trick, als welcher er sich herausgestellt hat, hat eh nicht bei mir gezogen und da ich jetzt so eine Masse (:-D) an Gegenbeispielen habe, muss ich wohl doch längerfristiger planen...

Vielen Dank, Mädels und Jungs, für eure Antworten!

Und, Caramba, die Idee mit der Wette ist gut, denn wenn er doch Recht haben sollte, verlier ich ja nüx!:baeh2:


Liebe Grüße,

sombra_blanca

Chiyele
16.06.2005, 17:38
Hi

wenn es nach einem gewissen Heilpraktiker ginge, würde mein letztes Stündlein auch bald schlagen.:holy: :baeh:

Ich behaupte nicht, 10 Jahre BMI über 40 haben mir nicht ausgemacht, aber meine körperlichen Schäden(z.B. Arthrose) sind nicht lebensgefährlich.
Es ist eine bodenlose Frechheit, einen Menschen mit solch negativen Affirmationen zu belasten und ich hoffe, das Du mit positiver Einstellung dagegen angehen kannst.Früher sagte man zu solchen Aussagen "Fluch", ein altmodisches Wort, das aber zeigt,welch negative Auswirkungen so ein Satz im Unterbewußtsein anrichten kann (das den Spruch evtl. glaubt ,aus mangelndem Selbstwertgefühl z.B).

Alles Liebe
Chiyele

Lovely Rita
16.06.2005, 23:43
ich habe mir im februar das sprunggelenk gebrochen, es wurde operiert, verschraubt und verplattet. bei der letzten kontrolluntersuchung habe ich den arzt, der mich übrigens auch operiert hat und daher weiß, was ich zur zeit der op wog (175 kilo), gefragt, ob die platte und die sieben schrauben wirklich wieder rausmüssen.
er hat mich angelächelt und gemeint: schauen sie, sie sind jetzt 41, wenn wir davon ausgehen, dass sie wie alle frauen zwischen 70 und 80 jahre alt werden, dann sollten wir es schon rausnehmen.
keiner der behandelnden ärzte hat übrigens meine verletzung mit meinem gewicht in zusammenhang gebracht.
niemand kam auch auf die idee, mich im krankenhaus auf diät zu setzen.
ich würd dem arzt mal sagen, er soll aufhören mit dem käse.

Pandora
17.06.2005, 10:50
Mal überlegen...:ueberleg:
Ok, ich bin jetzt 38 Jahre alt. Das würde bedeuten, ich bin schon lange tot und nur zu faul zum umfallen.:schiel: Wofür zahl ich eigentlich noch RV-Beiträge? :frech:

Spaß beiseite.:cool3: Liebe Sombra blanca, was mich wieder mal sehr nachdenklich/betroffen macht, ist dieses Stück in deinem Beitrag: Ich habe mich an den Gedanken gewöhnt und ich habe keine Angst vor dem Sterben. Auch nicht, wenn es morgen wäre.
Es macht mir Angst, wenn eine junge, intelligente Frau wie du so leichtfertig vom Sterben spricht. :(
Ich habe (wenn auch sicher aus anderen Gründen) mein Leben auch schon am Ende gesehen, als ich ungefähr in deinem Alter war. Wenn ich heute daran zurückdenke, bin ich sehr froh darüber, daß ich damals meine Entscheidung für das Leben getroffen habe. Ich habe in der Zwischenzeit viele Erfahrungen machen können, auch schlechte, aber die guten überwiegen definitiv.

Und ich wünsche dir von Herzen, daß deine Entscheidung auch so ausfällt. :troest:

Rennschnecke
17.06.2005, 10:51
Mein Arzt dürfte solche Prognosen auch nicht ablassen:hm:
Mir hat vor ca. 15 jahren eine Tarotkartenlegerin in San Francisco prophezeit, daß ich mit 48 den Löffel reiche. Das hat mir damals echt gereicht. Aber naja...hab ich immerhin noch 14 lustige Jahre vor mir :applaus:

Der Arzt blabbelt schon immer wieder mal was von "sie sollten mal ihr Gewicht reduzieren" und ich antworte jedesmal "jaja" und meine das auch so :torte: aber daß mir so ein Kurpfuscher mal gesagt hätte ich würde höchstens soundso alt werden wenn ich so weitermache...nee...und das sollte sich auch keiner trauen :revolver:

Na_Ich
17.06.2005, 10:54
@Rennschnecke: Da muss ich jetzt mal kurz Dix zum Thema Du zitieren: "Die ist nicht dick. Die ist nicht mal annähernd dick." :)

Rennschnecke
17.06.2005, 10:59
waaaaas? Dem Kerl werde ich nächstes mal mal meine Brille auf die Nase drücken und darf er nochmal genau gucken :auslach:
Finde ich ja sehr charmant wenn er das meint, aber bleiben wir doch bitteschön mal realistisch :cool3:
"Ich bin quasi 2 Models in einer Hose":grins:

Na_Ich
17.06.2005, 11:05
Ich persönlich stimme ihm ja zu :rolleyes: aber das hat auch was damit zu tun, dass bei Dir einfach alles so passt von den Proportionen her :)

dolphinchen7
18.06.2005, 13:46
Hi, also ich halte nichts von Sterbevoraussgen. Wieviele junge, scheinbar gesunde Menschen sterben plötzlich und unerwartet oder bekommen Schlaganfälle oder sonstwas und wieviele leben dick und fröhlich bis sie steinalt geworden sind ?! :five:

Also ich bin auch schon fast 9 Jahre "überfällig" und habe in dieser Zeit zwei sehr gesunde und schlanke Kinder geboren. :-p

Ich bin der Überzeugung, das die Gesundheit sowie die Krankheiten eines Menschen sehr viel mit seiner Seele und seiner Einstellung zu sich selber zu tun hat.
Und das bedeutet auch, das ich wenn ich an solche Voraussagen glaube, mich, meinen Körper und meine Gesundheit darauf einstimme und "pünktlich" sterbe. Halte ich das für albernes Geschwätz und kümmere mich nicht darum, werde ich auch nicht zu diesem Zeitpunkt sterben. Basta !!!

:torte: Ulla

Nadie
18.06.2005, 17:15
...hat ein (ich betone EIN) arzt recht, wenn er sagt, dicke habe keine hohe lebenserwartung. ausschlaggebend hierfür sind gesundheitliche statistiken - machen wir uns nichts vor, wir dicken laufen eher gefahr abzunippeln als "normale" mitmenschen. das herz, zucker, verschlissene knochen etc..

aber generell fest zu sagen "du wirst nicht älter als 30" ist blödsinn. das kann man nicht vorraussagen und nicht vorraus sehen.

trotzdem ist ein - auch DEIN - arzt verpflichtet, dir, zu sagen "mädel, tu was, denn gesund ist so viel übergewicht nicht" vielleicht kommt es eben drauf an, wie man etwas sagt.

mein arzt sagt mir das auch immer, ein bomben arzt, ich denke, selbst wenn ich 50km weg wohne, würde ich ihn als hausarzt behalten - einfach weil er so ist wie er ist.
er würde mich gern für drei wochen in eine klinik stecken und sagte mir letztens "mädchen, ich möcht dich auch in 20 jahren noch hier sehen" (sieht man davon ab, das er selber in 20 jahren kein praktizierender arzt mehr ist :-D )

das letzte mal ging ich mit knieproblemen hin und bevor er diesbezüglich aufs gewicht kommen konnte, sagte ich vorn weg "hörn sie, bevor ich ihnen sage, was ich habe, ich weiß, ich bin zu schwer, ich weiß woher die schmerzen kommen, nutzt mir nur im moment nichts, weil ich die schmerzen jetzt habe..."
damit hatte ich ihm den wind aus den segeln genommen, er lachte, schrieb mir was gegen die schmerzen auf, schickte mich zur tomographie und sagte mir erst beim zweiten termin "ich muß dir dazu ja nichts sagen, gell mädchen?"

nein muß er nicht.

ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte (und nichts mehr möchte dein [und mein] arzt sicherlich) und der patient sich nicht helfen lassen will. sei es als hausarzt als auch als zahnarzt.

meine frauenärztin sagte "ich muß ihnen das sagen, das sie zu schwer sind, dazu bin ich verpflichtet, aber wenn sie selber nicht abnehmen wollen, kann ich nichts tun, die letzte entscheidung treffen am ende sie.."

ach ja, für die, die es immer noch nicht wissen, ich wiege irgendwas über 130kg bei 165cm größe - das meine knie rebellieren kann ich ihnen nicht verübeln. :-o

claudia

Delisine
18.06.2005, 17:30
ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte (und nichts mehr möchte dein [und mein] arzt sicherlich) und der patient sich nicht helfen lassen will. sei es als hausarzt als auch als zahnarzt.


Also diese Aussage impliziert ja, dass der Dicke, der nicht abnimmt, deshalb nicht abnimmt, weil er sich nicht helfen lassen möchte. Ist das dein Ernst? http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/gruebel.gif

Und ist das Trösten des Arztes mit der Praxisgebühr beglichen oder muss ich das extra leisten? http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/ironie.gif

Deli

Na_Ich
18.06.2005, 17:30
das war diese Frauenärztin, die mir (100kg) sagte, ich sei zu fett für eine SChwangerschaft und dass ich gar keine Kinder kriegen könnte und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich doch schwanger werden würde, dann wäre das die Katastrophenschwangerschaft schlechthin.

Sorry, aber die kann ich in dieser Hinsicht nicht ernst nehmen.

Claudia, nur weil Du diese Einstellung hast, dass dicke Menschen automatisch höhere Risiken haben, heißt das noch lange nicht, dass das auch stimmt. Und man sagt ja auch, traue keiner STatistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Der Arzt, der meine Angiographie gemacht hatte, war schank und sportlich und hatte hohen Blutdruck. Er meinte, dass man den einfach haben kann ohne eine bestimmte Ursache und dass sich das nicht festmachen ließe am Gewicht.

Abgesehen davon war es eben jene von Dir erwähnte Frauenärztin, die mir sagte, dass es vollkommen normal sei, dass ein dicker Menschen höheren Blutdruck habe, weil das Herz ja mehr leisten müsse :batsch:

Sorry, aber solange jemand sich gesund ernährt und ausreichend bewegt, ist es vollkommen wurscht, ob er 100kg wiegt oder 60. ;)

MissSilver
18.06.2005, 17:55
@ Nadie,

Du implizierst also, daß wir nur deswegen nicht abnehmen, weil wir nicht wollen? Glaubst Du das wirklich?

