Angua
27.06.2005, 00:16
Hallo,
ab Mitte Juli werde ich 2 Wochen Urlaub mit meiner Mutter in einem Ferien in Dänemark machen.
Diesmal wird es anders als sonst werden, da ich in den vergangenen Jahren noch total in die alte Rolle der Verliererin der Familie fiel, und entsprechend behandelt wurde. Mein Mutter versucht allerdings, auch recht erfolgreich, ihr Verhalten mir gegenüber nicht von ihrer Meinung über Übergewichtige im Allgemeinen und mich im Besonderen ;) leiten zu lassen, sondern sich einfach normal zu benehmen.
Aber natürlich habe ich trotzdem bisher im Urlaub immer seeehr wenig gegessen und lieber heimlich noch was gefuttert als mir eine 2. oder gar 3. Portion zu nehmen.
Diesmal habe ich mir vorgenommen, einfach zu essen, bis ich satt bin, völlig gleich, was meine Mutter oder mein Onkel sagen oder denken!
Und wenn das Essen bei Tisch nicht reicht, esse ich halt hinterher noch was aus dem Kühlschrank - GANZ EINFACH! Jawohl, gaaanz einfach!
*klinge ich nicht überzeugend?*
Es ist so schwer, nicht ins Rollenbild zu fallen, mir fällt es bestimmt ebenso schwer wie es meiner Mutter fällt. Und da ich ich weiß, wie meine Mutter über Dicke denkt, rechne ich es ihr hoch an, daß sie mit mir dieses Jahr an den Strand geht und dort auch schwimmen geht. Das ist für sie eine pure Lernleistung.
Ich möchte damit nicht wahrlich sie nicht heiligsprechen, aber ich möchte mir auch selber Mut machen und mir selber aufzeigen, daß ich nicht die einzige bin, die schier unüberwindbare Berge zu überqueren hat auf dem Weg zum anderen.
Kann das nicht einfach einfach sein?
Wir lernen beide so viel Toleranz, aber es ist und bleibt schwer, Mutter und Tochter und dabei so wahnsinnig verschieden zu sein. Eine Essstörung hat meine Mutter auch, wie sie selber sagt, aber die gegenteilige Richtung zu meiner. Und daraus resultierten auch immer größte Spannungen: Sie war der Meinung, mit etwas Willenskraft könnte ich ja einfach abnehmen.
Ich habe ehrlich gesagt Angst vor meiner eigenen Courage, aber es muss ja sein.;)
Liebe Grüße
Angua
ab Mitte Juli werde ich 2 Wochen Urlaub mit meiner Mutter in einem Ferien in Dänemark machen.
Diesmal wird es anders als sonst werden, da ich in den vergangenen Jahren noch total in die alte Rolle der Verliererin der Familie fiel, und entsprechend behandelt wurde. Mein Mutter versucht allerdings, auch recht erfolgreich, ihr Verhalten mir gegenüber nicht von ihrer Meinung über Übergewichtige im Allgemeinen und mich im Besonderen ;) leiten zu lassen, sondern sich einfach normal zu benehmen.
Aber natürlich habe ich trotzdem bisher im Urlaub immer seeehr wenig gegessen und lieber heimlich noch was gefuttert als mir eine 2. oder gar 3. Portion zu nehmen.
Diesmal habe ich mir vorgenommen, einfach zu essen, bis ich satt bin, völlig gleich, was meine Mutter oder mein Onkel sagen oder denken!
Und wenn das Essen bei Tisch nicht reicht, esse ich halt hinterher noch was aus dem Kühlschrank - GANZ EINFACH! Jawohl, gaaanz einfach!
*klinge ich nicht überzeugend?*
Es ist so schwer, nicht ins Rollenbild zu fallen, mir fällt es bestimmt ebenso schwer wie es meiner Mutter fällt. Und da ich ich weiß, wie meine Mutter über Dicke denkt, rechne ich es ihr hoch an, daß sie mit mir dieses Jahr an den Strand geht und dort auch schwimmen geht. Das ist für sie eine pure Lernleistung.
Ich möchte damit nicht wahrlich sie nicht heiligsprechen, aber ich möchte mir auch selber Mut machen und mir selber aufzeigen, daß ich nicht die einzige bin, die schier unüberwindbare Berge zu überqueren hat auf dem Weg zum anderen.
Kann das nicht einfach einfach sein?
Wir lernen beide so viel Toleranz, aber es ist und bleibt schwer, Mutter und Tochter und dabei so wahnsinnig verschieden zu sein. Eine Essstörung hat meine Mutter auch, wie sie selber sagt, aber die gegenteilige Richtung zu meiner. Und daraus resultierten auch immer größte Spannungen: Sie war der Meinung, mit etwas Willenskraft könnte ich ja einfach abnehmen.
Ich habe ehrlich gesagt Angst vor meiner eigenen Courage, aber es muss ja sein.;)
Liebe Grüße
Angua