Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Theaterstück 'Fettes Schwein' in Hannover
desdemona75
02.01.2006, 23:41
Hallo,
ich habe heute zufällig in Fernsehen einen Bericht über das Theaterstück 'Fettes Schwein' im Staatstheater Hannover gesehen.
Hat das schon jemand gesehen?
Hier ein Auszug der Beschreibung (ich hoffe das darf ich hier so einfügen):
Liebe Desdemona,
nachdem Sally unten die Links reingesetzt hat, entferne ich den Text, um Copyright-Probleme zu vermeiden, zumal Du keine Quelle angegeben hast. In den Links kann man ja alles nachlesen. Danke für den Hinweis.:)
Martina
Desdemona75
Mehr Informationen über dieses offensichtlich sehr realitätsnahe Stück gibt es hier (http://www.staatstheater-hannover.de/schauspielneuindex.html) (gehe zu "Stückübersicht", dann zu "Fettes Schwein") und hier (http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2005-6/Fu_LaB.htm) (sehr ausführlich, auch mit vielen Fotos).
Der Titel hörte sich für mich zunächst etwas abschreckend an, aber die Ankündigung klingt äußerst vielversprechend. Besonders die ausführliche Rezension, die Sally gepostet hat, macht neugierig - danke Euch beiden für den Hinweis und den sehr interessanten Link.;)
Realitätsnah, in der Tat ... Leider habe auch ich eine solche Erfahrung hinter mir (der Betreffende nannte meine Figur nicht als Grund, meinte aber, Liebe würde für ihn bedeuten, in jeder Situation 100%ig hinter dem anderen zu stehen und er sei sich nicht sicher, ob er das könnte) und vermute, dass dicke Frauen dergleichen nicht selten erleben, besonders im akademischen Milieu.
Deshalb finde ich es gut, dass der Autor mutig genug war, die Beziehung scheitern zu lassen. Ansonsten wäre die Geschichte thematisch nur zu leicht auf das Niveau mancher TV-Beziehungskomödien abgesackt, unabhängig von der sprachlichen Qualität.
Und auch der Titel ist letztlich passend, zeigt er doch genau, wie solche Worte verunsichern und Gefühle zerstören, wie sie dazu führen können, dass ein Mensch nur noch als sein vermeintlicher "Makel" wahrgenommen wird und alles, was ihn sonst ausmacht, dahinter zurücktritt.
Viele Grüße,
Kimmie
Mist, Mist, Mist! - Jetzt waren wir gerade in Hannover. Man sollte echt, bevor man in die Großstadt fährt, die Programme studieren, um festzustellen, ob es nicht etwas Interessantes gibt.
Ich bin ohnehin ein Fan von Sabine Orleans, hätte sie auch gerne mal live gesehen. Nun denn!
Ich denke auch, dass der Inhalt des Stücks sehr realitätsnah ist. Zwar habe ich so etwas nicht konkret erlebt, aber ich habe schon an solchen Situationen gekratzt, falls Ihr versteht, was ich meine. Aus Vernunftsgründen und um mich selbst zu schützen, habe ICH sie rechtzeitig beendet bzw. gar nicht erst so nah an mich ran kommen lassen, dass sie mich dauerhaft hätten verletzen können.
Mir ist aber bei unserem letzten Besuch in Düsseldorf eine kleine Gesellschaftsskizze aufgefallen, die das Stück bestätigt:
Wir waren in Kaiserswerth in einem Gartenrestaurant mit einer Freundin und ihrem Lebensgefährten verabredet. Diese Freundin ist 15 Jahre jünger als ich, promovierte Juristin, eine echte Überfliegerin, rappeldürr und war das letzte Jahr in Düsseldorf die Anwältin, für die ich gearbeitet habe. Wenngleich sie aus sehr guten Verhältnissen kommt, ist sie ein bewundernswerter Mensch, der mit null Dünkeln ausgestattet ist ... und damit insbesondere bei ihrer Familie immer wieder aneckt. Sie liebt mich heiß und innig, hat mich in der Arbeit immer als Partnerin gesehen und dass wir Freundinnen geworden sind nach meinem Weggang, war nahezu zwangsläufig. Sie ist ein toller Mensch, mit dem ich mich gerne unterhalte und der mir sehr ans Herz gewachsen ist.