Ja genau :ironie: , ich nehme nur deswegen nicht ab, weil ich meine Ärzte ärgern will, weil ich nicht gesund sein will.

Darcy
18.06.2005, 17:57
wenn sie selber nicht abnehmen wollen Was'n Schwachsinn - mal ehrlich, wer von uns würde nicht (zumindest ein paar Kilo) abnehmen wollen, wenn das möglich wäre? Ich meine dauerhaft und ohne gesundheitliche Risiken??
ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte (und nichts mehr möchte dein [und mein] arzt sicherlich) und der patient sich nicht helfen lassen will.
Noch frustrierender ist es sicherlich für die Ärzte, dass sie (vielleicht) helfen wollen, aber nicht KÖNNEN!

Zeig mir doch mal bitte nur EINEN einzigen Arzt, der eine Lösung für das Gewichtsproblem gefunden hat - ich schlage ihn sofort vor für den Nobelpreis.

Darcy

Nadie
19.06.2005, 01:02
... zumindest daran hat sich trotz neuem forum nichts geändert :-)
auf sie mit gebrüll.

was ich geschrieben habe, ist das, von dem ich glaube, wie ärzte sich fühlen müssen.von dem ich weiß, wie mein arzt sich fühlt. ich hätte gleichzeitig auch erwähnen können, das viele ärzte frustriert sind, weil sie starken rauchern nicht beibringen können, das diese ohne zigaretten eine längere lebenswahrscheinlichkeit haben...
das viele ärzte frustriert sind, weil ein trinker das trinken nicht lässt

oh.. ich wette, jetzt würde ihr mir am liebsten schon wieder an die kehle, mit der behauptung, ich vergleiche dicke mit alkoholikern...

dabei tue ich das gar nicht - ich betrachte eben die welt nicht nur aus meinen augen, sondern versuche mich ab und an in die reinzuversetzen, von denen die rede ist.

@ grit
wir hatten darüber schon mal gesprochen - über jene frauenärztin. ein argument war z.b., wenn ich ein kind kriege und dieses mir im kleinkindalter ausbüchst und wegrennt, z.b. an einer belebten straße, wie schnell komme ich hinterher, um es davor zu bewahren, blind auf die straße zu rennen?
ich finde diese frage nicht verkehrt, sorry, dick ist nicht gleich dick - ICH mit meinem gewicht nehme so ein argument ernst, jemand mit 90kg bei 165cm würde das lockerer sehen.

@ darcy & delisine und missilver
ich impliziere gar nichts - und ich finds schade, das keiner von euch mal liest, was ich wirklich geschrieben habe. mir persönlich ist es ehrlich, wirklich ganz ganz ehrlich, scheiß egal wie dick oder dünn, groß oder klein, braun, schwarz, weiß, rot oder gelb ihr seid - is mir scheiß egal.

ein arzt - besonders die älteren - weiß aus erfahrung - und sorry, hier stimme ich nicht mit euren meinungen überein. dicke haben ein höheres krankheitsrisiko als dünne, bezogen auf knochen, zucker, herz etc. - was ein mensch mit einer bestimmten lebensweise erwarten kann (nicht muß).
und der arzt tut, was er tun muß ( ich hab noch keinen erlebt, der das nicht tat) und klärt seinen patienten auf, weil er im grunde diesem klar machen möchte "mensch, du mußt was tun, für dich und deine gesundheit" (wie gesagt, hier macht der ton - und die art der aussage - die musik)
und er sieht diesen patienten in regelmäßigen abständen und bemerkt, das es diesen scheiß egal ist was der arzt ihm sagt... das ist frustrierend

was ist denn der größte erfolg für einen arzt? wenn er seinen patienten gesund vor sich sieht. daran erkennt er, das er seine arbeit gut macht.
in euren hinterköpfen tobt nun die frage "hälst du dicke etwa für ungesund?"

ich rede jetzt mal nur von mir, ich bin dick und ich bin nicht gesund.
in einem großteil der westlichen länder gilt adipositas als krankheit - in deutschland nicht.
warum ich nicht abnehme? weil ich mir - wie viele dicke - vormache, das es mir gut geht, das ich ein geiles leben habe und das ich alles machen kann, was dünne auch machen können

HUMBUG!!!

dicke können nicht alles machen, was dünne tun können
ok, hier muß wieder abgeklärt werden, ab wann ist man dick - menschen mit meiner gewichtsklasse, und davon gibt es sicher mehr - können nicht alles tun. fangen wir doch mal an - wir können nicht in JEDEN klamottenladen rennen und uns klamotten kaufen.
was ist mit sport ? wer von euch mit 130 - 140kg zwischen 15 und 180 kann richtig rennen. RENNEN!!! ?? springen? wie ist es mit springen? reiten? ja mein ich ernst, wer von euch tut das einem pferd an? fahrrad fahren ohne sich mit den knien in den eigenen körper zu treten?
ich könnt noch mehr aufzählen...
am ende kriege ich eh nur zu lesen "als es tut mir ja leid für dich, wenn DU das nicht kannst, ich kann das schon" ..
jaja.. erzählen kann man viel


und zu guter letzt - der spruch mit der praxisgebühr ist, sorry, eine ganz blöde bemerkung. die praxisgebühr wurde nicht von den praktizierenden ärzten erfunden.
ich weiß nicht, wie eure ärzte sind, mein arzt verlangt mindestens einmal im jahr, lieber aber zwei mal im jahr, das ich zu einem gesundheitsscheck komme.
laut seiner aussage nehmen andere ärzte hier dafür geld, er tut das nicht. mein arzt ist gegen die praxis gebühr und mein arzt - deswegen schätze ich ihn sehr - hat für jeden seiner patienten zeit. altersmäßig schätze ich ihn zwischen 50 und 60 und ich weiß heute, das ich einen arzt wie ihn nicht noch einmal wieder bekommen werde.

als er urlaub hatte, war ich bei einem arzt hier um die ecke..
der sagte mir, ich sei süchtig. dick sein sei eine sucht, denn wäre es keine sucht, könne man doch damit aufhören...

liebe grüße und gute nacht

claudia

ps: auf die frage, woher ich meine weisheiten bzgl was dicke tun und nicht tun können, nehme - ich wog mit meinen 165cm sehr sehr lange nur 60kg, ich habe jeden abend geschwimmen, fuhr täglich 20km rad und ging täglich reiten.

Rita
19.06.2005, 06:36
auf die frage, woher ich meine weisheiten bzgl was dicke tun und nicht tun können, nehme - ich wog mit meinen 165cm sehr sehr lange nur 60kg, ich habe jeden abend geschwimmen, fuhr täglich 20km rad und ging täglich reiten.

was ich gerne wissen würde, und was ich vielleicht überlesen habe, was ist passiert, dass du dich "plötzlich" quasi verdoppelt hast?


was die ärzteschaft betrifft: ich stehe diesem beruf viel näher als du und werde sehr bald selber hinter dem schreibtisch sitzen. und ich werde frustriert sein, wenn ich einem dicken patienten nicht helfen kann, der sich nichts mehr wünscht, als ein zaubermittel, dass ihn dünn macht.

wirklich weh tun wird mir aber, wenn ich mir eines tages eingestehen muss, dass ich wegen eines vorurteils einen alkoholiker, raucher oder dicken nicht komplett untersucht habe und es deshalb versäumt habe dort zu helfen wo ich es kann.

Dralle Deern
19.06.2005, 08:44
... zumindest daran hat sich trotz neuem forum nichts geändert :-)
auf sie mit gebrüll. Wer unreflektierte Allgemeinbehauptungen aufstellt, muss nunmal mit Gegenwind rechnen.

ich hätte gleichzeitig auch erwähnen können, das viele ärzte frustriert sind, weil sie starken rauchern nicht beibringen können, das diese ohne zigaretten eine längere lebenswahrscheinlichkeit haben...
das viele ärzte frustriert sind, weil ein trinker das trinken nicht lässt

oh.. ich wette, jetzt würde ihr mir am liebsten schon wieder an die kehle, mit der behauptung, ich vergleiche dicke mit alkoholikern... Nein, an die Kehle nicht, aber du vergleichst zwei unterschiedliche Sachen (wie in der Werbung "ein Fruchtquark hat weniger Fett als ein Croissant") und es wird wohl erlaubt sein, diese Diskrepanz zu erwähnen. Man kann jemanden, der von einer Suchtdroge abhängig ist, die er nicht zum Leben benötigt nicht mit jemandem vergleichen, der entweder esssüchtig oder aufgrund einer anderen, physischen Krankheit dick ist.

ich betrachte eben die welt nicht nur aus meinen augen, sondern versuche mich ab und an in die reinzuversetzen, von denen die rede ist. Nimms mir nicht übel, aber deine Aussage ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte lässt nicht darauf schließen, dass du die Blickwinkel anderer in Betracht ziehst. Denn würdest du es wüsstest du, dass vor den Ärzten genug übergewichtige Patienten sitzen, die gerne abnehmen würden, es aber aus unterschiedlichen Gründen nicht können. Ich gehöre selbst dazu. Ich finde es nicht toll, dick zu sein und habe schon mehr als genug Geld irgendwelchen Diät-Erfindern und Pharmakonzernen in den Rachen geworfen und oft genug Hoffnungen auf ein Leben in Nähe meines medizinischen Normalgewichtes gehegt und bin oft genug tief gefallen, weil ich statt schlanker immer dicker wurde. Menschen wie mir zu unterstellen, wir würden uns nicht von Ärzten helfen lassen wollen, ist in meinen Augen nur zynisch.

was ist denn der größte erfolg für einen arzt? wenn er seinen patienten gesund vor sich sieht. Ich antworte dir an dieser Stelle mit Eugen Roth:
Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) die Gesundheit, b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf dass er lebe,
Uns zwischen beiden in der Schwebe.

warum ich nicht abnehme? weil ich mir - wie viele dicke - vormache, das es mir gut geht, das ich ein geiles leben habe und das ich alles machen kann, was dünne auch machen können Wenn das auf dich zutrifft, bitte. Aber schließe nicht von dir auf andere. Du steckst nicht in meinen Schuhen und weißt nicht, wie ich mich fühle.

