Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Endokrinologe?
Ich hab' eben mal nach den Endokrinologen gegoogelt, aber in meiner unmittelbaren Nähe gibt es keinen.. Der nächste bzw. die nächste ist ca 60 km entfernt von mir. Aber ich denke, es wäre gar nicht mal so verkehrt, wenn ich einen Facharzt aufsuche.
Zumal ich denke, dass meine Verbindung zwischen Schilddrüsenunterfunktion und Diabetes Mellitus I auch nicht ganz ohne ist. Und wer weiss, welche Hormone in mir auch nicht richtig "ticken"..
Wie konkret wird man dort denn untersucht? Was muss man beachten?
Gibt's irgendwelche Dinge, vor denen ich mich fürchten müsste?
Wie sind Eure Erfahrungen bei Endokrinologen?
Gibt es welche in Bielefeld oder gar Osnabrück?
Denn hier direkt und im Umkreis von guten 30 km kann ich es vergessen.
Steph
Endokrinologen sind äußerst rar gesät und die niedergelassenen behandeln fast nur noch Privatpatienten (aufgrund der teilweise sehr teuren Laboruntersuchungen, die die Kassen nicht so ohne weiteres zahlen).
Fündig wird man als Kassenpatient meist nur noch an (Uni)Kliniken mit endokrinologischer Ambulanz.
Am Anfang stehen in der Regel Blutuntersuchungen, bei denen die Hormone bestimmt werden.
Darcy - die bis zum nächsten Endokrinologen gut 100km fahren müßte :mad:
Gemäß www.gelbeseiten.de gibt es im Umkreis von 75 km von Osnabrück und von Bielefeld Endokrinologen in Gütersloh, in Münster und in Lingen. Vielleicht hilft Dir das ja weiter. :)
Eine fundierte Endokrinologensuche gibt es unter www.glandula-online.de (http://www.glandula-online.de).
Kirstin
Ich schliess mich hier frecherweise mal an, und hoffe,
dass mir jemand (aus persönlicher Erfahrung heraus)
einen guten Endokrinologen im Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen
empfehlen kann.
Liebe Grüsse,
Tanja
Hallo Steph,
falls Du Hashimoto Thyreoiditis hast dann ist der Zusammenhang mit Diabetes Typ 1 erklärbar - beides sind Autoimmunerkrankungen die öfters zusammen auftreten. Das habe ich schon mehrmals gelesen.
Eine Ärzteliste die viele Schilddrüsenerkrankte "zusammengetragen" haben findet man unter http://www.arztliste.raistra.de/
@Meralu
Dort ist auch die Arztpraxis genannt mit der ich gute Erfahrung habe:
Bitte per PN austauschen, danke. Ich war in dieser Praxis und habe damit endlich eine aufschlußreiche Untersuchung sowie eine Diagnose erhalten (eben das Hashimoto). Leider ist das ein Privatarzt, aber da sonst nur die Uniklinik Erlangen kassenärztliche Endokrinologen hat und ich damit eher negative Erfahrungen gemacht habe (außerdem sehr lange Wartezeit an der Uniklinik von ca. 3 Monaten damals) kann ich nur diese Praxis empfehlen (zudem erhielt man sofort einen Termin binnen weniger Tage). Um die 150 EUR hat mich die Grunduntersuchung gekostet inkl. Bericht, 2 Terminen, Blutuntersuchung, Behandlungsempfehlung für den weiterbehandelnden Arzt.
Ich hätte mir viel ersparen können, wenn ich gleich dort hin gegangen wäre, aber wenn man nicht weiß wie es woanders abläuft.... wobei die andere Erfahrung auch was Gutes hat: man kann mir nicht mehr viel vormachen in diesem Punkte.
Gruß
Ulrike
kampfzwerg
11.01.2006, 09:10
@Ulrike: Kleiner Hinweis...
Ärztenamen und Adressen dürfen nicht in diesem Teil des Forums erscheinen, soweit ich weiß (Werbung...). Höchstens kommentarlos auf der Ärzteliste.
Versende das doch einfach per PN oder Mail.
Danke, Kampfzwerg.:)
Uli, ich habs rausgenommen. Schreib Tanja doch bitte eine PN mit den Daten - danke.:flirt:
Hallo Ulrike,
genau deswegen wollte ich mich auf die Suche begeben.
Denn bislang sagte man mir, dass ich "nur" eine Unterfunktion habe. Deswegen würde ich ganz gerne Hashimoto Thyreoiditis ausschliessen. Darum geht es mir ja in erster Linie.
Steph
Um Hashimoto zu diagnostizieren oder auszuschließen, brauchts vor allem die Bestimmung der Antikörper im Blut - und das kann auch der Hausarzt/Internist machen.
