Doris
30.11.2005, 12:14
So, nachdem ich mich ne Weile gezogen hab, schreib ich heut mal was http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/wink.gif
Seit Jahren hab ich schon Probleme mit meinen Knien. Angefangen hat es mit dem rechten, als ich 15 war. Hatte es mir aufm Campingplatz verdreht...Arthroskopie, Schleimbeutelentzündung, Meniskus angerissen...striktes Tennisverbot und daß, wo ich doch schon mit 5 im Verein gespielt hab. Naja, in dem Alter wars mir noch recht wurscht, was der Arzt sagt. Hab dann noch ein Jahr weitergespielt, bis ich merkte, daß es wirklich nicht geht.
Hatte dann auch lange Ruhe, bis ich 98 nen Unfall (besser gesagt, Hinfall) auf Schnee hatte. Ein lautes Krachen im linken Knie, Kniescheibe draußen. Ab ins Krankenhaus, am selben Tag noch OP...hatte nen Kapselriß, die Kniescheibensehne war gerissen und dadurch, daß die Kniescheibe aufm Weg ins Krankenhaus (ich Doof bin ja zu Fuß gegangen) mehrmals rausgesprungen war, war auch der Knorpel an der Kniescheibe angekratzt. Drei Monate war ich insgesamt krankgeschrieben, hatte zwischendurch noch ne Nach-OP wegen Verwachsungen, aber dann wars auch gut...vermeintlich.
Denn seit diesem Jahr wurden die Schmerzen immer schlimmer, das Knirschen im Gelenk immer lauter, dauernd rutschte die Kniescheibe herum, so daß ich zum Arzt ging. Im Kernspin wurde dann eine Arthrose der Kniescheibe festgestellt...mit 28!
Der Arzt, bei dem ich zuerst war, wollte mir dann irgendwelche Spritzen andrehn, die ich komplett selbst hätte zahlen müssen, von irgendwelchen Alternativen war nicht die Rede. Ach doch, er meinte, wenn ich genug abgenommen hätte, müßte man meine X-Beine korrigieren. Klar, ich schmeiß mal eben meine Kilos weg und laß mir die Knochen zersägen http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/rolleyes.gif Außerdem, wie soll ich mich bewegen und abnehmen, wenn dauernd die Gefahr besteht, daß die Kniescheibe rausfliegt? Da ich mich also insgesamt nicht gut aufgehoben fühlte, hab ich den Arzt gewechselt.
Der hat mich dann endlich richtig durchuntersucht, Gradzahlen von Beugung und Streckung vermessen, die Fehlstellung ausgemessen, nebenbei festgestellt, daß meine Kniescheiben zu klein sind und hat sich vor allem wirklich Zeit genommen. Besonders sympathisch war mir, daß er sich noch an meine Vorgeschichte erinnern konnte, dabei war ich 2000 das letzte Mal bei ihm. Nuja, er hat mich natürlich auch auf mein Gewicht angesprochen (was ich bei meinen Beschwerden allerdings angebracht fand) und hat mir ne Bandage verschrieben, um die Kniescheibe im Zaum zu halten, wenn ich Sport mache. Außerdem bekam ich nen Schwung Akupunktur, womit die Schmerzen auch mehr als erträglich wurden.
Seit dem Wochenende allerdings hab ich wieder arge Probleme. Schmerzen, als hätte ich ein Messer im Knie, besonders bei Bewegungen, wo viel Druck auf die Kniescheibe ist. Gestern war ich damit dann bei meinem Doc. Entzündungszeichen gibt es nicht, allerdings sind die Bänder zu schwach, die Kniescheibe sitzt nicht fest und mein Innenmeniskus ist sehr druckempfindlich. Hab nu vorerst nen Zinkleim-Verband bekommen, um bissl Ruhe reinzukriegen, am Dienstag will er nen Ultraschall machen, um mir erstmal erneutes Röntgen zu ersparen. Und ne Arthroskopie steht auch im Raum *seufz*
Klingt alles nicht wirklich dramatisch, aber ich hab echt Probleme, mich mit der Diagnose und den Schmerzen abzufinden. Auch im Hinblick darauf, daß mir vieles wahrscheinlich erspart geblieben wäre, hätte man als Kind schon meine X-Beine korrigiert. Außerdem wollte ich nicht in absehbarer Zeit irgendwelche Ersatzteile im Körper haben, wie meine Mutter, die inzwischen zwei neue Gelenke hat. Und es frustriert mich einfach total, daß ich mich nicht mehr so uneingeschränkt bewegen kann, wie noch vor 10 Jahren.