Rubensweib
19.06.2005, 08:46
... zumindest daran hat sich trotz neuem forum nichts geändert :-)
auf sie mit gebrüll.



Wenn Du das so empfindest, hast Du mal darüber nachgedacht WORAN das liegen könnte?
Kann es sein, das es WOMÖGLICH an DIR liegt und nicht an den anderen???
Oder gehört das Reflektieren nicht zu Deinem Lebensplan?

Darcy
19.06.2005, 09:11
Eigentlich wollt ich jetzt 'ne ganze Menge schreiben, Nadie, aber Rita, DralleDeern und Rubensweib haben schon super ausgedrückt, was mir durch den Kopf gegangen ist. Da gibts gar nicht mehr viel zu sagen.

DU kannst offensichtlich abnehmen, hast nur keinen Bock dazu (wieso eigentlich, wenn es Dich so stört?) - ich würde schon gern, kann es aber nicht, weil mir meine ES da 'nen Strich durch die Rechnung macht.
Wenn das mein Doc (was er definitiv NICHT tut) so auffassen würde, als wolle ich nicht, dann müßte ich ihm mindestens schlechte Menschenkenntnis unterstellen.

Weißt Du, Nadie, an anderer Stelle hast Du mal geschrieben, dass Du das Forum hauptsächlich wegen der Stammtische besuchst (die es hier im neuen ja gar nicht gibt) und hier in diesem Thread schreibst Du mir persönlich ist es ehrlich, wirklich ganz ganz ehrlich, scheiß egal wie dick oder dünn ... ihr seid - is mir scheiß egal. - und genau diese kalte, "scheiß-egal-Haltung" kommt oftmals bei Dir durch, sodass dann zumindest bei mir auch innerlich alles auf Abwehr geht.
Ich frag mich dann halt schon, was willst Du denn überhaupt in einer Selbsthilfegruppe, wenn Dich nur der "Kaffeeklatsch" danach interessiert und die Teilnehmer die scheiß egal sind?
Ich seh halt den Sinn dieses Forums nicht hauptsächlich darin, Leute zum gemeinsamen Essengehen zu finden.

Darcy

stübbken
19.06.2005, 09:16
Ich schließe mich Euch an, obwohl ich die Helden, die das Fähnlein der 7 Aufrechten im Gegenwind hochhalten, doch wirklich grenzenlos bewundere....

Oder sollte es das stete Bemühen sein, in Mephistos Fußstapfen zu treten ("Ich bin der Geist, der stets verneint....", Goethe, Faust I)?


stübbken
wie immer in ratlosem Zustand die deutschen Klassiker bemühend

MissSilver
19.06.2005, 09:45
... zumindest daran hat sich trotz neuem forum nichts geändert :-)
auf sie mit gebrüll.


@ darcy & delisine und missilver
ich impliziere gar nichts - und ich finds schade, das keiner von euch mal liest, was ich wirklich geschrieben habe.

warum ich nicht abnehme? weil ich mir - wie viele dicke - vormache, das es mir gut geht, das ich ein geiles leben habe und das ich alles machen kann, was dünne auch machen können


Ich zitiere Dich absichtlich, damit Du nicht meinst, ich würde Dir das Wort im Mund herumdrehen. Und ich schreibe auch abbsichtlich in der Ich-Form, um nichts zu vergeallmeinern.

Ich fühle mich nun äußerst schuldig, daß ich dir irgendwann eingeredet habe, daß Dicksein nicht so schlimm sein muß. Du kannst abnehmen, willst es nur nicht:boah: . Und jetzt bist Du krank, weil Du es nicht getan hast :boah: .

Da kann ich nur den Kopf schütteln, und ich entschuldige mich, daß ich Dich entgegen Deiner festen Meinung vom richtigen Weg abgebracht habe. Wie konnte das nur geschehen :ironie:

Nadie
19.06.2005, 09:49
...sagen:

" Man kann jemanden, der von einer Suchtdroge abhängig ist, die er nicht zum Leben benötigt nicht mit jemandem vergleichen, der entweder esssüchtig oder aufgrund einer anderen, physischen Krankheit dick ist. "

mit dieser aussage impliziert ihr, das alle dicken krank sind.

und was das "scheiß egal" angeht, habt ihr wieder etwas nicht verstanden.
es geht mir nicht drum, zu sagen: du bist mir egal - sondern, der mensch ist ein mensch, egal wie er aussieht und mich interessiert das optische nicht, sondern der charakter, daher ist es mir scheiß egal ob ihr dick seid oder dünn, mit schwarzer, brauner, gelber oder roter haut - das zählt für mich nicht.

claudia

Dralle Deern
19.06.2005, 09:59
...sagen:

" Man kann jemanden, der von einer Suchtdroge abhängig ist, die er nicht zum Leben benötigt nicht mit jemandem vergleichen, der entweder esssüchtig oder aufgrund einer anderen, physischen Krankheit dick ist. "

mit dieser aussage impliziert ihr, das alle dicken krank sind. Jeder Mensch ist unterschiedlich groß oder klein, dick oder dünn. Aber alles, was über bestimmte Maße hinausgeht, ist einfach pathologisch. Dabei ist es unerheblich, ob es eine Körpergröße von 1,40m oder 2,20m ist oder man massives Unter- oder Übergewicht hat. Um beim Gewicht zu bleiben: der gesunde Körper reguliert sich selbst, d.h. man würde bei gesunder Ernährung und vernünftiger Lebensweise ein gewisses Gewicht nie unter- oder überschreiten. Wenn dies aber der Fall ist (bei uns trifft eher das überschreiten zu), kann man davon ausgehen, dass dieser Mensch körperlich nicht mehr gesund ist, dass es also zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder krankhaften Veränderung gekommen ist.

Rubensweib
19.06.2005, 09:59
.

und was das "scheiß egal" angeht, habt ihr wieder etwas nicht verstanden.


und ich wiederhole mich auch gerne nochmal:

Wenn wir immer was falsch verstehen - kann das im Umkehrschluss auch bedeuten, das Du Dich immer falsch ausdrückst!!!


:nails:

Delisine
19.06.2005, 10:26
Gute Anmerkung, Rubensweib!

Und da die Dralle Deern, Darcy, MissSilver und Ritathedolphin schon alles Wichtige gesagt haben, spare ich mir eine weitere Antwort auf das Posting von dir, Nadie...

... und erinnere mich selbst lieber daran, dass man bestimmte Beiträge auch einfach überlesen kann.

Weißt du, es ist sicher gut und richtig, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen. Aber grundsätzlich erstmal aus Prinzip eine andere Meinung zu vertreten oder provokante Thesen aufzustellen, ist sicher auch nicht das Wahre... und es ist mir ein Rätsel, wie man sich dabei dann über Gegenwind wundern kann.

Deli

Sally
19.06.2005, 11:30
Zitat:
Zitat von Nadie
auf die frage, woher ich meine weisheiten bzgl was dicke tun und nicht tun können, nehme - ich wog mit meinen 165cm sehr sehr lange nur 60kg, ich habe jeden abend geschwimmen, fuhr täglich 20km rad und ging täglich reiten.


Zitat von ritathedolphin:
was ich gerne wissen würde, und was ich vielleicht überlesen habe, was ist passiert, dass du dich "plötzlich" quasi verdoppelt hast?


Diese Frage, deren Antwort mich auch brennend interessieren würde, steht immer noch im Raum.

Na_Ich
19.06.2005, 12:12
@Claudia: Weißt Du, - ich werd jetzt mal bissl grober - würdest Du Deinen Hintern hochkriegen und endlich mal bissl Sport machen, wärst Du beweglicher und dann würdest Du Dir auch keine Gedanken machen, ob Du Deinem Kind hinterherrennen kannst oder nicht. Abgesehen davon stehen schlanke vor dem gleichen Problem.

Ich kenne Deine Ernährungsweise nicht, aber würdest Du Dich gesund ernähren und bewegen und dabei trotzdem nicht abnehmen, dann hättest DU nämlich genauso die Faxen dicke wenn Du Dir ständig anhören müsstest, Du solltest abnehmen.

Du hast einfach das Problem, dass Du den Leuten unterstellst, sie würden sich was vor machen. Du darfst von Dir nicht auf andere schließen. Dass man als dicker Mensch auch beweglich sein kann, beweisen hier einige, indem sie regelmäßig Sport treiben.

Und ich persönlich finds echt total scheiße von Dir Deine Meinung einfach so in den Raum zu werfen und dann denen, die dagegen argumentieren, vorzuwerfen, "auf sie mit Gebrüll". Claudia, manchmal solltest Du Dich einfach mal ein bisschen aus dem Zentrum des Lebens herausrücken und das versuchen, was Du hier schreibst, dass Du angeblich tust, nämlich Dich in andere hineinzuversetzen. Ich hab Dir schonmal gesagt, es ist nicht alles schwarz und weiß und Du bist noch weit davon entfernt, wirklich tolerant durchs Leben zu gehen.

Sophonisbe
19.06.2005, 12:49
... zumindest daran hat sich trotz neuem forum nichts geändert :-)
auf sie mit gebrüll.

Du scheinst es als aggressiv oder als persönlichen Angriff zu empfinden, wenn andere Forenteilnehmer Meinungen formulieren, die mit Deiner nicht übereinstimmen. Ist das so, und wenn ja, warum ist das so? Empfindest Du Deine eigenen kontroversen Beiträge auch als ein "Auf sie mit Gebrüll"? Gilt für unsere abweichende Meinung ein anderer Maßstab als für Deine abweichende Meinung?

wie gesagt, hier macht der ton - und die art der aussage - die musik

Gilt dieser Grundsatz Deiner Meinung nach auch für Foren-Kommunikation?

warum ich nicht abnehme? weil ich mir - wie viele dicke - vormache, das es mir gut geht, das ich ein geiles leben habe und das ich alles machen kann, was dünne auch machen können

Hältst du es grundsätzlich für möglich, dick zu sein, ein geiles Leben zu haben und sich mit diesem Gefühl nichts vorzumachen?