Sie hatte also dieses Gartenrestaurant vorgeschlagen. Himbeertoni und ich waren früh dran an diesem Abend. Wir betraten das Restaurant und fanden dort jede Menge junger Leute von der, wie ich sie immer nenne, Schöne-Menschen-Fraktion vor. Als wir zwischen den Tischen her stapften, verfolgten uns die Blicke und zwei junge Männer machten tatsächlich über drei Tische hinweg lautstark Bemerkungen, die zwar gut getarnt waren, aber trotzdem eindeutig.
Wir suchten uns also einen Tisch aus und ich sprach mit Himbeertoni darüber, dass wir gerade ziemlich aufgefallen sind (er merkt so was eigentlich nie). Dann beobachtete ich diese Leute noch eine ganze Weile und bemerkte nach relativ kurzer Zeit, dass es sich bei diesen Menschen ganz sicher nicht um Leute der Oberschicht handelte, was man im ersten Moment auf Grund ihres Auftretens und ihrer Aufmachung hätte denken können. Das Benehmen der Einzelnen passte nicht dazu. Aber es war eindeutig, dass diese Leute sich für etwas Besseres hielten, und zwar nur aus dem Gefühl heraus gut auszusehen, dem gängigen Schönheitsideal voll und ganz zu entsprechen.
Als unsere Freunde kamen und uns mit großem Hallo und Umarmung begrüßten, fiel diesen Menschen glatt die Mimik aus dem Gesicht. Ich habe im Job Mitglieder der akademischen Oberschicht kennengelernt, die definitiv der Schöne-Menschen-Fraktion angehörten, aber ich habe es vorher noch nie so empfunden, dass es Menschen gibt, die meinen, sie gehörten einer privilegierten Gesellschaftsschicht an, nur weil sie schön sind. Das war eine neue Erfahrung.
Erstaunlicherweise hat mich das kein bisschen eingeschüchtert. Eher habe ich mich überlegen gefühlt. Warum das so war, kann ich gar nicht recht erklären.
Martina
Sophonisbe
03.01.2006, 10:15
[...]und vermute, dass dicke Frauen dergleichen nicht selten erleben, besonders im akademischen Milieu.Insofern es sich im die Karrieristen unter den Akademikern handelt: Ja. Definitiv. Ich habe diese Schicht noch nicht ganz durchschaut, muss ich sagen, und sie irritiert mich ein wenig, weil ich nicht verstehe, wie man diese Werte und Wertigkeiten haben kann, die ich ihr unterstelle, ohne dabei etwas zu vermissen.
Insofern es sich allerdings um Akademiker ohne "schöne Menschen"-Syndrom handelt (sehr treffende Bezeichnung übrigens!)... Also, sagen wir mal so: Die gibt es durchaus. :)
Lovely Rita
03.01.2006, 11:10
ich finde dieses stück auch sehr interessant und denke grade drüber nach, ob sowas in wien gespielt würde und wie die kritiken ausfallen würden. sowohl für das stück als auch die darsteller.
Aber es war eindeutig, dass diese Leute sich für etwas Besseres hielten, und zwar nur aus dem Gefühl heraus gut auszusehen, dem gängigen Schönheitsideal voll und ganz zu entsprechen.
ja, das sind die schön-prolls, die alle gleich aussehen, alle wie aus fernsehserien entsprungen. ich finde die gespenstisch, weil ihre persönlichkeiten scheinbar nur aus oberflächlichkeit, wet-gel und solariumsbräune bestehen. ihre verbreitung steht übrigens verkehrt proportional zu menschlicher körperbehaarung. epilation total und unisex heißt die devise. solche menschlein werden scheinbar im franchisesystem weltweit hergestellt.
natürlich sind die fassungslos, dass wesen wie wir eine lizenz zum frei herumlaufen haben und dass wir es wagen, auch noch in hübschen gartenrestaurants aufzukreuzen und (!!!) sich von vermutlich geistig umnachteten schlanken freundinnen herzen und küssen zu lassen.
das gefühl der überlegenheit kommt nicht von ungefähr, liebe Martina.
arme im geiste, würd ich mal sagen.