Nur wegen dieser einmaligen Blutabnahme kilometerweit zum Endokrinologen zu fahren und monatelange Wartezeiten in Kauf zu nehmen halte ich für weniger effektiv.
Wenn dann die Werte auffällig sind, ist immer noch Zeit für einen Besuch beim Endokrinologen.
Darcy
Dieses Thema kommt mir gerade recht. Ich habe eine Überweisung zum Endokrinologen bekommen und für Anfang Februar einen Termin dort (@ Steph: Adresse folgt, das könnten wir dann prima mit einem Treffen vereinbaren)
Den Termin habe ich mir Anfang November geben lassen und bin bald umgefallen, als die mir einen Termin für Februar zugeteilt haben. Wenn ich das hier so lese, dann kann ich mich wirklich glücklich schätzen einen solchen Facharzt regelrecht vor der Haustür zu haben.
@Pandora und Kampfzwerg
werde ich mir merken, keine Ärztenamen hier direkt mehr! Sorry!
@All
Hashimoto ist nicht nur alleine an den Antikörpern zu erkennen, es ist nur ein Hinweis. Es gibt auch Hashis mit niedrigen Antikörpern - dazu gehöre ich; jedenfalls zum Zeitpunkt der Wertebestimmung. Wobei die Frage ist, sind die Antikörper niedrig weil man gesund ist, oder weil gerade kein Krankheitsschub vorliegt (zu so einem Zeitpunkt sind die Antikörper niedrig), oder weil das Organ schon weitgehend zerstört ist (dann sinken die Antikörper)? Gar nicht so einfach zu sagen, mein Arzt war sich doch relativ sicher dass die Erkrankung vorliegt weil alle anderen Faktoren dafür sprechen; einschließlich der familiären Vorbelastung.
Deswegen wäre eine gut ausgeführte Sonographie (am besten von jemanden, der sich mit dem Organ auskennt) hilfreich. An der Struktur/Echo der Schilddrüse läßt sich schon einiges erkennen.
Wenn die Schilddrüse stark verkleinert ist, ist das auch ein Hinweis.
Falls Knoten oder andere Unregelmäßigkeiten erkennbar sind (beim Sono) wird dann meist noch ein Szintigramm gemacht.
Also doch ein wenig mehr als nur Blut nehmen.... und daher würde ich den Gang zu einem Facharzt empfehlen! Auch wenn es mitunter Hausärzte gibt die sich auch damit auskennen - wenn man so einen hat umso einfacher. Evtl. auch Internist, je nachdem welche Interessensgebiete der Arzt hat kennt er sich aus oder auch nicht.
Man kann außer zu Endokrinologen auch zu Nuklearmedizinern gehen; es kommt vor allem darauf an wo der Arzt seinen Wissens- und Behandlungsschwerpunkt sieht. Bei Endokrinologen gibts viele die sind z.B. auf Kinderwunschbehandlung spezialisiert - Nachfragen lohnt sich.
Gruß
Ulrike
Ich denke auch, nur vom Blut abnehmen alleine kann man das nicht immer bestimmen.
Ende Februar habe ich noch den Termin bei meinem Diabetologen, mit dem ich mich darüber unterhalten werde und werde Sumpitt's Bericht abwarten. (Off- Topic: aber gerne können wir uns dann treffen :five:)
Momentan komme ich mit dem Schilddrüsenmedikament ganz gut aus. Aber ich möchte einfach noch mehr darüber in Erfahrung bringen. Und eben alles ausschliessen.
Ulrike, danke Dir - Du bist in dem Thema eine sehr grosse Hilfe :daumen:! Nochmal Off- Topic: gibt es etwas neues in Bezug auf Stellensuche bei Dir?
Steph
Off Topic:
@Steph
nee, leider nichts Neues.... allerdings war ich durch die Operation einige Wochen extrem platt (und gute 5 Wo. krank geschrieben) und habe mich daher in dieser Zeit weniger beworben als ich anfangs vor hatte. Aber die Bewerbungen davor und die danach waren bisher ohne Erfolg.
Naja, Jahreswechsel ist wohl auch nicht so günstig bei der Stellensuche.
Danke der Nachfrage!
Dir wünsche ich alles Gute bei Deiner Arztsuche. Ich finde auch dass man alles abklären sollte, besonders wenn gleich mehrere Krankheiten auf einmal da zu sein scheinen.
Wenn Du magst können wir mal PN schreiben, falls Du Blutwerte da hast würde mich interessieren ;)
Gruß
Ulrike
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2010, Jelsoft Enterprises Ltd.