Lovely Rita
19.06.2005, 13:29
...ach ja, für die, die es immer noch nicht wissen, ich wiege irgendwas über 130kg bei 165cm größe - das meine knie rebellieren kann ich ihnen nicht verübeln. :-o

claudia


mich würde auch interessieren, was passiert ist, dass du mit einem schlag aufgehört hast, täglich zu reiten, schwimmen, laufen etc.
für mich liest sich dieses tägliche ausmaß an sportlicher betätigung etwas ungewöhnlich. was ist passiert?

es interessiert mich besonders, da ich selbst mir erst durch eine reihe von arztkontakten dahin kam, mein dickwerden mal zu papier zu bringen. in kilos auf und ab. und so musste ich mir selbst eingestehen, dass mein gewicht seit meiner pubertät immer wieder rauf- und runterging, anfangs 5 kilo rauf runter, dann 10, dann 15, schließlich 40 kilo.
an diesem punkt hatte ich die glorreiche idee, 40 tage zu fasten, worauif ich ein jahr lang 67 kilo wog, um danach pro jahr durch eine explodierende esssucht 25 kilo zuzunehmen.
dass ich mit dem rauchen aufhörte, hat mir nochmal 15 kilo plus gebracht, bis ich schließlich 2004 konstant bei 175 kilo hielt.

seit 2000 begleiten mich diverse ärzte, wobei ich heute sehr regelmäßig bei einem homöopathen (in einem krankenhaus), der auch mayr-arzt ist und einer praktischen ärztin in behandlung bin.
speziell der arzt im krankenhaus ist sehr nüchtern und würde niemals beschönigend über mein gewicht reden. er hat aber im laufe unseres kontaktes wahrgenommen, wie sehr ich mich auf allen ebenen bemühe, meine gesundheitliche situation insgesamt auf einem guten niveau zu halten. wir beide sind ein team geworden, das gemeinsame sache macht.
diät zur gewichtsreduktion ist für uns kein thema, dafür aber sehr wohl eine kost, die meinem körper wieder zu seinem gleichgewicht verhelfen soll. das ungleichgewicht drückt sich vor allem durch meine schuppenflechte und einen erhöhten prolaktinspiegel aus, das gewicht ist da gar nicht hauptthema.
ein oberarzt im krankenhaus hat mich zu beginn gefragt "stört sie ihr gewicht? wenn ja, könnten wir ihnen eine beratung für eine ernährungsumstellung anbieten?" darauf sagte ich ihm, dass ich eine essstörung habe, aber in behandlung sei. er meinte, sehr gut, dann brauchen sie das ja nicht.
meine praktische ärztin unterhält sich immer mit mir, was ich gerade mache und interessiert sich sehr für meine informationen, weil sie mich eben ernst nimmt.

dass ich von meinen ärzten ernst genommen werde, liegt daran, dass sie spüren und sehen, wieviel ich für mich tue. seit 2001 mache ich kiesertraining, was zur folge hatte, dass ich bereits einen tag nach der op am sprunggelenk auf einem bein in der dusche stand und niemals von einer schwester oder einem pfleger gehoben werden musste. seit 2004 mache ich nordic walking, was zur folge hatte, dass ich nicht mehr so schnell aus der puste kam. seit 2004 mache ich aqua gym, was ich sehr genieße.
nachdem ich mir das sprunggelenk gebrochen habe, musste ich nun wieder umdenken und ein paar sportliche alternativen ausdenken.

mit deinen 130 kilo stehen dir alle möglichen sportarten zur verfügung. warum gehst du nicht mehr schwimmen? willst du nicht? warum nicht? viele dicke wie ich und meine freundin und leute hier machen sehr viel für sich.
es stimmt einfach nicht, dass dicke "nicht wollen".

meine ärzte empfinde ich als coaches. mir sind allerdings in den letzten jahren auch welche begegnet, die mir jeden mut genommen haben. eine orthopädin, zu der ich vor zwei jahren kam, weil mir mein rechter fuß komisch vorkam, meinte als ich zur tür reinkam: sie brauchen ein magenband.
ich hatte noch kein wort gesagt. sie verschrieb mir einlagen, von denen mir mein sportarzt sagte, ich solle die bloß wegwerfen, die seien mist.
im februar habe ich mir nun das sprunggelenk des betreffenden fußes gebrochen, meiner ansicht nach wäre das zu vermeiden gewesen.

deine von mir oben zitierte aussage klingt für mich voll selbsthass. das ist traurig, vor allem für dich. vielleicht gelingt es dir ja, ein wenig liebevoller mit dir umzugehen und wieder spaß an sport zu bekommen.
ich bin weit davon entfernt, zu behaupten, dass ich alles tun kann, was leichtere menschen auch tun. aber ich bin trotzdem fit, weil ich mich nicht gehen lasse.

lg, lovely rita

biggerman
19.06.2005, 14:26
Dick sein ist keine Schande, sich hängen lassen schon.
Ich erlebe meinesgleichen gerade in geballter Form, als Magenbandgeschädigte (die es offiziell gar nicht geben dürfte, glaubt man den einschlägigen foren), als Dicke die mitten im Leben stehen und Dicke die sich hängen lassen
und ihre Würde verloren haben.
Es gibt und wird sie immer geben die "Wohlfühldicken",die durchaus auch ihre Probleme haben, die Leidensdicken und die Mitleidsdicken, die schon von Gang und Mimik sich in ihr "Schicksal" ergeben haben.

Ärzte,
oft Halbgötter in weiß, die nur ihre eingefahrene Schiene kennen oder sich dem Profit verschrieben haben.:(

Die Adipositaschirurgie ist zum Goldesel der Chirurgen geworden. Das Rad dreht sich immer schneller:
Magenballo, Magenband, Magentackern alles out, der neueste Schrei der Professoren heißt Magen-Darmbypass.
Lebensgefährliche Op mit lebenslangem Durchfall und der Notwendigkeit von Zukauf von Nahrungsergänzungsmitteln.

Mich hat nicht mein Gewicht krank gemacht, meine Blutwerte sind immer noch in Ordnung, sondern die mir verordneten Diäten und die Adipositaschirurgie.

Nadie
19.06.2005, 19:38
...dann mal ran an fragen, antworten und meinungen...

@rubensweib

ich persönlich habe den eindruck, das in einem forum wie diesem (oder dem anderen "dicken" forum) generell nur die verstanden werden, die MIT dem wind wehen.

@delisine

d.h. wenn ich eine andere meinung habe, wie du oder sonst jemand hier, dann darf ich sie nur dann äussern, wenn sie den allgemeinen anklang findet, ansonsten habe ich gefälligst den thread zu überlesen oder anders ausgedrückt, zu meiden?

@ ritathedolphin & sally

das ist einfach. ich bin von heute auf morgen zuhause ausgezogen (die gesammte geschichte gebe ich nicht zum besten), bin zu meinem mann auf den campus gezogen, haben von heute auf morgen mit allen sportarten aufgehört, meine essenszeiten haben sich verschoben und auch das, was wir uns kochten wich kalorienmäßig weit ab von dem, was muttern kochte -
kurz gesagt, kein sport und zu gut gelebt.
wenn man jeden abend mindestens 1 stunde schwimmt, einige stunden mit dem pferd verbringt, viel rad fährt und das abendessen aus apfel und wasser besteht - und dann von 100 auf 0 runter.. dann ergibt sich das von selbst :rolleyes:

@Na_Ich

bezogen auf meine mangelnden aktivitäten hast du recht. da stimme ich dir 100%ig zu, und ich würde mich selbst belügen, würde ich dir hier widersprechen.

"...Und ich persönlich finds echt total scheiße von Dir Deine Meinung einfach so in den Raum zu werfen und dann denen, die dagegen argumentieren, vorzuwerfen, "auf sie mit Gebrüll"...."

hierzu kann ich nur sagen,
1. finde ich diese aussage übertrieben aggressiv. per sms sagte ich dir, das jeder seine eigene meinung hat und das ist gut so.

2. finde ich interessant, das ich schon mehrere von toleranz schreiben sah, hier und im dss forum, die aber dann die toleranz nicht besitzen, andere meinungen, die abweichen, zu akzeptieren - keiner verlangt, das jemand von euch meine meinungen teilt, ich am allerwenigsten.

ich akzeptiere eure meinungen. ich teile sie aber nicht unweigerlich. und das recht nehme ich mir dann an der stelle raus, meine ganz eigene meinung zu äussern - unabhängig davon ob sie euch gefällt oder nicht, weil ich hier keinen sympathiepreis gewinnen will, in dem ich mit dem wolfsrudel heule, sondern weil ich einige dinge eben anders sehe.

@ sophonisbe

hast du, haben die anderen, auf meine bemerkung, das sich auch in diesem forum nichts daran geändert habe "auf sie mit gebrüll" das smiley gesehen? ok, ich hab keines dieser schönen smileys vom rechten rand genommen - sorry - aber es ist ein smiley.
ich hab mich beim schreiben dieses satzes amüsiert (ich weiß, auch das kann man breit treten, meint die Nadie das nun lächerlich oder oder oder...)

was aggression angeht, stelle ich hier bzgl dieses thema nur fest, das nicht ich es bin, die aggressiv reagiert. aber auch das sehen einige (ich sage extra einige und nicht alle, damit man mir nicht wieder pauschalisieren vorwirft) anders.

"
Zitat von Nadie
wie gesagt, hier macht der ton - und die art der aussage - die musik



Gilt dieser Grundsatz Deiner Meinung nach auch für Foren-Kommunikation?"

in welchem konsens habe ich das denn geschrieben? hab ich diese aussage bezogen auf eine aussage von euch geschrieben oder hab ich diesen satz bezogen auf die aussage eines arztes geschrieben, der seinem/r patientin sagt, das dieser am gewicht was ändern sollte?

wenn du darauf die antwort weißt, weißt du, wie ich es gemeint habe.

"Hältst du es grundsätzlich für möglich, dick zu sein, ein geiles Leben zu haben und sich mit diesem Gefühl nichts vorzumachen?"
ja halte ich, deswegen schrieb ich VIELE und nicht ALLE.