Danke für den Tipp und die Links - das hört sich wirklich interessant an. Nur eines wundert mich: Herbert Fuchs (im zweiten Link von Sally) schreibt in der Kritik, dass der Autor die an Klischees orientierte Gesellschaft beschreibt, die sich lieber anpasst, anstatt anzuecken. So weit ist es mir klar. Dann kommt der Satz, der mich erstaunte:
Zitat Herbert Fuchs:
*Fremdzitat entfernt*
Ich habe das jetzt drei mal gelesen...dieses "auch sie ist letztlich nicht...bereit, sich...in Abmagerungskuren abzumühen, sondern bleibt passiv..." und frage mich was der Kritiker da wohl meinte? Bis zu dem Satz hätte ich eher geglaubt, da müsse so was stehen, wie 'auch sie steht letzlich nicht zu sich selbst, sondern...'
mellow
Das hat zwar jetzt nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber mir fiel es gerade wieder ein. Ich bin (Mineral-)Wassertrinkerin aus Überzeugung. Ich liebe Wasser, schon von klein auf. Also hatte ich mir vor dem Eintreffen unserer Freunde in dem Gartenlokal eine große Flasche Wasser bestellt. Als unsere Freunde kamen, lud ich meine Freundin ein, von der Flasche mitzutrinken. Nein, lehnte sie in aller Selbstverständlichkeit ab, sie müsse so sehr aufpassen, dass sie nicht noch dünner werde, und etwas Kalorienreiches trinken ... und bestellte sich ein Malzbier.
Nach dem Essen wollten wir ein Dessert haben. Aber das gab's da nicht. Die Kellnerin hat uns völlig fassungslos angeschaut. Ich konnte mich nicht bremsen und meinte sinngemäß lächelnd in die Runde: "Ach ja, hier verkehren ja die Schlanken und die Schönen. Die essen so was nicht." Als Alternative bestellten wir uns dann einen Kakao ... natürlich mit Sahne. :-D
@ mellow
Über diesen Satz bin ich auch gestolpert. Hatte ich eben zu erwähnen vergessen. Sieht für mich so aus, als sei der Autor auch ganz schön in den gängigen Denkweisen verhaftet ...
Dann beobachtete ich diese Leute noch eine ganze Weile und bemerkte nach relativ kurzer Zeit, dass es sich bei diesen Menschen ganz sicher nicht um Leute der Oberschicht handelte, was man im ersten Moment auf Grund ihres Auftretens und ihrer Aufmachung hätte denken können. Das Benehmen der Einzelnen passte nicht dazu. Aber es war eindeutig, dass diese Leute sich für etwas Besseres hielten, und zwar nur aus dem Gefühl heraus gut auszusehen, dem gängigen Schönheitsideal voll und ganz zu entsprechen.
Naja, Dusseldorf - was will man auch erwarten? ;):grins:
Aber jetzt ernsthaft: Mir fällt bei solchen Situationen, egal ob selbst erlebt oder berichtet, immer ein, dass es vielleicht zunehmend sinnvoller wird, statt von Unter- Mittel- und Oberschicht eher von bildungsnahen oder bildungsfernen Schichten zu sprechen. Denn am schulischen Werdegang und beruflichen Erfolg kann man das heutzutage nicht immer sicher festmachen.
Ich komme aus einer einfachen Arbeiterfamilie, aber das, was ich an schlechten Benehmen bei manchen Akademikern beobachtet habe, wäre bei uns völlig undenkbar gewesen.
Was dann wieder zu der Frage führt: Welche Art von Bildung vermittelt eigentlich unser Bildungssystem?
... und vermute, dass dicke Frauen dergleichen nicht selten erleben, besonders im akademischen Milieu. Yep. Der rote Faden meines Lebens. Für mich kommt als Partner nur jemand in Frage, der auf Augenhöhe mit mir ist. Die mich umgebenden studierten Männer bevorzugen allesamt Rehlein. Durchaus gebildete, selbstbewusste Rehlein - aber eben Rehlein. Was sich daraus für mein Leben ergibt, ist klar und für mich wenig erfreulich.
Der Satz mit der OP hat mich auch irritiert. Vielleicht ist der Autor in Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse der Meinung, dass man durch eine OP von selbst abnimmt, ohne jegliche Anstrengung.
Schade, dass ich so weit von Hannover entfernt wohne. Für einen Theaterabend definitiv viel zu weit. Das Stück würde ich sehr gern sehen. Und im Anschluss gern eine Publikumsumfrage machen!!
Sophonisbe
03.01.2006, 12:52
Was dann wieder zu der Frage führt: Welche Art von Bildung vermittelt eigentlich unser Bildungssystem?Auf die Gefahr hin, mich noch um einiges weiter vom Ausgangsthema zu entfernen als ohnehin schon: Unser Bildungssystem vermittelt Wissen, kein Benehmen, keine Charakterbildung. Aber ich frage mich auch, ob das die Aufgabe des Bildungssystems ist und nicht eher die der Eltern.