Keine Ahnung, was ich nun von euch erwarte auf mein Posting...eigentlich wollte ich nur mal meinen geballten Frust niederschreiben und ich dacht, hier paßts am besten rein http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/redface.gif
Lieben Gruß
Giana
Seit Jahren hab ich schon Probleme mit meinen Knien. Angefangen hat es mit dem rechten, als ich 15 war. Hatte es mir aufm Campingplatz verdreht...Arthroskopie, Schleimbeutelentzündung, Meniskus angerissen...striktes Tennisverbot und daß, wo ich doch schon mit 5 im Verein gespielt hab. Naja, in dem Alter wars mir noch recht wurscht, was der Arzt sagt. Hab dann noch ein Jahr weitergespielt, bis ich merkte, daß es wirklich nicht geht.
Hatte dann auch lange Ruhe, bis ich 98 nen Unfall (besser gesagt, Hinfall) auf Schnee hatte. Ein lautes Krachen im linken Knie, Kniescheibe draußen. Ab ins Krankenhaus, am selben Tag noch OP...hatte nen Kapselriß, die Kniescheibensehne war gerissen und dadurch, daß die Kniescheibe aufm Weg ins Krankenhaus (ich Doof bin ja zu Fuß gegangen) mehrmals rausgesprungen war, war auch der Knorpel an der Kniescheibe angekratzt. Drei Monate war ich insgesamt krankgeschrieben, hatte zwischendurch noch ne Nach-OP wegen Verwachsungen, aber dann wars auch gut...vermeintlich.
Denn seit diesem Jahr wurden die Schmerzen immer schlimmer, das Knirschen im Gelenk immer lauter, dauernd rutschte die Kniescheibe herum, so daß ich zum Arzt ging. Im Kernspin wurde dann eine Arthrose der Kniescheibe festgestellt...mit 28!
Der Arzt, bei dem ich zuerst war, wollte mir dann irgendwelche Spritzen andrehn, die ich komplett selbst hätte zahlen müssen, von irgendwelchen Alternativen war nicht die Rede. Ach doch, er meinte, wenn ich genug abgenommen hätte, müßte man meine X-Beine korrigieren. Klar, ich schmeiß mal eben meine Kilos weg und laß mir die Knochen zersägen http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/rolleyes.gif Außerdem, wie soll ich mich bewegen und abnehmen, wenn dauernd die Gefahr besteht, daß die Kniescheibe rausfliegt? Da ich mich also insgesamt nicht gut aufgehoben fühlte, hab ich den Arzt gewechselt.
Der hat mich dann endlich richtig durchuntersucht, Gradzahlen von Beugung und Streckung vermessen, die Fehlstellung ausgemessen, nebenbei festgestellt, daß meine Kniescheiben zu klein sind und hat sich vor allem wirklich Zeit genommen. Besonders sympathisch war mir, daß er sich noch an meine Vorgeschichte erinnern konnte, dabei war ich 2000 das letzte Mal bei ihm. Nuja, er hat mich natürlich auch auf mein Gewicht angesprochen (was ich bei meinen Beschwerden allerdings angebracht fand) und hat mir ne Bandage verschrieben, um die Kniescheibe im Zaum zu halten, wenn ich Sport mache. Außerdem bekam ich nen Schwung Akupunktur, womit die Schmerzen auch mehr als erträglich wurden.
Seit dem Wochenende allerdings hab ich wieder arge Probleme. Schmerzen, als hätte ich ein Messer im Knie, besonders bei Bewegungen, wo viel Druck auf die Kniescheibe ist. Gestern war ich damit dann bei meinem Doc. Entzündungszeichen gibt es nicht, allerdings sind die Bänder zu schwach, die Kniescheibe sitzt nicht fest und mein Innenmeniskus ist sehr druckempfindlich. Hab nu vorerst nen Zinkleim-Verband bekommen, um bissl Ruhe reinzukriegen, am Dienstag will er nen Ultraschall machen, um mir erstmal erneutes Röntgen zu ersparen. Und ne Arthroskopie steht auch im Raum *seufz*
Klingt alles nicht wirklich dramatisch, aber ich hab echt Probleme, mich mit der Diagnose und den Schmerzen abzufinden. Auch im Hinblick darauf, daß mir vieles wahrscheinlich erspart geblieben wäre, hätte man als Kind schon meine X-Beine korrigiert. Außerdem wollte ich nicht in absehbarer Zeit irgendwelche Ersatzteile im Körper haben, wie meine Mutter, die inzwischen zwei neue Gelenke hat. Und es frustriert mich einfach total, daß ich mich nicht mehr so uneingeschränkt bewegen kann, wie noch vor 10 Jahren.
Keine Ahnung, was ich nun von euch erwarte auf mein Posting...eigentlich wollte ich nur mal meinen geballten Frust niederschreiben und ich dacht, hier paßts am besten rein http://das-dicke-forum.de/forum/images/smilies/redface.gif
Lieben Gruß
Giana