@ lovely rita
dir danke ich für einen friedlichen kommentar

"mich würde auch interessieren, was passiert ist, dass du mit einem schlag aufgehört hast, täglich zu reiten, schwimmen, laufen etc. für mich liest sich dieses tägliche ausmaß an sportlicher betätigung etwas ungewöhnlich. was ist passiert?"

warum ich aufgehört habe, steht oben in kurzform.
mein tagesablauf war ganz einfach, schule, mittagessen, mit dem rad 6km zum pferd, reiten, mit dem rad 6km nach hause, frisch machen, umziehen, badesachen einpacken, mit dem rad 4km zum schwimmbad, schwimmen, 4km zurück. zeitlich dazwischen bekommen habe ich noch den jugendverein und natürlich meine beste freundin- mit der ich auch viel mit dem rad unterwegs war (ich stamme aus dem münsterland, das gehört radfahren schon fast zur folkloristischen tradition). ich war also immer unterwegs, nie stillstand.

mit wechsel in die FOS, d.h. mehr unterricht fing es an, das ich weniger sport machen konnte. wenn man aber dann, wie oben beschrieben, von heut auf morgen auch noch mit allem aufhört und auch an einem anderen wohnort nicht weiter macht, aber kalorienreicher isst, als bei muttern.. c`est la vie..

" deine von mir oben zitierte aussage klingt für mich voll selbsthass. das ist traurig, vor allem für dich. vielleicht gelingt es dir ja, ein wenig liebevoller mit dir umzugehen und wieder spaß an sport zu bekommen."

nein, ich hasse mich nicht selber. ich glaube, man muß probleme mit dem selbstbewußtsein haben, um sich selbst zu hassen, und das habe ich - leider oder gott sei dank - nicht. ich glaube, ich gehe ganz gut - im sinne von ich mag mich - mit mir um, ich gehe aber vor allem ehrlich und realistisch mit mir um.

"...ich bin weit davon entfernt, zu behaupten, dass ich alles tun kann, was leichtere menschen auch tun. aber ich bin trotzdem fit, weil ich mich nicht gehen lasse."

ich habe nie gesagt, das dicke menschen nicht fit sind. ich habe hier unter anderem das gesagt, was du hier ja auch bestätigst, das dicke nicht alles tun können, was dünne tun können.
und mein fehler ist der, den du nicht hast - und sei froh darüber - ich lasse mich gern mal gehen. wenn ich die wahl habe, zwischen morgens um 8 aufstehen, damit ich um 9 im fitnesstudio bin (ich bin da tatsächlich mitglied) oder aber lange schlafen, dann wähle ich lange schlafen und ich finde lange schlafen tatsächlich toll.

hier kommt zum tragen, was Na_Ich/Grit schrieb - ich müsste halt nur mal meinen Arsch hochbekommen - aber dazu stehe ich und ich würde nicht wild über grit herfallen, nur weil sie das schrieb. ich würde auch nicht mit kommentaren kommen wie "grit unterstellt, alle dicken sind faul" .. smile.. hätte ich einer dicken in diesem forum geschrieben "du mußt nur mal den arsch hochkriegen" wären solche oder ähnliche kommentare nämlich gekommen.


@biggerman

was den operationswahn und dem ideenreichtum diverser ärzte bezogen auf magenband etc angeht, stimme ich dir vollkommen zu. OP`s können und sollten kein weg zur gewichtsreduktion sein. ich kenne mich mit dem magenband selber ja nicht aus, eine bekannte von mir hat eins und sie sagte mir, das man manches einfach nicht mehr essen darf bzw essen kann. des weiteren bestünde die gefahr, wenn man sich mal übergeben müsse, darin, das sich der magen umstülpen könne - wie gesagt, ich hab keine ahnung aber bei der aussage, wußte ich sofort, was ich auf keinen fall will.


so, das wars von meiner seite.



claudia

Dralle Deern
19.06.2005, 20:00
ich persönlich habe den eindruck, das in einem forum wie diesem (oder dem anderen "dicken" forum) generell nur die verstanden werden, die MIT dem wind wehen.

...

d.h. wenn ich eine andere meinung habe, wie du oder sonst jemand hier, dann darf ich sie nur dann äussern, wenn sie den allgemeinen anklang findet, ansonsten habe ich gefälligst den thread zu überlesen oder anders ausgedrückt, zu meiden?


...

hierzu kann ich nur sagen,
...
2. finde ich interessant, das ich schon mehrere von toleranz schreiben sah, hier und im dss forum, die aber dann die toleranz nicht besitzen, andere meinungen, die abweichen, zu akzeptieren - keiner verlangt, das jemand von euch meine meinungen teilt, ich am allerwenigsten. Vertrittst du denn tatsächlich auch deine Meinung? Oder stellst du nur Gegenargumente auf, weil wir eine andere Meinung vertreten? Du musst diese Frage nicht beantworten, sondern es wäre nett, wenn du einfach nur mal für dich darüber nachdenkst, denn auf mich machst es tatsächlich den Eindruck, dass du pauschal 'dagegen' bist.

Du unterstellst, dass wir keine Meinung neben unserer zulassen. Weißt du eigentlich, wie albern diese Behauptung ist? Wir haben alle unterschiedliche Meinungen, wie können wir denn da nur "unsere Meinung" zulassen? Im vorliegenden Fall ist es einfach so, dass du von deiner Person für alle anderen Dicken verallgemeinernd geschrieben hast. Dir ist von den Einzelnen jeweils aus persönlicher Sicht geantwortet worden. Wir sind alle aus unterschiedlichen Gründen dick. Ich spreche hier für mich wenn ich sage, dass ich zu dem Ergebnis kam und komme, dass deine Behauptungen auf mich nicht zutreffen. Und wie man den Antworten der anderen entnehmen kann, treffen deine Behauptungen auch auf sie nicht zu. Die Tatsache, dass unsere persönlichen Meinungen auf dich wie eine einzige, nämlich "unsere Meinung" wirken, lässt mich vermuten, dass es für dich nur entweder - oder gibt. Schwarz oder weiß. Deine Meinung oder "unsere". Tatsächlich aber gibt es deine Meinung und die jeweils persönliche eines jeden Forenmitgliedes.

Nadie
19.06.2005, 22:50
...ist nicht korrekt:

"Du unterstellst, dass wir keine Meinung neben unserer zulassen."

ich unterstelle, das ihr meinungen nicht akzeptiert.

"Im vorliegenden Fall ist es einfach so, dass du von deiner Person für alle anderen Dicken verallgemeinernd geschrieben hast."

WO?

"Wir sind alle aus unterschiedlichen Gründen dick"

hab ich nie abgestritten. ich vertrete auch nicht folgende pauschalisierende meinungen dritter:

- alle dicken sind faul
- alle dicken machen keinen sport
- alle dicken sind dumm
- alle dicken MÜSSEN abnehmen

ich habe es gewagt, mich auf die seite eines arztes zu stellen, mit dem hinweis, das es die pflicht eines arztes ist, einen übergewichtigen menschen darauf hinzuweisen, das dieser gesundheitliche probleme bekommen kann.

dazu stehe ich nach wie vor.

claudia

Rita
19.06.2005, 23:00
ich habe es gewagt, mich auf die seite eines arztes zu stellen, mit dem hinweis, das es die pflicht eines arztes ist, einen übergewichtigen menschen darauf hinzuweisen, das dieser gesundheitliche probleme bekommen kann.


deine meinung. sie ist dir unbenommen.

eine vielleicht lästige nachfrage. hast du wirklich erst durch deinen arzt erfahren, daß du übergewichtig bist und welche gesundheitlichen folgen das eventuell haben könnte?

Sophonisbe
19.06.2005, 23:34
Das Problem, Nadie, dass ich mit Deinen Äußerungen hatte, war das

ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte (und nichts mehr möchte dein [und mein] arzt sicherlich) und der patient sich nicht helfen lassen will.

Schlicht und einfach, weil es unterstellt, wer nicht abnimmt, der *will* sich nicht helfen lassen.

Das trifft nicht zu, wie die anderen Dir hier ja schon illustriert haben. Und ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, bei all den Informationen, die Du durch das Forum schon bekommen hast, dass Du diese Fälle, in denen ein Abnehmen schlicht nicht möglich ist, außer Acht gelassen hast.

Desweiteren bin ich nicht der Meinung, dass ein - auch DEIN - arzt verpflichtet [sei], dir, zu sagen "mädel, tu was, denn gesund ist so viel übergewicht nicht" vielleicht kommt es eben drauf an, wie man etwas sagt.
Ich denke, ein guter Arzt würde sagen: "Liebe Patientin, Sie wissen ja sicher, dass Sie übergewichtig sind und dass das einige Risiken in sich bergen kann (Wohlgemerkt: *kann*), vor allem, wenn Sie nicht auf sich achten. Wie sieht es denn aus, haben Sie schon mal nach den Ursachen für Ihr Übergewicht geforscht? Ist was dabei rausgekommen? Wollen wir mal versuchen, das abzuklären?"

Das ist nun etwas ganz und gar anderes als das, was Dein Arzt sagte. Weil mein Arzt nicht von vornherein davon ausgeht, dass die Patientin nichts tut, sondern sich die Mühe macht zu fragen. Und nein, das ist nicht nur eine Frage des "Tons", das ist ein qualitativer Unterschied.

hab ich diese aussage bezogen auf eine aussage von euch geschrieben oder hab ich diesen satz bezogen auf die aussage eines arztes geschrieben, der seinem/r patientin sagt, das dieser am gewicht was ändern sollte?

wenn du darauf die antwort weißt, weißt du, wie ich es gemeint habe.

Nun, dann lass mich mal ganz scharf nachdenken. *grübel* Ja, tatsächlich, Du sagtest das in Bezug auf den Arzt.

Ich wollte nun lediglich wissen, ob Du diese Aussage auch für Dich hier für anwendbar hältst. Aber um ehrlich zu sein: Ich wusste die Antwort tatsächlich schon...

Dralle Deern
20.06.2005, 07:19
@ Nadie
ich unterstelle, das ihr meinungen nicht akzeptiert. Ich akzeptiere deine Meinung. Allerdings akzeptiere ich nicht, wenn verallgemeindernd irgendwelche Behauptungen aufgestellt werden, die den Bereich er persönlichen Meinung verlassen.