Unser Bildungssystem vermittelt Wissen, kein Benehmen, keine Charakterbildung. Aber ich frage mich auch, ob das die Aufgabe des Bildungssystems ist und nicht eher die der Eltern. Hundertprozentige Zustimmung von mir!! Ein Beweis: Meine Tochter (2. Klasse) erlebt in ihrer in Sachen Bildung und Niveau sehr guten Schule ständig, dass andere Kinder zu ihr sagen "deine Mama ist eine fette Sau" oder "wie kann man einen solchen Fettkloß nur lieben". Das sind Kinder von Akademikern, Selbstständigen, Diplomaten, Bankern etc. Hier haben meiner Ansicht nach die Eltern völlig versagt und nicht die Schule. Kinder werden nicht mit solchen Wertmaßstäben geboren.
Sophonisbe
03.01.2006, 13:00
Das gilt sogar – in abgeschwächter Form – auch für Helen. Denn als sie erkennt, dass Tom sich von ihr abwendet, verspricht sie ihm, sich in einer Klinik operativ „abspecken“ zu lassen. Auch sie ist letztlich nicht ohne weiteres bereit, sich für Tom in Abmagerungskuren abzumühen, sondern bleibt passiv und möchte lieber, dass andere ihrem Glück nachhelfen."Ich verstehe es nicht ganz. Heißt das nun, dass die OP (im Gegensatz zur Abmagerungskur) die passive Art der Gewichtsabnahme ist, bei der man selbst nichts tun muss und anderen die Verantwortung überlässt? Oder heißt das, dass Gewichtsabnahme, egal ob mit OP oder Abmagerungskur, der "aktive" Weg ist, den Helen aber nicht geht?
Heißt das nun, dass die OP (im Gegensatz zur Abmagerungskur) die passive Art der Gewichtsabnahme ist, bei der man selbst nichts tun muss und anderen die Verantwortung überlässt? So verstehe ich das, ja.
Denn er schreibt: "(Sie) bleibt passiv und möchte lieber, dass andere ihrem Glück nachhelfen." Glück = schlank, passiv = durch OP.
Naja, Dusseldorf - was will man auch erwarten? ;):grins:Das ist aber schon richtig. Sein und Schein haben in dieser Stadt häufig sehr wenig bis gar nichts miteinander zu tun. Aber früher habe ich nur so über Düsseldorf gedacht. Nach den acht Jahren, die ich dort gelebt habe, und 13 Jahren, die ich dort gearbeitet habe, kann ich sagen, dass die Mehrzahl der Menschen dort ganz normal und voll okay sind ... auch im akademischen Lager ... :-D
Lovely Rita
03.01.2006, 17:40
was mir an dem einen bericht bzw. an der inszenierung nicht gefällt ist das bühnenbild. ein mcdoof-M, das erst an drohend an der wand hängt (von nix kommt ja nix!) und in dessen bögen sich das paar dann am strand "kuschelt".
das finde ich etwas kurz gedacht. die leutchen, die regelmäßig zu mcdoof gehen, die ich kenne, sind alle dünn.
Zwar habe ich so etwas nicht konkret erlebt, aber ich habe schon an solchen Situationen gekratzt, falls Ihr versteht, was ich meine. Aus Vernunftsgründen und um mich selbst zu schützen, habe ICH sie rechtzeitig beendet bzw. gar nicht erst so nah an mich ran kommen lassen, dass sie mich dauerhaft hätten verletzen können.
Schön, wenn man ein so verlässliches "Bauchgefühl" hat.:daumen: Ich war schon immer eher vorsichtig und bin es jetzt natürlich noch mehr. Mir ist noch nicht klar, wie ich solche Situationen rechtzeitig erkennen kann, ohne mich gleichzeitig völlig gegen eine neue Beziehung zu sperren.
Insofern es sich allerdings um Akademiker ohne "schöne Menschen"-Syndrom handelt (sehr treffende Bezeichnung übrigens!)... Also, sagen wir mal so: Die gibt es durchaus. :)
Gut zu wissen. Ansonsten kann ich Deine Irritation über einen bestimmten Typus von Akademikern gut nachvollziehen ...:-D
Für mich kommt als Partner nur jemand in Frage, der auf Augenhöhe mit mir ist. Die mich umgebenden studierten Männer bevorzugen allesamt Rehlein. Durchaus gebildete, selbstbewusste Rehlein - aber eben Rehlein. Was sich daraus für mein Leben ergibt, ist klar und für mich wenig erfreulich.
