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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lebensmittelzusatzstoffe


Sally
15.01.2006, 18:29
Alles, was die 5-Minuten-Terrine lecker (?), den Joghurt süß, das Fertiggericht ewig haltbar ... und uns unter Umständen krank macht, ist morgen Vormittag Thema bei den Hessen im Radio (und nein, es gibt immer noch keinen Livestream :rolleyes: ).

Weitere Infos gibt es hier. (http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=11752&key=standard_document_16386882 )

Man kann auch Mails ins Studio schicken und Fragen stellen.

Rascha
15.01.2006, 18:41
Die E-Nummern in den Zutatenlisten sind immer wieder Anlaß fürs Rätselraten. Wer keine Liste hat, kann z. B. hier nachschauen:

http://www.oekotest.de/oeko/enr/enr.html

Natürlich ist nicht jeder Zusatzstoff, der sich hinter einer E-Nummer verbirgt, schädlich, giftig oder bedenklich. Deshalb fände ich persönlich es besser, wenn auf der Verpackung Klartext zu finden wäre anstelle einer Nummer, die man erst nachschlagen muß ...

Rita
15.01.2006, 18:43
Die Suppe in der Plastikdose, der man nur noch heißes Wasser zufügen muss, kommt ganz ohne Naturstoffe aus. Sie ist eine Mahlzeit ausschließlich aus Nahrungszusatzstoffen.

was für ein satz. :eek:

aber vermutlich leider wahr.

Sally
15.01.2006, 18:49
was für ein satz. :eek:

aber vermutlich leider wahr. Ja, das hat mich auch sehr schockiert.
Und ich gebe zu, vor 20 Jahren, während meiner ersten Jobs in Betrieben ohne Kantine ... als diese Dinger ganz neu waren ... da habe ich auch manchmal ...:-o

Klartext auf den Verpackungen wäre gut, ist aber leider auch nicht immer nützlich. Denn die Bezeichnung allein hilft auch nicht weiter. So ist eine Freundin meiner Tochter allergisch gegen Zitronensäure. An sich kein gefährlicher Stoff, aber für sie schon. Und überall drin, von Joghurt über Wurst bis Marmelade.

Rita
15.01.2006, 19:19
:rolleyes: was mich besonders ins grübeln bringt heute, ist, dass ich, vor inzwischen gut 30jahren, als (angeblich) zu dickes schulkind instantkartoffelpüree (mit magermilch, ohne butter) und solche fix-und-fertig-diätsuppen im thermosbehälter mit in den hort nehmen musste, um dem "viel zu fett- und kalorienreichen!" essen dort zu entgehen.
lag wohl auf einer linie mit dem trend in den 60ern, der den müttern eintrichtern wollte flascherlnahrung sei gesünder, weil wissenschaftlich überwacht, als muttermilch.

ich behaupte nicht, mein haushalt sei frei von fertigprodukten, aber in den letzten jahren habe ich eine kindliche freude dran entdeckt stundenlang eine gute rindsuppe in meiner küche köcheln zu lassen und inzwischen sogar auf den obligatorischen maggiwürfel zum würzen verzichten zu können.