Deine Aussage zum Beispiel
ich habe es gewagt, mich auf die seite eines arztes zu stellen, mit dem hinweis, das es die pflicht eines arztes ist, einen übergewichtigen menschen darauf hinzuweisen, das dieser gesundheitliche probleme bekommen kann. mag zwar deine Meinung wiederspiegeln und insoweit akzeptiere ich sie auch, aber dennoch geht die Aussage in einen Bereich, der weniger eine Meinung, als mehr eine Behauptung ist, nämlich die, dass ohne die Hilfestellung eines Arztes viele gar nicht wüssten, dass sie dick sind bzw. nicht wüssten, welche Risiken Dicksein bergen kann. Wenn ich mit Hals-, Gliederschmerzen und sonstigen Grippesymptomen zum Arzt gehe, will ich von ihm einfach nicht auf mein Gewicht angesprochen werden. Auch wenn er Medizin studiert hat, darf er mir soviel Eigenverantwortung und Selbstrefektion zutrauen, dass ich
a) gemerkt habe, dass ich doppelt soviel wiege, wie ich eigentlich sollte
b) mir irgendwann in den vergangenen 33 Jahren Gedanken darüber gemacht habe, dieses Gewicht zu minimieren
c) mir nicht von ihm das Geld aus der Tasche ziehen lasse, weil seine Frau ein neues Diätmittelchen vertreibt
d) weiß, dass ich mit der Hälfte an Gewicht vielleicht seltener einen Bandscheibenvorfall hätte, mir aber meinen jetzigen durch gewissenhafte Ernährung erarbeiteten recht guten Gesundheitszustand nicht durch irgendetwas auf dem Markt befindliches ruinieren lasse.

Selbst wenn er einen nicht so gut infomierten Patienten vor sich hat, gebietet es einfach der Respekt seinen Patienten gegenüber, sie nicht mit unnötigen Fragen nach Gewicht und Reduktion zu malträtieren. Und, um endlich mal wieder auf das Eingangsthema zu kommen, es ist eine bodenlose Unverschämtheit, einem Teenager zu sagen, er/sie werde nicht älter als 30, wenn er/sie nicht abnimmt, ohne den wahren Grund für das Übergewicht zu kennen. Denn in vielen Fällen ist es einfach ein Schutzpanzer, den der Betreffende braucht, ohne den er der Welt noch schutzloser ausgeliefert wäre.

Nadie
20.06.2005, 10:36
@ ritathedolphin

"eine vielleicht lästige nachfrage. hast du wirklich erst durch deinen arzt erfahren, daß du übergewichtig bist und welche gesundheitlichen folgen das eventuell haben könnte?"

1. danke, du hast mich zum lachen gebracht. nette vorstellung
2. in welchem konsenz siehst du diesen kommentar zur gesammten diskussion?
3. du erwartest nicht, das ich da weiter drauf eingehe, oder?

@ sophonisbe

Zitat:
ich denke, es geht allen ärzten so, das es frustrierend ist zu erleben, wenn man menschen helfen möchte (und nichts mehr möchte dein [und mein] arzt sicherlich) und der patient sich nicht helfen lassen will.
Schlicht und einfach, weil es unterstellt, wer nicht abnimmt, der *will* sich nicht helfen lassen.

also, hier sehe ich meinen fehler, das ich schrieb ALLE ärzte. es gibt sicher auch welche, denen es vollkommen egal ist (die halte ich übrigens für die schlimmeren ärzte) und diesen satz bzgl des nicht helfen lassen wollens, war gemeint aus sicht des arztes.

natürlich - um auf ein telefonat mit Grit zurück zu greifen - ist es lästig, wenn man mit einer grippe zum doc kommt und der einem als erstes sagt "du mußt abnehmen" oder wenn ärzte unterstellen, jede erkrankung sei eine ursache vom gewicht. natürlich stimme ich DEM nicht zu.

"Desweiteren bin ich nicht der Meinung, dass
Zitat:
ein - auch DEIN - arzt verpflichtet [sei], dir, zu sagen "mädel, tu was, denn gesund ist so viel übergewicht nicht" vielleicht kommt es eben drauf an, wie man etwas sagt.

Ich denke, ein guter Arzt würde sagen: "Liebe Patientin, Sie wissen ja sicher, dass Sie übergewichtig sind und dass das einige Risiken in sich bergen kann (Wohlgemerkt: *kann*), vor allem, wenn Sie nicht auf sich achten. Wie sieht es denn aus, haben Sie schon mal nach den Ursachen für Ihr Übergewicht geforscht? Ist was dabei rausgekommen? Wollen wir mal versuchen, das abzuklären?"

Nichts anderes hab ich geschrieben - 1. darauf aufmerksam machen und 2. in einem gescheiten ton, höflich und freundlich. in einem fall wie dem eingangsthread "du wirst keine 30" würde ich, käme der arzt mir bei jedem besuch mit dieser aussage, den arzt wechseln.


@ dralle dern


mag zwar deine Meinung wiederspiegeln und insoweit akzeptiere ich sie auch, aber dennoch geht die Aussage in einen Bereich, der weniger eine Meinung, als mehr eine Behauptung ist, nämlich die, dass ohne die Hilfestellung eines Arztes viele gar nicht wüssten, dass sie dick sind bzw. nicht wüssten, welche Risiken Dicksein bergen kann.

das hast du daraus gelesen. ok. ich halte aber jeden menschen für so intelligent, (um hier einem missverständniss direkt vorzugreifen: NEIN ICH HALTE EUCH NICHT FÜR DUMM!!) das er weiß wie er aussieht und weiß was für gesundheitliche folgen es geben kann.

ich meine nicht, das der arzt einem sagt "übrigens, ist ihnen schon aufgefallen das sie dick sind?".. "was? ich bin dick? oh gott oh gott oh gott" - sondern ich meine, das ein arzt arzt ist, um erkrankungen nicht nur dann sehen, wenn sie da sind, d.h. wenn man mit der grippe zum arzt kommt, sondern auch vorrausschauend und in diesem zusammenhang den patienten darauf aufmerksam macht, das das gewicht probleme birgt - oder bergen kann.. wie immer ihr mögt.
und wie weiter oben schon geschrieben, natürlich möchte auch ich nicht bei jedem schnupfen, bei einer impfung, oder ähnlichem, gesagt bekommen "dat is allet nur weil`de dick bis" ... zu besagtem arzt im anfangsthread hab ich mich mehrfach - negativ - geäussert.

"Selbst wenn er einen nicht so gut infomierten Patienten vor sich hat, gebietet es einfach der Respekt seinen Patienten gegenüber, sie nicht mit unnötigen Fragen nach Gewicht und Reduktion zu malträtieren"

das sehe ich etwas anders. nicht danach zu fragen ist ein zeichen von gleichgültigkeit, die meiner meinung nach ein arzt nicht an den tag legen sollte. ich denke, es dürfte kein problem darstellen, dieses thema einmal mit dem arzt durchzusprechen, mit den jeweiligen standpunkten, die jeder für sich vertritt und in diesem gespräch auch klar zu machen, das man nicht bei jedem besuch wegen jedem pipifax drauf angesprochen werden will.

also die sache einmal abklären und dann muß es gut sein.
der arzt sollte aber - meiner meinung nach - das thema nicht komplett übergehen.


nochmal @ sophonisbe und @ all

"Nun, dann lass mich mal ganz scharf nachdenken. *grübel* Ja, tatsächlich, Du sagtest das in Bezug auf den Arzt.
Ich wollte nun lediglich wissen, ob Du diese Aussage auch für Dich hier für anwendbar hältst. Aber um ehrlich zu sein: Ich wusste die Antwort tatsächlich schon...

ich behaupte von mir, meine meinung in einem gescheiten ton zu vertreten. ich greife euch nicht persönlich an und ich bin nicht beleidigend. tatsache ist, das auf grund meines ersten kommentars die aufkommenden aggressionen (ja, aus einigen kommentaren lese ich aggressionen raus) nicht von mir kamen.
halte ich auch für blödsinn, weil entweder diskutiert man, oder man streitet. letzteres dürfte nicht sinn der sache sein. dazu kommt, das ich, bis auf grit, keinen von euch kenne und schon allein daher aggressionen überflüssig finde. ich hab noch keinem von euch in die augen gesehen. ich habe kein interesse daran mich mit irgendwem in einem internetforum zu streiten.

ich vertrete lediglich nicht immer die gleiche meinung. das nicht aus spass an euren reaktionen, sondern weil ich tatsächlich ab und an nicht eurer meinung bin. ich halte es nach wie vor für sehr gut, das menschen individuen mit eigenen meinungen sind.

weiter bin ich der meinung, gerade in einem forum muß man damit rechnen, das anders denkende mitschreiben. im übrigen würde ich meine meinung auch dann vertreten, wenn wir zusammen an einem tisch sitzen würden. d.h. ich gehöre nicht zu jenen, die im forum "die klappe aufreissen" und real den schwanz einkneifen.

mein pers. empfinden ist, sobald einer nicht eure meinung vertritt, stürzt ihr euch darauf, als gelte es einen feind zu bekämpfen. ich sage bewußt: mein pers. empfinden.

natürlich liest jeder das geschriebene wort anders, um erneut auf das telefonat mit grit zurück zu kommen, das ist aber generell die gefahr von foren und chats, das jemand das gelesene wort anders versteht, als es gemeint war.

ein gutes beispiel in diesem fall ist mein hinweis, das es mir scheiß egal sei wie er aussehe...

einige von euch haben draus gelesen, das mir andere menschen scheiß egal sind. ich habe gemeint, das mir nicht das äussere an einem menschen wichtig ist, sondern der kern.

so leicht geht das.

um zum ende zu kommen..
ich hänge mein fähnchen niemals in den wind. ich stehe zu dem was ich sage oder schreibe. wenn ich der meinung bin, etwas falsch gemacht zu haben, habe ich kein problem damit, mich zu entschuldigen. aber generell stehe ich zu und hinter meinem wort.

Claudia

Pandora
20.06.2005, 10:46
:offtopic: Claudia, könntest du deine Zitate bitte in die dafür vorgesehenen [QUOTE ][/QUOTE ] (ohne Leerzeichen) setzen? Das würde das Ganze doch etwas übersichtlicher machen, danke.

Sophonisbe
20.06.2005, 10:57
Ich denke, ein guter Arzt würde sagen: "Liebe Patientin, Sie wissen ja sicher, dass Sie übergewichtig sind und dass das einige Risiken in sich bergen kann (Wohlgemerkt: *kann*), vor allem, wenn Sie nicht auf sich achten. Wie sieht es denn aus, haben Sie schon mal nach den Ursachen für Ihr Übergewicht geforscht? Ist was dabei rausgekommen? Wollen wir mal versuchen, das abzuklären?"