Kommt auf die Sichtweise an - alle ohne Zivilcourage werden herausgefiltert. Wenn dann tatsächlich keiner übrig bleibt - haben wir wirklich soviel verpasst??:-D
Schade, dass ich so weit von Hannover entfernt wohne. Für einen Theaterabend definitiv viel zu weit. Das Stück würde ich sehr gern sehen. Und im Anschluss gern eine Publikumsumfrage machen!!
Auf die Publikumsreaktionen wäre ich auch gespannt.;)
Das McD-"M": nun ja, nicht besonders originell, aber ob mich das stören würde, hängt davon ab, wie es eingesetzt wird.
Die Bemerkung des Rezensenten über Helens Angebot, sich den Magen operieren zu lassen, irritierte mich ebenfalls. Vielleicht weiß der Autor einfach zu wenig über die Thematik und hält die OP für eine Art "Wundermittel", mit dem man von selbst abnimmt, ohne wie bei einer Diät "an sich zu arbeiten" ...:-D
Unter http://www.nytheatre.com/nytheatre/archweb/arch2005_07.htm findet Ihr übrigens eine lesenswerte englischsprachige Rezension einer amerikanischen Inszenierung (die Seite nach unten scrollen, dort werden mehrere Stücke besprochen).
Herzliche Grüße,
Kimmie
Wenn wir schon dabei sind - auch hier eine interessante englische Kritik:
http://www.curtainup.com/fatpig.html
Wenn dann tatsächlich keiner übrig bleibt - haben wir wirklich soviel verpasst??:-D Vielleicht nicht ... und manchmal kann ich auch darüber lachen und souverän sagen "brauch ich alles nicht" ... manchmal bin ich aber auch traurig darüber, dass ich auf einen Bestandteil des Lebens, den ich für wichtig, schön und gut halte, verzichten muss. Nicht mehr und nicht weniger.
Unter http://www.nytheatre.com/nytheatre/archweb/arch2005_07.htm findet Ihr übrigens eine lesenswerte englischsprachige Rezension einer amerikanischen Inszenierung (die Seite nach unten scrollen, dort werden mehrere Stücke besprochen). Besonders gut gefällt mir der Satz:
He reminds us that this so-called American Dream can never be attained as long as people have fear and hatred in their hearts.
Das gilt nicht nur für den amerikanischen Traum.
Lovely Rita
08.01.2006, 22:35
Vielleicht nicht ... und manchmal kann ich auch darüber lachen und souverän sagen "brauch ich alles nicht" ... manchmal bin ich aber auch traurig darüber, dass ich auf einen Bestandteil des Lebens, den ich für wichtig, schön und gut halte, verzichten muss. Nicht mehr und nicht weniger.
dem schließ ich mich an, so empfinde ich das auch.
dem schließ ich mich an, so empfinde ich das auch.
Ich ebenso. Einerseits möchte ich mir von solchen Enttäuschungen nicht mein Lebensglück verderben lassen Andererseits ist da aber auch Sehnsucht ...
Den Satz über "fear and hatred", den Sally zitiert, finde ich auch sehr treffend. Wobei der Hass, wie ich denke, oft eine direkte Folge der Angst ist.
Danke, Rascha, für die interessante Rezension. Etwas gestolpert bin ich nur über die Aussage, es sei gut, dass der Autor das Stück als Komödie konzipiert habe, da er sonst die Problematik "Übergewicht" zu sehr verharmlost hätte.
Ja, Kimmie, den letzten Absatz fand ich auch befremdlich, vor allem das Beharren darauf, daß Dicksein nun mal gesundheitsschädlich sei, was so natürlich Unsinn ist.
Das Stück läuft übrigens zur Zeit auch in Bremerhaven. Mehr dazu findet Ihr unter http://www.stadttheaterbremerhaven.de/spielplan/index.html .
hallo zusammen,
anlässlich des vergangenen vatertages und unserer privaten krise, habe ich meinem mann und mir einen drei tage kurzurlaub in magdeburg gebucht.
3 tage, zwei übernachtungen, candle-light dinner, frühstück am bett, kinobesuch und diverses mehr inclusive... *freu* :applaus:
nun habe ich beim stöbern im internet gesehen dass das stück "fettes schwein" tatsächlich am sonntag im theater magdeburg aufgeführt wird!
http://www.theater-magdeburg.de/front_content.php?idcatart=118 7
natürlich habe ich gleich 2 karten für uns gebucht!
werde euch im anschluss davon berichten.
liebe grüsse
Silke
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