Nichts anderes hab ich geschrieben - 1. darauf aufmerksam machen und 2. in einem gescheiten ton, höflich und freundlich.

Nein, Nadie, das hast Du nicht geschrieben. Hättest Du das geschrieben, hätte zumindest ich es so stehen lassen können. Ich habe Dich bereits oben darauf hingewiesen, dass sich Deine Arzt und mein Arzt keineswegs nur im Ton unterscheiden, sondern grundsätzlich in ihrer Einstellung ihren Patienten gegenüber. Meiner nimmt seinen Patienten soweit ernst, dass er es für nötig hält, erst mal ein paar Fragen zu stellen, bevor er sagt, was zu tun sei.

Ich behaupte von mir, meine meinung in einem gescheiten ton zu vertreten.

Ganz ehrlich, Nadie: Ich empfinde Deinen Ton fast immer als aggressiv.

ich halte es nach wie vor für sehr gut, das menschen individuen mit eigenen meinungen sind.

Nadie, ob Du's nun glaubst oder nicht: Da bist Du keineswegs die einzige. Weil wir Dir widersprechen (übrigens jeder für sich und mit anderen Implikationen, wie Du vielleicht gemerkt hast), sind wir noch lange kein faschistoider Haufen, der andere Meinungen nicht zulassen kann.

Desweiteren finde ich, dass Deiner Individualität und Deiner individuellen Meinung hier genügend Rechnung getragen wird. Denn sie wird stehen gelassen und diskutiert, und sie bleibt Dir unbenommen. SIE BLEIBT DIR UNBENOMMEN!

Wo also liegt denn eigentlich das Problem? Daran, dass Du Contra kriegst? Tja, Nadie, das liegt eventuell daran, dass auch wir Individuen mit eigenen (und eventuell auch von Deiner abweichenden) Meinungen sind.

Nadie
20.06.2005, 15:01
...hab gar kein problem. wir können das jetzt gern hin und her schieben. du hast ein problem, nein du, gar nicht wahr, du hast eins..........

@sophonisbe

"sind wir noch lange kein faschistoider Haufen, der andere Meinungen nicht zulassen kann."

ich hoffe, du weißt, was du da geschrieben, und um auf das thema "unterstellungen" und "implizieren" zu kommen, mir unterstellt/impliziert hast.

wenn einer von euch so von mir denkt, dann hat es keinen sinn zu diskutieren.

hier, sophonisbe, hast du mich jetzt wirklich verärgert - so viel zum thema unterstellen und toleranz. danke.

vielleicht wäre hier ein blick in ein lexikon bezogen auf das wort faschistoid/faschismus doch mal angebracht.

damit ziehe ich mich aus dieser diskussion zurück. bis zu diesem moment dachte ich nämlich, es mit intelligenten menschen zu tun zu haben.

jetzt weiß ich, das es sinnlos ist

claudia

Pandora
20.06.2005, 15:10
Claudia, dieser "Abgang" paßt irgendwie gar nicht zu dir (ist meine persönliche Meinung, selbstverständlich!). Daß du dich an einem klitzekleinen Wort dermaßen aufhängst, den Rest von Sopho's Beitrag aber unbeantwortet läßt, hinterläßt bei mir den Eindruck, als wüßtest du nicht wirklich eine logische Antwort darauf (vor allem auf die letzten 3 Absätze). Kann es sein, daß sie damit ins Schwarze getroffen hat?

Sophonisbe
20.06.2005, 16:01
vielleicht wäre hier ein blick in ein lexikon bezogen auf das wort faschistoid/faschismus doch mal angebracht.

bis zu diesem moment dachte ich nämlich, es mit intelligenten menschen zu tun zu haben.

Ganz ehrlich, Nadie: Ich empfinde Deinen Ton fast immer als aggressiv.

Sonnenkuss
20.06.2005, 16:04
@sombra_blanca
Ich geh jetzt mal nur emotional auf Deinen Thread ein und nicht medizinisch, dazu fehlen mir ein paar Voraussetzugnen:-D :

Ich finde es eine RIESENSCHWEI.NEREI von einem Arzt einen jungen Menschen sowas zu erzählen. Dann müsste der gute Doktor allen Kindern die in einer Großstadt an einer belebten Straße geboren werden, auch ab dem "Verständnisalter" eine Sterbeprognose wegen einer Lungenerkrankung machen können/müssen/sollen.
Frauen die keine Kinder gebären haben erhöhtes Brustkrebsrisiko, die die welche bekommen dafür eine höhere Gebärmutterkrebswahrscheinlich keit...
Was sollen solche Pauschalaussagen, er sollte Dir schon konkret sagen und durch Untersuchungen aufzeigen, wo Deine persönlichen Risiken sind.
Denn es kennt sicher jeden die Geschichte mit dem Nichtraucher der an Lungenkrebs erkrankt ist.



off Topic, denn das is´ das ganze hier in sombra_blancas-Thread:
@Nadie:
Vom ersten Beitrag an unverstanden/mißverstanden? Du hast mein Mitleid.

Rita
20.06.2005, 18:04
@ ritathedolphin

"eine vielleicht lästige nachfrage. hast du wirklich erst durch deinen arzt erfahren, daß du übergewichtig bist und welche gesundheitlichen folgen das eventuell haben könnte?"

1. danke, du hast mich zum lachen gebracht. nette vorstellung
2. in welchem konsenz siehst du diesen kommentar zur gesammten diskussion?
3. du erwartest nicht, das ich da weiter drauf eingehe, oder?



1. fein, dass ich zu deiner erheiterung beitragen konnte.

2. es ist der dreh und angelpunkt um den sich dieses thema für mich dreht.

du stellst dich auf die seite von ärzten, die meinen ihre patienten mit todesdrohungen zu ihrem heil (abnehmen) zwingen zu müssen, weil sie, die patienten, unwissend darüber sind, dass sie zu dick sind und dass das gesundheitliche folgen haben kann.
ich behaupte, es gibt keinen dicken patienten, der letzteres nicht weiß, bevor er eine praxis betritt!

was ich für die pflicht eines arztes in diesem zusammenhang halte, hat sopho sehr schön zusammengefasst:
Ich denke, ein guter Arzt würde sagen: "Liebe Patientin, Sie wissen ja sicher, dass Sie übergewichtig sind und dass das einige Risiken in sich bergen kann (Wohlgemerkt: *kann*), vor allem, wenn Sie nicht auf sich achten. Wie sieht es denn aus, haben Sie schon mal nach den Ursachen für Ihr Übergewicht geforscht? Ist was dabei rausgekommen? Wollen wir mal versuchen, das abzuklären?"

Das ist nun etwas ganz und gar anderes als das, was Dein Arzt sagte. Weil mein Arzt nicht von vornherein davon ausgeht, dass die Patientin nichts tut, sondern sich die Mühe macht zu fragen. Und nein, das ist nicht nur eine Frage des "Tons", das ist ein qualitativer Unterschied.

denn ich bin davon überzeugt, dass jeder wirklich dicke mensch physisch oder psychisch krank ist, oder auch beides, und dass es die pflicht des arztes ist nicht am symptom (dem übergewicht) herumzudoktern, sondern nach den ursachen zu forschen und diese , wenn möglich zu behandeln. und wenn er sich dazu nicht in der lage sieht, den patienten darin zu unterstützen ein gesundes dickes leben zu führen.

3. nein.

Martina
20.06.2005, 21:17
und wenn er sich dazu nicht in der lage sieht, den patienten darin zu unterstützen ein gesundes dickes leben zu führen.Genau. Dieser Aspekt fehlte mir noch in dieser Diskussion. Ich beneide Lovely Rita um das Netzwerk, das sie gefunden hat. Ich finde, das stünde jedem dicken Mensch zu. Stattdessen werden wir in den allermeisten Fällen nicht ernst genommen, belächelt und mit Schuldzuweisungen überhäuft ... und das macht das ganze Problem nur schlimmer, aber ganz bestimmt nicht besser, denn (a) schlägt sich das auf die Psyche nieder und (b) veranlasst es immer wieder zu unsachgemäßen Maßnahmen, die den Betroffenen in der Summe nur kränker machen. Und das kann es ja wohl nicht sein.

Martina

Lovely Rita
20.06.2005, 23:17
Ich finde, das stünde jedem dicken Mensch zu.
Martina

so ist es. aber stattdessen ist es echte arbeit, vernünftige ärzte aufzutreiben. und deshalb ist es wichtig, sich nicht einschüchtern zu lassen und die ärzte persönlich oder wenn das nicht möglich ist hinterher schriftlich immer wieder auf ihr falsches verhalten hinzuweisen, vielleicht macht es dann doch noch in mehreren köpfen BINGBING.

Lokerman
20.06.2005, 23:18
:confused:

Aber Hallo Mädels, haltet mal den Ball flach.

Waren denn die letzten drei Wochen nicht genug? Müßt ihr schon wieder so eine
Zuchtelei anfangen?

:mad: Lokerman

Lunix
23.06.2005, 15:17
Also, wenn du auf deinen Arzt hörst und dich vielleicht nur noch von rohem Gemüse und Magerquark ernährst, fällt dir vielleicht der berühmte Dachziegel auf den Kopf bevor du 30 bist.

Niemand kann jetzt sagen, wie alt du wirst, möglich sind nur statistische Aussagen über ein mögliches Risiko; und was Statistiken anbelangt - denen kann man bekanntlich nur trauen, wenn man sie höchstselbst gefälscht hat.

Wetten würde ich allerdings mit dem Weißkittel nicht - schließlich könnte der deine Lebenserwartung ein wenig manipulieren - ahem, hab nix gesagt. :holy: Ich denke auch, du solltest den Arzt wechseln.

... Und Lokerman hat verdammt Recht.

simsalabine
23.06.2005, 18:56
Genau. Dieser Aspekt fehlte mir noch in dieser Diskussion. Ich beneide Lovely Rita um das Netzwerk, das sie gefunden hat. Ich finde, das stünde jedem dicken Mensch zu. Stattdessen werden wir in den allermeisten Fällen nicht ernst genommen, belächelt und mit Schuldzuweisungen überhäuft ... und das macht das ganze Problem nur schlimmer, aber ganz bestimmt nicht besser, denn (a) schlägt sich das auf die Psyche nieder und (b) veranlasst es immer wieder zu unsachgemäßen Maßnahmen, die den Betroffenen in der Summe nur kränker machen. Und das kann es ja wohl nicht sein.

Martina

Das kann ich nur unterschreiben!!! Leider fühlen sich viele Ärzte berufen, einem dicken Menschen zu erklären, was er alles falsch macht. (Es gibt auch Ärzte, die sich mit Vergnügen auf Raucher stürzen...)

@sombra blanca: Lass Dich durch die Aussage Deines nicht verrückt machen. Wahrscheinlich wollte er Dich nur erschrecken, damit Du ja sofort mit irgendeiner blödsinnigen Diät anfängst.

Liebe Grüße,
simsalabine

Moppel
24.06.2005, 14:16
Ich bin durch einen Zufall auf eure Seite gekommen und hab mir so einiges durchgelesen, aber das was hier steht kann ich nicht ganz unterstützen.
Es gibt Dicke die ihr Gewicht durch eine Krankheit bekommen haben und es gibt dicke Menschen die einfach ihr Essverhalten nicht mehr im Griff haben.
Wenn nun ein Kranker dicker Mensch nach Wunderpillen fragt weil es wirklich keine andere Möglichkeit gibt das Gewicht zu senken kann ich das voll und ganz verstehen.
Wenn aber ein Mensch durch falsche Ernährung und übertriebenen Konsum mächtig an Gewicht gewinnt braucht er ja normal keine Wunderpillen, sondern muss nur wieder seine Ernährung umstellen.
Die Aussage dass man von einer Diät krank werden kann, gebe ich zu einem Teil recht, wenn man eine Crash-Diät macht, bei der man ausser acht läßt das der Körper wichtige Vitamine, Mineralien und Nährstoffe benötigt.
Es muss nicht immer eine Diät sein um sein Gewicht zu reduzieren, es langt auch eine Ernährungsumstellung.
Dazu braucht man keinen Arzt oder Wunderpillen, sondern nur das Wissen, dass Gemüse für den Körper besser ist als fetthaltige Lebensmittel.
Zudem bedarf es Zeit und Geduld, denn das was man in 10 Jahren reingeholt hat, wird man in 5 Tagen nicht los.

Liebe Grüße
Moppel

Pandora
24.06.2005, 14:28
Wenn aber ein Mensch durch falsche Ernährung und übertriebenen Konsum mächtig an Gewicht gewinnt braucht er ja normal keine Wunderpillen, sondern muss nur wieder seine Ernährung umstellen.


Das kleine Wörtchen "nur" stört mich etwas an diesem Beitrag.;)

Ich bin nämlich einer der dicken Menschen, die durch "falsche Ernährung und übertriebenen Konsum" dick sind - und zwar aufgrund einer Eßstörung. Ich bin also nicht physisch krank, sondern psychisch. Eine Ernährungsumstellung ist somit nicht so einfach praktikabel, wie es den Anschein hat. Das Wissen allein, lieber Gemüse zu essen statt Schokolade, reicht mir leider nicht. :cool3:

Rita
24.06.2005, 14:35
@ moppel

ich möchte dich als neuling herzlich einladen dir diesen brief (http://das-dicke-forum.de/forum/showpost.php?p=901&postcount=1)
durchzulesen.

willkommen im forum :)

Sophonisbe
24.06.2005, 14:57
Es gibt Dicke die ihr Gewicht durch eine Krankheit bekommen haben und es gibt dicke Menschen die einfach ihr Essverhalten nicht mehr im Griff haben. Es liegt wahrscheinlich an mir, wenn das in meinen Ohren klingt wie "Es gibt die guten Dicken,die eine Entschuldigung haben, und es gibt die bösen Dicken, die einfach nur verfressen sind."

Es muss nicht immer eine Diät sein um sein Gewicht zu reduzieren, es langt auch eine Ernährungsumstellung.
Dazu braucht man keinen Arzt oder Wunderpillen, sondern nur das Wissen, dass Gemüse für den Körper besser ist als fetthaltige Lebensmittel.*vor die Stirn schlag* Gott Moppel, Gemüse ist besser als Tiefkühlpizza??? Echt????? Warum nur musste ich so alt werden, bevor ich Dich traf, ich hätte mir all die Jahre mit den 8000 kcal-Cola-Chips-Diäten erspart... Kein Wunder, dass die nicht funktioniert haben... Neeneenee...

Gruß Sopho (die wusste, dass die belehrende Fraktion über kurz oder lang auch hier einlaufen würde - und trotzdem zu Tode genervt ist)

Delisine
24.06.2005, 14:59
Lieber Moppel,

schön, dass du hergefunden hast. :)

Zu deinem Beitrag möchte ich jedoch anmerken, dass dieser Satz hier...

Es gibt Dicke die ihr Gewicht durch eine Krankheit bekommen haben und es gibt dicke Menschen die einfach ihr Essverhalten nicht mehr im Griff haben.


...ein Widerspruch in sich ist. Denn wo du den entscheidenden Unterschied sehen möchtest, gibt es ihn gar nicht. Menschen, die ihr Essverhalten nicht im Griff haben, sind krank.

Ich bin einer von ihnen. Ja, ich würde abnehmen, wenn ich weniger essen würde bzw. könnte. Und ich bin davon überzeugt, dass ein riesiger Teil der sehr dicken Menschen (Ich spreche jetzt nicht von Onkel Heinz, der so gerne Riesenschnitzel isst, die Butter daumendick streicht und bei der Kuchentafel dreimal hinlangt und deswegen einen 20 kg-Extrabauch mit sich rumschleppt) sehr viel mehr über gesunde Ernährung und Lebensweise weiß als der Durchschnitt der Normal- bis nur leicht Übergewichtigen.

Ich würde so gerne den Tag noch erleben, an dem das endlich anerkennt wird und die ewigen Vorurteile (Zu faul zum Abnehmen, zu dumm zum Abnehmen... ach, ich mag das gar nicht alles aufzählen. Die Vorurteile zumindest haben ja längst ihre Runde bis ins letzte Hinterzimmerchen im tiefsten Sibirien gemacht.) ein Ende haben. Vielleicht wird dann die Frage, ob ein dicker Mensch glücklich sein kann, auch nicht mehr so im Vordergrund stehen. Denn möglicherweise würde es vielen von uns schon zum kleinen Glück reichen, wenn uns nicht mehr ständig von allen Seiten Schuldgefühle eingeredet und Vorwürfe gemacht werden würden.

Liebe Grüße,
Deli

sombra_blanca
24.06.2005, 15:09
Öhm, darf ich dich fragen, Moppel, was du mir damit sagen willst?


Lg,

sombra_blanca, die jetzt schwümmän göht! :grins:

Pandora
24.06.2005, 15:28
:offtopic: @sombra_blanca: Viel Spaß! :wink1:

simsalabine
24.06.2005, 20:19
*vor die Stirn schlag* Gott Moppel, Gemüse ist besser als Tiefkühlpizza??? Echt????? Warum nur musste ich so alt werden, bevor ich Dich traf, ich hätte mir all die Jahre mit den 8000 kcal-Cola-Chips-Diäten erspart... Kein Wunder, dass die nicht funktioniert haben... Neeneenee...

Gruß Sopho (die wusste, dass die belehrende Fraktion über kurz oder lang auch hier einlaufen würde - und trotzdem zu Tode genervt ist)

:applaus: Genau so etwas lag mir auch auf der Zunge, bzw. auf den Fingern... Hätte ich doch nur früher davon gelesen, daß ich mehr Gemüse essen muss! :boah:

Wenn das wirklich helfen würde, dann würden min 50 % hier nicht schreiben!!!

Liebe Grüße,
simsalabine, ebenfalls von solchen Schlaumi-Schlümpfen genervt

sombra_blanca
25.06.2005, 16:55
:offtopic: Danke! Hatte ich!:grins:

Kitty
04.07.2005, 15:01
Als ich Anfang 20 wegen einer Nasennebenhöhlenvereiterung bei 'ner HNO-Ärztin Anfang 120 (schon fast scheintot, sorry!) war, erklärte sie mir auch, daß ich bei meinem damaligen Gewicht keine 30 Jahre alt werden würde...

Anfang Juni bin ich 42 geworden!
Noch Fragen??? :-D :cool:

Und jetzt bin ich mal ganz gemein: Sie ist schon lange... ähm, gegangen!!! *hüstel + geh Heili(genschein) suchen*

Stöpsel
04.07.2005, 18:27
man sollte sich auch ansehen über welche kilogramm zahl man spricht. bei 5-10 kilo "übergewicht" ist eine leichte einschränkung+umstellung +sport bestimmt das richtige. allerdings halte ich es für ein gerücht, daß menschen, die weit über 100kilo wiegen keine krankhaften ursachen haben (ob nun schilddrüse oder eßstörung), meiner meinung nach kommt niemand "aus bloßer lange weile oder aus versehen" auf 150 kilo. never ever.


Stöpsel

Kirstin
11.07.2005, 12:07
Also, mir hat schon die Kinderärztin prophezeit, ich säße mit 30 im Rollstuhl. Nun, ich bin 32 und immer noch gut zu Fuß ;-) Dabei war ich als Kind - wenn ich mir heutzutage manche Kinder anschaue - nicht mal besonders dick. Habe mit 12 Jahren bei 165 cm Höhe 60 kg gewogen. Leider ist es dann aber nicht dabei geblieben.

Solange meine Blutwerte gut sind, der Diabetes (den ich schon aus gentechnischen Gründen, da mein Vater, meine Tante, meine Oma und meine Großtante Typ II haben/hatten, bekommen werde) noch in weiter Ferne ist und ich mich weingstens einmal in der Woche bewege, geht es mir gut. Ob ich nun 50, 80 oder 100 werde, ist mir im Moment noch ziemlich egal.

Kirstin

Dicke_Dame
11.07.2005, 13:13
http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/offtopic.gif

Kirstin!http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/applaus.gif
Schön Dich hier zu lesen! http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/knuddel2.gif

Liebe Grüße,
Deine Anita

Kirstin
12.07.2005, 16:45
:offtopic:

Hi Anita, lange nix gehört, schau immer mal bei ebay nach Dir, aber meine Größe hast Du selten im Programm :(
Wie geht es Dir sonst so?

Liebe Grüße, Kirstin